bifa-Text Nr. 65: Eigenverwertung von Bioabfällen - Eigenkompostierung, Eigendeponierung, illegale Eigenentsorgung
© bifa Umweltinstitut GmbH (12/2015)

Thermische Nutzung von Roh- und Restbiomassen im Drehrohrkessel
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Bedingt durch die Abnahme der Ressourcen fossiler Energieträger ist die Nutzung von Biomasse als Energieträger immer mehr in den Vordergrund gerückt. Insbesondere nicht-konventionelle Biomassen stehen oftmals lokal und günstig zur Verfügung – eine passende technische Lösung zur thermischen Nutzung ist für diese Einsatzstoffe oftmals nicht verfügbar.

Diskontinuierliche Trockenvergärungsanlage für Bioabfälle in Heppenheim
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Im Jahr 2009 wurde von dem Vorstand des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) eine Strategie festgelegt, welche die Ausschöpfung der Erneuerbaren-Energie-Potenziale vorsah. Unter anderem sah diese Strategie eine vollständige Verwertung der Bioabfälle im Kreisgebiet vor. Zu diesem Zeitpunkt wurden lediglich 40 % in einer ZAKB-eigenen Kompostanlage verwertet und 60 % fremdentsorgt.

Optimierung der Energieeffizienz bei der Kaskadennutzung von Bioabfällen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die effektive Nutzung biogener Reststoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Klimaschutz. Hierzu gehören auch Biomasseprodukte, die als Nebenprodukt, Reststoff oder Abfall/Abwasser in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen neben dem eigentlichen Produkt entstehen.

Das neue Düngerecht – Konsequenzen für die Verwertung von Kompost und Gärresten aus Bioabfällen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Für eine stoffliche Nutzung von Bioabfällen als Düngemittel, Bodenhilfsstoff oder Kultursubstrat sind neben abfallrechtlichen Rechtsnormen die Vorschriften des Düngerechts maßgebend. Somit haben Änderungen düngerechtlicher Bestimmungen direkten Einfluss auf die Bioabfallverwertung.

Technische Ansätze zur optimierten Behandlung flüssiger Gärreste – Leitfaden Baden-Württemberg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Oft wird bei der Planung von Vergärungsanlagen für Biogut der Fokus alleine auf das Produkt Biogas gelegt. Ökonomisch und ökologisch von mindestens gleicher Bedeutung für einen erfolgreichen Anlagenbetrieb ist die Nutzung der entstehenden Gärreste. Aufkommen, Qualität und Nutzungsoptionen sind neben dem Inputmix von der eingesetzten Vergärungs- und Aufbereitungstechnik abhängig.

WastERGY®-Nassvergärungsanlage Hochfranken in Rehau
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Zur Entsorgung der kommunalen Bioabfälle der Landkreise Hof und Wunsiedel sowie regional verfügbarer weiterer Bioabfälle ist seit Ende 2014 die Bioabfall-Vergärungsanlage Hochfranken mit einer Jahreskapazität von 32.000 t in Betrieb.

Einflussgrößen und Maßnahmen zur Reduzierung von Fremdstoffen bei der Bioabfallverwertung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Im Hinblick auf die geforderte flächendeckende Erfassung (§ 11, Abs. 1, KrWG) und damit steigenden Bioabfallmengen steht die Bioabfallbehandlung und -verwertung vor der Herausforderung im Sinne eines versorgungsorientierten Kreislauf- und Ressourcensystems eine gleichmäßige und hohe Qualität ihrer Produkte zu gewährleisten. Allerdings haben manche Anlagen mit Verunreinigungen im angelieferten Bioabfall zu kämpfen. Hier sind verschiedene Akteure gefordert diese Situation zu verbessern. Neben den Bürgerinnen und Bürgern am Ort der Abfallentstehung, sind auch Verantwortliche der Bereiche Erfassung sowie Planung und Betrieb von Bioabfallverwertungsanlagen in der Pflicht.

Bio-OPTI – Defizite und Optimierungspotenziale bei der Erfassung von Küchen- und Nahrungsabfällen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Mit rund 9 Millionen Mg erfasstem Bio- und Grüngut blieb die Erfassungsmenge 2013 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Somit stellen die Bioabfälle die größte separat erfasste Wertstofffraktion in Deutschland dar. Hierbei stammen ca. 4,4 Millionen Mg aus der Biotonne (Biogut) und ca. 4,7 Millionen Mg aus der separaten Grüngutsammlung. Im Schnitt werden ca. 112 kg Bio- und Grüngut je Einwohner und Jahr in Deutschland erfasst.

Aktuelle Herausforderungen und Chancen für den Betrieb eines Entsorgungszentrums für Bio-, Grün- und Restabfall
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Seit 1997 werden am AEZ Asdonkshof im Kreis Wesel unterschiedliche Anlagen zur Behandlung von Rest-, Bio- und Grünabfall, Vorsortier- und Nachaufbereitungsanlagen sowie eine Deponie betrieben. Der Kreis verfolgte immer ein ökologisch und ökonomisches Gesamtkonzept bei dem Synergien und nicht Konkurrenz der Stoffströme im Vordergrund stehen.

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