Neue Märkte – neue Produkte: MoorFutures® eine Investition in Klimaschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2015)
Moorwiedervernässung ist preiswerter Klimaschutz. MoorFutures® sind Kohlenstoffzertifikate, deren Verkauf zusätzliche Mittel für Wiedervernässungsprojekte erschließt. Die Weiterentwicklung zu den MoorFutures® Version 2.0 erlaubt die Abbildung weiterer Ökosystemleistungen und der Biodiversität.

Umgang mit wild abfließendem Wasser und Bodenerosion in Dresden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2015)
Dresden hat zunehmend Probleme mit wild abfließendem Wasser und Bodenerosion. Eine abgestimmte Strategie zur Vernetzung der Handlungsfelder Information, Vorsorge und Gefahrenabwehr ist deshalb erforderlich. Neben der Analyse und Bewertung von Einzelereignissen wird verstärkt auf modellgestützte Risiko- und Gefährdungsanalysen gesetzt. Diese sind Grundlage für die kommunale Planung, das behördliches Handeln und die Information der Öffentlichkeit.

Wasserrückhalt in landwirtschaftlich genutzten Gebieten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2015)
Ackerböden verfügen i. d. R. über ein hohes Wasserspeichervermögen, das durch die infiltrationsfördernde konservierende Bodenbearbeitung und Direktsaat erschlossen werden kann. Dadurch können Ackerböden auf Einzugsgebietsebene bei umfassender Anwendung der versickerungsfördernden konservierenden Bodenbearbeitung zum dezentralen Hochwasserschutz beitragen. Auf lokaler Ebene können durch die Kombination von konservierender Bodenbearbeitung und ergänzenden wasserrückhaltenden Maßnahmen, wie z. B. Verwallungen, der Abfluss und der Sedimentaustrag von Ackerflächen weitgehend verhindert werden.

Optimierung von RC-Material zur Verwertung am Beispiel der Stadt Münster
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Bauen bedingt stets die Bereitstellung von hochwertigen Baustoffen. Diese können entweder aus natürlichen, endlichen Lagerstätten entnommen oder durch die Aufbereitung von Bauabfällen, Bauteilen und Abbruchmaterialien zu neuen, alternativen Baustoffen bereitgestellt werden. Des Weiteren kann die Verwertung von mineralischen Stoffen, die als Nebenerzeugnisse bei industriellen Prozessen anfallen, ebenfalls einen großen Teil zur Entlastung unserer Umwelt hinsichtlich der Nutzung der natürlichen Rohstoffe beitragen.

Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
In der südsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen Niederschlägen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik führte zu schweren Erosionsschäden und Ernterückgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.

Oberbodenauffüllung als Ausgleichsmaßnahme nach BauGB - ein Beispiel aus Schönaich (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg)
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2014)
Im Zuge einer geplanten Erschließung für ein Wohngebiet in Schönaich wurde eine bodenkundliche Baubegleitung in Form eines Oberbodenmanagements durchgeführt. Die in einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zusammengeschlossenen Planungs- und Ingenieurbüros Gruppe für ökologische Gutachten und terrafusca Ingenieure erarbeiteten für die Gemeinde Schönaich im Kreis Böblingen ein Konzept zum Bodenmanagement für das elf Hektar umfassende Baugebiet „Westrand“.

Einführung von Instrumenten zum Bodenschutz in den Planungs- und Vollzugsalltag in Hessen und Rheinland-Pfalz
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2014)
Die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz haben durch verschiedene Fortbildungsveranstaltungen die beiden Instrumente „Leitfäden zur Berücksichtigung des Schutzguts Boden in der Umweltprüfung nach BauGB“ sowie den „Karten zur Bodenfunktionsbewertung“ als wichtige Hilfsmittel im Planungs- und Vollzugsalltag eingeführt.

Bodenlehrpfad Buchenberg Ein Beitrag zur Bildung und Stärkung des Bodenbewusstseins
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2014)
Boden ist zentraler Bestandteil der Ökosphäre und somit Lebensgrund- lage für alle Lebewesen. Boden braucht nachhaltigen Schutz und höchste Aufmerksamkeit. Mit der Errichtung von unterschiedlichen, offenen, teils begehbaren Bodenprofilen, verständlichen beschriebenen Informationstafel und Flyern am Bodenlehrpfad Buchenberg wird der Boden mit seinen Funktionen vorgestellt.

Bodenlehrpfad Festung Rosenberg Ein Beitrag zur Bildung und Stärkung des Bodenbewusstseins
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2014)
Die Verankerung des Bodens im öffentlichen Bewusstsein spielt neben den gesetzlichen Vorgaben eine wichtige Rolle um das allgemeine Verständnis für den Schutz des Bodens zu wecken und zu erhöhen. Bereits im Jahr 2006 wurde im Bayerischen Bodenschutzprogramm ausdrücklich die Einrichtung von Bodenlehrpfaden als wichtige Maßnahme zur Umweltbildung genannt.

Vorstellung des Bodenlehrpfades Kalchreuth-Wolfsfelden
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (10/2014)
Die bayerische Umweltverwaltung hat vor über zehn Jahren im Sebalder Reichswald bei Nürnberg den ersten bayerischen Bodenlehrpfad Kalchreuth-Wolfsfelden eingerichtet. Dort kann man die große Bandbreite von Bodenbildungen aus unterschiedlichen Substraten des Keuper-Lias-Landes mit Augen und Händen erfahren.

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