Vergärung von Bio- und Grünabfällen in Deutschland – Ausbau und Optimierungspotenziale
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Anfang 2013 wurde das vom BMU geförderten Forschungsvorhaben „Steigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe“ (FKZ-Nr. 03KB022) abgeschlossen. Im Rahmen des FuE-Vorhabens sollten der Status quo und das Entwicklungs- und Optimierungspotenzial bei der Vergärung von Bio- und Grünabfällen er-mittelt werden. Der Fokus lag hierbei in den Segmenten Stoffstrommanagement sowie Konzeption und Technik.

Bio- und Grünguterfassung in Deutschland – Übersicht, Systeme und Optimierungsansätze
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Biotonne oder Biobeutel alleine sind keine Erfolgsrezepte für eine quantitativ und qualitative gute Bioguterfassung. Auch die anderen abfallwirtschaftlichen Maßnahmen und Rahmenbedingungen müssen stimmig sein, damit sie insgesamt ihre Wirkung auf die Bioguterfassung entfalten können.

Pflanzenkohle, Qualischnitzel und Terra-Preta Nährhumus – Mehrwert aus Baum- und Strauchschnitt
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Für die Landwirte sind einerseits die Nebenerwerbe aus der Grüngutverwertung und der Verkauf von Humuskomposten und andererseits die Eingliederung der Kompostierung in den Betriebskreislauf mit einem Boden verbessernden Humuswirtschaft wichtige Ziele. Deshalb holten wir uns Hilfe bei der Firma Hildebrandt/Lübke aus Oberösterreich, die uns anerkannte Fachpersonen für Schulungen und Beratung zur Seite stellten. Heute, nach gut 15 Jahren Humuswirtschaft, können die Verora Gesellschafter bei ihren Böden beachtliche Steigerungen der Humusgehalte und der Bodenfruchtbarkeit gegenüber Nachbarböden feststellen.

Ausbaupotenzial Vergärung von Bio- und Grünabfällen
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Große Unsicherheiten bei der Abschätzung von Steigerungspotenzialen bei der Vergärung von Bio- und Grünabfällen - als Bioabfälle gelten die über die "Biotonne" gesammelte Küchen und Gartenabfälle - bestehen bereits im Umfang der zurzeit tatsächlich vergorenen Massenströme und der zusätzlich generierbaren Massenströme. Im Rahmen der Erhebung wurde umfangreiches Datenmaterial zusammengestellt, mit dessen Hilfen belastbare Kalkulationen und Prognosen vorgenommen werden konnten.

Bioabfallverwertung – Ökologische Bewertung der Handlungsoptionen
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Durch das Nationale Ressourceneffizienzprogramm ProgRess hat das langjährige Bemühen Deutschlands zu einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und einer Schonung natürlicher Vorkommen im Jahre 2012 einen neuen Impuls bekommen. Zu den dort allgemein formulierten Zielen zählen unter anderem die Sicherung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung und damit auch der Ausbau einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft. Dies wird auch durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz gestützt, nach dem nach Paragraph 8 bei der Ausgestaltung der Verwertungsmaßnahme eine (...) hochwertige Verwertung anzustreben ist.

Mobilisierung, Aufbereitung und Verwertung holziger Biomassen in der ländlichen Region am Beispiel des Werra-Meißner-Kreises
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Der Werra-Meißner-Kreis weist eine Gesamtfläche von 1.025 km2 auf. Das Gebiet ist als abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft zu beschreiben, die zu rund drei Viertel aus Landschafts- oder Naturschutzgebieten besteht. Das Abfallaufkommen sowie die Abfallsammlung werden auch von der ländlichen Siedlungsstruktur des Werra-Meißner-Kreises geprägt. Viele kleine Städte und Gemeinden mit ihren vielen Ortsteilen verursachen aufwändige Sammeltouren. Die im Kreis üblichen großen Hausgärten bedingen ein hohes Bioabfallaufkommen.

Demonstrationsanlage für HTC-Kohle in Halle – abfallwirtschaftliche Ziele und technische Umsetzung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Die Situation der Versorgung von Bioenergieanlagen mit Energieträgern wie Holz ist durch eine stetig zunehmende Konkurrenz gekennzeichnet. Dagegen sind große Mengen an biogenen Rest- und Abfallstoffen, die weder ideal für eine Verbrennung oder Vergasung noch die Biogasproduktion geeignet sind, ungenutzt. Die Partner HWS und DBFZ wollen mit dem Einsatz der Hydrothermalen Carbonisierung diese Stoffe in einen veredelten Brennstoff überführen und in dieser Form nutzbar machen. Dazu erfolgt in Rahmen eines von BMU geförderten Projektes gegenwärtig die in umfangeiche wissenschaftliche Arbeiten eingebettete Errichtung einer Demonstrationsanlage.

Gestaltungsmöglichkeiten für die flächendeckende Bioabfallsammlung in Mecklenburg-Vorpommern
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Bioabfall stellt eine wertvolle Ressource dar. Er ist sowohl stofflich als auch energetisch nutzbar. Im Jahr 2010 wurden deutschlandweit 107 Kilogramm, im gleichen Zeitraum in Mecklenburg-Vorpommern (MV) lediglich 50 Kilogramm Bioabfall pro Einwohner gesammelt und verwertet, was auf ein noch großes bestehendes Potenzial schließen lässt. Bioabfall ist spätestens ab dem 1. Januar 2015 getrennt zu sammeln. Das Land, die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) sowie die Abfallentsorger sind gefordert, auf die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen zu reagieren. Eine flächendeckende Bioabfallsammlung ist in MV ohne zusätzliche Kosten nicht realisierbar. Durch die Gestaltung der Satzungen, Gebührenordnungen und effiziente Sammelsysteme können diese aber möglichst gering gehalten werden. Zu beachten ist allerdings, dass nur eine hochwertige Verwertung des Bioabfalls zu ökologischen Vorteilen führt.

bifa-Text Nr. 55: Wertstoffhöfe, Gelber Sack und Wertstofftonne
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2011)
Eine Ökoeffizienz- und Akzeptanzanalyse für Bayern am Beispiel Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten

Aktuelles zu Kreislaufwirtschaft und Abfallentsorgung in Bayern
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (5/2011)
Um die Herausforderungen wie die Verschmutzung der Luft, die Belastung der Gewässer oder eben die gravierenden Entsorgungsprobleme in Sachen Müll und Abfall zu bewältigen, hat Bayern bereits sehr frühzeitig die Weichen gestellt: Am 8. Dezember 1970 wurde - noch vor allen anderen in Deutschland - in Bayern das erste Umweltministerium gegründet.

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