Dichtwandherstellung für den Bagatelle-Damm auf Mauritius
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Inselstaat Mauritius liegt etwa 870 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Das Land muss trotz ergiebiger Regenfälle Probleme mit der Frischwasserversorgung bewältigen, da es über keine ausreichenden Speicherkapazitäten verfügt. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre führten der Klimawandel sowie eine erhöhte Nachfrage zu einem steigenden Wasserbedarf auf Mauritius. Zur Deckung dieser Nachfrage wurde ein weiteres Reservoir ca. 8,5 km südlich der Hauptstadt Port Louis gebaut – der Bagatelle-Damm. Durch das Dammbauwerk entsteht ein Speicherbecken, das zur Deckung des Wasserbedarfs der Hauptstadt sowie des Bezirks Lower Plaine Wilhems dient. Das Speicherbecken wird zudem das für die Bewässerung verfügbare Wasservolumen erhöhen sowie das für eine Reihe großer Infrastrukturmaßnahmen notwendige Wasser bereitstellen.

Zementieren von zerklüfteten Felsformationen bei einem HDD-Projekt in Spanien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Für eine „Trinkwasser-Autobahn“ musste der Fluss Rio Escalante in seinem Mündungsbereich an der kantabrischen Atlantikküste Spaniens mit einem Stahlrohr DN 800 mittels HDD gequert werden. Eine besondere Herausforderung stellten dabei die karstigen Hohlräume im Fels dar, die den Einsatz von Zementpfropfen notwendig machten.

Ölfernleitung Wilhelmshaven: Erneuerung des Abschnitts durch den Fluss Maade
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Jeder Bau einer Pipeline durch kreuzende Gewässer vereint die Herausforderungen des Wasserbaus mit denen des Rohrbaus und der Pipelineverlegung. Im niedersächsischen Wilhelmshaven wurde in diesem Zusammenhang ein besonders anspruchsvolles Projekt umgesetzt: Die klassische Konstruktion eines Dükers in offener Bauweise konnte hierbei durch ein besonderes Einbaukonzept auf engstem Raum realisiert werden. Neben einer speziellen Methodik zur Sicherung im Absenkvorgang und der Lagestabilisierung kam dabei Flüssigboden im Unterwassereinbau als Ballastierung und als Bettungsmaterial zum Einsatz.

Holzaschen in der Kompostierung
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (5/2016)
Der forcierte Ausbau der energetischen Nutzung von Holz zur Energieversorgung führt zu steigenden Mengen an Aschen, die deren Besitzer bei entsprechender Eignung nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zu verwerten hat.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwassergesättigten Zone stellt hohe Ansprüche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend überschnittene Großlochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinräumigen Verfahren bis in größere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu müssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem Grundstück einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und Ausführung dieser Methode erläutert.

Kreisläufe schließen – Potenziale und Anforderungen an den Komposteinsatz im Biolandbau
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Reststoffe zu verwerten gehört zu den Prinzipien des ökologischen Landbaus. Speziell für die Düngung ist dieses in den Grundsätzen der EU-Verordnung Nr. 824/2007 zum Ökologischen Landbau festgeschrieben und ist in den Richtlinien der Biolandbauverbände geregelt.

Aufbereitung von Bioabfall-Gärresten zur Nutzung als Bodenverbesserer
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Charakterisierung der festen Gärrückstände aus der Bioabfallvergärung hat gezeigt, dass diese ein ähnliches Nährstoffpotential wie Gründünger oder Frischkompost besitzt.

Nährstoffrückgewinnung aus Gärresten im Rahmen des GoBi-Vorhabens
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Anzahl der Biogasanlagen in Deutschland stieg zwischen 2000 und 2013 von 1050 auf 7850 an (Statista 2015). Damit einher geht eine immer größer werdende Menge an entstehenden Gärresten, welche verwertbare Anteile an Phosphor und Stickstoff enthalten. Die bisherige Verwertung dieser nährstoffreichen Gärreste erfolgt durch Ausbringung auf landwirtschaftliche Nutzflächen als Wirtschaftsdünger.

Strohverkauf und Kompostdüngung
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (7/2015)
Getreidestroh ist ein begehrtes und teures Gut. Viele Betriebe verwenden Stroh zur Humusversorgung ihrer Böden. Anders sieht es in Betrieben aus, die mit Kompost düngen. Hier kann das Stroh verkauft werden, ohne die Humusversorgung zu gefährden.

Auswirkungen der Novelle des Düngerechts auf die Vermarktung von Kompost- und Gärprodukten
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (1/2015)
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2012 in Deutschland aus 1.882 Bioabfallbehandlungsanlagen insgesamt 3.880.000 t Kompost- und 3.614.000 t Gärprodukte abgesetzt. Bei der Vermarktung der aus Bioabfällen hergestellten organischen Dünger stellt die Landwirtschaft den mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt dar. 74 % der gesamten Kompost- und nahezu 100 % der Gärprodukte wurden zu landwirtschaftlichen Düngungszwecken eingesetzt.

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