Natur – Abfall – Wasser Handeln aus der Verantwortung des Menschen – das Biosphärenreservat Rhön
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Die mit Erziehung, Wissenschaft und Kultur befasste Organisation der Vereinten Nationen, die UNESCO, hat im Jahr 1970 das Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (Man and Biosphere – MAB) ins Leben gerufen. Damit reagierte die UNESCO auf die zunehmende Zerstörung der Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Zielsetzung des MAB-Programmes ist es, die Grundlagen für die Erhaltung der Ressourcen und für eine umweltgerechte Nutzung zu entwickeln.

Toxicological Tests for Minimizing Risks at Contaminated Sites during Clean Up
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In advance of a planned cleanup of the contaminated site "Gaswerk Simmering", a comprehen-sive appraisal of groundwater was carried out to assess and document the site’s current status. For the first time, a large scale analysis of 16 selected heterocyclic aromatic hydrocarbons (hetero-PAHs) was conducted, in addition to the characterization of a number of standard, routine parameters. The method for analytical detection of hetero-PAHs was specifically developed for this work. The decision to analyze these 16 hetero-PAHs was taken by the author based on the specific site and their assumed toxicological relevance.

Von der Mülldeponie zum Energieberg: Deponiesanierung in Hamburg-Georgswerder
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
1983 löste ein Dioxinfund auf der Deponie Hamburg-Georgswerder einen der größten Umweltskandale Deutschlands aus. Fast 30 Jahre später spielt Georgswerder als Energieberg eine große Rolle im Energiekonzept Hamburgs und soll zukünftig 2.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen. Möglich machen dies Sanierungsmaßnahmen, die bis heute zu den umfangreichsten ihrer Art zählen und die Entwicklung von umwelttechnischen Verfahren entscheidend mitgeprägt haben.

Tonmineralische Abdichtungen als Oberflächenabdichtung für Deponien – ein Auslaufmodell?
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2010)
Die Novelle der Deponieverordnung (DepV) wurde am 29.04.2009 veröffentlicht und trat am 16.07.2009 in Kraft [19]. Mit dieser neuen Verordnung wurden die bestehenden Anforderungen des Deponierechts, die bislang in drei Verordnungen und zwei Verwaltungsvorschriften (AbfAblV, alte DepV, DepVerwV, TaSi, TAA) festgeschrieben waren, zusammengefasst. Neben dieser redaktionellen Überarbeitung erfolgen auch inhaltliche Änderungen, die u. a. auch die technischen Anforderungen für die Basis- und die Oberflächenabdichtung betreffen.

Deponien 2100: Ein geologischer Ausblick
© LGA Bautechnik GmbH (5/2010)
Laut Statistischem Bundesamt fallen pro Jahr in Deutschland ca. 300 Millionen Tonnen Abfälle an (Hausmüll, Bauschutt etc.; in den vergangenen Jahren leicht rückläufiger Trend). Wenn vereinfachend angenommen wird, dass diese jährliche Abfallmenge in Zukunft konstant bleibt und dass sie auf Deponien mit einer durchschnittlichen Höhe von 10 m abgelagert wird, so wird jährlich eine Deponiefläche von 30 km² mit Abfällen belegt. Bis zum Jahr 2100 wären das zusätzliche 2.700 km² Deponiefläche; das entspricht ungefähr der Fläche des Saarlandes.

Anforderungen von Wasserwirtschaft und Naturschutz an einen nachhaltigen Anbau von Energiepflanzen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2009)
Der Energiepflanzenanbau ist nach anfänglich positiver Beurteilung gesellschaftlich, fachlich und politisch in die Diskussion gekommen. Damit die Nutzung insgesamt nachhaltig erfolgen kann, sind Umweltstandards für den Anbau und die Verwertung erforderlich. Die Anforderungen aus Sicht von Wasserwirtschaft und Naturschutz werden im Folgenden dargestellt.

Natürliche Schadstoffminderungsprozesse bei Teerölaltlasten - Ein KORA Leitfaden zur Umsetzung des MNA-Konzeptes
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (7/2009)
Für viele Schadstoffe ist bekannt, dass sie selbst unter Grundwasserbedingungen gut mikrobiell abbaubar sind. Dies gilt insbesondere für einfache Kohlenwasserstoffe und die Monoaromaten BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol und die Xylole). Für Standorte mit diesen Verunreinigungen, wie sie z.B. an Tanklagern, Raffinerien oder Tankstellen auftreten, ist davon auszugehen, dass die natürlichen Schadstoffminderungsprozesse wirksam sind. Somit ist hier prinzipiell die Erstellung und Nutzung von MNA-Konzepten (moritored natural attenuation) möglich.

Pflanzenöl als Tool zur In-situ Sanierung von PAK-kontaminierten Böden
© Montanuniversität Leoben (11/2008)
In diesem Beitrag soll ein Projekt vorgestellt werden, welches auf die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur In-situ-Sanierung von Standorten abzielt, die mit PAK (polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen) kontaminiert sind. Die Substanzklasse der PAK umfasst aromatische Verbindungen mit mindestens zwei kondensierten Benzolringen. Es sind etwa 280 Kongenere bekannt, deren Sorptionsstärke mit der Ringanzahl der Aromaten steigt.

InnoSan: Entwicklung eines biologischen In-situ LCKW-Sanierungsverfahrens
© Montanuniversität Leoben (11/2008)
Leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW) sind weit verbreitete Grundwasserschadstoffe mit hohem Gefahrenpotential. Chlorierte Aliphaten wie Perchlorethen (PCE) oder Trichlorethan finden in unterschiedlichen Industriezweigen Anwendung: als Lösungsmittel in der metallverarbeitenden Industrie, in Lackierereien oder der Textilindustrie. Schätzungen des Umweltbundesamtes zufolge sind chlorierte Kohlenwasserstoffe in der Vergangenheit an 50.000 Standorten von Industrie und Gewerbe in nennenswerter Menge eingesetzt worden und sind an über 70 % der Altlasten in erheblicher Menge vorhanden (Siller & Weihs 2008), (Umweltbundesamt 2008). Ihre Toxizität und teilweise Kanzerogenität in Verbindung mit ihrer hohen Mobilität im Untergrund macht sie zu Schadstoffen von hoher Priorität.

Erfassung und Bewertung mineralölstämmiger und biogener Kohlenwasserstoffe in Böden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2008)
Es wurde eine Analysenmethode zur getrennten Erfassung von mineralölstämmigen und biogenen Kohlenwasserstoffen in Böden erarbeitet. Proben mit Kohlenwasserstoffgehalten im Bereich der Hintergrundbelastung konnten untersucht werden. Dabei zeigte sich, dass eine Trennung in mineralölstämmige und biogene Kohlenwasserstoffe möglich ist. Das Wassergefährdungspotenzial der verschiedenen Kohlenwasserstoffe kann mit Hilfe eines Perkolationstests ermittelt werden.

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