Bauausführung von Abwasserleitungen und -kanälen in geschlossener Bauweise
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
Leitungsbauverfahren in geschlossener Bauweise sind dadurch charakterisiert, dass vorgefertigte Rohre von einem Startschacht bis zu einem Zielschacht mittels hydraulischer Pressen vorgepresst oder eingezogen werden. Der für die Rohre erforderliche Hohlraum wird durch die Entnahme des Bodens, durch dessen Verdrängung oder durch eine Kombination beider Varianten hergestellt. Die verschiedenen Bauverfahren werden in Abhängigkeit der Größe der zu erstellenden Leitung in bemannte und unbemannte Verfahren sowie in Abhängigkeit der Maschinen- und Steuertechnik in steuerbare und nicht steuerbare Verfahren eingeteilt. Zudem lassen sich die Verfahren nach der Methode zur Erstellung des Hohlraums für die Rohre in Bodenverdrängungs- und Bodenentnahmeverfahren unterscheiden.

Mitnahme und Bewegung von Lufteinschlüssen in Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
Ein vor einigen Jahren am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik (IWD) der TU Dresden durchgeführtes Forschungsvorhaben, viele Veröffentlichungen anderer Forschergruppen, praktische Anwendungsfälle sowie die Berücksichtigung dieser Problematik in den Merkblättern und Richtlinien von Fachorganisationen (z. B. DWA-A 116, 2013) zeigen, dass den Lufteinschlüssen in Rohrleitungen in den letzten Jahren große Beachtung geschenkt wurde.

Neubau und erste Betriebserfahrungen einer Entnickelungsanlage für die Trinkwasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Aufgrund der geogenen Belastung von drei Brunnen sah sich ein öffentlicher Versorger veranlasst, nach vorherigen Aufbereitungsversuchen eine Aufbereitungsanlage für die Elimination von Nickel zu installieren. Da die Sanierung des betroffenen Wasserwerkes ohnehin geplant war, konnte die neue Entnickelungsanlage in die vorhandenen Anlagen problemlos integriert werden. Nach über drei Jahren Betriebszeit erfüllt das System hinsichtlich des betrieblichen Aufwands und der Wirtschaftlichkeit die Erwartungen voll und ganz.

Studie der Europäischen Kommission über Wasserverluste in Rohrnetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Wasserverluste sind ein Thema, das sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer und internationaler Ebene behandelt und diskutiert wird. Die jeweiligen Ausprägungen sind dabei sehr unterschiedlich und werden von gesetzlichen, politischen, aber auch situativen Einflüssen, wie z. B. dem Dargebot, geprägt. In Deutschland beispielsweise wird das Thema im DVGW-Regelwerk behandelt. Ein europäisches Regelwerk zu diesem Thema gibt es zwar nicht, wohl aber eine Auseinandersetzung mit dem Thema auf der politischen Ebene: So hat die Europäische Kommission Ende 2014 die Ergebnisse einer Studie zum Thema Wasserverluste veröffentlicht.

Operation am offenen Herzen der Hamburger Trinkwasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Im Stadtteil Rothenburgsort, Wiege der zentralen Wasserversorgung Hamburgs, saniert das Ver- und Entsorgungsunternehmen Hamburg Wasser derzeit eine rund 100 Jahre alte Ringleitung. Diese verbindet fünf Trinkwasserbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von rund 100.000 m3 miteinander. Aufgrund der Bedeutung der Behälter für die Versorgungssicherheit der Hamburger Innenstadt und der südöstlichen Stadtteile, können die Arbeiten bei laufendem Betrieb nur in der verbrauchsarmen Jahreszeit erfolgen. Eine ingenieurstechnische und logistische Herausforderung, die den Auftraggeber dazu zwingt, das Projekt in fünf Bauabschnitte zu unterteilen.

Untersuchungen zum hydraulischen Feststofftransport in Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Im Rahmen der Forschungsarbeiten am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden (IWD) werden aktuell Untersuchungen zum Feststofftransport in wassergefüllten waagerechten Druckleitungen durchgeführt. Der Fokus der Untersuchungen liegt auf den auftretenden Druckverlusten in Abhängigkeit der Feststoffkonzentration und der Kornfraktionen. Ergänzend erfolgen zur Untermauerung der Versuchsreihen 3D-hydronumerische Simulationsrechnungen mit ANSYS Fluent.

Nachhaltige Schutzwirkung von Zementmörtel-Auskleidungen in Trinkwasserleitungen aus duktilem Gusseisen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Der Einsatz von Zementmörtel als innerem Korrosionsschutz von Wasserleitungen aus Gusseisen ist seit etwa 150 Jahren bekannt und hat sich unter physikalischen, mechanischen und hygienischen Gesichtspunkten, aber auch aus korrosionschemischer Sicht bewährt. Seit Ende der 1960er-Jahre werden Gussrohre standardmäßig werkseitig mit Zementmörtel ausgekleidet. Trotz dieser langen Erfahrungszeit ergeben sich in der Praxis immer wieder Fragen rund um die Zementmörtel-Auskleidung, zu ihren Einsatzmöglichkeiten und -grenzen sowie zur technischen Nutzungsdauer. Vor allem um den letzten Punkt soll es in diesem Bericht gehen: Anhand eines Beispiels aus der Praxis sollen die Vorteile dieses aktiven Schutzsystems dargestellt werden.

Anpassung eines Fernleitungssystems unter dem Einfluss des demografischen Wandels in Sachsen und Sachsen-Anhalt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
Die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH versorgt rund zwei Millionen Menschen im mitteldeutschen Raum mit Trinkwasser. Nachdem der Trinkwasserabsatz in den vergangenen beiden Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen hatte, wurde das Unternehmen so ausgerichtet, dass das System der Fernwasserversorgung auch unter den sich ändernden Rahmenbedingungen in Zukunft sicher und wirtschaftlich betrieben werden kann. Beginnend bei der Anpassung der Aufbereitungskapazitäten und fortführend über das Verteilungssystem wurde eine Vielzahl von Maßnahmen konzipiert und umgesetzt, die in diesem Beitrag beschrieben werden.

Sanierung der Münchener Hauptwasserleitung 4 im PE-Relining ohne Ringraum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2015)
Für die sichere und zuverlässige Versorgung der Landeshauptstadt München mit Trinkwasser ist eine den Erfordernissen angepasste Netzstruktur notwendig. Insbesondere die Hauptleitungen, die vornehmlich als zwei Leitungsringe mit Querverbindungen ausgeprägt sind, haben eine tragende Rolle zur Gewährleistung der Versorgungsqualität der Kunden. Zur langfristigen Sicherung dieses Versorgungssystems wurden zustandsorientierte Erneuerungsmaßnahmen in einem ca. 1,7 km langen Teilabschnitt erforderlich. Der betroffene Leitungsabschnitt der 4. Hauptwasserleitung (HW 4) beginnt an der Druckregulieranlage (DRA) in der Hompeschstraße, unterquert das Flussbett der Isar und verläuft anschließend Richtung Nordwest durch den Englischen Garten bis zur Leopoldstraße. Für die Instandsetzung/ Erneuerung wurden drei mögliche Sanierungsverfahren untersucht, die in dem sensiblen Projektumfeld realisierbar waren.

Für jeden Einsatzbereich das optimale Messsystem – intelligentes Zählermanagement macht es möglich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2015)
Um unbemerkten Wasserverlusten entgegenzuwirken, begann die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW) im Jahr 2009 einen groß angelegten Feldversuch zur Optimierung ihrer Infrastruktur. Ziel war es nicht nur, durch den Einsatz der passenden Messtechnologie langfristig profitabel zu wirtschaften, sondern gemäß der Unternehmensphilosophie durch verantwortungsvolles Handeln die wertvolle Ressource Wasser in der größten Metropolregion Europas zu schützen.

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