Stoffspezifische Behandlung biogener Abfälle im Biomassekompetenzzentrum Kapiteltal mit der MB2A der ZAK
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die Bündelung von rund 60.000 Mg/a Bioabfällen im Rahmen einer interkommunalen Kooperation bedingte die Konversion und Weiterentwicklung der Restabfall-MBA der ZAK zu einer Bioabfall-MBA, in der die Bioabfälle stoffspezifisch in einer Kaskadennutzung recycelt und verwertet werden.

Energetische Nutzung von biogenen Reststoffströmen durch thermo-katalytisches Reforming TCR®
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die TCR®-Technologie kann bei der stofflichen und energetischen Verwertung von biogenen Reststoffen, wie Gärresten, Klärschlamm, Bioabfall, Grünschnitt, Siebüberläufen und vielen weiteren, die Wertschöpfung erhöhen. Am Beispiel von Klärschlamm werden die Produktqualitäten in diesem Artikel dargestellt.

Grüngutkonzeption des EVS für das Saarland – hochwertige stoffliche und energetische Verwertung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Nach der saarländischen Abfallgesetzgebung ist ab 2018 der Entsorgungsverband Saar (EVS) für die Grüngutverwertung und den Transport zu den Verwertungsstellen zuständig. Die Erfassung der Grüngutmengen verbleibt weiterhin bei den Kommunen. Vor diesem Hintergrund hat der EVS die Arbeitsgemeinschaft IZES gGmbH/Witzenhausen-Institut GmbH mit der Erstellung des Grüngutkonzeptes für das Saarland beauftragt. Zielvorgabe für die Konzeption war, dass eine hochwertige rechtskonforme Verwertung unter wirtschaftlichen Bedingungen sowie unter Einbeziehung bestehender kommunaler Strukturen im Saarland sichergestellt wird. Insgesamt wurden vier verschiedene Konzeptvarianten untersucht. Der erwartete Kostenrahmen lag je nach Variante zwischen 44 bis 55 €/Mg bzw. zwischen 6,60 € bis 8,25 €/m³ Grüngut.

Optimierung der Energieeffizienz bei der Kaskadennutzung von Bioabfällen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die effektive Nutzung biogener Reststoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Klimaschutz. Hierzu gehören auch Biomasseprodukte, die als Nebenprodukt, Reststoff oder Abfall/Abwasser in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen neben dem eigentlichen Produkt entstehen.

Welche Rolle spielt holziges Grüngut bei der Erfassung und Verwertung sekundärer Energiehölzer?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die bundesweiten Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung (Anteil von 14 % im Jahr 2020) werden bei Fortschreibung der gegenwärtigen Entwicklung voraussichtlich verfehlt. Aufgrund ungenügender Anreize zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung liegen die Ausbaupotenziale derzeit vor allem bei Biomasse-Heizwerken zur Nahwärmeversorgung. Im Bereich biogener Festbrennstoffe bestehen bislang ungenutzte Potenziale neben nachwachsenden Rohstoffen und Reststoffen aus der Landwirtschaft nur noch bei sekundären Energiehölzern. Den größten Anteil unter diesen machen holziges Grüngut und holzige Materialien aus der Landschaftspflege aus. Während Letztere jedoch häufig nur mit hohem finanziellem und logistischem Aufwand als Brennstoff zu mobilisieren und verwerten sind, stellt Ersteres ein vergleichsweise leicht zu erschließendes Brennstoffpotenzial dar.

Bio-OPTI – Defizite und Optimierungspotenziale bei der Erfassung von Küchen- und Nahrungsabfällen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Mit rund 9 Millionen Mg erfasstem Bio- und Grüngut blieb die Erfassungsmenge 2013 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Somit stellen die Bioabfälle die größte separat erfasste Wertstofffraktion in Deutschland dar. Hierbei stammen ca. 4,4 Millionen Mg aus der Biotonne (Biogut) und ca. 4,7 Millionen Mg aus der separaten Grüngutsammlung. Im Schnitt werden ca. 112 kg Bio- und Grüngut je Einwohner und Jahr in Deutschland erfasst.

Aktuelle Herausforderungen und Chancen für den Betrieb eines Entsorgungszentrums für Bio-, Grün- und Restabfall
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Seit 1997 werden am AEZ Asdonkshof im Kreis Wesel unterschiedliche Anlagen zur Behandlung von Rest-, Bio- und Grünabfall, Vorsortier- und Nachaufbereitungsanlagen sowie eine Deponie betrieben. Der Kreis verfolgte immer ein ökologisch und ökonomisches Gesamtkonzept bei dem Synergien und nicht Konkurrenz der Stoffströme im Vordergrund stehen.

Implementierung einer Methode zur Erfassung von kommunalen Grünschnitten – Stille Ressourcen
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Die Diskussion um die Verknappung fossiler Rohstoffe führte Ende der neunziger Jahre zur Initiierung der Energiewende in der Bundesrepublik Deutschland. In hohem Maße erfolgte seitdem und flankiert durch das Inkrafttreten des Erneuerbare Energien- Gesetz (EEG) die Förderung der Produktion von Strom durch Windkraft, Solarenergie und Biomasse. Der Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch stieg so bis zum Jahr 2013 auf 10,4 %. Energien aus Biomassen, welche überwiegend auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen generiert werden, haben hierbei einen Anteil von ca. 70 %.

Praxisversuche zur optimalen Erfassung von Grüngut zur stofflichen und energetischen Verwertung im Werra-Meißner-Kreis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die getrennte Erfassung von Grüngut stellt vor allem in ländlich geprägten Regionen eine wichtige Rohstoffquelle zur stofflichen und energetischen Verwertung dar. Vielerorts besteht noch ein großer Handlungsbedarf, geeignete Sammel-, Aufbereitungs-und Verwertungssysteme für Grüngut zu etablieren, zumal sich die Vorhaben zur Umsetzung der Getrenntsammlungspflicht von Bioabfällen nach KrWG zurzeit vor allem auf die Biotonne konzentrieren.

Optimierung der Grünabfallerfassung und Verwertung in Baden-Württemberg – Erste Ergebnisse der Studie für die LUBW
© Universität Stuttgart - ISWA (10/2014)
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung Baden-Württemberg wurden bereits mehrere Projekte zum Thema Abfall als Ressource (z. B. Leitfaden „Optimierung des Systems der Biound Grünabfallverwertung, 2011) durchgeführt. Im Rahmen dieser Projekte und der Expertengespräche wurde deutlich, dass neben einigen wenigen anderen Abfallstoffströmen gerade bei Bio- und Grünabfällen deutliche Optimierungspotenziale unter der Zielsetzung Ressourcenschonung bestehen.

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