Das AAV-Modell – Flächenrecycling und Altlastensanierung als gemeinschaftliche Aufgabe von Staat und Wirtschaft
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2013)
Seit 1989 gibt es in Nordrhein-Westfalen für die Aufarbeitung und Sanierung von mit Altlasten belasteten Flächen eine Zusammenarbeit von Land, Wirtschaft und Kommunen im AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung. Über mehrere Legislaturperioden hinweg ist ein erfolgreiches Modell für die Zusammenarbeit von privater Wirtschaft und öffentlicher Hand bei Flächenrecycling und Altlastensanierung entwickelt worden. Wirtschaft, Land und Kommunen arbeiten bei der Finanzierung und in den Gremien des Verbandes seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammen. Dieses häufig auch als Kooperationsmodell bezeichnete Public-Private-Partnership einschließlich der gesetzlich geschaffenen Figur eines sondergesetzlichen Verbandes zum Flächenrecycling und zur Sanierung von Altlasten ist in dieser Form in Deutschland einzigartig und beispielgebend für eine Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft. Es verwirklicht zugleich das sogenannte Kooperationsprinzip als das dritte grundlegende Prinzip im deutschen Umweltrecht neben dem Vorsorge- und Verursacherprinzip. Der Beitrag stellt das AAV-Modell, seine Entstehung und einige wesentliche Eckpunkte des im Frühjahr 2013 geänderten und am 2.4.2013 im Gesetz- und Verordnungsblatt Nordrhein-Westfalen verkündeten neuen AAV-Gesetzes (AAVG) vor.

Successful In-Situ-Remediation of Diesel Spill with Bioventing
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2012)
Following an accident of a tank vehicle in Gmunden (Upper Austria) 2007, about 60,000 kg of diesel fuel were spilled and percolated into the soil. As an emergency measure soil was removed up to 3.2 m depth. Consecutively, information about investigation and remediation method selection as well as implementation details are given.

Improved Methods for Decontamination of Contaminated Soil
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2012)
About 0.7 % of the agricultural land in Bulgaria is heavily polluted and needs remediation.

Einsatz von Pflanzenkohlesubstraten zur Beschleunigung des Abbaus organischer Kontaminanten
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2012)
In der Bundesrepublik Deutschland wurde seit 1991 im Zuge der Abrüstungsprozesse die militärische Nutzung von ca. 50% der ehemals 1 Mio. Hektar militärisch genutzter Fläche aufgegeben. Eine Vielzahl dieser Liegenschaften sind mit Schadstoffen, v.a. organischen Kontaminanten wie Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW), Mono- und Polyzyklischen aromatischern Kohlenwasserstoffen (PAK), sowie chlorierten Kohlenwasserstoffen belastet. Die Kontaminationen sind dabei vor allem durch Leckagen, Lagerung von Abfallstoffen, Unfälle, Emissionen, durch Handhabungsverluste z.B. beim Betanken, oder auf Produktionsreste zurückzuführen. Die Umweltschäden, sowie auch die Lage der Liegenschaften in entlegenen Gebieten erschweren eine mögliche zivile Nachnutzung. Eine Wiedernutzung dieser Flächen muss aber vor dem Hintergrund der Knappheit fruchtbarer Böden eine höhere Beachtung finden. Um eine Nachnutzung verunreinigter Flächen zu gewährleisten gibt es bereits zahlreiche Möglichkeiten der Bodensanierung. Hierbei sind vor allem solche Verfahren zu bevorzugen, welche vor Ort (in situ) kostengünstig durchzuführen sind.

Effizienz und Langzeitwirksamkeit von Oberflächensicherungen –Ergebnisse einer Recherche durchgeführter Sanierungsmaßnahmen in NRW
© LGA Bautechnik GmbH (5/2011)
Der Oberflächensicherung (Abdichtung, Abdeckung oder Versiegelung durch Überbauung) kommt bei vielen Deponien und Altlasten eine hohe Bedeutung zu. Im Bereich der Abfallwirtschaftbesteht seit langem die Pflicht zur Oberflächenabdichtung. Aber auch im Bereich der Altlastensanierung ist das Verfahren häufig das Mittel der Wahl. Statistische Erhebungen in Nordrhein-Westfalen ergaben, dass bisher ca. 30 % der sanierten Altlasten oberflächengesichert wurden.

Unterschätztes Risiko: Kampfmittel verlieren auch nach Jahren nicht ihre Gefährlichkeit
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Altmetalle der besonderen Art lagern tausendfach im Erdreich. 90.000 Tonnen unentschärfter Bomben sollen es in Deutschland sein. Bauherren gehen dabei erhebliche Risiken ein: Sie begnügen sich oft, den Bauaushub zu überwachen und verzichten auf eine Kampfmittel-Sondierung.

Rückbau in Raten: Zweite Etappe des Rückbaus der Sondermülldeponie Kölliken beginnt
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Nach nur wenigen Jahre Betrieb wurde die schweizerische Sondermülldeponie Kölliken wieder geschlossen, weil sie für die Umwelt eine erhebliche Gefahr darstellt. Wegen möglicher längerfristiger und akuter Gefährdung der nahe gelegenen Grundwasserleiter verfügte das Baudepartment des Kantons Aargau, die komplette Deponie bis 2015 vollständig zurückzubauen. Ab September 2010 beginnt die zweite Rückbauetappe. Ein weltweit einzigartiges Projekt.

Die Lanze gegen Schadstoffe - In-situ-Sanierungen mit Wasserstoffperoxid gegen Bodenkontamination
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2009)
Vorhandene Schadstoffe schnell, effektiv und umweltschonend aus dem Boden oder Grundwasser zu beseitigen – das gelingt mit den so genannten ISCO-Verfahren mit chemischer Oxidation. Die Caro-Biotechnik GmbH, eine Tochter der Zech Umwelt Unternehmen, hat eine Injektionsmethode entwickelt, mit der die Wirkstoffe auf direktem Weg und mit großem Volumen zu ihrem Einsatzort kommen.

Neuanlagen in österreichischen Sanierungsgebieten
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2009)
Die Beweggründe für die Errichtung neuer Anlagen ergeben sich aus mehreren Faktoren die für die einzelnen Projekte unterschiedlich stark zum Tragen kommen.

Öl verliert die schlechten Eigenschaften - Nachhhaltiugkeit dient als Maßstab für Entölung und Dekontamination
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2009)
Ob industrielle Entfettung, Ölschaden-Beseitigung, Altlasten-Sanierung, Industrie-Beschichtungen oder Sanierung von verölter Produktionsflächen: um akzeptable Ergebnisse zu erzielen, bedarf es meist des Einsatzes umweltbelastender Entölungsmittel. Das muss aber nicht so sein, wie ein Unternehmen aus Delitzsch in Sachsen beweist.

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