Psamathe – Alternatives Konzept der Entsanderspülung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2014)
Die vollständige Spülung von Dufour-Sandfängen geht einher mit erheblichen Verlusten des Triebwassers, wodurch der Anlagenertrag geschmälert wird. Die Effizienz eines neuarti¬gen Spülsystems wird durch numerische Simulationen anhand einer Fallstudie eines Dufour-Sandfangs bewiesen. Das System ermöglicht gleichmäßige Geschwindigkeitsverteilungen entlang des Spülkanals im Bereich einer ausreichenden Sedimenttransportkapazität, im Ge¬gensatz zu bestehenden Systemen, die erst im letzten Drittel des Spülkanals ausreichende Fließgeschwindigkeiten erreichen.

Bemessungsdiagramme für Staudämme kleiner Talsperren und Regenrückhaltebecken nach Eurocode 7
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Zahlreiche Stauanlagen, die der Bewirtschaftung von Flüssen, Seen und auch der Schlammentwässerung dienen, werden durch kleine Dämme eingestaut. Vor der Einführung des Eurocode 7 konnten diese Dämme anhand von Bemessungsdiagrammen aus der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Erd- und Grundbau von 1962 bemessen werden. Für eine Vorbemessung bzw. überschlägige Überprüfung der Tragfähigkeit kleiner Staudämme werden nun Bemessungshilfen geliefert, die den aktuellen normativen Regeln entsprechen.

Energieumwandlung in einem offenen Durchlassbauwerk an kleinen Hochwasserrückhaltebecken (Trockenbecken)
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Für den Rückhalt von Hochwässern sind im Hinblick auf die ökologische Durchgängigkeit Trockenbecken besonders gut geeignet, da sie keinen Dauerstau aufweisen und der Betriebsauslass auf dem Niveau der natürlichen Gewässersohle liegt. Gleichzeitig ist für den Hochwasserrückhalt sowohl ein rückstaufreier Ausfluss als auch die schadlose Energieumwandlung im Durchlassbauwerk zu gewährleisten. Mithilfe von spezifischen Einbauten in einem offenen Durchlassbauwerk soll diesen Anforderungen Rechnung getragen werden.

Kommunikationslösungen für die Energie- und Wasserwirtschaft
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So unterschiedlich wie die Anwendungen zum Überwachen verteilter Anlagen in der Energie- und Wasserwirtschaft so vielfältig sind auch die Lösungen. Zuverlässige Kommunikation spielt jedoch in jedem Fall eine wesentliche Rolle. Wo dafür keine Leitungen zur Verfügung stehen, eignen sich kabellose Lösungen zum Beispiel per Mobil- oder Schmalbandfunk. Beide Varianten bringen ihre Vorteile.

Vermeidung von Bauschäden bei Mauerdurchführungen von gedämmten Rohrleitungen
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Dichtungen für Mauerdurchführungen an gedämmten Rohrleitungen, insbesondere Fernwärmeleitungen, bedürfen höchster Sorgfalt bei der Auswahl der für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Dichtung und bei der Dichtungsmontage.

Laborleistungen zur Kennwertbestimmung aus Bohrproben für den Brunnen(aus)bau (Teil 1)
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Die Kennwertbestimmung aus Bohrproben zur Planung für den Brunnen(aus)bau unterscheidet sich in der Ausführung der Laborleistungen wegen differierender Zielstellungen signifikant zur Kennwertbestimmung für den Baugrund, wobei der Korngrößenuntersuchung die größte Bedeutung zukommt. Dafür sind vorhandene Baugrundnormen, zum Beispiel die DIN 18123, in „eigenverantwortlichem Handeln“ den Erfordernissen des Brunnen(aus)baus anzupassen. Im Beitrag (Teil 1 und 2) werden nach mehrjähriger Praxiserprobung erstmals Details zur Ausführung der Korngrößenuntersuchung mittels „Siebanalyse mit erweitertem/ angepassten Siebsatz“ dargelegt. Weiterhin wird über die Randbedingungen der „Nassabtrennung“ zur Bestimmung des bindigen Anteils der Bohrprobe berichtet.

Bohrungen und Brunnenbau zur Erkundung nutzbarer Wasservorräte für den Kali-Bergbau in Äthiopien
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Im Norden von Äthiopien wurden Bohrungen für den Bau von Grundwassermessstellen, Versorgungsbrunnen und für den in Planung befindlichen Kali-Bergbau abgeteuft. Das rund 4.500 km von Deutschland entfernte Projektgebiet machte für alle Beteiligten eine den besonderen Bedingungen angepasste Herangehensweise bei der Planung und Ausführung der Bohr- und Brunnenbauarbeiten erforderlich.

Kommunales Engagement für eine nachhaltige Wasserversorgung in Indien
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Seit 2011 arbeiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und die Stadtwerke Heidelberg zusammen mit dem staatlichen Wasserversorgungsunternehmen Uttarakhand Jal Sansthan (UJS) daran, die Wasserversorgung in dem nordindischen Bundesstaat durch eine höhere Energieeffizienz und eine nachhaltige Versorgung mit Strom zu verbessern. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Ökostrom-Produkts Heidelberg GREEN von den Stadtwerken Heidelberg. Die Kunden zahlen einen frei wählbaren Ökostrom-Aufschlag, der von dem regionalen Energieversorger für den Ausbau erneuerbarer Energien und für Energieeffizienz-Maßnahmen verwendet wird. Größter Kunde und damit der wichtigste finanzielle Unterstützer für das Projekt in Indien ist die Stadt Heidelberg, die alle ihre Liegenschaften mit dem Ökostrom-Produkt versorgt.

Weiterentwicklung und Erprobung eines Wasseraufbereitungssystems für Kleinanlagen
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Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens wurde ein System zur Trinkwasseraufbereitung speziell für Kleinanlagen weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Ultrafiltrationsanlage mit einem speziellen Luft-Wasser-Spülsystem, das durch Kombination mit Zusatzmodulen an unterschiedliche Wasserbeschaffenheiten angepasst werden kann. Das System wurde unter Praxisbedingungen an periodisch trüb- (bis 20 NTU) bzw. huminstoffhaltigen (SAK 254 nm bis 31 m-1) Rohwässern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Wasseraufbereitungssystem für Kleinanlagen zur Verfügung steht, das auch für höher belastete Rohwässer eingesetzt werden kann.

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure
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Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

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