Exzenterhaus Bochum: geothermische Kälte- und Wärmeversorgung eines Büroneubaus
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Nahe der Bochumer Innenstadt wurde ein Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg zu einem fünfzehngeschossigen Bürohochhaus umgebaut. Das architektonisch zukunftsweisende Gebäude deckt einen Großteil des anfallenden Heiz- und Kühlbedarfs über Geothermie ab. 33 Erdwärmesonden à 130 Meter Tiefe entziehen dem Erdreich jährlich 343 MWh Wärme und führen im Kühlfall 237 MWh Wärme zurück in den Untergrund. Zentrale Herausforderung war insbesondere die Errichtung der Erdwärmesondenanlage in zentraler urbaner Lage.

Bajo-Frio – Herausforderung für Andritz Hydro in Panama
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Der Neubau zweier baugleicher Wasserkraftwerke an Chiriqui Viejo River in Panama stellt hohe Anforderungen an Transport und Betrieb. Alleine der Transport der Turbinen über 9 000 Kilometer stellt die Projektbeteiligten vor eine große Herausforderung. Nach Fertigstellung der Kraftwerke wird die Jahresstromproduktion aus Wasserkraft in Panama um 6,5 Prozent erhöht.

Die Einbindung der Ennepetalsperre in das Erdbebenalarmsystem NRW
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Der Ruhrverband betreibt gemeinsam mit dem Geologischen Dienst NRW eine Erdbebenstation an der Ennepestaumauer. Die Staumauer besitzt durch eine nachträgliche Erhöhung von 10 m eine für dynamische Belastungen ungünstige Geometrie und ist daher potenziell sensibel für Erdbebeneinwirkungen. Die Messstation ist in das neue Erdbebenalarmsystem NRW (EAS NRW) eingebunden. Dieses System registriert mit seinen 14 Messstationen die lokale Erdbebentätigkeit mit einer automatisierten Auswertung. Redundante Übertragungskanäle gewährleisten die Funktionalität des Systems.

Entwurf des Pumpspeicherkraftwerks Lagobianco
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Mit der ständig wachsenden Einspeisung erneuerbarer Energien insbesondere aus Sonnen- und Windkraft in das europäische Verbundnetz wird es zunehmend wichtig, dass auch die Möglichkeit zur Energiespeicherung im Netz vorhanden ist. Nach heutigem Stand der Technik stellen Pumpspeicherkraftwerke die bewährteste Methode dar, große Energiemengen zu speichern und schnell wieder ins Netz einzuspeisen. In diesem Aufsatz wird der Entwurf des Pumpspeicherkraftwerks Lagobianco im Südosten der Schweiz mit seinen teilweise außergewöhnlichen Anlagenmerkmalen vorgestellt.

Nutzung vorhandener Speicherbecken beim Projekt PSW Waldeck 2+
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Bei der Planung des Pumpspeicherkraftwerks (PSW) Waldeck 2 in den 1960er Jahren waren ein zukünftiger Ausbau der Anlage bereits berücksichtigt und die Becken darauf ausgelegt worden. Wesentliche vorhandene Anlagenteile können deshalb beim geplanten Erweiterungsprojekt Waldeck 2+ genutzt werden. Mit relativ einfachen baulichen und betrieblichen Maßnahmen kann die Speicherkapazität des vorhandenen Oberbeckens um rund 450 000 m³ (ca. 11 %) vergrößert werden. Beim Unterbecken ist eine Anpassung von Stau- und Absenkziel vorgesehen.

Thermisch aktivierte duktile Gussrammpfähle als Wärmequelle für Absorptionswärmepumpen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2014)
Die Erweiterung eines Bürogebäudes in Besigheim wurde im Sommer 2013 auf duktilen Gussrammpfählen gegründet. Diese wurden über Doppel-U-Erdwärmesonden zu Energiepfählen thermisch aktiviert. Die Energiepfähle dienen als Wärmequelle für eine Absorptionswärmepumpenanlage zur Beheizung des Gebäudes. In den Sommermonaten wird über das Pfahlfeld passiv gekühlt. Das Projektbeispiel zeigt, wie über ein innovatives Wärmepumpenkonzept die Zielstellung eines umwelt- und ressourcenschonenden Gebäudes erreicht werden kann.

Parallele HDD-Gewässerunterquerung in Mecklenburg-Vorpommern – eine „eisige“ Herausforderung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2014)
Auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten wurde im Jahr 2012 ein Solarpark auf einer Fläche von 37 Hektar errichtet. Mit insgesamt 88.000 Photovoltaik-Modulen wurde eine Gesamtleistung von 21,3 Megawatt installiert. Der Einspeisepunkt für den erzeugten Strom liegt zwei Kilometer südlich des Parks. Da zwischen fließt ein Ausläufer des Gewässers „Barther Bodden“. Für den Netzanschluss wurde die kürzeste mögliche Trasse gewählt. Dadurch wurden zwei jeweils 1.600 Meter lange Horizontalspülbohrungen zur Querung des Gewässerabschnittes erforderlich.

Gashochdruckleitungen an neuer ICE-Trasse mit innovativem Prüfverfahren verlegt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2014)
Mit 250 Stundenkilometern sollen ab 2020 Züge auf der neuen ICE-Trasse von Stuttgart-Wendlingen nach Ulm gelangen – in nur 28 Minuten. Die Trasse wird parallel zur Autobahn A8 verlaufen, die derzeit sechsspurig ausgebaut wird. Dies stellte den Stuttgarter Fernleitungsnetzbetreiber terranets bw GmbH vor neue Herausforderungen, denn bei Scharenstetten auf der Schwäbischen Alb werden Bahngleis und Autobahn zwei bestehende Gashochdruckleitungen kreuzen. Aufgrund strenger Sicherheitsbestimmungen mussten sie jetzt umverlegt und deutlich verstärkt werden.

Gut gekühlt heizt besser – Kühlwasserleitung für ein 600 MW-GuD-Kraftwerk
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Im Auftrag der Stadtwerke Düsseldorf entsteht derzeit das größte und modernste Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) der Welt. Ein Schwerpunkt der vorbereitenden Arbeiten liegt bei der Planung und beim Bau der Kühlwasserleitungen in den Dimensionen DN 3000/2800/1800 sowie bei der Verlegung von Fernwärme-Kunststoffmantelrohren DN 900. Vor dem Hintergrund des parallel abzuwickelnden Neubaus, des laufenden Kraftwerksbetriebs und der Anbindungen an den aktuellen Leitungsbestand bestehen besondere Anforderungen an Rohrleitungen, Arbeitsabläufe und Arbeitssicherheit.

Neue Dimensionen im italienischen Pipelinebau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Im Auftrag der SNAM Rete Gas wird aktuell südlich des Gardasees die größte Erdgaspipeline Italiens verlegt. Max Streicher S.p.A., ein Unternehmen der Streicher Gruppe, führt zwei der insgesamt vier Baulose mit je 53 und 42 Kilometer langen Teilstücken der DN 1400-Pipeline aus. In Italien ist es das zweite Pipelineprojekt dieser Dimension, der Leistungsumfang beinhaltet rund 100 Querungen. Es ist eines der ersten Projekte in Italien, bei dem das Direct Pipe-Verfahren bei einem Durchmesser von 56“ eingesetzt wird.

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