Finanzierung von Hochwasserschutzmaßnahmen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Nach einem umfassenden Abstimmungsprozess sollen in den nächsten 6 Jahren rund 580 Maßnahmen den Hochwasserschutz und das Risikomanagement in Rheinland-Pfalz verbessern. Hierfür müssen die überwiegend öffentlichen Träger in den Kommunen und dem Land 311 Mio. € aufwenden, die sie in ihren Haushalten als eigene Mittel einstellen und häufig zusammen mit der Förderung durch das Land, den Bund oder die EU umsetzen. Bei der scheinbaren Vielfalt an Geldquellen sind aber der jeweiligen Zweckbestimmunen und Regeln für die finanzielle Abwicklung zu beachten. Dies erfordert neben der technischen Planung eine intensive und frühzeitige Abstimmung der Finanzierung.

Innovationen im Deichbau – Ausgewählte Beispiele
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Bei Deichbemessung, Deichplanung, Deichbau und Deichüberwachung sind Optimierungspotenziale vorhanden. Anhand aktueller Forschungsvorhaben werden Optimierungspotenziale skizziert. Durch Umsetzung der Ergebnisse können sowohl die Deichsicherheit erhöht als auch Kosten beim Bau und durch potenzielle Hochwasserschäden reduziert werden.

Abschluss des Bergedorfer Sanierungskonzeptes: Überflutungs- und Gewässerschutz für Hamburgs Südosten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Gewässerschutz, Überflutungsschutz und Energieoptimierung – die Ziele des bereits 1995 aufgelegten Sanierungskonzeptes für die rund 100 Jahre alte Mischkanalisation des Hamburger Stadtteils Bergedorf waren vielfältig. In Kürze wird das 23-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen. Herzstück ist der Bau eines leistungsfähigen Sammlers sowie die Außerbetriebnahme eines Pumpwerks. Gleichzeitig wurde das bestehende Netz im laufenden Betrieb konzeptionell optimiert.

Deichbruch Fischbeck – zwei Jahre danach
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Während des Juni-Hochwassers 2013 brach beim Scheiteldurchgang der Hochwasserwelle der rechtsseitige Elbe-Hauptdeich bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt. Das überflutete Gebiet wuchs auf mehr als 150 km² an. Tausende Menschen mussten evakuiert werden. In einer aufwändigen und bundesweit einmaligen Aktion wurde die Deichbresche mit Hilfe von eingeschwommenen und anschließend versenkten Schiffen geschlossen. Zwei Jahre nach dem Hochwasser ist die Bruchstelle gesichert und der betreffende Deichabschnitt von ca. 7 km in der Sanierung.

Spundwand aus Kunststoff
© Wasteconsult international (12/2014)
Grundsätzlich sind Spundwände aus Kunststoff in allen Bereichen einsetzbar, in der auch die traditionelle Stahlbohle Verwendung findet. Spundwände aus Kunststoff lassen sich wie die traditionellen Spundwände aus Stahl im Vibrations-, Ramm-, oder Eingrabungsverfahren in den Boden einbringen. Die Vorteile sind die extrem lange Beständigkeit des Kunststoffes und die Wirtschaftlichkeit aufgrund des geringen Profilgewichtes (kg/m²) und der einfachen Verarbeitung.

Untersuchungen zum Einsatz von Baggergut im Deichbau am Rostocker DredgDikes-Versuchsdeich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Seit über drei Jahren werden im EU-Verbundprojekt DredgDikes Einsatzmöglichkeiten von Baggergut im Deichbau erforscht. Eine Vielzahl an Labor- und Feldversuchen zur Charakterisierung und Einbaubarkeit der Materialien, zur Erosionssicherheit von begrünten Deichböschungen aus Baggergut und zur Durchfeuchtung solcher Deichdeckschichten wurde durchgeführt. Die Ergebnisse sind vielversprechend.

Stahlbetonbauwerk aus Schieflage befreit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2012)
45 Meter Durchmesser, 3.200 Kubikmeter Fassungsvermögen – dies sind die Hauptparameter eines Nachklärbeckens innerhalb der Kläranlage der Stadt Celle. Darin wird die Biomasse vom Wasser getrennt. Kernstück des Klärbeckens ist der sogenannte Königsstuhl, ein mittig im Becken aufragendes Stahlbetonbauwerk. Hier befinden sich die Zu- und Ableitungen für Abwasser und Klärschlamm sowie die Achsen und die Technik für die Rundräumer. Genau dieses zentrale „königliche“ Bauwerk hatte sich bedrohlich geneigt. Was war geschehen?

Rettungsdusche auf sechs Rädern - Neues Sonderfahrzeug im Industriepark Höchst im Einsatz
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2010)
Das neue Wunderkind der Werkfeuerwehr des Industrieparks Höchst trägt den schlichten Namen „Gerätewagen Atemschutz/Dekon“. Dahinter verbirgt sich ein Novum unter deutschen Feuerwehrfahrzeugen, das in enger Zusammenarbeit von Experten der Werkfeuerwehr und einem Österreichischen Hersteller speziell für den Industriepark entwickelt wurde.

Überschwemmungsüberraschung: Sturzfluten und Überschwemmungen fernab von Gewässern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2009)
Sturzfluten sind lokale Überschwemmungen, oft abseits eines Wasserlaufs, die jährlich in großer Zahl und für die Betroffenen fast immer überraschend auftreten. Die meisten Ereignisschäden bewegen sich im vier- bis sechsstelligen Euro-Bereich – in manchen Fällen belaufen sich die Schadensummen aber auch auf über 100 Mio. Euro. Ein baulicher Schutz gegen die Fluten ist nur sehr begrenzt möglich, denn es kann nahezu jeden Ort treffen. Vorwarnung und eine entsprechende Reaktion geben ebenfalls keine Schutzgarantie, weil das Ereignis sehr schnell geschieht. Die sinnvollste Art der Risikovorsorge gegen Sturzfluten ist eine Elementarschadenversicherung.

Umwelthaftung trotz genehmigungskonformen Anlagenbetriebes
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2009)
Für den Betrieb einer Abfallverbrennungsanlage hat der Betreiber seit jeher einzustehen und mithin für Schäden an Individualrechtsgütern, die durch den Betrieb widerrechtlich verschuldet werden, Schadensersatz zu leisten, sich gegenüber der Behörde oder auch strafrechtlich zu verantworten. Durch das Umweltschadensgesetz [2] wird das bestehende Haftungs system nun um einen verschuldensunabhängigen öffentlich-rechtlichen Haftungstatbestand erweitert, der die Vermeidung und den Ausgleich ökologischer Schäden erfasst.

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