Gut gekühlt heizt besser – Kühlwasserleitung für ein 600 MW-GuD-Kraftwerk
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Im Auftrag der Stadtwerke Düsseldorf entsteht derzeit das größte und modernste Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) der Welt. Ein Schwerpunkt der vorbereitenden Arbeiten liegt bei der Planung und beim Bau der Kühlwasserleitungen in den Dimensionen DN 3000/2800/1800 sowie bei der Verlegung von Fernwärme-Kunststoffmantelrohren DN 900. Vor dem Hintergrund des parallel abzuwickelnden Neubaus, des laufenden Kraftwerksbetriebs und der Anbindungen an den aktuellen Leitungsbestand bestehen besondere Anforderungen an Rohrleitungen, Arbeitsabläufe und Arbeitssicherheit.

Innovation im Rohrleitungsbau: erste Anwendung eines neuen Verlegeverfahrens in Moskau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Bei der Umverlegung der Gaspipeline zwischen Moskau und Sankt Petersburg musste der Moskva-Kanal mit einer Stahlpipeline DN 1200 mm unterquert werden. Die Herausforderungen durch sehr beengte Platzverhältnisse und hohe Anforderungen an die Präzision konnten mit einem neu entwickelten Verlegeverfahren bewältigt werden. Die Kombination aus konventionellem HDD-Verfahren mit der hohen Lagegenauigkeit des Microtunnelling-Verfahrens wurde bei diesem Projekt erstmalig angewandt.

Qualifizierte Baufirmen im Leitungstiefbau – Fachkunde, Ausstattung, Leistungsfähigkeit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2013)
Bei Erd- und Straßenbauarbeiten zu Leitungsverlegungen handelt es sich um komplexe, anspruchsvolle Baumaßnahmen, zu deren Abwicklung es den Einsatz qualifizierter Baufirmen mit gut ausgebildetem Personal, einer entsprechenden Ausstattung und der erforderlichen Leistungsfähigkeit bedarf. Zur Steigerung der Qualität im Leitungstiefbau und als Auswahlhilfe für Versorgungsunternehmen wurde in einem spartenübergreifenden Projektkreis ein neues Regelwerk mit Mindestanforderungen an Bauunternehmen im Leitungstiefbau erarbeitet.

Europäischer Zwang zum Breitbandkabel-Ausbau in Wasser- und Abwassernetzen?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2013)
Die Europäische Kommission hat im März 2013 einen EU-Verordnungsvorschlag vorgelegt, der den Ausbau von Breitbandkabelnetzen vorantreiben und Kostenreduktionen durch die Aufnahme von elektronischen Kommunikationsnetzen in bestehende physische Infrastrukturen, wie Wasser- und Abwassernetze, ermöglichen soll. Der Verordnungsentwurf sieht für die Eigentümer der Infrastrukturen einen Zugangszwang, Datenlieferungspflichten und bürokratischen Mehraufwand vor. Für Ver- und Entsorger sowie Bauunternehmen entstehen Mehrkosten, die der Verordnungsentwurf nicht berücksichtigt. Der grundsätzliche Ausbau des Breitbandnetzes wird unterstützt, jedoch die vorgeschlagenen Maßnahmen aus technischen, hygienischen und wirtschaftlichen Gründen abgelehnt.

Verwaiste Schifffahrtswege – Herausforderung und Chance
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
Einige Flüsse in Deutschland sind als Wasserstraßen verwaist. Einsparungen und eine radikale Verbesserung der Strukturgüte machen Renaturierungen wünschenswert. Hausherrin ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), ihr fehlt aber der Auftrag. Es bedarf politischer Entscheidungen, die Ingenieure anstoßen müssen. Mit der Oberweser wird ein verwaister Schifffahrtsweg beschrieben. Aus dem Rückblick in die wasserbaulichen Maßnahmen der Vergangenheit leiten sich die Renaturierungsbemühungen ab. Träger kann nur die WSV sein, länderübergreifende Flüsse müssen in einer Hand bleiben.

Druckprüfung mit elektronischer Datenerfassung an Rohrleitungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
Druckprüfungen von Rohrleitungen nach dem DVGW-Arbeitsblatt W400-2 bzw. EN 805 gelten nach dem heutigen Stand als das wichtigste Mittel zur Überprüfung der Qualität des Rohrleitungsbaus. Als Dienstleistungsunternehmen ist es daher für den Wasserwerk-Service in Hamm unumgänglich, dass man den Auftraggebern der Versorgungsunternehmen die Druckprüfungsprotokolle inklusive der dazugehörigen Druckdiagramme direkt auf der Baustelle übergibt. Die elektronische Datenloggertechnik von STS spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Was funktioniert und was ist dicht? – Zur Dichtigkeitsprüfung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2013)
Ganz gleich welche Veröffentlichung man zum Zustand von Abwasserleitungen in Deutschland heranzieht, die Experten sind sich einig, dass unsere privaten Grundstücksentwässerungsanlagen in schlechtem Zustand sind. Dabei ist die Rede von gut einer Million Kilometern privater Abwasserleitungen in Deutschland. Dies sind etwa doppelt so viele Kanalkilometer wie die des öffentlichen Netzes – das teilweise in einem ebenso schlechten Zustand ist. Wenn es um die Frage geht, was dagegen getan werden kann, besteht Uneinigkeit. Ein wesentlicher Grund dafür sind – neben den Kosten – die Unklarheiten bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Dichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen (GEA).

Die zentrale Enthärtung am Niederrhein – Fortschritte und Entwicklungen seit 1990
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2013)
Der Bau eines neuen Wasserwerkes mit zentraler Enthärtung in der Nähe von Düsseldorf initiierte um 1990 eine Welle von Neubauten in der gesamten Region. Das Verfahren der Schnellentcarbonisierung wurde in über 20 Jahren durch das Zusammenwirken von Ingenieurbüros, Anlagenbauern, Chemikalienlieferanten, Wasserversorgern und dem IWW Zentrum Wasser optimiert und automatisiert. Gute Betriebserfahrungen und ein intensiver Erfahrungsaustausch führten zur allgemeinen Akzeptanz eines zuvor als problematisch geltenden Verfahrens.

Detektion unterirdischer Leitungsstrukturen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2013)
Bei Tiefbauarbeiten entstehen immer wieder enorme Kosten durch die Beschädigung von Versorgungsleitungen. Der Grund hierfür ist häufig die unzureichende Dokumentation der Leitungssysteme. Eine mobile Sensorplattform zur berührungsfreien Detektion unterirdischer Leitungen soll Abhilfe schaffen.

Dauerhafte Ertüchtigung von Erddämmen und deren Gründung durch Beton-Dichtwände
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2013)
Unkontrollierte Sickerwässer im Untergrund von Stauanlagen oder in bestehenden Damm-Bauwerken gefährden deren Bestand. Durch Dichtwände werden solche Wasserwegigkeiten abgesperrt und so eine Gefährdung der Bauwerke vermieden. Beton-Dichtwände werden durch Fräsen und Greifer im Zwei-Phasen-Verfahren oder mit überschnittenen Bohrpfählen ausgeführt. Die bis in große Tiefen klar definierte Ausprägung und die Herstellungs-Kontrollierbarkeit von gefrästen Dichtwänden bieten eine Technik, um den Untergrund wie auch gefährdete Bauwerke genügend abzudichten.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?