Emscher BA 40 – ein Abwasserkanal in Tübbingbauweise
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Die Emschergenossenschaft realisiert seit 2009 den Bau des Abwasserkanals Emscher. Parallel zum Fluss entsteht eine tief liegende Kanalstrecke als einer der Hauptsammler für das Ruhrgebiet. In einem Abschnitt findet die Tübbingbauweise für einen rund 10 km langen Doppelrohrkanal Anwendung. Bei dieser Bautechnik stellen sich besondere Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich des zur Ausführung kommenden Durchmessers DN 2.600 mm.

Auslegung und Berechnung von thermo-aktiven Bauteilen bei vorhandener Grundwasserströmung
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Die thermische Aktivierung erdberührender Bauteile zur Nutzung der im Untergrund gespeicherten Wärme findet weltweit eine immer weitere Verbreitung, da sich die Investitionskosten im Vergleich zu herkömmlichen Systemen durch die Integration von Wärmetauscherrohren in ohnehin erforderliche Bauteile deutlich reduzieren lassen. Ergebnisse abgeschlossener Projekte sind in Laborversuchen erprobte, thermoaktive Abdichtungselemente sowie ein geeigneter Berechnungsansatz, der in das Finite- Differenzen-Programm „SHEMAT-Suite“ implementiert wurde. Das neue Berechnungsmodul ermöglicht auch die Kalkulation entsprechender Bauteile in strömendem Grundwasser und somit die Berücksichtigung maßgeblicher Einflussgrößen – etwa den Betrag der Strömung oder die Strömungsrichtung bei der Auslegung flächiger thermo-aktiver Bauteile. Ein aktuelles Verbundprojekt befasst sich mit der Möglichkeit der Ertragsteigerung solcher Bauteile durch Steuerung der Grundwasserströmung.

Standsicherheit von Großprofilen – MAC-Verfahren zur Beurteilung des Kanalzustandes
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Die klassische Vorgehensweise bei der Instandhaltung von Großprofilen ist in der Regel arbeitsaufwändig, kostenintensiv und mit hohen Erfolgsrisiken verbunden.

Neue Trinkwasseraufbereitungsanlage für Finnentrop
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Die Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Gewinnung „Müllen“, die 80 Prozent der Gemeinde Finnentrop im Sauerland mit Trinkwasser versorgt, wird in einem neuen Bauwerk installiert. Vorgesehen ist eine Kombination aus Ultrafiltration und Umkehrosmose. Mittels Ultrafiltration soll ein den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechendes Wasser produziert und mittels Umkehrosmose zusätzlich der Härtegrad auf ca. 10° dH reduziert werden. Das bestehende Pumpwerk wird in das Konzept integriert und hat eine gesamte Produktionsleistung von 150 m³/h.

Verteilte Temperaturmessung in Kanälen zur gezielten Lokalisierung von Fremdwasserzuflüssen und Fehleinleitungen
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Die genaue Lokalisierung von Fremdwasserquellen ist die Voraussetzung für eine effektive Sanierung von fremdwasserbelasteten Entwässerungssystemen. Die herkömmlichen Verfahren wie Signalnebeluntersuchung, Kamerabefahrung oder Traceruntersuchung haben dabei aber systemspezifische Schwächen. Dies kann dazu führen, dass nicht alle sanierungsrelevanten Fremdwasserquellen gefunden werden. Im Beitrag wird als neue Alternative die faseroptische Temperaturmessung für größere Kanalstrecken vorgestellt. Damit lassen sich während einer Messkampagne in hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung Informationen zur Abwassertemperatur im Kanalnetz gewinnen und Einleitungen sehr genau identifizieren. Insbesondere bei Fremdwasserzuflüssen, die nur temporär und kurzzeitig auftreten, hat diese „verteilte Temperaturmessung“ (DTS) erhebliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Ansätzen.

Grundwassererschließung im regenreichen, aber trinkwasserarmen Uganda
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Uganda liegt in Ostafrika am Viktoriasee und verfügt über große Oberflächenwasserressourcen, dennoch hat fast ein Drittel der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Ressourcenverfügbarkeit, Beschaffenheit und Aufbereitung sowie Verteilung von Wasser sind drängende Aufgaben. Mit Unterstützung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit untersucht ein Team aus deutschen und ugandischen Experten die Erschließung neuer Rohwasserquellen. Lösungsansätze bieten die Wassergewinnung aus Uferfiltrat sowie die verstärkte Nutzung von Grundwasser. Um den steigenden kommunalen und industriellen Bedarf zu sichern, ist eine großräumige Erkundung, Erschließung und umweltverträgliche Gewinnung der natürlichen Wasserressourcen erforderlich.

Neubau des Frankfurter Flughafen-Sammlers in offener und geschlossener Bauweise
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Aufgrund höherer Abwassermengen war die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Flughafensammlers in Frankfurt nicht mehr ausreichend. Daher wurde der Neubau eines zusätzlichen Kanals DN 600 erforderlich. Der gesamte Planungs- bzw. Baubereich lag in der Wasserschutzzone III a sowie einem besonders schutzwürdigen Waldgebiet (Bannwald). Um den Eingriff in den Baumbestand auf ein Minimum zu reduzieren, erfolgte die Herstellung des Kanals in Teilstrecken mittels Rohrvortriebverfahren. 1.100 m der Baumaßnahme wurden im Rohrvortrieb hergestellt, die restlichen 800 m in offener Bauweise.

Grundwasserbiologie – Ökosysteme im Untergrund
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Grundwasser ist nicht steril. Vielmehr leben dort zahlreiche Mikroorganismen und kleinere Tiere. Im Folgenden werden exemplarisch einige aktuelle Ergebnisse zur Rolle dieses Ökosystems bei der Reinigung von Grundwasser gegeben.

Theorie und Praxis einer Entspannungs-Wasserhaltung für das Projekt „Schwabinger Tor“ in München
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An der Leopoldstraße in München entsteht ein Gebäudekomplex mit einem Hotel sowie Wohn- und Geschäftshäusern – das sogenannte „Schwabinger Tor“. Der Aushub für die gemeinsame Tiefgarage wird ca. 510 m lang und 75 m breit. Das Projekt verursacht damit die aktuell größte Baugrube in München. Eingegangen wird im Besonderen auf die Theorie und Praxis der Entspannung des wasserführenden Tertiärs.

Hydrodynamisches Wehr zur Verhinderung der Sohlenerosion in Flüssen und zur Erhaltung der Schiffbarkeit bei Niedrigwasser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Für Flüsse, wo die beginnende oder erneute Sohlenerosion verhindert werden muss, wird ein hydrodynamisches Wehr zum Erosionsschutz vorgestellt. Mit diesem wird der Erosionsschutz unabhängig von der Grundwasseranhebung und lässt sich so „maßgeschneidert“ lösen. Hieraus folgt eine Vielzahl von ökologischen und wasserbaulichen Vorteilen. Es wird eine kostengünstige Kombination von Schlauchwehren und beweglichen stählernen Wehrkörpern vorgeschlagen, welche auch geeignet ist, die Schiffbarkeit selbst bei ausgeprägtem Niedrigwasser aufrecht zu erhalten.

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