Emissionshandels-Reform und das Verhältnis von Klima- und Industriepolitik
© Eigenbeiträge der Autoren (10/2014)
Die EU-Klimapolitik soll umfassend reformiert und weiterentwickelt werden. Einen Vorschlag dazu hat die EU-Kommission im Januar 2014 vorgelegt. Im Oktober nun könnten hierzu grundsätzliche Entscheidungen gefällt werden. Die Vorschläge würden Klima- und Energiepolitik enger miteinander verzahnen. Und sie würden den EU-Emissionshandel wieder wahrnehmbarer zu dem machen, was er ist und sein sollte: das Leitinstrument der Klimapolitik. Als solches kann er den Klimaschutz so wirksam und kosteneffizient unterstützen wie kein anderes Instrument.

Waste-to-Energy Konzepte, internationales Kraftwerks-Projekt-Know-How trifft deutsches Know-How für Waste-to-Energy – Erfahrungen, Fehler, Lösungen –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2014)
Mittel- und langfristig wird sich in den derzeit abfallwirtschaftlich schwach entwickelten Ländern eine soziale umweltverträgliche Abfallwirtschaft bzw. Kreislaufwirtschaft etablieren. Wie schnell die Entwicklung im Bereich Waste-to-Energy (WtE) voranschreiten kann, zeigt der aktuelle, lokale chinesische Markt, den noch vor zwei Jahren niemand als nennenswerten Wachstumsmarkt für westliche Unternehmen im Bereich Waste-to- Energy identifiziert hatte.

Unkonventionelle Gasgewinnung in Deutschland – Was bedeutet das für das Wasser?
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (2/2013)
Der große Energiebedarf der modernen Gesellschaft und die damit verbundene Suche nach wirtschaftlich attraktiven Energieträgern einerseits und der Umweltschutz andererseits führen zu einem Interessenkonflikt, dessen Lösung zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gehört. Das „Hydraulic Fracturing“ (kurz HF oder „Fracking“) zur unkonventionellen Erdgasgewinnung durch hydraulische Rissbildung ist ein neueres Beispiel für das Dilemma, das sich aus dem Einsatz einer speziellen Technik und ihrer Auswirkung auf den lebensnotwendigen Gewässerschutz ergibt. Um den Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden, müssen somit neben der technischen Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit dieser innovativen Technik auch die ökologischen und sozialen Aspekte ihrer Anwendung ausreichend berücksichtigt werden [1]. Bei den ökologischen Gesichtspunkten stehen das Wassermanagement und besonders die Wasserqualität im Vordergrund [2]. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Trinkwasserversorgung in Deutschland überwiegend auf der Nutzung von Grundwasser beruht [3]. Ausgewiesene Schutzzonen und das gesamte Wassereinzugsgebiet gelten damit als besonders sensibel.

Zur historischen Entwicklung des Internationalen Klimaschutzes (Teil 2)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2012)
Die genauen Modalitäten der Umsetzung der in dem Protokoll übernommenen Verpflichtungen wurden jedoch auf der Konferenz in Kyoto nicht geklärt. Erst die Verhandlungen auf den nachfolgenden Konferenzen 1998 in Buenos Aires (COP4), 1999 in Bonn (COP5), 2000 in Den Haag (COP6 unterbrochen) bzw. 2001 in Bonn (COP6 fortgesetzt) und Marrakesch 2001 (COP7) brachten hier eine Einigung zustande und ermöglichten die Ratifizierung des Protokolls durch die einzelnen Vertragsstaaten.

ÖKOLOGISCHE BEWERTUNG VERSCHIEDENER PFLANZENKOHLENUTZUNGSPFADE
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2011)
Im Rahmen des Interreg-Projektes: "Biochar: Climate saving soils" soll der komplette Lebenszyklus (LCA) der Pflanzenkohle auf dessen Umwelteinfluss bewertet werden. Hierzu ist, unter Berücksichtigung der regionalen und technischen Unterschiede ein Modell zu entwickeln. Zukünftig wird die Modellierung auf ökonomische und soziale Effekte ausgeweitet.

CHANCEN UND RISIKEN VON BIOKOHLE – FORSCHUNGSSTAND AN DER JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIEßEN
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2011)
Als 2008 am Interdisziplinären Forschungszentrum (IFZ) der Justus-Liebig- Universität Gießen (JLU) mit der Biokohle-Forschung begonnen wurde, war das Thema Biokohle1 in Deutschland wenig bekannt (vgl. Glaser et al., 2001). Seither hat es eine damals kaum vorhersehbare Expansion erfahren. Dies liegt wahrscheinlich an der sehr realen Bedrohung durch den Klimawandel, der global immer spürbarer wird; an den faszinierenden, aber oft noch theoretischen Chancen, die Biokohle bietet, um unser Leben und unsere (Wert-)Stoffströme nachhaltiger zu gestalten; und vielleicht auch an der schönen Geschichte von der Terra Preta. Im Vortrag wie auch im nachfolgenden Text wird ein Querschnitt durch den aktuellen Wissensstand gegeben sowie erste Forschungsergebnisse vorgestellt.

Zur völkerrechtlichen Vereinbarkeit der Einbeziehung des internationalen Luftverkehrs in das Europäische Emissionshandelssystem im Hinblick auf Drittstaaten
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2011)
Auf der Grundlage der Emissionshandelsrichtlinie 2003/87/EG1 führte die Europäische Union (EU) Anfang des Jahres 2005 das Instrument des europäischen unternehmensbezogenen Emissionshandelssystem (EU ETS) für das Treibhausgas CO2 (Kohlendioxid) ein und schuf damit eine weitere Möglichkeit, die auf internationaler Ebene dem Kyoto-Protokoll (KP) nach übernommenen Emissionsreduktions- und Begrenzungsverpflichtungen zu erfüllen.

Perspektiven der Energiewirtschaft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2011)
Die deutsche Energiewirtschaft steckt noch mitten im Liberalisierungsprozess, da kündigen sich weitere fundamentale Herausforderungen an: die langfristige Abkehr von fossilen Energieträgern und der Aufbau einer stark dezentral und regenerativ geprägten Stromerzeugung sowie eine massive Steigerung der Energieeffizienz. Software wird bei der Steuerung zukünftiger Energieversorgungsstrukturen eine zentrale Rolle spielen. Die Anbieter sind prädestiniert, bei diesem Wandel eine aktive Rolle zu spielen. Ausblicke aus Sicht eines IT-Dienstleisters.

Wesentliche Änderungen der Gasnetzzugangsverordnung sowie der Gasnetzentgeltverordnung und ihre Auswirkungen auf den Bereich Biogas
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2010)
Die Notwendigkeit, dem Klimawandel, seinen Ursachen und seinen Auswirkungen aktiv entgegen zu treten, ist heute nicht nur politisch erkannt und öffentlich akzeptiert, sondern bereits in die unternehmerische Strategiebildung eingeflossen. So steht die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) für eine nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung.

Die Rolle von Innovation und Technologie aus der Sicht eines international tätigen Gasversorgungsunternehmens und Energiedienstleisters
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (11/2010)
VNG – Verbundnetz Gas AG ist ein innovativer und wettbewerbsfähiger europäischer Erdgasimporteur und Infrastrukturbetreiber. Zielstellungen der VNG sind neben wirtschaftlichen Aspekten auch die Stärkung der unternehmerischen Innovationskraft sowie die Schaffung und Etablierung von innovativen Erdgasprodukten. VNG greift auf einen großen Erfahrungsschatz sowie auf ein breites und innovatives Portfolio an Leistungen und Technologien zurück, die einen modernen Betrieb von Gasversorgungsanlagen gewährleisten.

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