Mindesthaltbarkeitsdatum als Ursache der Lebensmittelverschwendung?!
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und das Verbrauchsdatum (VBD) spielen in der Diskussion um das Lebensmittelabfallaufkommen eine wesentliche Rolle. Die staatliche Vorgabe dieser Daten auf fast allen Nahrungsmitteln beeinflusst Hersteller, Händler sowie Konsumenten. Die Vermutung liegt nahe, dass eine fehlerhafte Interpretation der Daten - besonderes des MHD - speziell bei privaten Haushalten zu einem hohen Lebensmittelabfallaufkommen führt. Die durchgeführte Umfrage von Konsumenten in Deutschland zeigt jedoch ein gegenteiliges Ergebnis. 70 % der Befragten definierten das MHD korrekt. Lediglich 50 % der Verbraucher gestehen Unsicherheiten in Bezug auf die Bedeutung des VBD.

Strategische Überlegungen zur Behandlung von biogenen Abfällen in Tirol
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Auch wenn es in Tirol verschiedene Behandlungsoptionen für biogene Abfälle gibt, werden nach wie vor nicht alle biogene Abfälle gesammelt und entsprechend behandelt. Im Zuge knapper werdenden Ressourcen stellen diese Abfälle ein zusätzliches Potential für die stoffliche und energetische Nutzung und Verwertung dar, wobei diese aber auch den sich ergebenden ökonomischen Anforderungen gerecht werden müssen. Herausforderungen ergeben sich in Österreich und speziell auch in Tirol durch den Tourismus, insbesondere durch die sich dadurch ergebenden starken saisonalen Schwankungen im Jahresverlauf. Auch durch die geographische Ausprägung ergeben sich im alpinen Raum Tirol besondere Herausforderungen an den Umgang mit biogenen Abfällen.

Ökoeffizienzpotenziale bei Vergärung und Kompostierung von Bioabfällen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Im Mittelpunkt der Untersuchung, die das bifa Umweltinstitut im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt hat, steht die Analyse des Ökoeffizienzpotenzials von Kompostierung und Vergärung. Bei Betrachtung einer guten fachlichen Praxis von Vergärung und Kompostierung sind die umweltbezogenen Unterschiede zwischen diesen Behandlungsalternativen sehr gering. Sowohl die Vergärung als auch die Kompostierung von Bioabfällen besitzen das Potenzial, durch die Realisierung geeigneter Maßnahmen ihre Umweltbilanz weiter zu verbessern. Bei den Vergärungsverfahren kann die Umweltentlastung primär durch die Etablierung technischer Lösungen zur Emissionsreduzierung sowie den Ausbau der Stromerzeugung und ökologisch sinnvoller Wärmenutzung bzw. -abgabe gesteigert werden.

Grünschnitt für die Torrefikation
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Torrefi kation ist ein Prozess zur Erhöhung der Energiedichte von holzigen Biomasse-Brennstoffen. Torrefikationsanlagen sind Stand der Wissenschaft und Forschung, es existiert derzeit noch keine kommerzielle Anwendung. Die Betriebskosten von Torrefikationsanlagen werden wesentlich von den Kosten der Inputmaterialien bestimmt. Übliche Inputmaterialien sind Hackgut aus Stammholz verschiedener Baumarten. Grünschnitt aus der kommunalen Sammlung enthält 20-45 % holzige Bestandteile und wurde bisher noch nicht als Inputmaterial für die Torrefikation untersucht. Der vorliegende Artikel beschreibt die Verwendung von Grünschnitt als Inputmaterial für eine Pilotanlage zur Torrefikation in Frohnleiten, Österreich, mit einer Produktionskapazität von einer Tonne Briketts pro Stunde. Die aus Grünschnitt erzeugten torrfizierten Briketts wurden qualitativ beschrieben und jenen aus Hackgut erzeugten Briketts gegenübergestellt. Ebenso wurden für beide Materialien die spezifischen Inputkosten pro Tonne erzeugtem Brikett berechnet.

Eliminierung von H2S aus Biogas unter Verwendung von Aschen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Aschen aus der Biomassefeuerung (Holzasche), MVA-Rostasche aus der Abfallverbrennung und aufbereitete (entmetallisierte) MVA-Rostasche besitzen die Fähigkeit, CO2und H2S chemisch zu fixieren. Inwiefern ein einfaches statisches System technisch für die Eliminierung von H2S geeignet ist, wurde in insgesamt 20 Tests im Technikums-Maßstab im Labor untersucht. In größerem Maßstab wurden bereits fünf Tests erfolgreich durchgeführt. Unter Verwendung von nicht aufbereiteter MVA-Rostasche aus Italien wurde dabei eine Reinigungsleistung von ≥ 98% erzielt. Weitere Tests in semiindustriellem Maßstab werden ab Juli 2014 mit Biomasseaschenproben aus Tirol durchgeführt.

Mikrowellen-assistierter Organsolv-Aufschluss biogener Reststoffe
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Zur Vorbehandlung lignocellulosehaltiger Biomassen für nachfolgende biologische und chemische Konversion werden meist Aufschlüsse in wässrigen Medien genutzt. Dabei kommt es teilweise zur verstärkten Bildung von Inhibitoren durch Degradation von Kohlenhydraten. Außerdem reichern sich monomere Phenole des Lignins in der flüssigen Phase an. Zur Minderung dieser Effekte wurden die Auswirkungen eines mikrowellen-assistierten Organsolv- Aufschlusses am Beispiel Weizenstroh untersucht. Die Degradation einiger Kohlenhydrate nahm ab, phenolische Anteile konnten abgetrennt werden, und die Ausbeute an monomeren Zuckern nahm zu.

Energetische Verwertung von biogenen Abfällen und Reststoffen in Deutschland
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Biomasse ist derzeit mit Abstand die bedeutendste erneuerbare Energiequelle in Deutschland. Ungefähr zwei Drittel des zur Verfügung stehenden Reststoffpotenzials werden hier bereits energetisch genutzt. Das energetische Potenzial der mengenrelevanten organischen Abfälle und Reststoffe wie Industrierestholz, Altholz, tierische Exkremente, Stroh sowie Bio und Grünabfall in 2020 wird auf 383 PJ/a eingeschätzt. Bis 2020 soll das bisher energetisch ungenutzte Potenzial verstärkt erschlossen werden. Die Getrenntsammlung von Grünabfällen und Bioabfall (Biotonne) hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. 85 Prozent dieses Abfalls ist vergärbar, derzeit wird aber nur ein Drittel in Biogasanlagen verwertet. Neue Abfallvergärungsanlagen setzen diese vermehrt ein, so dass mit einer Zunahme der Verwertungsquote zu rechen ist.

Energy Efficiency in Mechanical Biological Treatment Plants
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Due to the 30th Ordinance of the Federal Emission control (“30. BImSchV”) the exhaust air of MBT plants in Germany has to be collected and treated. This ordinance includes limit values for dust, carbon and nitrous oxide emissions from MBT plants. Especially the limit value for thecarbon freight, which is limited to 55 g/MgInputMBA, forces MBT operators to use exhaust air Treatment technologies with high energy consumption.

Food Waste Prevention by Passing on Surplus Food to People in Need
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
For more than a decade a number of social enterprises with different organisational structures and conditions have been established in Vienna (e.g. Wiener Tafel, Sozialmarkt). All of these social organizations follow a common goal, namely the transfer of food surpluses from food related businesses to charities and people in need.

Einsatz von Mikroalgen in der Abfallwirtschaft – Ressourcen- und Klimaschutz
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Infolge des politisch forcierten Energiewandels gilt es nicht nur neue Technologien zum Einsatz zu bringen, sondern auch die Effizienz bestehender Systeme kritisch zu betrachten. Erst hierdurch werden Potentiale offensichtlich, die mit zum Teil unkonventionellen Ideen nutzbar gemacht werden können. Der Beitrag der Abfallwirtschaft im Hinblick auf erneuerbarer Energien liegt hauptsächlich in der Verstromung von Methan, sei es in Form von Deponiegas oder Biogas aus Vergärungsanlagen der Rest- und Bioabfallbehandlung. Um die Gasproduktion noch weiter zu steigern bedarf es grundsätzlich mehr abbaubarer Biomasse.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

bta international
Zuverlässige Trennung und
Verwertung der organischen
Fraktion zu Bioenergie

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig

ecovio® -
Erster Kunststoff der
BASF auf Basis nach-
wachsender Rohstoffe

Maier & Fabris GmbH
Höhere Recycling-Quoten
bei niedrigeren Müllgebühren
mit unserem Detektions-System

EISENMANN
Wasser, Luft, Abfall,
Biomasse, Biogas -
Wir haben die Lösung.

SIUS GmbH
der Spezialist für biologische
und mechanisch-biologische
Verwertung organischer Stoffe

Thöni
Umwelt und Energietechnik -
Innovationen für Restabfall-
und Biomassebehandlung

BEKON
Innovative
Biogastechnologien
für eine bessere Zukunft

Biofilterdeckel
Kosteneinsparungen durch 14-
tägige saubere und hygienische
Sammlung von Bio- und Restmüll