Änderungen bei der Stromvergütung für Biogasanlagen vorgesehen
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (4/2014)
Im März 2014 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den offiziellen Referentenentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) veröffentlicht. Er enthält die vorgesehenen Neuregelungen und wird auf die Biogasbranche erhebliche Auswirkungen haben.

bifa-Text Nr. 60: Leitfaden zur ökoeffizienten Verwertung von Bioabfällen
© bifa Umweltinstitut GmbH (7/2013)
Dieser Leitfaden ermöglicht einen schnellen Zugang in die vielschichtige Thematik der umweltbezogenen und ökonomischen Bewertung von Behandlungsverfahren für Bioabfall.

bifa-Text Nr. 61: Ökoeffizienzpotenziale bei der Behandlung von Bioabfällen in Bayern
© bifa Umweltinstitut GmbH (7/2013)
Mit Blick auf die behandelte Menge ist die Verwertung von Bioabfällen (Bio- und Grüngut) neben der Restabfallbehandlung der bedeutendste Bereich der Entsorgung haushaltsnah erfasster Abfälle. Im Fokus der bifa-Studie steht die Analyse des Ökoeffizienzpotenzials von Kompostierung und Vergärung durch Konzeption und Modellierung optimaler Konfigurationen über die gesamte Prozesskette.

BioBoost – Biomass based energy intermediates boosting bio-fuel production
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (7/2013)
Um den Anteil der Biomasse an den erneuerbaren Energien zu vergrößern werden wirtschaftliche, energieeffiziente und hinsichtlich der Art der Biomasse flexible Nutzungspfade benötigt. Das BioBoost Projekt konzentriert sich auf trockene und feuchte Rest- und Abfallstoffe als Ausgangsmaterial für die dezentrale Umwandlung durch Schnellpyrolyse, katalytische Pyrolyse und hydrothermale Carbonisierung zu den energiedichteren Zwischenprodukten Öl, Kohle oder Slurry.

Kurzumtriebsplantagen: Wertschöpfungskette und Chancen für Energieholznutzer
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2013)
Energieholzplantagen oder Kurzumtriebsplantagen sind Anpflanzungen schnell wachsender Baumarten – insbesondere Pappeln und Weiden – in hoher Pflanzdichte auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Bäume werden als Stecklinge mit Spezialmaschinen im Frühjahr gepflanzt und nach guter landwirtschaftlicher Praxis vor allem im Jahr der Etablierung gepflegt. Die erste Ernte findet bereits nach 3-4 Jahren im Winter statt. Danach treiben die Bäume aus dem Wurzelstumpf wieder aus. Insgesamt können auf diese Weise mindestens fünf Erntezyklen auf einer einmal etablierten Plantage durchgeführt werden.

Aufbereitung und Energetische Nutzung von holzigem Landschaftspflegematerial
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2013)
Sehr weit verbreitet ist heute die energetische Verwertung von holzartigen Materialien aus der Landschaftspflege in Heiz(kraft)werken. Die Aufbereitung von Baumschnitt, z.B. von der Streuobstwiese, Baum- und Strauchheckenschnitt (allein in Schleswig-Holstein ca. 45.000 km Knicks) oder Strauchschnitt, der bei der Freihaltung von Wegen, Gewässern, Bahntrassen und Freileitungen anfällt, ist heute Stand der Technik.

Identifikation und Analyse naturschutzseitiger Anforderungen an die Strom- und Wärmebereitstellung aus Energieholz
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2013)
Die energetische Biomassenutzung trägt aktuell und voraussichtlich auch in Zukunft dominierend im Kontext der Nutzung Erneuerbarer Energien bei und wird im Zuge sowohl bundes- als auch länderspezifischer Strategien kontinuierlich ausgebaut. Dabei müssen jedoch energie- und umweltpolitische Zielsetzungen mit tragfähigen Nachhaltigkeitsanforderungen (ökologisch, ökonomisch, sozial) einhergehen, was aufgrund zum Teil widersprüchlicher Ansätze nicht immer vereinbar ist.

Verwertungskonzepte zur energetischen Nutzung von geeignetem Günlandaufwuchs im Naturpark Drömling
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2013)
Im Rahmen des Brennstoffscreenings wurden systematisch und nach einheitlichen Methoden alle typischen Standorte bzw. Grünlandtypen des Naturparks Drömling untersucht. Die Festlegung des Probenumfanges orientierte sich dabei an den Parametern Mahdzeitpunkt, Standortfaktoren (Art des Leitbiotops, Düngung, etc.), Standortpotenzial, niedrige Gehalte an kritischen Brennstoffinhaltsstoffen (N, K, etc.) sowie vorgesehene zukünftige Entwicklung der Nutzung nach Umsetzung der Wiedervernässungsmaßnahmen.

Biomassevergasungsprojekt WKK2013 Unterpremstätten
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2013)
Die Baufirma Thier Wohnbau GmbH aus Unterpremstätten bei Graz (Steiermark/ Österreich) errichtet seit über 40 Jahren erfolgreich Wohn- und Gewerbebauten von baumeisterfertig bis schlüsselfertig. Im Herbst des Jahres 2011 entschied sich die Baufirma, sein erstes „klimaneutrales“ Wohngebäude zu errichten. Bei der Auswahl der Heizungs- und Warmwasserversorgung wollte man eine umweltschonende und innovative Biomasseanlage errichten.

Hydrothermale Konversion von Biomasse zu flüssigen Energieträgern
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2013)
Neben thermo-chemischen Prozessen, wie der Pyrolyse, Torrefizierung und Vergasung, gelangt aktuell die Prozessgruppe der hydrothermalen Verfahren zur Behandlung von Biomasse in den Fokus von Wissenschaft und Forschung. Besonders für nasse Biomasse bietet die hydrothermale Verarbeitung Vorteile: da das Reaktionsmedium Wasser ist, müssen die Einsatzstoffe nicht vorher getrocknet werden.

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