Landschaftsentwicklung, eine Grundlage für Landesaufnahme und Landesplanung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2013)
Bei dem Versuch, für die Bodenkartierung im Gelände nachvollziehbare Grenzen zu finden, wurden Geomorphe Einheiten (GME) für den glaziär (eiszeitlich) beeinflussten norddeutschen Raum kreiert. Dabei wurden immer Bodengesellschaften, z. B. an der Schnittstelle Parameter- und Landschaftsmodul, hauptsächlich für mittlere Kartenmaßstäbe angesprochen. In der vorliegenden Arbeit geht es jedoch mehr um eine Ableitung von Geologischen Karten (GK) aus GME oder umgekehrt (Disaggregierung bzw. Aggregierung, weiter differenzierend bzw. zusammenfassend). Das wird an zwei Beispielen aus Schleswig-Holstein mit einer substratmäßig vielfältig ausgestatteten Jungmoränenlandschaft und Niedersachsen mit der Differenzierung eines scheinbar monotonen Sandpaketes der Geestlandschaft dargestellt.

Erosionsmodellierung vor dem Hintergrund des Landschaftswandels durch Biogasanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2012)
Der Flächenanteil des Maisanbaus nimmt in einigen norddeutschen Regionen erheblich zu: eine Folge der steigenden Anzahl von Biogasanlagen. Dieser Landschaftswandel hat einen Einfluss auf die Belastung von Fließgewässern durch Sandeinträge. Eine Erosionsmodellierung im Einzugsgebiet der Wieste identifiziert die Belastungsschwerpunkte des Sandeintrags.

Altspeiseöl zur Verfügbarkeitssteigerung von Teerölkontaminanten in Industrieböden
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Kontaminationen von Boden und Grundwasser mit Teerölen sind häufig an Holzimprägnier- und Gaswerksstandorten sowie an Kokereien anzutreffen. Teeröle bestehen aus einer Vielfalt von chemisch und physikalisch unterschiedlichen Stoffen, die ein erhebliches Gefähr-dungspotential für die Umwelt aufweisen.

Field Experiment of an Innovative In-situ Remediation Method for Chromate
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Based on a R&D- project in the field of in-situ remediation of chromium contaminated soil, a new approach on source (‘hot-spot’) decontamination in connection with pump-and-treat-technique has been developed at the Institute of Sustainable Waste Management and Technology (IAE) at the Montanuniversitaet Leoben.

Verbesserte Verfahren zur Sanierung von kontaminierten Böden
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In Bulgarien beträgt die Gesamtfläche an verschmutzten Böden, deren Schadstoffgehalte über den maximal zulässigen Grenzwerten liegen, insgesamt 43.660 ha, d.h. ca. 0,7 % des landwirtschaftlich genutzten Territoriums des Landes. Hauptquellen der Bodenkontaminationen sind in erster Linie die Schwerindustrie (z.B. Metallindustrie, Erdölindustrie) sowie Tätigkeiten zur Gewinnung und Aufbereitung von Erzen.

Einsatz von Pflanzenkohlesubstraten zur Beschleunigung des Abbaus organischer Kontaminanten
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2012)
In der Bundesrepublik Deutschland wurde seit 1991 im Zuge der Abrüstungsprozesse die militärische Nutzung von ca. 50% der ehemals 1 Mio. Hektar militärisch genutzter Fläche aufgegeben. Eine Vielzahl dieser Liegenschaften sind mit Schadstoffen, v.a. organischen Kontaminanten wie Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW), Mono- und Polyzyklischen aromatischern Kohlenwasserstoffen (PAK), sowie chlorierten Kohlenwasserstoffen belastet. Die Kontaminationen sind dabei vor allem durch Leckagen, Lagerung von Abfallstoffen, Unfälle, Emissionen, durch Handhabungsverluste z.B. beim Betanken, oder auf Produktionsreste zurückzuführen. Die Umweltschäden, sowie auch die Lage der Liegenschaften in entlegenen Gebieten erschweren eine mögliche zivile Nachnutzung. Eine Wiedernutzung dieser Flächen muss aber vor dem Hintergrund der Knappheit fruchtbarer Böden eine höhere Beachtung finden. Um eine Nachnutzung verunreinigter Flächen zu gewährleisten gibt es bereits zahlreiche Möglichkeiten der Bodensanierung. Hierbei sind vor allem solche Verfahren zu bevorzugen, welche vor Ort (in situ) kostengünstig durchzuführen sind.

Bodenmonitoring mit faseroptischen Extensometern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2012)
Faseroptische Technologien zur Überwachung von Bodenabschnitten werden derzeit noch in sehr geringem Umfang eingesetzt, ihre Akzeptanz und Anwendungen nehmen jedoch ständig zu. Im Beitrag werden die derzeit wichtigsten Sensortechniken, Faser-Bragg-Gitter (FBG), faseroptische Extensometer (FOX) und verteilte faseroptische Verfahren vorgestellt. Am Beispiel von Untersuchungen an einem faseroptischen Scherzonendetektor werden insbesondere FBG und FOX gegenübergestellt.

Zinnerkundung im Erzgebirge mit konventionellem Doppelkernrohr
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2012)
Die Sachsenzinn GmbH beauftragte Ende November 2011 im Feldteil Geyer- Südwest des Erlaubnisfeldes Ehrenfriedersdorf/Geyer das Abteufen von fünf Erkundungsbohrungen. Ziel dieser Untersuchung war es, das bisherige Erkundungsergebnis der mehr als 140 Bohrungen aus den Jahren 1969 bzw. 1975 durch Doublierung von fünf Bohrungen zu bestätigen, um die Plausibilität des Lagerstättenmodells nachzuweisen und Material für weitere detaillierte Untersuchungen zu gewinnen.

Klima-, Vegetations- und Bodenzonen im geotektonischen Spannungsfeld der Erde
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2012)
Geotektonische Prozesse laufen über Erdzeitalter von Mio. Jahren bis hin zu kleineren Zyklen von einigen 100 bis >1 000 Jahre ab, während sich klimatische Veränderungen innerhalb von Jahrzehnten zeigen können. Die Vegetation folgt diesen Veränderungen verhältnismäßig rasch, während die Böden mit einiger Verzögerung reagieren. Im Folgenden soll der gegenwärtige tektonische Zustand bzw. die geotektonische Ausgangssituation (Megagäa) und ihre Veränderungen zusammen mit den klimatischen Folgen sowie die aktuelle Klimasituation mit den heutigen Vegetations- und Bodenzonen der Erde anhand dreier Beispiele dargestellt und ein Ausblick auf die künftige Entwicklung gegeben werden.

Veränderung der Beregnungsbedürftigkeit in Niedersachsen als Folge des Klimawandels
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2012)
Auf der Basis der nutzungsdifferenzierten Bodenkundlichen Übersichtskarte 1:50 000 (BÜK50n) und des regionalen Klimamodells WETTREG ist die potenzielle Beregnungsbedürftigkeit für die niedersächsischen Ackerflächen bis zum Ende des Jahrhunderts berechnet worden. Die Ergebnisse zeigen einen niedersachsenweiten klimawandelbedingten Anstieg der potenziellen Beregnungsbedürftigkeit. Zudem ist am Beispiel eines Landkreises ein Vergleich der Ergebnisse des WETTREG-Modells mit einem anderen Regionalmodell angestellt worden.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?