Der Bericht über den Ausgangszustand des Bodens im Kontext der immissionsschutzrechtlichen Anlagengenehmigung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2013)
Die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (im Folgenden: IED) ist am 6.1.2011 in Kraft getreten und musste von den Mitgliedstaaten innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden. Ihre Umsetzung in deutsches Recht war das in dieser Legislaturperiode sicher anspruchsvollste Gesetzgebungswerk im Bereich des „klassischen“ medialen Umweltschutzes, da es Änderungen einer Vielzahl zentraler Rechtsvorschriften erforderte, namentlich seien genannt das Bundes-Immissionsschutzgesetz, das Wasserhaushaltsgesetz und das Kreislaufwirtschaftsgesetz sowie eine Fülle untergesetzlicher Normen.

Erosionsmodellierung vor dem Hintergrund des Landschaftswandels durch Biogasanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2012)
Der Flächenanteil des Maisanbaus nimmt in einigen norddeutschen Regionen erheblich zu: eine Folge der steigenden Anzahl von Biogasanlagen. Dieser Landschaftswandel hat einen Einfluss auf die Belastung von Fließgewässern durch Sandeinträge. Eine Erosionsmodellierung im Einzugsgebiet der Wieste identifiziert die Belastungsschwerpunkte des Sandeintrags.

Altspeiseöl zur Verfügbarkeitssteigerung von Teerölkontaminanten in Industrieböden
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Kontaminationen von Boden und Grundwasser mit Teerölen sind häufig an Holzimprägnier- und Gaswerksstandorten sowie an Kokereien anzutreffen. Teeröle bestehen aus einer Vielfalt von chemisch und physikalisch unterschiedlichen Stoffen, die ein erhebliches Gefähr-dungspotential für die Umwelt aufweisen.

Verbesserte Verfahren zur Sanierung von kontaminierten Böden
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In Bulgarien beträgt die Gesamtfläche an verschmutzten Böden, deren Schadstoffgehalte über den maximal zulässigen Grenzwerten liegen, insgesamt 43.660 ha, d.h. ca. 0,7 % des landwirtschaftlich genutzten Territoriums des Landes. Hauptquellen der Bodenkontaminationen sind in erster Linie die Schwerindustrie (z.B. Metallindustrie, Erdölindustrie) sowie Tätigkeiten zur Gewinnung und Aufbereitung von Erzen.

Veränderung der Beregnungsbedürftigkeit in Niedersachsen als Folge des Klimawandels
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2012)
Auf der Basis der nutzungsdifferenzierten Bodenkundlichen Übersichtskarte 1:50 000 (BÜK50n) und des regionalen Klimamodells WETTREG ist die potenzielle Beregnungsbedürftigkeit für die niedersächsischen Ackerflächen bis zum Ende des Jahrhunderts berechnet worden. Die Ergebnisse zeigen einen niedersachsenweiten klimawandelbedingten Anstieg der potenziellen Beregnungsbedürftigkeit. Zudem ist am Beispiel eines Landkreises ein Vergleich der Ergebnisse des WETTREG-Modells mit einem anderen Regionalmodell angestellt worden.

Einfluss der Bodenbearbeitung auf das Retentionsvermögen im Kania-Teileinzugsgebiet
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2012)
In der Region Großpolen (Wielkopolska) muss jede Art des Wasserrückhalts genutzt werden. Maßnahmen der Bodenbearbeitung werden häufig in verschiedenen Entwicklungsprogrammen auf allen Entscheidungsebenen in Polen genannt. Außerdem können Einsaat einer Nach-bzw. Zwischenfrucht als Erosionsschutzmaßnahmen in Polen aus Mitteln der EU gefördert werden. Im vorliegenden Beitrag werden mit Hilfe eines Entscheidungssystems und GIS am Beispiel eines Teileinzugsgebietes in Großpolen die Möglichkeiten der Bodenbearbeitung (Speicherkapazität, Umsetzungsmöglichkeiten) erläutert.

Grundwasser und Baugrund – Beitrag der Geophysik
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2012)
Anspruchsvolle, bis in das Grundwasser reichende Bauwerksgründungen und/oder untertägige Bauwerke erfordern häufig eine Verfestigung (Vergütung) des gewachsenen Untergrundes. Hierbei spielt die Dynamik des unterirdischen Wassers eine nicht zu vernachlässigende Rolle und stellt eine wichtige Randbedingung für die Erreichung des Vergütungszieles dar.

Mit dem Torpedo in die Erde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2012)
Knapp 10 Kilometer Stahlleitung wurden im Sommer dieses Jahres im Raum Wallersdorf in Niederbayern verlegt, vorbei an Wiesen und Feldern durch landwirtschaftlich sensibles Gebiet, und das genau in der Zeit, in der der Gäuboden (Lössgebiete an der Donau) blüht und die Landwirte ihre Felder bestellen. Die Stahlleitung zur Optimierung der Trinkwasserversorgung durch die Wasserversorgung Bayerischer Wald WBW konnte verlegt werden, ohne dass Landwirte und Umwelt beeinträchtigt wurden. Denn die ausführenden Unternehmen wendeten das grabenlose Raketenpflugverfahren an – ein Novum bei der Verlegung einer Stahlleitung.

Aktuelles zu Erschütterungen – Prognose, Messung, Beurteilung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2011)
Erschütterungen als Umweltproblematik sind ein Randthema. Dort, wo sie auftreten, können sie in Planungsprozessen jedoch große Bedeutung erlangen. Was sind Erschütterungen? Bei Erschütterungen handelt sich um mechanische Schwingungen, die im Allgemeinen durch technische Quellen verursacht werden, hauptsächlich – Stationäre Quellen (Maschinen, Geräte) – Verkehrsbedingte Quellen – Baubetrieb Erschütterungen sind in unserer Umwelt allgegenwärtig.

Verminderung von Bodenerosion durch nachhaltige Bodenbewirtschaftung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2011)
Seit 1994 werden an drei Standorten in Niederösterreich Versuche durchgeführt, um die Auswirkungen unterschiedlicher Bodenbearbeitung auf Erosion, Oberflächenabfluss, Nahrstoff- und Pestizidverluste sowie auf den Pflanzenertrag zu untersuchen. Es zeigt sich, dass Systeme mit reduzierter Bearbeitungsintensität einen wirkungsvollen Erosionsschutz bei gleichzeitiger Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit darstellen. Nichtsdestotrotz müssen zusätzlich standortspezifische Bedingungen bei der Auswahl der geeigneten Schutzmaßnahme berücksichtigt werden.

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