Technisch-ökonomische Optimierung von flexiblen Biogaskonzepten im Kontext des EEG
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
Mit der im EEG 2012 eingeführten Direktvermarktung und der Flexibilitätsprämie wurden weitere Anreize geschaffen, die auf eine stärker systemorientierte Stromeinspeisung von Biogasanlagen (BGA) abzielen. Inwieweit diese an Vor-Ort-Verstromungsanlagen formulierte Erwartungshaltung umgesetzt wird, entscheidet die Wirtschaftlichkeit über die Gesamtbetriebslaufzeit. Um sowohl Neu- als auch Bestandsanlagen in eine flexible Betriebsweise zu überführen, sind i.d.R. Investitionen in ein neues und/oder größeres BHKW, einen zusätzlichen Gas- und/ oder Wärmespeicher sowie weitere technische Komponenten notwendig. Die derzeitigen Analysen zeigen, dass die Flexibilitätsprämie im Rahmen des Marktprämienmodells den größten Anreiz für die flexible Strombereitstellung aus Biogasanlagen darstellt. Zudem können durch eine intelligente Managementoptimierung Mehrerlöse an der EPEX Spot SE und dem Regelenergiemarkt erzielt werden. Die Zusatzerlöse, die mit einer flexiblen Betriebsweise der BGA einhergehen, sind allerdings stark von der jeweiligen Anlage abhängig. Eine Verdopplung der installierten elektrischen Leistung stellt für eine durchschnittliche Modellanlage gegenwärtig die wirtschaftlich sinnvollste Variante dar.

Next Pool – ein virtuelles Kraftwerk zur Stromnetzstabilisierung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Zusammengeschlossen in einem virtuellen Kraftwerk können viele kleine Stromerzeuger, wie z. B. erdgas- oder biogasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW), eine wichtige Rolle bei der Stromnetzstabilisierung spielen – durch Erbringung von Regelenergie, kurzfristige Einsatzoptimierung und viertelstundengenaue Bilanzkreisbewirtschaftung.

Netzstrategien für Betreiber von Energienetzen – Aufbau und Implementierung eines Instandhaltungsprozesses – Teil 1 von 4
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die Implementierung von Instandhaltungsprozessen im Unternehmen ist Voraussetzung für ein zuverlässiges und sicheres Betreiben von Energieversorgungsnetzen. Die vierteilige Reihe „ Netzstrategien für Betreiber von Energienetzen“ beschreibt den Aufbau eines Instandhaltungsprozesses, stellt Werkzeuge für die Erstellung einer Strategie und einer Planung vor, zeigt die Schnittstellen zu anderen Funktionsbereichen im Unternehmen auf und informiert über die notwendige Kommunikation zwischen diesen Funktionsbereichen. Im ersten Teil der Reihe wird der grundlegende Prozess einer Instandhaltungsplanung unter Zuhilfenahme des DVGW-Merkblattes G 403 vorgestellt und die Einbindung der Instandhaltung in das Prozessbild eines Netzbetreibers aufgezeigt.

Smart Grid: „SchwarmStrom“ entlastet das Verteilnetz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2014)
In einem der bislang umfangreichsten Smart-Grid-Praxistests in Deutschland haben der Netzbetreiber Stromnetz Hamburg und der Energieanbieter LichtBlick den Einsatz von intelligent gesteuerten „ZuhauseKraftwerken“ (Blockheizkraftwerken) im Hamburger Stromnetz erprobt. Ergebnis des zweijährigen Projektes: Der gezielte Einsatz flexibler Kraftwerke kann das lokale Stromnetz entlasten und so künftig Netzinvestitionen verringern.

Pilotprojekt zur Erdverkabelung eines 380-kV-Netzes in den Niederlanden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2014)
Die Verlegung von 380-kV-Erdkabeln ist die Ausnahme und wird für spezielle Strecken von kurzer Länge – beispielsweise in dicht bevölkerten Gebieten oder in Naturschutzgebieten – bislang noch in Form von Pilotprojekten realisiert. Im Randstad, einem Ballungsgebiet im Westen der Niederlande, sammelt der Stromnetzbetreiber TenneT inzwischen Erfahrungen mit innovativer Kabeltechnologie. Rund elf Leitungskilometer wurden hierfür erdverlegt verbaut. Es handelt sich dabei um Zwischenstücke einer Gesamttrasse von über 80 Kilometern Länge, die von Wateringen über Zoetermeer nach Beverwijk verläuft.

Nutzen von Smart-Grid-Konzepten unter Berücksichtigung der Power-to-Gas-Technologie
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2014)
In der hier vorgestellten Studie wird untersucht, wie die Gasnetze die Stromnetze bei der Bewältigung der Herausforderungen durch die Energiewende unterstützen können. Als Lösungsansatz wird im Rahmen einer durch den DVGW geförderten Studie die Kopplung von Strom- und Gasnetzen auf Nieder- und Mittelspannungsebene an Modellstandorten betrachtet. Erforscht wird, in welchem Umfang Nutzen durch den intelligenten gekoppelten Betrieb von Strom- und Gasverteilungsnetzen entstehen kann.

Hannover entwickelt Konzept für Umgang mit Bestandsbäumen auf Versorgungstrassen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2014)
Bestandsbäume stellen Netzbetreiber und Kommunen bisher vor ungelöste Fragen. Wie sollen Naturschutz und Sicherungspflichten gegeneinander abgewogen werden? Wer übernimmt die entstehenden Kosten? Wann muss ein Baum weichen, wann ist die Versorgungsleitung zu verlegen? Das deutsche Regelwerk bietet für bestehende Trassen keine Lösungen. Der Netzbetreiber enercity Netz und die Landeshauptstadt Hannover haben daher gemeinsam ein Konzept für diese Problematik entwickelt. Hannover übernahm mit der vertraglichen Regelung für Bestandsbäume eine Vorreiterrolle in Deutschland – die Erfahrungen der ersten Monate werden von allen Beteiligten als sehr positiv und praxisnah eingeschätzt.

Brennstoffzellen bald Serienprodukt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Die Brennstoffzelle gilt als eine wichtige Option für die künftige Energieversorgung, vor allem in Bezug auf die Ziele des Klimaschutzes und hier insbesondere auf die Reduzierung der CO2-Emissionen. Dabei ist sie äußerst vielseitig: Die Technologie kann für mobile Anwendungen (Fahrzeuge, Raumfahrt, Schifffahrt) und portable Geräte (z. B. Laptops, Camcorder, Handys) ebenso genutzt werden wie für die stationäre Erzeugung von Strom und Wärme. Derzeit läuft mit Callux der bundesweit größte Praxistest von Brennstoffzellen-Heizgeräten fürs Eigenheim.

Modelica-Simulation des Systems Nutzer/Gebäude/Anlagentechnik
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2014)
Im Rahmen des Forschungsprojekts Modelica-Simulation des Systems Nutzer/Gebäude/Anlagentechnik wurden Modellierungen und Validierungen von Technologien zur Wärme- und Strombereitstellung durchgeführt. Anhand eines Einzonen-, eines Mehrzonen- sowie eines Gesamtmodells konnten in detaillierten Studien ökologische und energetische Aspekte im dynamischen Betrieb von Gebäuden und Technologien analysiert werden.

Erfolgsstrategien in der zustandsorientierten Instandhaltung: Asset-Management und Zielnetzplanung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2014)
Die zunehmende Regulierung des Energiemarktes und Dezentralisierung der Versorgungsstrukturen stellt die Energie- und Querverbundunternehmen vor immer neue Herausforderungen. Das Asset-Management ist im Zusammenhang mit der zustandsorientierten Instandhaltung (ZOI) ein immer wichtiger werdender Ansatz, um Fragen in den aktuellen komplexen Rahmenbedingungen zu beantworten und die notwendige Übersicht in der strategischen Ausrichtung des Netzbetriebs zu behalten.

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