Optimierung der Energieeffizienz bei der Kaskadennutzung von Bioabfällen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die effektive Nutzung biogener Reststoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Klimaschutz. Hierzu gehören auch Biomasseprodukte, die als Nebenprodukt, Reststoff oder Abfall/Abwasser in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen neben dem eigentlichen Produkt entstehen.

Welche Rolle spielt holziges Grüngut bei der Erfassung und Verwertung sekundärer Energiehölzer?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die bundesweiten Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung (Anteil von 14 % im Jahr 2020) werden bei Fortschreibung der gegenwärtigen Entwicklung voraussichtlich verfehlt. Aufgrund ungenügender Anreize zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung liegen die Ausbaupotenziale derzeit vor allem bei Biomasse-Heizwerken zur Nahwärmeversorgung. Im Bereich biogener Festbrennstoffe bestehen bislang ungenutzte Potenziale neben nachwachsenden Rohstoffen und Reststoffen aus der Landwirtschaft nur noch bei sekundären Energiehölzern. Den größten Anteil unter diesen machen holziges Grüngut und holzige Materialien aus der Landschaftspflege aus. Während Letztere jedoch häufig nur mit hohem finanziellem und logistischem Aufwand als Brennstoff zu mobilisieren und verwerten sind, stellt Ersteres ein vergleichsweise leicht zu erschließendes Brennstoffpotenzial dar.

Bio-OPTI – Defizite und Optimierungspotenziale bei der Erfassung von Küchen- und Nahrungsabfällen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Mit rund 9 Millionen Mg erfasstem Bio- und Grüngut blieb die Erfassungsmenge 2013 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Somit stellen die Bioabfälle die größte separat erfasste Wertstofffraktion in Deutschland dar. Hierbei stammen ca. 4,4 Millionen Mg aus der Biotonne (Biogut) und ca. 4,7 Millionen Mg aus der separaten Grüngutsammlung. Im Schnitt werden ca. 112 kg Bio- und Grüngut je Einwohner und Jahr in Deutschland erfasst.

Aktuelle Herausforderungen und Chancen für den Betrieb eines Entsorgungszentrums für Bio-, Grün- und Restabfall
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Seit 1997 werden am AEZ Asdonkshof im Kreis Wesel unterschiedliche Anlagen zur Behandlung von Rest-, Bio- und Grünabfall, Vorsortier- und Nachaufbereitungsanlagen sowie eine Deponie betrieben. Der Kreis verfolgte immer ein ökologisch und ökonomisches Gesamtkonzept bei dem Synergien und nicht Konkurrenz der Stoffströme im Vordergrund stehen.

Praxisversuche zur optimalen Erfassung von Grüngut zur stofflichen und energetischen Verwertung im Werra-Meißner-Kreis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die getrennte Erfassung von Grüngut stellt vor allem in ländlich geprägten Regionen eine wichtige Rohstoffquelle zur stofflichen und energetischen Verwertung dar. Vielerorts besteht noch ein großer Handlungsbedarf, geeignete Sammel-, Aufbereitungs-und Verwertungssysteme für Grüngut zu etablieren, zumal sich die Vorhaben zur Umsetzung der Getrenntsammlungspflicht von Bioabfällen nach KrWG zurzeit vor allem auf die Biotonne konzentrieren.

Optimierung der Grünabfallerfassung und Verwertung in Baden-Württemberg – Erste Ergebnisse der Studie für die LUBW
© Universität Stuttgart - ISWA (10/2014)
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung Baden-Württemberg wurden bereits mehrere Projekte zum Thema Abfall als Ressource (z. B. Leitfaden „Optimierung des Systems der Biound Grünabfallverwertung, 2011) durchgeführt. Im Rahmen dieser Projekte und der Expertengespräche wurde deutlich, dass neben einigen wenigen anderen Abfallstoffströmen gerade bei Bio- und Grünabfällen deutliche Optimierungspotenziale unter der Zielsetzung Ressourcenschonung bestehen.

Regionale Konzepte zur Erfassung und Verwertung von Grünabfällen aus Haushalten und Kommunen
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Wie viele Untersuchungen zeigen, ist der Status Quo im Umgang mit Bio- und Grünabfällen noch nicht in allen Regionen Deutschlands optimal. Eine Verbesserung im Sinne des Ressourcenschutzes ist dann möglich, wenn das gesamte Nutzungskonzept von der Sammlung / Erfassung bis hin zur Vermarktung der Produkte eingehend auf Schwachstellen analysiert und entsprechend optimiert wird. Ein derart optimiertes Nutzungskonzept stellt dann die Grundvoraussetzung für eine umfassende Mobilisierung der Biomassen dar.

Bio- und Grünguterfassung in Deutschland – Übersicht, Systeme und Optimierungsansätze
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Biotonne oder Biobeutel alleine sind keine Erfolgsrezepte für eine quantitativ und qualitative gute Bioguterfassung. Auch die anderen abfallwirtschaftlichen Maßnahmen und Rahmenbedingungen müssen stimmig sein, damit sie insgesamt ihre Wirkung auf die Bioguterfassung entfalten können.

Vergärung von Bio- und Grünabfällen in Deutschland – Ausbau und Optimierungspotenziale
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Anfang 2013 wurde das vom BMU geförderten Forschungsvorhaben „Steigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe“ (FKZ-Nr. 03KB022) abgeschlossen. Im Rahmen des FuE-Vorhabens sollten der Status quo und das Entwicklungs- und Optimierungspotenzial bei der Vergärung von Bio- und Grünabfällen er-mittelt werden. Der Fokus lag hierbei in den Segmenten Stoffstrommanagement sowie Konzeption und Technik.

Mobilisierung, Aufbereitung und Verwertung holziger Biomassen in der ländlichen Region am Beispiel des Werra-Meißner-Kreises
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2013)
Der Werra-Meißner-Kreis weist eine Gesamtfläche von 1.025 km2 auf. Das Gebiet ist als abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft zu beschreiben, die zu rund drei Viertel aus Landschafts- oder Naturschutzgebieten besteht. Das Abfallaufkommen sowie die Abfallsammlung werden auch von der ländlichen Siedlungsstruktur des Werra-Meißner-Kreises geprägt. Viele kleine Städte und Gemeinden mit ihren vielen Ortsteilen verursachen aufwändige Sammeltouren. Die im Kreis üblichen großen Hausgärten bedingen ein hohes Bioabfallaufkommen.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

SIUS GmbH
der Spezialist für biologische
und mechanisch-biologische
Verwertung organischer Stoffe