Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
In der südsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen Niederschlägen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik führte zu schweren Erosionsschäden und Ernterückgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.

Tracergestützte Ermittlung von Strömungsbeiträgen stimulierter Gesteinsformationen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
An der Bohrung Groß Schönebeck-4 in der Schorfheide erweist sich die relative Unsensitivität der in Einbohrlochtests gewonnenen Tracersignale gegenüber Gesteins- und Rissparametern als hilfreich für die Ermittlung der Strömungsbeiträge einzelner stimulierter Formationen in Vulkanit- und Sandsteinschichten. An der ehemaligen Gasexplorationsbohrung Horstberg-Z1 in der Südheide, seit 2003 zum Erproben innovativer Einbohrlochtechniken zur Erdwärmegewinnung aus dichtem Gestein umgewidmet, ermöglicht eine Rissmarkierung trotz Unsensitivität der Tracersignale gegenüber der Rissapertur die Prognose der thermischen Lebensdauer des in Ton- und Sandsteinschichten künstlich erschlossenen Reservoirs. Die in Horstberg initiierte "Einbohrlochgeothermie" kann, mit Anpassungen, an der Bohrung Groß-Buchholz beim Geozentrum Hannover weiterverfolgt werden.

Geomorphologische Einheiten und Terrassenfolgen in unterschiedlichen Bereichen Deutschlands
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
In der Geologie wird im Normalfall der Aufbau der Erde von unten (alt) nach oben (jung) be¬trachtet. Tektonisch verursachte Schichtverstellungen, wie liegende Faltenstrukturen (über¬kippte Sättel) oder Bruchstrukturen mit Überschiebungen von jüngeren durch ältere Schich¬ten, bilden die Ausnahme. Wenn hingegen ein geologisches „Normalprofil“ durch ein Ein¬schneiden von Tälern unterschiedlichen Alters überprägt wird, gilt eine umgekehrte Abfolge. Die ältesten Zeugen eines solchen Talsystems finden sich an dessen Oberkante, die jüngsten an dessen tiefster Stelle (Talsohle). Dieses Prinzip gilt weltweit und kann z. B. in Mitteleuropa, einem Raum mit ziemlich ausgeglichenem, ozeanischem bis subkontintalem Klima für erste Erkenntnisse mit landschaftsplanerischer Zielsetzung bei der Herstellung von Bodenkarten (BK) mittlerer bis kleinerer Maßstäbe dienen. Die Kartiergrenzen einer BK sind nämlich vom Bodenausgangsgestein und der einen Bodentyp charakterisierenden Pflanzengesellschaft (klimaphytomorphe Bodenzonen) abhängig.

Drilling Simulator Celle – Tiefbohrversuchsanlage für die Energiegewinnung aus dem Untergrund
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
In Celle entsteht derzeit ein Forschungszentrum für Tiefbohrforschung mit einem „Drilling Simulator“. Zukünftig will die federführende TU Clausthal an diesem hochmodernen Teststand neuartige Bohrtechniken erproben. Innovative Ansätze zur Bohrungserstellung sollen künftig mithilfe des Drilling Simulators zum Teil im Maßstab 1:1 ausgeführt und experimentell untersucht werden. Mit den Softwaremodulen, die im Simulator zusammengeführt werden, können thermische, hydraulische, mechanische und chemische Prozesse und deren Wechselwirkungen in Echtzeit simuliert und geplante Bohrungen bereits vorab virtuell erkundet werden.

Nicht alles ist gut für die Quote
© Rhombos Verlag (10/2013)
Ein zusätzlicher Biomassebedarf für den Klimaschutz erfordert effektive Regulierungen gegen unerwünschte Veränderungen der Landnutzung

Potenzial von Biocharkompost zur Entwicklung nachhaltiger Agrarsysteme in Ghana
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Fruchtbare Böden sind eine wichtige Voraussetzung für eine gesicherte Nahrungsmittelproduktion. Um die Ressource Boden nachhaltig zu bewirtschaften und die Ernährungsgrundlage zu sichern, ist es vor allem in Afrika notwendig, die Bodenfruchtbarkeit zu steigern und die Bodenqualität zu verbessern. Sowohl die Anwendung von organischen Bodenverbesserungsmitteln, wie z.B. Biocharkompost, als auch nachhaltige Anbaumethoden sowie vielfältige Fruchtfolgen sind Bestandteil eines nachhaltigen Boden. Das Potenzial von Biocharkompost im Hinblick auf eine Ertragssteigerung und ein verbessertes Pflanzenwachstum wird im Rahmen des Biocharkompost-Projekts in der nördlichen Region von Ghana in der Umgebung Tamale mittels Freilandversuchen untersucht.

Biochar meets compost - Ergebnisse unterschiedlicher Einsatzbereiche
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Das neue Jahrtausend stellt auch an unsere Böden mannigfaltige Ansprüche – sowohl im Hinblick auf eine hohe Produktivität als auch die Erhaltung, möglicherweise sogar Verbesserung, der natürlichen Bodenfunktionen. Der organischen Bodensubstanz kommt dabei eine zentrale Rolle zu – sowohl für den Nährstoffhaushalt als auch den Wasserhaushalt der Böden, aber auch das Bodenleben. Darüber hinaus können Böden große Mengen von Kohlenstoff speichern und damit der Atmosphäre entziehen.

Pflanzenkohle-Wirkung auf die Stickstoff- und Phosphatauswaschung in den sandigen Böden des Norddeutschen Tieflands (Wendland Region)
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Klimawandel und Bevölkerungswachstum führen zu stetig steigendem Druck auf natürliche Ressourcen wie z.B. Boden-, Pflanzennährstoffe und Biomasse. Daher werden künftig dringend Konzepte zur nachhaltigen integrierten Ressourcennutzung benötigt. Das BMBF Forschungsprojekt "ClimaCarbo" hat es sich zum Ziel gesetzt, bisher wenig effizient genutzte regionale Reststoffe in der Wendlandregion (Biogasgärreste, Trester, Mist etc.) stofflich in den landwirtschaftlichen Kreislauf zu integrieren und zu veredeln. Hierfür werden zum einen in der Forstwirtschaft anfallende Holzreste mittels PYREG-Karbonisierung zu Pflanzenkohle veredelt.

Verschärfung der Düngeverordnung gefordert
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (7/2013)
Die Nitrat-Gehalte im Grundwasser sind in Deutschland vielerorts immer noch zu hoch. Während sich in den Ackerbauregionen die Situation verbessert, spitzt sich die Lage in den Veredelungsregionen zu. Die europäische Kommission fordert von Deutschland daher eine Verschärfung der Düngeverordnung.

Bodenzustandserhebung Landwirtschaft
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (7/2013)
Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) führt das Thünen- Institut für Agrarklimaschutz in Braunschweig seit 2011 eine bundesweite Inventur landwirtschaftlich genutzter Böden durch.

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