Maßnahmen zur Optimierung der Funktionalität und Energieeffizienz bei der Vergärung von Bio- und Grünabfällen
© Wasteconsult international (5/2015)
Die effektive Nutzung biogener Reststoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Klimaschutz. Hierzu gehören auch Biomasseprodukte, die als Nebenprodukt, Reststoff oder Abfall/Abwasser in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen neben dem eigentlichen Produkt entstehen. In diesem Zusammenhang wurden im Rahmen des Forschungsprojektes „Steigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe“ (FKZ-Nr.: 03KB022) die derzeit eingesetzten Technologien zur Behandlung und Verwertung biogener Reststoffe hinsichtlich deren energetischen Effizienz untersucht und Optimierungspotenziale aufgezeigt.

Solare Trocknung, dezentrale Energiegewinnung und Phosphor-Recycling aus Klärschlamm
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Klärschlämme aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen sind eine Phosphatsenke. Durch Aufbereitung des Klärschlammes soll der enthaltene Phosphor wieder verfügbar gemacht werden. Ein Verfahren zur Erzeugung phosphathaltigen Rückstands aus der Klärschlammbehandlung wird vorgestellt.

Bioenergie aus der Küche: Küchen- und Nahrungsabfall- sowie Altfetterfassung aus privaten Haushalten in Tirol
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Biogene Abfälle (tierische und pflanzliche) fallen in privaten Haushalten in einer zum Teil unterschätzten Menge an. Hohe spezifische Sammelmengen bei der getrennten Sammlung von Bioabfällen als auch von Altspeisefett wären im Sinne der Erzeugung erneuerbarer Energie anzustreben. Die leider immer noch unsachgemäße Entsorgung von biogenen Abfällen und Altspeisefett, z. B. über den Kanal oder Restmüll, verursacht große Probleme. Somit ergibt sich bei der Erfassung noch genügend Handlungsbedarf. Im Falle von Lebensmittelabfällen ist zudem ein großes Augenmerk auf Vermeidung zu richten.

Erfahrungen im Motorenbetrieb mit Deponie- und Biogas
© Verlag Abfall aktuell (2/2015)
· Deponiegas entsteht durch die bakterielle Zersetzung von Müll und besteht im Wesentlichen aus Methan und Kohlendioxid · Biogas entsteht üblicherweise durch die Fermentation von Biomasse und besteht im Wesentlichen ebenfalls aus Methan und Kohlendioxid

Technik zur Auskopplung von Wärme bei Schwachgasen
© Verlag Abfall aktuell (1/2015)
Eine direkte Nutzung von Schwachgasen aus der Deponie zur Stromerzeugung ist bis zu minimalen Methangehalten von rund 25 Vol% mit Micro-Gas-Turbinen, Stirlingmotoren oder speziell angepassten Gas-Motoren möglich. Generell ist zu beachten, dass bei sinkenden Methangehalten die Netto-Wirkungsgrade immer mehr sinken (Gasturbine und Stirlingmotor) bzw. die Abgasemissionen in immer schlechterem Verhältnis zum Nutzen stehen (Gasmotor).

Erfahrungen mit der Umsetzung der Schwachgasverwertung bei Gasmotoren
© Verlag Abfall aktuell (1/2015)
Die Green Gas International B.V. zählt zu den führenden Betreibern von Deponie-, bzw. Grubengasprojekten (als Projektpartner der Minegas GmbH) in Deutschland, Tschechien, den USA und der Ukraine. Lag der Fokus zu Beginn der Gesellschaftergründung im Neubau/ Ausbau von Sondergas Projekten so hat sich der Schwerpunkt in den letzten Jahren insbesondere durch den Rückgang der Gasqualität/ Gasquantität an etlichen Standorten auf den Weiterbetrieb und den Erhalt der Stromproduktion gewandelt.

Wärmenutzung zur Stromerzeugung mittels Stirlingmotor
© Verlag Abfall aktuell (1/2015)
Nach heutigem Stand ist in den deutschen Deponien immer noch ein jährliches Methanbildungspotential von ca. 500.000 t CH4 enthalten [1]. Dies entspricht rund 12,5 Mio. t CO2-Equivalenten pro Jahr. Die Einführung von verschiedenen Verordnungen und Vorschriften hat bereits – bezogen auf 1990 – zu einer deutlichen Reduzierung von Deponiegasemissionen geführt.

Nahinfrarotgestützte Echtzeitanalytik für Ersatzbrennstoffe
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Durch die permanent wachsenden Potenziale der Datenverarbeitung haben sich die Anwendungsfelder und –breite der Nahinfrarottechnologie im Bereich der Abfallwirtschaft ständig erweitert. Relativ neu ist der Einsatz der NIR-Technik für die Echtzeit-Qualitätssicherung von Ersatzbrennstoffen. Diese ermöglicht, im Gegensatz zur etablierten (Offline-) Laboranalytik, eine direkte Beeinflussung der Qualität im Prozess. Hierdurch kann beispielsweise die Einsatzmenge von Primärenergieträgern optimiert oder Ersatzbrennstoffe optimal für den jeweiligen Verwertungsweg (Kohlekraft-, Zementwerk, etc.) hergestellt werden.

Ersatzbrennstoffdosierung in der Zementindustrie
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
In der energieintensiven Zementindustrie werden seit vielen Jahren Ersatzbrennstoffe eingesetzt, vorrangig aus Gründen der Kostensenkung. Während noch vor einiger Zeit Ersatzbrennstoffe gegen Zuzahlung oder zumindest nahezu kostenfrei den Weg in die Drehrohröfen fanden, findet zwischenzeitlich eine Preisbildung entsprechend der Marktsituation statt. Diese Marktsituation führt in der Zementindustrie dazu, die Schwierigkeiten und Probleme, die mit der Handhabung von Ersatzbrennstoffen einhergehen, verstärkt wahrzunehmen und gegen den Einsatz fossiler Brennstoffe abzuwägen. Neben den Problemen, die bei Transport und Lagerung von EBS auftreten, stellen vor allem die Dosierungen dieser Brennstoffe und die Anlagentechnik das Bedienpersonal vor große Herausforderungen.

The Coolsweep Project - establishing common resources across borders within the field of waste-to-energy
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Waste poses a major problem area as well as a great business potential in countries throughout the globe. Therefore, cross-regional collaboration between leading companies, universities, and public authorities is not only necessary to overcome problems of environmental degradation and pollution; it is also good business for everyone. The Coolsweep project aims to support the development of these cross-regional partnerships by establishing research driven collaboration between leading European stakeholders within waste-to-energy. The project partners include five major European cleantech cluster organisations, two universities and one cluster analysis organisation deriving from Italy, Spain, Denmark, Austria, Norway, and Latvia.

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Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig

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