Energiegewinnung im Wasserverteilungsnetz durch intelligentes Druckmanagement – EWID
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Um den Wasserdruck im Wassernetz zu begrenzen und die Wasserleitungen nicht ubermasig zu beanspruchen, kommen in Wasserversorgungssystemen Druckminderventile zum Einsatz. Gleichzeitig wird bei der Regulierung des Druckes mit solchen Ventilen standig Energie in nicht weiter verwendbare Formen wie Schall und Warme umgewandelt. Das Forschungsprojekt „Energiegewinnung im Wasserverteilungsnetz durch intelligentes Druckmanagement (EWID)“ soll Wege aufzeigen, diese Energiedissipation zu verringern. Dazu wird ein neuartiges System, basierend auf einer ruckwarts laufenden Pumpe als Turbine in Verbindung mit einem intelligenten Druckmanagement, entwickelt. Ziel ist es einerseits, die maximal moglich abbaubare Energie des Wassers bedarfsorientiert in elektrische Energie umzuwandeln und andererseits einen Beitrag zur Verringerung der Wasserverluste und des Materialstresses im Wasserverteilungsnetz zu leisten

Fernsehsondierungen in Bauwerken des Grundwasserbereichs: Standardverfahren mit neuen Perspektiven
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
Fernsehsondierungen sind eines der Standardverfahren zur Überprüfung und Beurteilung von offenen Festgesteinsbohrungen und Bauwerken im Grundwasserbereich. Neben Aussagen zum Zustand der Verrohrung, der Bewertung von Fließbewegungen oder der Identifizierung von Fremdkörpern wird vorrangig über neue Entwicklungen berichtet, die auch eine Untersuchung von Horizontalfilterbrunnen ermöglichen, sowie über die optische Korngrößenanalyse und Schlitzweitenbestimmung von Edelstahl-Wickeldrahtfiltern.

Einsatz neuer Brunnenausbaumaterialien am Beispiel einer Anlage zur unterirdischen Enteisenung und Entmanganung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
In der Trinkwasserfassung Elze in der Region Hannover werden Brunnenanlagen nach dem Prinzip der Unterirdischen Enteisenung und Entmanganung (UEE) umgerüstet. Durch den wechselnden Infiltrations- und Förderbetrieb bestehen bei der Erneuerung von Brunnen besondere Anforderungen an das Ausbaumaterial. Im nachfolgenden Beitrag wird der Brunnenausbau mittels einer neuen Rohrdimension sowie einer Filterschüttung aus Glaskugeln beschrieben.

Logistische Herausforderung in der Pipelinewasserhaltung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
Über 64 km erstreckt sich die Erdgastransportleitung ETL 176 von Fockbek bei Rendsburg nach Ellund an der dänischen Grenze bei Flensburg durch den Norden Schleswig-Holsteins. Neben den erhöhten Eisenoxidwerten und der damit erforderlichen Aufbereitung des im Rahmen der Wasserhaltung geförderten Grundwassers führte die geringe Anzahl an Einleitstellen bei diesem Projekt zu einem erheblichen logistischen Aufwand. Die Hölscher Wasserbau GmbH aus Haren in Niedersachsen hat sich diesen Herausforderungen der Grundwasserabsenkung sowie -aufbereitung erfolgreich gestellt.

Bauausführung von Abwasserleitungen und -kanälen in geschlossener Bauweise
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
Leitungsbauverfahren in geschlossener Bauweise sind dadurch charakterisiert, dass vorgefertigte Rohre von einem Startschacht bis zu einem Zielschacht mittels hydraulischer Pressen vorgepresst oder eingezogen werden. Der für die Rohre erforderliche Hohlraum wird durch die Entnahme des Bodens, durch dessen Verdrängung oder durch eine Kombination beider Varianten hergestellt. Die verschiedenen Bauverfahren werden in Abhängigkeit der Größe der zu erstellenden Leitung in bemannte und unbemannte Verfahren sowie in Abhängigkeit der Maschinen- und Steuertechnik in steuerbare und nicht steuerbare Verfahren eingeteilt. Zudem lassen sich die Verfahren nach der Methode zur Erstellung des Hohlraums für die Rohre in Bodenverdrängungs- und Bodenentnahmeverfahren unterscheiden.

Mitnahme und Bewegung von Lufteinschlüssen in Rohrleitungen
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Ein vor einigen Jahren am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik (IWD) der TU Dresden durchgeführtes Forschungsvorhaben, viele Veröffentlichungen anderer Forschergruppen, praktische Anwendungsfälle sowie die Berücksichtigung dieser Problematik in den Merkblättern und Richtlinien von Fachorganisationen (z. B. DWA-A 116, 2013) zeigen, dass den Lufteinschlüssen in Rohrleitungen in den letzten Jahren große Beachtung geschenkt wurde.

Neubau und erste Betriebserfahrungen einer Entnickelungsanlage für die Trinkwasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Aufgrund der geogenen Belastung von drei Brunnen sah sich ein öffentlicher Versorger veranlasst, nach vorherigen Aufbereitungsversuchen eine Aufbereitungsanlage für die Elimination von Nickel zu installieren. Da die Sanierung des betroffenen Wasserwerkes ohnehin geplant war, konnte die neue Entnickelungsanlage in die vorhandenen Anlagen problemlos integriert werden. Nach über drei Jahren Betriebszeit erfüllt das System hinsichtlich des betrieblichen Aufwands und der Wirtschaftlichkeit die Erwartungen voll und ganz.

Studie der Europäischen Kommission über Wasserverluste in Rohrnetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Wasserverluste sind ein Thema, das sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer und internationaler Ebene behandelt und diskutiert wird. Die jeweiligen Ausprägungen sind dabei sehr unterschiedlich und werden von gesetzlichen, politischen, aber auch situativen Einflüssen, wie z. B. dem Dargebot, geprägt. In Deutschland beispielsweise wird das Thema im DVGW-Regelwerk behandelt. Ein europäisches Regelwerk zu diesem Thema gibt es zwar nicht, wohl aber eine Auseinandersetzung mit dem Thema auf der politischen Ebene: So hat die Europäische Kommission Ende 2014 die Ergebnisse einer Studie zum Thema Wasserverluste veröffentlicht.

Operation am offenen Herzen der Hamburger Trinkwasserversorgung
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Im Stadtteil Rothenburgsort, Wiege der zentralen Wasserversorgung Hamburgs, saniert das Ver- und Entsorgungsunternehmen Hamburg Wasser derzeit eine rund 100 Jahre alte Ringleitung. Diese verbindet fünf Trinkwasserbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von rund 100.000 m3 miteinander. Aufgrund der Bedeutung der Behälter für die Versorgungssicherheit der Hamburger Innenstadt und der südöstlichen Stadtteile, können die Arbeiten bei laufendem Betrieb nur in der verbrauchsarmen Jahreszeit erfolgen. Eine ingenieurstechnische und logistische Herausforderung, die den Auftraggeber dazu zwingt, das Projekt in fünf Bauabschnitte zu unterteilen.

Untersuchungen zum hydraulischen Feststofftransport in Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Im Rahmen der Forschungsarbeiten am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden (IWD) werden aktuell Untersuchungen zum Feststofftransport in wassergefüllten waagerechten Druckleitungen durchgeführt. Der Fokus der Untersuchungen liegt auf den auftretenden Druckverlusten in Abhängigkeit der Feststoffkonzentration und der Kornfraktionen. Ergänzend erfolgen zur Untermauerung der Versuchsreihen 3D-hydronumerische Simulationsrechnungen mit ANSYS Fluent.

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