Erdverlegte Kabel zur Anbindung des Offshore-Windparks DolWin3
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Wenn die auf dem Meer erzeugte Energie von Offshore-Windanlagen an Land geht, beginnt das große Graben und Planen. Denn Umwelt- und Landschaftsschutz, Bauzeitenplanung und Ausführung erfordern ein akribisches Projektmanagement. Zur Anbindung des Windparks „DolWin3“ im südwestlichen Teil des deutschen Nordseegebiets werden insgesamt 79 km HGÜ-Kabel erdverlegt, davon rund 30 % im HDD-Verfahren. Was das im Alltag, bei der Planung und auf der Baustelle bedeutet, welche Herausforderungen zu bewältigen sind und wie das Projekt technisch umgesetzt wird, vermittelt dieser Praxisbericht.

S E E - S p e z i a l - Arbeitspaket 6: Gasnetzanalysen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Im Zentrum von Arbeitspaket 6 stand neben detaillierten Gasnetzanalysen auch die Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Power-to- Gas(PtG)-Anlagen. Die Schwerpunkte der Gasnetzanalyse lagen vor allem in der Spezifikation der technischen Anforderungen an die Gaseinspeisung, der Bestimmung des Potenzials zur Gasbezugsvermeidung und der Verfügbarkeit von vorhandenen Gasspeicherkapazitäten sowie der Identifikation möglicher Standortkategorien für PtG-Anlagen in Baden-Württemberg. Bestandteil der Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit waren neben der Abschätzung der Gasgestehungskosten auch der Vergleich unterschiedlicher Einsatzkonzepte und die Einordnung der Technologie in das zukünftige Energiesystem.

Zustandsbewertung von Gasverteilungsnetzen mit nachgerüstetem KKS
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Unter Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) ergeben sich mit den heute zur Verfügung stehenden Messmethoden erhebliche Vorteile für die langfristige Planung und Instandhaltung der Leitungen und Leitungsnetze. Mit Blick auf die erweiterten Mess- und Bewertungsmöglichkeiten ist der KKS aufgrund der jederzeit zugänglichen Daten vom zu schützenden Objekt die Grundlage eines vollwertigen Pipelinemanagementsystems. Eine schadensbasierte Zustandsbewertung findet im Fall kathodisch geschützter Leitungen nur dann Anwendung, wenn bislang nicht geschützte Leitungsabschnitte nachträglich in den KKS überführt worden sind. Die Vorgehensweise ist im DVGW-Merkblatt G 403 berücksichtigt.

Eichrechtliche Anforderungen an Smart-Meter-Gateways - zur Datenerfassung und Fernübertragung von Verbrauchsdaten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Das Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG) bildet über seine §§ 21 b-i den rechtlichen Rahmen für die Einführung von Smart Metering in Deutschland. Das Gesetz erhebt aus energiewirtschaftsrechtlicher Sicht formulierte technische Anforderungen an die im geschäftlichen Verkehr mit Elektrizität und Gas eingesetzten Messgeräte und Zusatzeinrichtungen. Diese Anforderungen betreffen Datenschutz, Datensicherheit und Interoperabilität der Geräte. Sie ergänzen damit die metrologischen, vor allem auf die Richtigkeit der Messwerterhebung abstellenden Anforderungen des Eichrechts. Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der Diskussion um diese letztgenannten metrologischen Anforderungen an die vom EnWG vorgeschriebene Messtechnik.

Power to Gas: Neues Gas in alten Leitungen – Werkstofffragen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Die zentrale Frage der Umstellung auf erneuerbare Energien ist die Speicherung von Strom. Bezogen auf Erzeugung und Bedarf lässt sich Strom nicht so einfach speichern, wie das bei den Energieträgern Gas, Öl und Kohle möglich ist und ständig praktiziert wird. Eine reizvolle Möglichkeit ist die Umwandlung des Überschussstroms in Wasserstoff, der in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden kann. In dieser Veröffentlichung sollen im Wesentlichen Werkstofffragen und Fragen der Sicherheit des bestehenden Netzes unter diesen neuen Beanspruchungen betrachtet werden.

Netzstrategien für Betreiber von Energienetzen – Netzzustandsmonitoring – Teil 3 von 4
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
In Teil 1 der Veröffentlichungsreihe wurden die Akteure und Rollen beschrieben, die am Instandhaltungsprozess beteiligt sind, und die Interaktion zwischen diesen Stakeholdern aufgezeigt. Der dritte Teil knüpft direkt daran an und veranschaulicht, wie der Netzzustand durch den Asset Manager überwacht und prognostiziert werden kann und wie diese Informationen in den Instandhaltungsprozess eingebunden werden können. Kern dieses sogenannten Netzzustandsmonitorings sind technische Kennzahlen bzw. Indikatoren, die vergleichend über die Zeit eine Aussage zum Zustand eines Netzes ermöglichen.

Underground Sun Storage: Erneuerbare Energie untertage speichern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Der zunehmende Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung aus Sonne und Wind erfordert zukunftsweisende saisonale Speicherlösungen. Untertage-Gasspeicher sind bereits heute sichere und verlässliche großvolumige Energiespeicher. Die Power-to-Gas-Technologie macht die Umwandlung überschüssiger elektrischer Energie in Wasserstoff bzw. synthetisches Methan möglich. Im Forschungsprojekt „Underground Sun Storage“ wird die Speicherfähigkeit von Wasserstoff als Beimengung zu Erdgas/synthetischem Methan in Porenlagerstätten erforscht.

Tiefspeicherdimensionierung unterirdischer Pumpspeicherwerke – Numerische Modellierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Pumpspeicherwerke stellen eine großmaßstäbliche Möglichkeit der Energiespeicherung dar. Durch neuartige Konzepte sollen topographieunabhängige Bauweisen ermöglicht werden. Eines dieser Konzepte sieht eine Anordnung von unterirdischen Speichereinheiten als Unterbecken vor. Hierfür wurde an der RWTH Aachen ein numerisches 3-D-Modell zur hydrodynamischen Optimierung entwickelt und anhand verfügbarer experimenteller Untersuchungen kalibriert. Inhalt dieser Arbeit ist der Aufbau des numerischen Modells sowie die Simulation und Validierung eines Füllprozesses.

Netzstrategien für Betreiber von Energienetzen – Prozess zur Instandhaltungsplanung – Teil 2 von 4
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2014)
Der Planungsprozess der Instandhaltung ist grundlegende Voraussetzung zur Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen und Teil des Instandhaltungsprozesses im Unternehmen. Der Aufbau und die Implementierung eines Instandhaltungsprozesses in den Prozessablauf eines Netzbetreibers wurde bereits in Teil 1 dieser vierteiligen Reihe beschrieben. Dieser Beitrag stellt den Planungsprozess der Instandhaltung im Detail vor, zeigt die Verantwortlichkeiten und Zusammenhänge der beteiligten Rollen Asset Manager und Asset Service auf und verdeutlicht den Prozessablauf anhand von Erfahrungen.

Technisch-ökonomische Optimierung von flexiblen Biogaskonzepten im Kontext des EEG
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
Mit der im EEG 2012 eingeführten Direktvermarktung und der Flexibilitätsprämie wurden weitere Anreize geschaffen, die auf eine stärker systemorientierte Stromeinspeisung von Biogasanlagen (BGA) abzielen. Inwieweit diese an Vor-Ort-Verstromungsanlagen formulierte Erwartungshaltung umgesetzt wird, entscheidet die Wirtschaftlichkeit über die Gesamtbetriebslaufzeit. Um sowohl Neu- als auch Bestandsanlagen in eine flexible Betriebsweise zu überführen, sind i.d.R. Investitionen in ein neues und/oder größeres BHKW, einen zusätzlichen Gas- und/ oder Wärmespeicher sowie weitere technische Komponenten notwendig. Die derzeitigen Analysen zeigen, dass die Flexibilitätsprämie im Rahmen des Marktprämienmodells den größten Anreiz für die flexible Strombereitstellung aus Biogasanlagen darstellt. Zudem können durch eine intelligente Managementoptimierung Mehrerlöse an der EPEX Spot SE und dem Regelenergiemarkt erzielt werden. Die Zusatzerlöse, die mit einer flexiblen Betriebsweise der BGA einhergehen, sind allerdings stark von der jeweiligen Anlage abhängig. Eine Verdopplung der installierten elektrischen Leistung stellt für eine durchschnittliche Modellanlage gegenwärtig die wirtschaftlich sinnvollste Variante dar.

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