Energieeffizienz in der Fernwasserversorgung am Beispiel der Landeswasserversorgung© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2012)
Die Landeswasserversorgung liefert als Fernwasserversorgungsunternehmen Trinkwasser an etwa 250 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und Bayern. Mit den Fernleitungen werden große Höhenunterschiede und lange Strecken überwunden, so dass der Energieeffizienz bei der Wasserförderung, der Energierückgewinnung und dem optimalen Betrieb des Systems besondere Bedeutung zukommt. Der Beitrag führt ein in Überlegungen zu einem energieoptimierten Förderbetrieb und beleuchtet am praktischen Beispiel die Frage, wann sich der Tausch einer Pumpe lohnt. Weiterhin werden der energieoptimale Betrieb von regelbaren Trinkwasserturbinen und die Auslegung von Trinkwasserkleinturbinen erläutert. Schlussendlich wird aufgezeigt, wie diese Maßnahmen die Energiebilanz der Landeswasserversorgung verbessern.
Demografischer Wandel: Anpassung der Abwasserentsorgung© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2012)
In der Kreisstadt Weißwasser an der polnischen Grenze musste aufgrund des starken Bevölkerungsrückgangs der letzten Jahre ein Großteil der Infrastruktur angepasst werden. Unter anderem musste der marode Hauptsammler zum Klärwerk auf einer Länge von 2.450 Metern rehabilitiert werden.
Schachtsanierung: Das neue RSV-Merkblatt 6.2© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2012)
Es gibt rund 10 Millionen Schachtbauwerke in Deutschland. Sie sind damit ein wesentlicher Bestanteil bei der Errichtung und der Nutzung von Abwasserleitungen und -kanälen. Entgegen ihrer Bedeutung werden Schachtbauwerke bei Sanierungsarbeiten an den Kanalnetzen eher stiefmütterlich behandelt. Die meisten Verfahren sind hinlänglich bekannt. Werden sie aber auch richtig eingesetzt? Eine kurze Übersicht mit ausgewählten Verfahren soll hier zum besseren Verständnis beitragen.
Untersuchungen zum Trinkwasserbedarf und zur Dimensionierung
der Wasserzähler in einem Hotel und einem Seniorenwohnheim© Oldenbourg Industrieverlag (10/2012)
Zahlreiche Durchflussmessungen in Wohngebäuden sind bekannt und veröffentlicht. Für Gebäude, die keine reinen Wohngebäude sind, bestehen noch Unklarheiten über Spitzendurchflüsse und die Größen von Wasserzählern. In diesem Beitrag wird über Messungen mit elektronischer Messdatenerfassung in einem großen, ausgebuchten First-class-Hotel (356 Zimmer) und einem Seniorenheim mit 108 Zimmern berichtet. Die Messeinrichtung besteht aus dem in beiden Objekten installierten identischen mit Impulsgebern bestückten Verbundzähler Qn 40/2,5 und einem 2-Kanal-Datenlogger. Die Messdaten wurden auf einen PC übertragen, nach üblichen Kriterien ausgewertet und in Grafiken wie Häufigkeitsverteilungen, Gleichzeitigkeiten sowie Durchfluss-Dauerund -Mengenlinien dargestellt. Der Vergleich mit früheren Ergebnissen zeigt, dass das Seniorenheim beim Wasserbedarf mit Wohngebäuden gleichgesetzt werden kann. Auch der Spitzendurchfluss weicht nur geringfügig vom Wert nach DIN 1988-300 ab. Im Hotel ist die erwartete Konzentration in den frühen Morgenstunden festzustellen. Die Verbrauchsspitzen sind höher als in Wohngebäuden jedoch nur halb so groß wie der berechnete Wert nach DIN 1988-300. In beiden Gebäuden sind die installierten Wasserzähler überdimensioniert und können durch kleinere Zähler ersetzt werden, im Seniorenheim sogar extrem.
Vergleich von Spülprozeduren für Tiefenfilter bei der Trinkwasserproduktion© Oldenbourg Industrieverlag (10/2012)
Durch vergleichende Untersuchungen im Pilotmaßstab wurde der Einfluss verschiedener Prozeduren der Filterspülung auf die Aufbereitungsleistung der Flockenfiltration im Sinne von Produktivität und hinsichtlich des Einsparpotenzials von Ressourcen erfasst und bewertet. Für die untersuchten Fälle konnte gezeigt werden, dass die Art und Weise der Spülprozedur praktisch keinen Einfluss auf die Produktivität der Flockenfiltration hat. Unter Verwendung des Extended Terminal Subfluidisation Wash (ETSW) konnten Verkürzungen der Erstfiltratphase und damit einhergehend geringere abzuschlagende Erstfiltratmengen erzielt werden, jedoch keine Produktivitätserhöhung insgesamt.
Kostengünstige Glasfaseranschlüsse über Trinkwasserhausanschlüsse© Oldenbourg Industrieverlag (5/2012)
Glasfaser- bzw. Breitbandhausanschlüsse sind heute wesentlicher Bestandteil einer guten Infrastruktur. Deutschland nimmt bei der sogenannten Haushaltspenetration nur den 18. Platz ein [1]. Eine leistungsfähige, glasfaserbasierte Breitbandinfrastruktur ist aber ein Entscheidender Standortfaktor und damit ein zentraler Baustein im Rahmen des Strukturwandels. Gibt es sie nicht, gerät die Region wirtschaftlich auf das Abstellgleis, da es zukünftig wirtschaftliche Entwicklung nur dort geben wird, wo leistungsfähige und zukunftssichere Telekommunikations- Infrastrukturen vorhanden sind.
Konventionelle und dezentrale Regenwasserbewirtschaftung
kommunaler Straßen im Vergleich – ein Beispiel© Oldenbourg Industrieverlag (5/2012)
Bei der Neuerschließung kommunaler Straßen wurde bisher das Prinzip der Erfassung und konsequenten Ableitung des Regenwassers (Konventionelle Methode) im Allgemeinen alternativlos geplant und umgesetzt. Doch auch und gerade im Bereich kommunaler Straßen bietet sich das alternative Konzept der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung an (Dezentrale Methode), je nach örtlichen Verhältnissen mit oder ohne gedrosselte Ableitung.
Instandhaltung von Transportleitungssystemen© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2012)
Erarbeitung und Implementierung eines hochauflösenden semiquantitativen Ansatzes zur Erstellung einer risikobasierten Instandhaltungsstrategie für Transportleitungssysteme