Von der digitalen Brunnenakte zur automatisierten Überwachung von Brunnenalterungsprozessen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Der Aspekt der Wirtschaftlichkeit von Gewinnungs- und Verteilungsanlagen nimmt besonders vor dem Hintergrund steigender Energiekosten eine immer größere Rolle ein. Viel zu selten liegen entsprechende Kennzahlen vor, die die Verantwortlichen (Rohrnetz-/Wassermeister, Betriebsleiter) in die Lage versetzen, zeitnah geeignete Maßnahmen in Form von Pumpversuchen oder Brunnenregenerierungen einzuleiten. Dieser Artikel stellt ein softwaregestütztes Verfahren vor, das, aufbauend auf einer digitalen Brunnenakte, von der Planung bis zum Rückbau eines Brunnens alle Daten vollständig erfasst, verwaltet und unternehmensweit für Auswertungen und Überwachungen zur Verfügung stellt.

Verockerungsanalytik für Brunnen in der Praxis (Teil 2)
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Nachdem im ersten Teil des Beitrags (bbr 10/2013) genauer auf die mikrobiologischen Hintergründe der biologisch induzierten Verockerung von Brunnen eingegangen wurde, werden nun die praktischen Einsatzmöglichkeiten einer Verockerungsanalytik veranschaulicht.

Entfernung von organischen Spurenstoffen in naturnahen Filtersystemen – Eignung von Modellsystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Im vom BMBF geförderten Projekt „PRiMaT“ (Präventives Risikomanagement in der Trinkwasseraufbereitung) wurden am Institut für Wasserforschung in Schwerte Untersuchungen zum Verhalten von organischen Spurenstoffen bei Filtrationsverfahren im Zuge der Trinkwasseraufbereitung durchgeführt. Ziel der Untersuchungen war die Entwicklung eines Testsystems, das dem Anwender die kurzfristige Prüfung der Wasserwerksrelevanz ermöglicht.

Analyse des Verhaltens einer 100-jährigen Talsperre vor und bei Entleerung, Sanierung und Probestau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Die Talsperre Klingenberg, der Wasserlieferant Dresdens, wurde seit 2006 komplex saniert. In 2012 erfolgte der Probestau. Es liegen langjährige Messreihen der Bauwerksüberwachung vor. Für den Probestau war es notwendig, Erwartungsbereiche und Grenzwerte festzulegen. Die Ergebnisse der Verhaltensanalyse werden für drei Betriebsphasen dargestellt und interpretiert. Sohlenwasserdruckgrenzwerte wurden beim Probestau überschritten. Die Mauerkrone bewegte sich während der Sanierung um 3 mm zur Wasserseite. Die Erfahrungen der Bauwerksüberwachung werden zusammengefasst.

Verlandung und Lebensdauer von Talsperren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Talsperren gelten als besonders nachhaltige und langlebige Infrastrukturen. Tatsächlich sind viele Stauräume jedoch durch teils erhebliche Sedimentation und Verlandung in ihrem Betriebsbereich eingeschränkt oder sogar in ihrer Funktion bedroht. Gleichzeitig kommt es durch Sedimentmangel stromabwärts zu erheblichen Erosionsschäden. Deshalb stellen Kritiker bisweilen sogar die Sinnfrage bei der Erweiterung bestehender oder beim Bau neuer Stauwerke.

Erfahrungen und langfristiger Nutzen aus der vertieften Überprüfung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Als Folge der neuen DIN 19 700 wurde beim Wupperverband mit der vertieften Überprüfung begonnen. Dabei bildete die Bever-Talsperre den Anfang. Hierbei konnten wichtige Erkenntnisse gesammelt und Synergien zwischen einzelnen Fachbereichen generiert werden, die bereits bei den nachfolgenden vertieften Überprüfungen, wie an der Wupper-Talsperre, genutzt werden können. Einige Teilprojekte können in diesem Zuge für alle Anlagen des Wupperverbandes gemeinsam abgearbeitet werden. Die Erfahrungen und der langfristige Nutzen sollen an Beispielen aus der Praxis erläutert werden.

Teilerneuerung der Asphaltbetonaußendichtung der Obernautalsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Das Absperrbauwerk der Obernautalsperre ist ein rund 60 m hoher Steinschüttdamm mit Asphaltbetonaußendichtung. Die Dichtung wies im oberen Bereich Schäden auf, die eine Teilerneuerung der Dichtung bei Aufrechterhaltung der Rohwasserversorgung aus der Talsperre erforderte.

Simulation und Steuerung der Wasserabgabe des Talsperrensystems des Flusses Rimac in Peru
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Das komplexe Talsperrensystem (21 Speicher) im Einzugsgebiet des Flusses Rimac hat große Bedeutung für die Deckung der Wasserversorgung (78 %) der Megastadt Lima (8,5 Mio. Einwohner), der Energieversorgung von Peru (11 %) und der regionalen landwirtschaftlichen Wasserversorgung. Die Speicher werden während der Regenzeit gefüllt und die Wasserabgaben fortwährend manuell so eingestellt, dass über die Trockenzeit eine konstante Versorgung gewährleistet ist. Der Beitrag stellt an diesem Beispiel einen neuen, leicht zu implementierenden Ansatz zur Steuerung der Wasserabgabe vor.

Die Fertigstellung der Talsperre Leibis/Lichte: Nutzung natürlicher Potenziale und Bewirtschaftung im Sinne einer hohen Trinkwasserqualität
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Im Jahr 2010 wurde der Probestau der Talspere Leibis/Lichte abgeschlossen. Auf diese Weise wurde die Grundlage für eine sichere Versorgung Ostthüringens mit Fernwasser geschaffen. Technische Steuerelemente, ein großes Beckenvolumen und die Nutzung ökologischer Prozesse sichern bereits eine hohe Rohwasserqualität. Dadurch werden im Vorfeld die Risiken von Beeinträchtigungen der Trinkwasserqualität durch Verunreinigungen oder klimainduzierte Ereignisse reduziert und Voraussetzungen zur Minimierung des Aufbereitungsaufwandes geschaffen.

Instandsetzung von Brückenleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2014)
Bei der Instandsetzung von Brückenleitungen stellen sich vielfältige Anforderungen. Betrachtet werden hier der Austausch und die Erneuerung von Kompensatoren im Gesamtsystem Brücke/Rohrleitung, zudem weitere Aspekte wie Spannungsanalyse, Gleitrohrbefestigungen in Spannbetonüberbauten, Arbeiten an Rohrleitungen unter Zuhilfenahme von Fahr- und Hängegerüsten über schiffbaren Gewässern. Projektbezogen wird das Auswechseln einer Gasrohrleitung in einer Brücke über Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG (DB) im Einschubverfahren vorgestellt.

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