Betriebliches Managementsystem (BMS) für Brunnenbau- und Geothermieunternehmen – Schulungskonzept und Musterhandbuch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Der Nachweis eines betrieblichen Managementsystems (BMS) in der eigenen Firma ist ein wesentlicher Baustein, um nach DVGW-Arbeitsblatt W 120 Teil 1 und/ oder 2 zertifiziert zu werden. Jeder Betrieb hat gestaltete Betriebsabläufe und eine Organisationsform, die in der Regel optimierbar sind. Auftraggeber vergeben ihre Aufträge vorzugsweise an Firmen, die nachweisen, dass ihre Betriebsabläufe geplant und geordnet erfolgen. Der Rohrleitungsbauverband e. V. hat das BMS mit großem Erfolg weit über den Kreis seiner Mitgliedsunternehmen hinaus eingeführt und verfügt hier über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung. Aufgezeigt werden, wie bevorstehende Fragen in den Unternehmen zu beantworten sind bzw. wie Unternehmen einen ausreichenden Nachweis beim BMS erreichen.

Installation von Horizontaldrainagen mittels HDD-Bohrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Horizontaldrainagen lassen sich mittels HDD-Bohrungen installieren. Die Anwendungsfälle und somit auch die jeweiligen Projektanforderungen können stark variieren. Vorgestellt werden zwei Projektausführungen, mit denen der gewünschte Entwässerungserfolg realisiert werden konnte.

Schüttkornbemessung für Brunnen mit stabilen Kornfiltern in der Praxis
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Seit einigen Jahren sind Filterkornschüttungen einer größeren Anzahl von Trinkwasserbrunnen und die Filterstrange einiger Horizontalfilterbrunnen in Lockergesteinsgrundwasserleitern nach dem Bemessungsansatz für stabile Kornfilter geplant und hergestellt worden. Für die sichere Bestimmung der richtigen Schüttkorngrößen für stabile Kornfilter in der Brunnenbaupraxis wurden Nomogramme für natürliche Filterkiese und -sande sowie für Glaskugeln entwickelt. Grundlage dafür sind verlässliche Korngrößenanalysen von Bohrgutproben der einzelnen Sedimentschichten.

Situationsanalyse der kleinräumig strukturierten Wasserversorgung in Süddeutschland am Beispiel Bayerns
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Unabhängig von der Unternehmensgröße gelten für Wasserversorger in Deutschland die gleichen technischen Vorgaben und Anforderungen an die Trinkwasserqualität. Um eine sichere Wasserversorgung in den Bereichen der Ressource, der Anlagentechnik und des Betriebes zu gewährleisten, müssen alle Wasserversorgungunternehmen (WVU) nachhaltig und zukunftsorientiert handeln. Sich verändernde Randbedingungen wie der Klimawandel oder der demografische Wandel treffen kleinere WVU in besonderem Maße. Im Rahmen eines DVGW-Forschungsprojekts wurde eine Vorgehensweise zur eigenständigen Standortbestimmung kleiner WVU entwickelt und beispielhaft in Bayern angewendet.

Ein 1-D-Modell für ein Tiroler Wehr mit Kurvenströmungen für Standorte mit Steffturbine
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Werden Tiroler Wehre zur Wasserfassung unter beengten Platzverhältnissen eingesetzt, kann eine zweimalige Umlenkung des Wasserstroms im Wehrkanal notwendig werden. In dieser Arbeit wird die Wehrkanalströmung mit einem 1-D-Gleichungsmodell simuliert und um den Einfluss der Sekundärströmungseffekte erweitert. Unter Verwendung von MATLAB konnte darauf aufbauend die Spiegellinie im Wehrkanal numerisch bestimmt und in eine Stand-Alone-Applikation umgesetzt werden. Die Kalibrierung erfolgte anhand eines Labormodels für ein Tiroler Wehr im schweizerischen Dürnten.

Ertüchtigung von Brunnengalerien im Bestand – ein Erfahrungsbericht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
An zwei Standortbereichen betreibt die KWL – Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH insgesamt vier Wasserwerke. Im Rahmen der schrittweisen Ertüchtigung der Rohwasserfassungen wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Diese beziehen sich insbesondere auf technische Lösungen zum standortangepassten wirtschaftlichen Betrieb der Brunnen und reichen von der Brunnenkonstruktion bis hin zu den Brunnenabschlussbauwerken. Trotz überwiegend mehr als 100-jährigem Förderbetrieb an den Gewinnungsstandorten erhöhen die gefundenen Lösungen die künftige Betriebssicherheit.

SMaRT-OnlineWDN – Frühwarn- und Sicherheitsmanagementsystem für die Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Trinkwasserverteilungssysteme gehören zu den kritischen Bereichen der Infrastruktur und haben eine direkte Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung. Sie sind somit gegen die Risiken einer beabsichtigten oder unbeabsichtigten Kontamination ganz besonders zu schützen. Zu diesem Zweck wurde das deutsch-französische Forschungsvorhaben SMaRT-OnlineWDN gestartet, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Agence national de la Recherche (ANR).

Reinigen von Behältern in der Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Wasserspeicher haben eine wichtige Versorgungsfunktion für die Bevölkerung und müssen regelmäßig gereinigt werden. Damit es dabei nicht zu Unfällen kommt, haben beteiligte Unternehmen auch Aspekte der Arbeitssicherheit zu beachten.

Vertiefte Analyse der Messdaten an der Ennepestaumauer – 10 Jahre nach ihrer Sanierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Bei der in den Jahren von 1997 bis 2002 sanierten Ennepestaumauer bestand in der Sanierungsgenehmigung unter anderem die Auflage zur Dokumentation des Sanierungserfolges durch eine Vertiefte Überprüfung 10 Jahre nach Sanierungsende. Im Rahmen der Vertieften Überprüfung wurden u. a. sämtliche, für die Standsicherheit relevanten Eingangsgrößen neu hinterfragt und bewertet. Von großer Bedeutung zur Beurteilung der Bauwerkssicherheit sind hierbei auch die vor Ort gewonnenen Messdaten, von deren vertiefter Regressionsanalyse hier berichtet wird.

Herausforderungen beim Einsatz innovativer Messverfahren in der Talsperrenüberwachung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Die fachgerechte Überwachung von Talsperren ist im Allgemeinen mit konventionellen Messverfahren ausreichend gut möglich. Dagegen sind innovative Messtechniken in den regulären Messprogrammen zur Talsperrenüberwachung auf den ersten Blick selten zu finden. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass sie dann zum Einsatz kommen, wenn bau- oder geotechnische Fragestellungen mit konventioneller Messtechnik nur schwer, unwirtschaftlich oder gar nicht zu beantworten sind.

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