3-D-numerische Berechnung der Ausflusskurve infolge Staumauerversagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Die Ermittlung der Ausflussganglinie infolge eines Talsperrenbruchs ist die Grundlage für die Modellierung der Flutwellenausbreitung und die Erstellung von Evakuierungsplänen. Mithilfe von 3-D-numerischen Berechnungen mit der Software FLOW-3D werden exemplarisch die Auswirkungen von verschiedenen Beckengrößen und -formen sowie Versagensarten und -geschwindigkeiten auf die Ausflussganglinie bei einer deutlich vereinfachten Konfiguration (Betrachtung einer 1-Block-Gewichtsstaumauer) untersucht. Die Ergebnisse der betrachteten Versagensszenarien werden jeweils mit jenen infolge plötzlichen Versagens verglichen.

Schüttkornbemessung für Brunnen mit stabilen Kornfiltern in der Praxis
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Seit einigen Jahren sind Filterkornschüttungen einer größeren Anzahl von Trinkwasserbrunnen und die Filterstrange einiger Horizontalfilterbrunnen in Lockergesteinsgrundwasserleitern nach dem Bemessungsansatz für stabile Kornfilter geplant und hergestellt worden. Für die sichere Bestimmung der richtigen Schüttkorngrößen für stabile Kornfilter in der Brunnenbaupraxis wurden Nomogramme für natürliche Filterkiese und -sande sowie für Glaskugeln entwickelt. Grundlage dafür sind verlässliche Korngrößenanalysen von Bohrgutproben der einzelnen Sedimentschichten.

Installation von Horizontaldrainagen mittels HDD-Bohrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Horizontaldrainagen lassen sich mittels HDD-Bohrungen installieren. Die Anwendungsfälle und somit auch die jeweiligen Projektanforderungen können stark variieren. Vorgestellt werden zwei Projektausführungen, mit denen der gewünschte Entwässerungserfolg realisiert werden konnte.

Betriebliches Managementsystem (BMS) für Brunnenbau- und Geothermieunternehmen – Schulungskonzept und Musterhandbuch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Der Nachweis eines betrieblichen Managementsystems (BMS) in der eigenen Firma ist ein wesentlicher Baustein, um nach DVGW-Arbeitsblatt W 120 Teil 1 und/ oder 2 zertifiziert zu werden. Jeder Betrieb hat gestaltete Betriebsabläufe und eine Organisationsform, die in der Regel optimierbar sind. Auftraggeber vergeben ihre Aufträge vorzugsweise an Firmen, die nachweisen, dass ihre Betriebsabläufe geplant und geordnet erfolgen. Der Rohrleitungsbauverband e. V. hat das BMS mit großem Erfolg weit über den Kreis seiner Mitgliedsunternehmen hinaus eingeführt und verfügt hier über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung. Aufgezeigt werden, wie bevorstehende Fragen in den Unternehmen zu beantworten sind bzw. wie Unternehmen einen ausreichenden Nachweis beim BMS erreichen.

Trinkwassererschließung im Buntsandstein des Main-Spessart-Gebietes
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Unterer und Mittlerer Buntsandstein sind aufgrund der großen Mächtigkeiten von mehreren hundert Metern deutschlandweit überregional bedeutende Grundwasserleiter. Die Grundwasserführung erfolgt in diesen vorwiegend klastischen Abfolgen in Klüften und Trennflächen, während die lithologischen Eigenschaften eher geringe Durchlässigkeiten zulassen. Erhöhte Grundwasserergiebigkeiten sind daher bevorzugt in tektonisch zerrütteten Zonen zu erwarten, die mit den modernen Methoden der Geophysik erkundet werden können. In solchen durchlässigeren Zonen sind jedoch wegen der herabgesetzten Filterwirkung unerwünschte Oberflächenbeeinflussungen häufig, sodass für eine quantitativ und qualitativ erfolgreiche Erkundung genaue Vorstellungen zum hydrotektonischen Modell erforderlich sind. Beschrieben werden die Ergebnisse der geophysikalischen Messkampagnen zur Bohrpunktoptimierung, die Ableitung eines hydrogeologischen Modells sowie das darauf aufbauende bohrtechnische und hydrochemische Untersuchungskonzept.

Situationsanalyse der kleinräumig strukturierten Wasserversorgung in Süddeutschland am Beispiel Bayerns
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Unabhängig von der Unternehmensgröße gelten für Wasserversorger in Deutschland die gleichen technischen Vorgaben und Anforderungen an die Trinkwasserqualität. Um eine sichere Wasserversorgung in den Bereichen der Ressource, der Anlagentechnik und des Betriebes zu gewährleisten, müssen alle Wasserversorgungunternehmen (WVU) nachhaltig und zukunftsorientiert handeln. Sich verändernde Randbedingungen wie der Klimawandel oder der demografische Wandel treffen kleinere WVU in besonderem Maße. Im Rahmen eines DVGW-Forschungsprojekts wurde eine Vorgehensweise zur eigenständigen Standortbestimmung kleiner WVU entwickelt und beispielhaft in Bayern angewendet.

Ein 1-D-Modell für ein Tiroler Wehr mit Kurvenströmungen für Standorte mit Steffturbine
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Werden Tiroler Wehre zur Wasserfassung unter beengten Platzverhältnissen eingesetzt, kann eine zweimalige Umlenkung des Wasserstroms im Wehrkanal notwendig werden. In dieser Arbeit wird die Wehrkanalströmung mit einem 1-D-Gleichungsmodell simuliert und um den Einfluss der Sekundärströmungseffekte erweitert. Unter Verwendung von MATLAB konnte darauf aufbauend die Spiegellinie im Wehrkanal numerisch bestimmt und in eine Stand-Alone-Applikation umgesetzt werden. Die Kalibrierung erfolgte anhand eines Labormodels für ein Tiroler Wehr im schweizerischen Dürnten.

SMaRT-OnlineWDN – Frühwarn- und Sicherheitsmanagementsystem für die Wasserversorgung
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Trinkwasserverteilungssysteme gehören zu den kritischen Bereichen der Infrastruktur und haben eine direkte Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung. Sie sind somit gegen die Risiken einer beabsichtigten oder unbeabsichtigten Kontamination ganz besonders zu schützen. Zu diesem Zweck wurde das deutsch-französische Forschungsvorhaben SMaRT-OnlineWDN gestartet, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Agence national de la Recherche (ANR).

Ertüchtigung von Brunnengalerien im Bestand – ein Erfahrungsbericht
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An zwei Standortbereichen betreibt die KWL – Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH insgesamt vier Wasserwerke. Im Rahmen der schrittweisen Ertüchtigung der Rohwasserfassungen wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Diese beziehen sich insbesondere auf technische Lösungen zum standortangepassten wirtschaftlichen Betrieb der Brunnen und reichen von der Brunnenkonstruktion bis hin zu den Brunnenabschlussbauwerken. Trotz überwiegend mehr als 100-jährigem Förderbetrieb an den Gewinnungsstandorten erhöhen die gefundenen Lösungen die künftige Betriebssicherheit.

Reinigen von Behältern in der Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Wasserspeicher haben eine wichtige Versorgungsfunktion für die Bevölkerung und müssen regelmäßig gereinigt werden. Damit es dabei nicht zu Unfällen kommt, haben beteiligte Unternehmen auch Aspekte der Arbeitssicherheit zu beachten.

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