Im Rahmen des Europäischen Forschungsprojektes FlameSOFC wurde ein Reformer für die thermisch partielle Oxidation (TPOX) zur Bereitstellung von Synthesegas als Brennstoff für eine Hochtemperaturbrennstoffzelle entwickelt.
In einer Diplomarbeit am Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik der TU Bergakademie Freiberg sollte der Reformer charakterisiert werden, wobei der Schwerpunkt der Untersuchungen auf der Rußbildung bei diesem Prozess lag. Die Untersuchung von Rußbildungsprozessen ist aus verschiedenen Gründen von Interesse. Einerseits ist Ruß ein kommerzielles Produkt, welches z. B. als Füllstoff für Elastomere und als Basis für Toner verwendet wird. Andererseits gilt er als Umweltschadstoff, der die Atmosphäre verunreinigt und aufgrund seiner krebsfördernden Wirkung sehr gefährlich für den menschlichen Organismus sein kann [1, 2]. Die Entstehung von Ruß bei Verbrennungsvorgängen ist in der heutigen Zeit ein wichtiges und noch nicht abgeschlossenes Forschungsgebiet. In verbrennungstechnischen Prozessen können abhängig vom Brennstoff und den Prozessbedingungen sehr große Mengen an Rußpartikeln unterschiedlicher Größenordnungen gebildet werden, welche sich in den meisten Fällen negativ auf den Prozess und die nachgeschaltete Peripherie auswirken können.
| Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH | |
| Quelle: | Heft 04 - 2012 (April 2012) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis: | € 4,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Isabel Frenzel | |
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