Ausbau des französischen Gaspipeline-Netzes
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der französische Fernnetzbetreiber GRTgaz fördert die Sicherheit der Energieversorgung und die Leistungsfähigkeit der Gasindustrie in Frankreich und Europa. Um dabei sowohl große Mengen an Energie zu transportieren als auch Kulturlandschaften zu pflegen und die Artenvielfalt zu erhalten, stellen unterirdisch verlegte Rohrleitungen ein sicheres, schonendes und zugleich kosteneffektives Medium für die Verteilung von Erdgas dar. Die MAX STREICHER GmbH & Co. KG aA wurde mit der Ausführung mehrerer Baulose in insgesamt zwei Abschnitten beauftragt.

Die europäische Strategie zu Flüssigerdgas- und Gasspeicherung: ein Beitrag zur Versorgungssicherheit mit Gas für die Europäische Union
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Der vorliegende Artikel stellt die von der EU-Kommission geplanten Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung in der EU vor, analysiert die Hintergründe und bietet einen Ausblick auf die kommenden Schritte zur Umsetzung der Vorschläge. Dies geschieht auch im Kontext der neuen Verordnung zur Gasversorgungssicherheit, die Vorschläge für eine verstärkte regionale Kooperation und mehr Transparenz auf dem europäischen Energiemarkt enthält sowie für mehr Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten sorgen soll.

Herausforderungen der IT-Sicherheit bei kleinen und mittleren Betreibern kritischer Infrastrukturen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Der Schutz der IT kritischer Infrastrukturen gerät durch verschiedene Vorfälle und nicht zuletzt durch das im Juli 2015 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz zunehmend in den Fokus. Kleine und mittlere Betreiber benötigen Orientierung bei der Analyse ihrer Gefährdungslage und bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Vorgehen skizziert, das sich an gängigen Normen (BSI-Grundschutz, ISO 2700x) orientiert, aber eine leichte und schnelle Anwendung ermöglichen soll, um die IT-Sicherheit der Betreiber nachhaltig zu steigern.

Erfahrungen mit dem Anbau von KUP in Sachsen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2015)
Die Etablierung von Kurzumtriebsplantagen (KUP) schreitet nur langsam voran. Die Anlage einer KUP hat vielfältige Vorteile für Umwelt und Landwirtschaft. Neben einer regionalen Wertschöpfung können viele ökologische Vorteile genutzt werden. Jedoch ergeben sich für den Anbau auch viele regionale Hemmnisse. Neben unzuverlässigen politischen Rahmenbedingungen und einer überproportionalen Bürokratie beim KUP-Anbau, ist es vor allem die unzureichende Absicherung für eine wirtschaftliche Vermarktung, die die Landwirte am Anbau von schnellwachsenden Baumarten hindern. Noch längst sind nicht alle Fragen zum Anbau und zur Verwertung geklärt. Bei einer Umfrage äußerten die Landwirte, dass noch erheblicher Beratungs-, Informations- und Forschungsbedarf besteht.

EU-Konformitätsprozess für Wasserkraftanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2015)
Wasserkraftanlagen müssen die EU-Richtlinien im Hinblick auf die grundlegenden Gesundheits- und Schutzanforderungen innerhalb der Europäischen Union (EU), der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und der Türkei erfüllen. Die EU-Mitgliedstaaten haben diese EU-Richtlinien in nationale Gesetze übernommen, wie z. B. das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) in Deutschland. Die Hersteller von Wasserkraftanlagen, Maschinensätzen und Komponenten sind verpflichtet, die nationalen Gesetze bezüglich der Maschinen- und Anlagensicherheit zu erfüllen.

Umstellung des Marktraumes von L-Gas auf H-Gas
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die ab dem Jahr 2020 kontinuierlich zurückgehende Verfügbarkeit von niederkalorischem L-Gas macht es erforderlich, die derzeit noch mit diesem Erdgas-Typ betriebenen Netze sukzessiv auf H-Gas umzustellen. Neben dem sich daraus ergebenden erhöhten Bedarf an H-Gas stellt insbesondere die Anpassung der ca. fünf Millionen Verbrauchsgeräte, die in den heutigen L-Gas-Gebieten betrieben werden, eine große logistische und fachliche Herausforderung dar.

Das virtuelle Kraftwerk Iserlohn – ein Modell für die Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Mit dem Projektaufruf „KWK-Modellkommune 2012–2017“ wurden im Oktober 2012 alle Kommunen in NRW ermuntert, Vorschläge für Förderprojekte zur Weiterentwicklung der Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) einzureichen. Die Stadt Iserlohn ist aus diesem Wettbewerb als eine der Gewinnerkommunen hervorgegangen. Das von den Stadtwerken Iserlohn im Rahmen des Wettbewerbs erstellte Feinkonzept soll die Initialzündung zu einem stetig wachsenden und sich weiterentwickelnden virtuellen Kraftwerk geben.

Synergieeffekte zwischen Gas- und Stromnetzen für die Energiewende
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die Perspektiven von Power-to-Gas und der bestehenden Gasinfrastruktur werden bisher vor allem durch den langfristig erwarteten Bedarf an Langzeitspeichern für die Energiewende bestimmt. Der gezielte Einsatz von Power-to-Gas kann bei synchroner Kopplung mit der Verstromung von Gas zuvor jedoch auch für einen weiträumigen virtuellen Stromtransport genutzt werden. Diese neue Perspektive wurde im DVGW- Forschungsprojekt „Synergieeffekte Gas- und Stromnetze“ durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie dargestellt und untersucht [1].

Verlegung einer Fernwärmeleitung mittels HDD
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Ein Teil der ehemaligen Oxford-Kaserne in Münster-Gievenbeck soll zukünftig als Flüchtlingswohnheim genutzt und an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Münster GmbH angeschlossen werden. Nach technischer und wirtschaftlicher Betrachtung fiel die Entscheidung zugunsten der HDD-Verlegetechnik und FLEXWELL-Fernheizkabeln. Es waren, ausgehend von der Straße „Bernings Kotten“, zwei parallel verlaufende und jeweils 125 m lange Horizontalspülbohrungen für die Einbringung der Vor- und Rücklaufleitungen (FW DN 200/310 FHK) vorgesehen.

Brennstoffzellen auf dem Vormarsch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Die erfolgreiche Umsetzung der Klimaziele der Bundesregierung hängt zu einem wesentlichen Teil von den CO2-Minderungen im Heizwärmemarkt ab – denn dieser ist für rund ein Drittel der Emissionen verantwortlich. Ein Schlüssel zum Erfolg ist der Einsatz von innovativen Brennstoffzellen, die mit ihrer hohen Energieausbeute und hohem CO2-Einsparpotenzial einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können. Brennstoffzellen sind in vielen Bereichen einsetzbar und technisch ausgereift – eine Erfahrung, die aktuell auch die Stadtwerke Bielefeld machen.

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