Sauberes Trinkwasser für Bamenda III in Kamerun
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Vorstellung, mitten in Afrika eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit den Aufbereitungsschritten Filterung und Desinfektion zur Versorgung von über 200.000 Menschen mit privaten Spenden und gebrauchten Einrichtungen und ohne die Unterstützung professioneller Hilfsorganisationen aufzubauen, erscheint kühn und mutig. Durch Beharrlichkeit, Ausdauer und die richtigen Mitstreiter kann ein solches Unterfangen dennoch zu einem großen Erfolg werden.

Hygienische Sicherheit im Verteilungsnetz – Teil 2: Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Das technische Regelwerk des DVGW beinhaltet Anforderungen, die bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserverteilungsanlagen zu berücksichtigen sind. Ziel ist es, das Risiko des Eintretens von Gefährdungen zu eliminieren oder zu minimieren und damit die hygienische Sicherheit zu gewährleisten. In Teil 1 des Beitrags (Ausgabe 10/2016 der „DVGW energie | wasser-praxis“) wurden die wesentlichen Anforderungen zusammenfassend dargestellt und mögliche Auswirkungen erläutert, falls die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet werden. Der vorliegende Teil 2 des Beitrags befasst sich mit dem Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen und gibt damit Hinweise, wie im konkreten Fall bei einer Beeinträchtigung vorgegangen werden sollte.

Reinigung 2.0: Energieeinsparung durch geringere Druckverluste in der Wasserverteilung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Energieeinsparungen werden oftmals durch eine Überarbeitung sowie den Austausch von Pumpen erreicht. Energie lässt sich jedoch auch durch das Entfernen von Ablagerungen aus Rohrleitungen einsparen. Ablagerungen erhöhen die Rauheit und verringern den Rohrleitungsquerschnitt, sodass der Druckverlust ansteigt. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „REINER – Steigerung der Energieeffizienz in Wassernetzen durch neue Beurteilungstools und optimierte Reinigung“ soll geklärt werden, wie groß das Energieeinsparpotenzial durch die Reinigung von Rohrleitungen und damit eine Entfernung von Ablagerungen ist. Das Verbundvorhaben, das Mitte 2015 startete, ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz“ im Technologie- und Anwendungsbereich „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“ gefördert.

Optimierung der Reinigungszyklen von Trinkwasserbehältern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Durch die geänderte Empfehlung der Inspektionsstrategie im überarbeiteten DVGW-Arbeitsblatt W 300-2 ergeben sich für Wasserversorgungsunternehmen (WVU) neue Möglichkeiten: Sie können bei gegebenen Voraussetzungen hinsichtlich Trinkwasserqualität und Bauzustand eigenständig über die Notwendigkeit einer Behälterreinigung entscheiden. Oberste Priorität hat dabei immer die Einhaltung der Trinkwasserqualität nach Trinkwasserverordnung.

Reinigung und Desinfektion von Trinkwasserbehältern – Tagesgeschäft mit vielen Tücken
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Die regelmäßige oder zustandsorientierte Reinigung und Desinfektion von Wasserkammern, Anlagen und Einrichtungen stellt einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität dar. Jedes Unternehmen muss auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen Kriterien für den Reinigungs- und Desinfektionsturnus festlegen. Bereits bestehende Vorgaben werden im neuen DVGW-Merkblatt W 300-7 erläutert und systematisiert.

Betrieb von Wassersystemen mit SCADA-Daten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Mit Hilfe von SCADA-Daten (Supervisory Control and Data Acquisition) können Ingenieure präzisere hydraulische Modelle erstellen, die den tatsächlichen Zustand des Wassernetzes aufzeigen und eine fundierte Entscheidungsfindung ermöglichen.

Spurenstoffentfernung in Berlin – Verfahrensoptionen im urbanen Wasserkreislauf
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Wie anthropogene Spurenstoffe am effizientesten aus dem Wasserkreislauf entfernt werden können, ist ein nicht nur in Berlin kontrovers diskutiertes Thema. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB ) haben gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft verschiedene Verfahrensoptionen zur Spurenstoffentfernung untersucht und geprüft, wie sich diese im großtechnischen Maßstab umsetzen lassen.

Netzpumpen: Vom Arbeits- zum Rassepferd
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Ein erheblicher Teil des Energieaufwands eines Wasserwerks entfällt auf die Netzpumpen, die das Trinkwasser ins Rohrnetz fördern. Bei diesen handelt es sich in vielen Fällen um sogenannte Normpumpen. Obwohl der Begriff dies suggeriert, gibt es bei dieser Pumpenart trotz der zu beachtenden Standards große Unterschiede – in der Qualität ebenso wie in den verfügbaren Funktionalitäten. Dabei ist nicht zuletzt die Energieeffizienz ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal.

Trinkwasserversorgung Coburg - Planvolle Brunnensanierung am Beispiel des Tiefbrunnens II
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Die SÜC Energie und H2O GmbH betreibt in zwei Gewinnungsgebieten insgesamt 14 Tiefbrunnen mit Erschließungsteufen von bis zu 140 m und einer Gesamtförderleistung von 3,1 Mio. m³ Grundwasser. Die Brunnen wurden im Zeitraum zwischen 1936 und 1981 errichtet und erschließen den ergiebigen Kluftgrundwasserleiter Unterer/Mittlerer Buntsandstein. Seit rund 15 Jahren werden im Zuge von Pumpenwechseln systematisch technische und hydrogeologische Zustandsfeststellungen an den Brunnen durchgeführt. Ergeben sich bei den Auswertungen bauliche Mängel, wird für den betreffenden Brunnen ein Sanierungskonzept erarbeitet. Anschließend werden die Kosten ermittelt und diese in den nächsten Haushalt eingestellt. Die eigentlichen Baumaßnahmen erfolgen nach Freigabe der Haushaltsmittel und konnten bisher geordnet, planvoll und somit kostensparend umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit von Wasserversorger, Bohrfirma und hydrogeologisch betreuendem Büro folgt einer fachlichen Routine, die am Praxisbeispiel des Tiefbrunnens II im Gewinnungsgebiet Mönchröden erläutert wird.

Hygienische Sicherheit im Verteilungsnetz – Teil 1: Verhinderung des Eintrages von Krankheitserregern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Das technische Regelwerk des DVGW beinhaltet Anforderungen, die bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserverteilungsanlagen zu berücksichtigen sind. Ziel ist es, das Risiko des Eintretens von Gefährdungen zu eliminieren oder zu minimieren und damit die hygienische Sicherheit zu gewährleisten. Im folgenden Beitrag werden die wesentlichen Anforderungen zusammenfassend dargestellt und mögliche Auswirkungen erläutert, falls die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet werden. Teil 2 des Beitrags (Ausgabe 11/2016 der „DVGW energie | wasser-praxis“) befasst sich anschließend mit dem Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen und gibt damit Hinweise, wie im konkreten Fall bei einer Beeinträchtigung vorgegangen werden sollte.

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