EU-Konformitätsprozess für Wasserkraftanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2015)
Wasserkraftanlagen müssen die EU-Richtlinien im Hinblick auf die grundlegenden Gesundheits- und Schutzanforderungen innerhalb der Europäischen Union (EU), der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und der Türkei erfüllen. Die EU-Mitgliedstaaten haben diese EU-Richtlinien in nationale Gesetze übernommen, wie z. B. das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) in Deutschland. Die Hersteller von Wasserkraftanlagen, Maschinensätzen und Komponenten sind verpflichtet, die nationalen Gesetze bezüglich der Maschinen- und Anlagensicherheit zu erfüllen.

Umstellung des Marktraumes von L-Gas auf H-Gas
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die ab dem Jahr 2020 kontinuierlich zurückgehende Verfügbarkeit von niederkalorischem L-Gas macht es erforderlich, die derzeit noch mit diesem Erdgas-Typ betriebenen Netze sukzessiv auf H-Gas umzustellen. Neben dem sich daraus ergebenden erhöhten Bedarf an H-Gas stellt insbesondere die Anpassung der ca. fünf Millionen Verbrauchsgeräte, die in den heutigen L-Gas-Gebieten betrieben werden, eine große logistische und fachliche Herausforderung dar.

Das virtuelle Kraftwerk Iserlohn – ein Modell für die Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Mit dem Projektaufruf „KWK-Modellkommune 2012–2017“ wurden im Oktober 2012 alle Kommunen in NRW ermuntert, Vorschläge für Förderprojekte zur Weiterentwicklung der Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) einzureichen. Die Stadt Iserlohn ist aus diesem Wettbewerb als eine der Gewinnerkommunen hervorgegangen. Das von den Stadtwerken Iserlohn im Rahmen des Wettbewerbs erstellte Feinkonzept soll die Initialzündung zu einem stetig wachsenden und sich weiterentwickelnden virtuellen Kraftwerk geben.

Synergieeffekte zwischen Gas- und Stromnetzen für die Energiewende
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die Perspektiven von Power-to-Gas und der bestehenden Gasinfrastruktur werden bisher vor allem durch den langfristig erwarteten Bedarf an Langzeitspeichern für die Energiewende bestimmt. Der gezielte Einsatz von Power-to-Gas kann bei synchroner Kopplung mit der Verstromung von Gas zuvor jedoch auch für einen weiträumigen virtuellen Stromtransport genutzt werden. Diese neue Perspektive wurde im DVGW- Forschungsprojekt „Synergieeffekte Gas- und Stromnetze“ durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie dargestellt und untersucht [1].

Verlegung einer Fernwärmeleitung mittels HDD
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Ein Teil der ehemaligen Oxford-Kaserne in Münster-Gievenbeck soll zukünftig als Flüchtlingswohnheim genutzt und an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Münster GmbH angeschlossen werden. Nach technischer und wirtschaftlicher Betrachtung fiel die Entscheidung zugunsten der HDD-Verlegetechnik und FLEXWELL-Fernheizkabeln. Es waren, ausgehend von der Straße „Bernings Kotten“, zwei parallel verlaufende und jeweils 125 m lange Horizontalspülbohrungen für die Einbringung der Vor- und Rücklaufleitungen (FW DN 200/310 FHK) vorgesehen.

Brennstoffzellen auf dem Vormarsch
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Die erfolgreiche Umsetzung der Klimaziele der Bundesregierung hängt zu einem wesentlichen Teil von den CO2-Minderungen im Heizwärmemarkt ab – denn dieser ist für rund ein Drittel der Emissionen verantwortlich. Ein Schlüssel zum Erfolg ist der Einsatz von innovativen Brennstoffzellen, die mit ihrer hohen Energieausbeute und hohem CO2-Einsparpotenzial einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können. Brennstoffzellen sind in vielen Bereichen einsetzbar und technisch ausgereift – eine Erfahrung, die aktuell auch die Stadtwerke Bielefeld machen.

Elektro- und leittechnisches Konzept für den Zubau der 5.Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
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Die Einspeisung der von den Maschinen 1 bis 4 im Rheinkraftwerk Iffezheim erzeugten elektrischen Leistung in das 110-kV-Netz erfolgt über das Umspannwerk Iffezheim. Die Generatorspannung wird über zwei Transformatoren auf 110kV transformiert, wobei jeweils zwei Generatoren einem Maschinentransformator fest zugeordnet sind. Die Transformatoren stehen auf dem Kraftwerksgelände. Je Transformator verläuft ein 110-kV-Kabelsystem zum Umspannwerk. Die Entfernung zwischen Kraftwerk und Umspannwerk beträgt ca. 600m, wobei eine Schifffahrtsstraße des Rheins zu kreuzen ist.

Technische Besonderheiten beim Einziehen von Leitungen in Dükerrohre
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Im Unterschied zu sonstigen Einzügen von Medienrohren ist im Dükerbau unter Gewässern (und im weiteren Sinne auch unter Straßen oder sonstigen Bauwerken) die Geometrie zumeist so, dass die Medienrohre in verhältnismäßig engen Radien und beengten Platzverhältnissen eingezogen werden müssen. Bei den Medienrohren handelt es sich um verschiedenste Arten von Rohren – vom kleinen Kabelschutzrohr bis hin zu großen und dickwandigen Stahlrohren mit deutlich über einem Meter Durchmesser.

Zielnetzplanung für ein regional übergreifendes Gasversorgungsnetz
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Zielnetzplanung ist ein zentrales Thema für viele Netzbetreiber, dabei sind verschiedene Ansätze in der Diskussion. Um die vorhandene Netztopologie zu berücksichtigen, kommt im Projekt „Flächendeckende Zielnetzplanung“ der sogenannte „Brownfield-Ansatz“ zur Anwendung. Hierbei werden vorhandene Strukturen wie Straßenführung, Schienennetz oder Flussläufe etc. in die Planung einbezogen. Um zu verdeutlichen, wie sich die heutigen Gasversorgungsnetze entwickelt haben, bedarf es eines Rückblickes auf die Entstehungsgeschichte der Gasversorgung.

Aufbau eines Fernkältenetzes in der Münchner Innenstadt – Technische Umsetzung, Vorzüge und Herausforderungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2015)
In den Innenstädten der Großstädte ist Platz knapp und teuer. Mit neuen Produkten wollen die Stadtwerke München helfen, wertvollen Raum einzusparen, der bislang für die Bereitstellung von Kälte erforderlich wurde – Fernkälte heißt hier das Schlüsselwort. Kälte wird an zentraler Stelle, abseits wertvoller Nutzflächen, erzeugt und über ein Leitungssystem zum Verbraucher gefördert. Die Trennung von Erzeugung und Nutzung ermöglicht auch den Einsatz alternativer Energiequellen.

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