Energiegewinnung im Wasserverteilungsnetz durch intelligentes Druckmanagement – EWID
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Um den Wasserdruck im Wassernetz zu begrenzen und die Wasserleitungen nicht ubermasig zu beanspruchen, kommen in Wasserversorgungssystemen Druckminderventile zum Einsatz. Gleichzeitig wird bei der Regulierung des Druckes mit solchen Ventilen standig Energie in nicht weiter verwendbare Formen wie Schall und Warme umgewandelt. Das Forschungsprojekt „Energiegewinnung im Wasserverteilungsnetz durch intelligentes Druckmanagement (EWID)“ soll Wege aufzeigen, diese Energiedissipation zu verringern. Dazu wird ein neuartiges System, basierend auf einer ruckwarts laufenden Pumpe als Turbine in Verbindung mit einem intelligenten Druckmanagement, entwickelt. Ziel ist es einerseits, die maximal moglich abbaubare Energie des Wassers bedarfsorientiert in elektrische Energie umzuwandeln und andererseits einen Beitrag zur Verringerung der Wasserverluste und des Materialstresses im Wasserverteilungsnetz zu leisten

Wasserverlust in Rohrnetzen: die Aufnahme des Infrastructure Leakage Index (ILI) als Kennzahl im DVGW-Arbeitsblatt W 392E
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Die Wasserverlust-Kennzahl ILI beruht auf praxisorientierten Überlegungen und empirischen Erfahrungswerten. Im vorliegenden Artikel werden die Hintergründe des ILI skizziert und mit dem bisherigen DVGW-Arbeitsblatt W 392:2003 verglichen. Hierbei zeigt sich, dass die Aufnahme des ILI im aktuellen Gelbdruck des DVGW-Arbeitsblattes W 392 eine logische Weiterentwicklung des bisherigen DVGW-Regelwerkes zu Wasserverlustkennzahlen darstellt.

Herausforderungen und Lösungsansätze in der Trinkwasserversorgung – Beispiel Bamberg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Deutschlands Wasserversorger stehen vor der großen Herausforderung, die qualitativ hochwertige und zugleich günstige Wasserversorgung langfristig zu sichern. Während sich die Anforderungen auch mit der Novelle des DVGW-Arbeitsblattes W 1000 ändern, schieben viele Versorger einen Investitionsstau vor sich her – oder fragen sich, wie sie auf klimatische oder demografische Einflüsse reagieren sollen. Die Stadtwerke Bamberg sind diesen technischen, rechtlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen systematisch auf den Grund gegangen und setzen gerade ein Programm zur wirtschaftlichen Sanierung der Trinkwasserversorgung um: „Wasser 2025“.

Hydraulische Modellierung – und numerische Simulationsmodelle – am Beispiel des Dinkel-Wehrs War
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Die Planung wasserbaulicher Maßnahmen in Gewässern wird zunehmend durch Modellierung der zu erwartenden hydraulischen Verhältnisse unterstützt. Damit lassen sich die hydraulischen Erfordernisse mit den ökologischen Randbedingungen in Einklang bringen.

Untersuchungsmethodik zur Systemoptimierung von Sonderbauweisen am Beispiel Baldeney
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Die Herstellung der ökologischen Durch­gängigkeit von Fließgewässern ist spätestens seit Inkrafttreten der WRRL eine ständig wiederkehrende Planungsaufgabe im Wasserbau. In Deutschland sind die Richtlinien für den Bau von Durchgängig­keitsbauwerken bzw. Fischaufstiegsanla­gen (FAA) z. B. im DWA-Merkblatt M 509, im Handbuch Querbauwerke, im Praxis­handbuch Fischaufstiegsanlagen in Bayern oder auch im Handbuch Durchgängigkeit für Tiere der LUBW fest­gehalten. Die Gestaltung und Bemessung von verschiedensten Formen von Auf­stiegsanlagen werden darin dargestellt und erläutert. Weiter sind Kriterien zur Quali­tätssicherung von FAA gegeben. „Qualitätssicherung im Sinne dieses Merkblat­tes ist die Sicherstellung der Einhaltung all derjenigen Kriterien im Verlauf von Pla­nung, Bau und Betrieb, welche die Funkti­onsfähigkeit im Sinne der Auffindbarkeit und Passierbarkeit gewährleisten.“

Der Hydro-Fischlift: Eine innovative Lösung für den Fischaufstieg – Aspekte zu Konstruktion und Betrieb
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Für den Einsatz unter beengten Platzverhältnissen entwickelte die Hydro-Energie Roth GmbH gemeinsam mit der Baumann Hydrotec GmbH & Co. KG den so genannten Hydro- Fischlift. Bei diesem System handelt es sich um eine Art Schleuse, in welcher ein einzelnes Fischpassbecken den Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser überwindet. Wandermotivierte Fische müssen somit nur zwei Becken im Fischlift überwinden, nicht viele Dutzende von Becken bzw. Höhenunterschiede. Dieser Beitrag behandelt konstruktive und betriebliche Aspekte der Systemadaption an den Standort Ruhrstaustufe Baldeney und verweist auf vorliegende Betriebserfahrungen des Hydro-Fischliftes an der Unteren Argen (Allgäu).

Numerische und physikalische Modelluntersuchungen für ein innovatives Fischaufstiegskonzept am Ruhrwehr Baldeney
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Im Auftrag des Ruhrverbandes und gefördert durch das Land NRW wird derzeit am Standort Baldeney ein innovatives Fischliftsystem entwickelt, welches der aquatischen Fauna die Überwindung des Stauwehres ermöglichen soll. Die Positionierung dieser Fischaufstiegsanlage sowie die geometrische Ausgestaltung der Anlagenperipherie basieren auf umfangreichen Voruntersuchungen im Rahmen eines iterativen Optimierungsprozesses. Aufgrund der komplexen hydraulischen Randbedingungen sowie der hohen fischökologischen Anforderungen kam ein hybrides Untersuchungskonzept zum Einsatz basierend auf detaillierten 3-D-Strömungssimulationen in Verbindung mit physikalischen (gegenständlichen) Modellversuchen sowie ethohydraulischen Tests. Im vorliegenden Beitrag werden schwerpunktmäßig die eingesetzten numerischen Methoden vorgestellt und in Bezug auf ihre Prognosefähigkeit diskutiert.

Untersuchungskonzept und -schritte zur Adaption eines Fischliftsystems am Ruhrwehr Baldeney
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Der Fischaufstieg am Ruhrwehr Baldeney soll aufgrund der dortigen Randbedingungen mittels eines Fischliftsystems bewerkstelligt werden. Im Rahmen einer multidisziplinären Planung und Untersuchung konnten mittels Feldmessungen und -beobachtungen, numeri¬schen und physikalischen Strömungsmodellen sowie ethohydraulischen Tests die notwendigen Funktionsnachweise (Auffindbarkeit und Passierbarkeit) und Betriebsreglementserarbeitet werden. Der vorliegende Artikel stellt das Planungskonzept mit den wesentlichen Untersuchungsschritten und deren Verknüpfung bzw. deren Interaktion dar.

Die Wiederherstellung der Fischdurchgängigkeit an der Ruhr-Staustufe Baldeney – Hintergrund und Projektübersicht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Die Ruhr, ein stark anthropogen geprägter Nebenfluss des Rheins, weist eine Vielzahl von Querbauwerken auf. Zur Erreichung des guten ökologischen Zustands bzw. Potenzials dieses Gewässers ist die longitudinale Wanderung aquatischer Organismen von großer Bedeutung. Daher ist auch der Ruhrverband bestrebt, die hierfür notwendige Durchgängigkeit an seinen Wehranlagen wieder herzustellen. An der Stauanlage Baldeney herrschen jedoch sehr schwierige Rahmenbedingungen für die Errichtung einer konventionellen Fischaufstiegsan¬lage. Daher wurden im Verbund mit den zuständigen Behörden und einem interdisziplinären Expertenteam umfangreiche Untersuchungen zur Auffindbarkeit und Funktionalität eines innovativen Fischliftsystems durchgeführt.

Ethohydraulische Untersuchungen als Funktionsnachweis für den Bau eines Fischliftsystems am Ruhrwehr Baldeney
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Zur Schaffung der Durchgängigkeit der Staustufe Baldeney plant der Ruhrverband den Einsatz zweier alternierend betriebe¬ner Hydro-Fischlifte [8] entsprechend den gültigen Regelwerken und unter Berück-sichtigung der in NRW geltenden Erlass¬lage. Die Untersuchungen zur Funktionalität des neuartigen Aufstiegs-konzeptes wurden im ethohydraulischen Versuchsstand des Theodor-Rehbock-La¬boratoriums am Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) des Karlsru¬her Instituts für Technologie (KIT) durch¬geführt.

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