Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
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In der südsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen Niederschlägen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik führte zu schweren Erosionsschäden und Ernterückgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.

Bodenbewusstsein und Instrumente des Bodenschutzes in Europa
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2014)
Bodenbewusstsein und Rechtsetzung für Bodenschutz in Europa sind notwendige Instrumente für eine wirksame Bodenschutzpolitik in Europa. Die Thematische Strategie für den Bodenschutz der EU verwirklicht die notwendigen Rahmenbedingungen um solch ein Ziel in der nahen Zukunft zu erreichen.

Fridolin, Pino und andere: Unterstützer im Bemühen um Bodenbewusstsein in Deutschland
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2014)
Die Förderung des Bodenbewusstseins ist eine anerkannte zentrale Aufgabe des Bodenschutzes. Dabei erfordern unterschiedliche Zielgruppen und spezifische Anlässe spezielle Aktivitäten. Regelmäßige Zusammenstellungen von diesbezüglich erstellten Materialien und durchgeführten Aktivitäten aus den Bundesländern zeigen, dass die Aufgabe auch seitens der zuständigen Behörden in Deutschland zunehmend wahrgenommen wird.

Aktivitäten und Kampagnen zur Verbesserung des Bodenbewusstseins in Deutschland – Ergebnisse eines Forschungsprojekts von BMUB/UBA
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Boden ist ein kostbares, gemeinschaftliches und schützenswertes Gut. Das Bewusstsein dafür zu vermitteln und ein bodengerechtes Handeln in Politik und Öffentlichkeit zu bewirken, sind wichtige Anliegen der Umweltbehörden. Es wird gezeigt, welche Aktivitäten zu einer verstärkten Boden-Wahrnehmung und zu veränderten Handeln und Denken in Politik und Öffentlichkeit führen und wie Erfolgsfaktoren aussehen.

Aktivitäten zur Schaffung von Bodenbewusstsein in Bayern
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In Bayern wurde die Bedeutung des Bodens für die Gesellschaft erkannt. In weiten Teilen der Gesellschaft hat der Boden aber leider keinen hohen Stellenwert mehr. Die Schaffung von Bodenbewusstsein ist deshalb eine grundlegende Aufgabe für alle, denen etwas am Schutz der Böden liegt. Verschiedene Aktivitäten zur Schaffung von Bodenbewusstsein in Bayern werden hier vorgestellt.

Einsatz von Geocaches (Soilcaches) zur Bodenbewusstseinsbildung
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Geocaching ist ein Freizeitvergnügen, das von einer ständig wachsenden Bevölkerungsgruppe intensiv betrieben wird. Die starke Verbreitung von Mobiltelefonen mit GPS hat diesen Trend noch weiter verstärkt. Von Seiten der Abteilung Umweltschutz wird diese Entwicklung genutzt, um mittels des Geocachings Informationen zum Thema Boden zu vermitteln.

Gefährdungsabschätzungen im Rahmen des nachsorgenden Boden- und Grundwasserschutzes bei der Stilllegung einer komplexen Anlage; hier: Erdölraffinerie
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Im Zuge der Schließung und des Rückbaus der ehem. Raffinerie der Bayernoil GmbH in Ingolstadt wurden auf einer Gesamtfläche von ca. 108 ha umfassende Gefährdungsabschätzungen zum Schutzgut Grundwasser erforderlich um Anforderungen der Gefahrenabwehr im Sinne geltender EU-Richtlinien bzw. des BBodSchG erfüllen zu können.

Terroir – Bodenbewusstsein aus dem Weinglas
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Der Zusammenhang zwischen Bodeneigenschaften und Weincharakter ist Teil der Terroir-Idee. Die Tatsache, dass sich bestimmte Bodeneigenschaften im Weingeschmack niederschlagen, eröffnet die Möglichkeit einer sinnlichen Erfahrung der Bedeutung und der Vielfalt von Böden. So entsteht Bodenbewusstsein primär durch Erleben, statt durch Belehrung.

Aachener Leitfaden zur Bewertung von Eingriffen in das Schutzgut Boden
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Die Belange des Bodens sind in allen raumwirksamen Planungspro- zessen und Genehmigungsverfahren von Bedeutung. Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans „Hochschulerweiterung Campus Melaten“ wurde von der Stadt Aachen ein allgemeines Bewertungssystem für das Schutzgut Boden erarbeitet. Auf dieser Grundlage wurde dann der „Aachener Leitfaden“ zur Bewertung von Eingriffen in das Schutzgut Boden entwickelt.

Ausgangszustandsbericht – Anforderungen und Vollzugserfahrungen
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Der Ausgangszustandsbericht für Boden und Grundwasser ist gemäß der Umsetzung der EU-Richtlinie über Industrieemissionen (Richtlinie 2010/75/EU vom 24.11.2010) für bestimmte Industrieanlagen zu erstellen, bei denen relevante gefährliche Stoffe verwendet, erzeugt oder freigesetzt werden, sofern nicht auf Grund der tatsächlichen Umstände ein Eintrag in den Boden oder das Grundwasser ausgeschlossen werden kann. Die entsprechenden Entscheidungsabläufe sowie erste Erfahrungen in Bayern mit dieser neuen Anforderung des Immissionsschutzes werden präsentiert.

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