Helix-Sondenfelder zur Nutzung von Erdwärme - ein Praxisbeispiel© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Dank ihrer Spiralform sind sogenannte Helix-Sonden mit einer Rohrlänge von 40 Metern nur drei Meter hoch: viel Wärmetauscherfläche auf kleinem Raum. Damit erweisen sie sich als ideale Lösung für die Geothermienutzung an Orten, an denen aus geologischen Gründen nicht tief gebohrt werden kann. Der Beitrag zeigt beispielhaft die Planung eines langfristig auf die Nutzeranforderungen angepassten Helix-Sondenfeldes für den Neubau einer Produktionsstätte.
Überprüfung der Wirksamkeit einer Erdwärmesondensanierung© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Ein Anlass für die Sanierungsnotwendigkeit einer Erdwärmesonde ist ein baulicher Missstand an der Erdwärmesonde: Das Hinterfüllungsmaterial im Ringraum entfaltet keine ausreichend hydraulisch abdichtende Wirkung. Welches Sanierungsverfahren herangezogen wird, hängt von den lokalen Besonderheiten hinsichtlich des geologischen Untergrundaufbaus, dem Grundwasserfließen am Standort und der Zugänglichkeit der Sondenrohre ab. Das heißt, es handelt sich immer um eine Einzelfallentscheidung. Unabhängig davon muss das Verfahren nicht nur geeignet sein, den Schaden zu beheben, sondern der Erfolg der Sanierungsmaßnahme sollte auch konkret durch begleitende geophysikalische Messungen nachweisbar sein.
Breitbandausbau – Markteinstieg für Leitungsbauunternehmen?© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Der Bedarf an breitbandigen Telekommunikationsanwendungen wächst auch in Deutschland stetig. Die dadurch notwendig werdenden Investitionen in moderne Kabel- und Leerrohrinfrastrukturen liefern der Baubranche neue Geschäftsmöglichkeiten für die kommenden Jahre. Hier kann sich für die Leitungsbaubetriebe ein interessantes Betätigungsfeld eröffnen, wenngleich die meisten Unternehmen mit dem Einstieg in die Telekommunikationsbranche fachliches Neuland betreten.
Funktionierender Energiebinnenmarkt bis 2014?© Oldenbourg Industrieverlag (2/2013)
Die beste Garantie für Versorgungssicherheit und erschwingliche Energiepreise ist ein von Wettbewerb geprägter EU-Energiebinnenmarkt. Ein effizient und ordnungsgemäß funktionierender Erdgasbinnenmarkt eröffnet den Verbrauchern die Wahl zwischen verschiedenen Versorgungsunternehmen und trägt so dazu bei, dass Energie bezahlbar bleibt. Um diese Wahl zu ermöglichen, ist das EU-Recht darauf ausgerichtet, den grenzübergreifenden Gashandel zu fördern und die Kapazität der Gasmärkte zu steigern.
Flowback beim Fracking© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Unter Fracking versteht man eine Methode der Gewinnung von Erdgas, bei der großräumige unterirdische Lagerstätten horizontal angebohrt und in diese Flüssigkeiten gepresst werden, um das Gestein aufzubrechen, damit Gase leichter zu den Bohrungen gelangen und gefördert werden können. Das gashaltige Gestein, in Deutschland häufig Schiefer, wird durch Einpressen von Wasser mit hohem Druck aufgesprengt. Hierdurch und unter Zuhilfenahme von dem Wasser beigefügten Chemikalien wird Gas freigesetzt.
Projekte, Ergebnisse und Erfahrungen im Umfeld der luftgestützten Gasferndetektion© Oldenbourg Industrieverlag (12/2012)
Das in diesem Jahr erschienene DVGW-Merkblatt G 501 „Luftgestützte Gasferndetektionsverfahren“ definiert den Einsatz neuer Messtechniken und Verfahren, die bei der systematischen Rohrnetzüberprüfung zum Einsatz kommen dürfen. Hierbei gilt es, unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen und die Vorgehensweise einer Dichtheitskontrolle entsprechend anzupassen. Das gesamte Umfeld der Thematik wird in diesem Beitrag erläutert, mit Beispielen versehen und durch Erfahrungen aus der Praxis abgerundet.
Messung von gasförmigen CO2-Mengen mit Erdgaszählern unter Hochdruck-
Bedingungen© Oldenbourg Industrieverlag (12/2012)
Im Rahmen einer Messkampagne auf verschiedenen Prüfständen wurden Transferzähler des Hochdruckgaszählerprüfstandes pigsar™ mit Erdgas, gasförmigem CO2 sowie Luft geprüft und die Ergebnisse verglichen. Oberhalb von 10 % Qmax ist eine praktisch Reynolds- Zahl unabhängige Abweichung von 0,3 % zwischen den Erdgas- und CO2-Messungen zu beobachten. Hochdruckprüfstände, die Gaszähler mit Erdgas kalibrieren, können daher genutzt werden, um Gaszähler für eichpflichtige Messungen mit gasförmigem Kohlendioxid (CO2) zu prüfen.
Prognosefehler und ihre Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit© Oldenbourg Industrieverlag (12/2012)
Die deutsche Gaswirtschaft war jahrzehntelang von einer umfassenden alleinigen Verantwortung eines Unternehmens fur die Gasversorgung innerhalb ihres Zustandigkeitsgebietes gepragt. Die im Artikel 1 des Energiewirtschaftsgesetzes von 1935 deutlich werdende Intention: „Schutz vor ungesundem Wettbewerb“ [1] erklart das damalige Verstandnis der Energieversorgung in Deutschland. Unter den Bedingungen dieses Gesetzes gestaltete sich eine Gasversorgung, in der alle Glieder einer gaswirtschaftlichen Kette organisatorisch zusammengefasst waren, denn Gaseinkauf, Gastransport, Gasspeicherung und Gasverteilung lagen in der Hand eines Unternehmens
Thermische Energiepotenziale im Tiefbau© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2012)
Bisher werden durch die Geothermie hauptsächlich Energiepotenziale
in Bereichen genutzt, die durch Bohrungen erschlossen werden müssen. Auch in unmittel - barer Oberflächennähe befinden sich jedoch interessante Quellen für Wärmeenergie. So stecken entsprechende Potenziale im Abwasser, in den Rohrleitungszonen, stillgelegten Altrohrlei tungen und in den Verkehrsflächen.
Geothermiekraftwerke konform in Verkehr bringen, in Betrieb nehmen und sicher betreiben© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2012)
Kein Tiefengeothermie-Projekt gleicht dem anderen. Das erschwert die
vorgeschriebenen Verfahren zum Inverkehrbringen und zur Inbetriebnahme der Anlagenkomponenten. Verzögerungen, Zusatzkosten und Sicherheitsmängel können Folgen sein und den wirtschaftlichen Betrieb gefährden. Der Beitrag zeigt, was bei Planung, Errichtung und Inbetriebnahme von Geothermieanlagen zu beachten ist.