Verwendung von Tunnelausbruchmaterial – Entscheidungsgrundlagen© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Ausbruchmaterial ist ein Produkt des Tunnel‐, Stollen‐ und Kavernenbaus, welches im Zuge des Vortriebs gewonnen wird. Im Falle der Verwendung kann das Ausbruchmaterial der Gruppe der mineralischen Rohstoffe zugeordnet werden. In Österreich wurden erste Erfahrungen mit der Verwendung des Ausbruchmaterials als mineralischer Rohstoff im Zuge von Kraftwerksprojekten im Hochgebirge gesammelt. Aufgrund der meist schwierigen Zugänglichkeit wurde bei diesen Bauvorhaben schon sehr früh das Ausbruchmaterial für die Betonproduktion herangezogen. Beispiele hierfür sind die Kraftwerksprojekte Zemmkraftwerke (Huber 1971) und Maltakraftwerke, welche im Zeitraum von 1966 – 1978 errichtet wurden.
Das neue umweltökonomische Bewertungsinstrument für die Altlastensanierung© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Voraussetzung für die österreichische Bundesförderung zur Altlastensanierung ist die nachvollziehbare Ermittlung und Begründung der ökologisch-ökonomisch besten Sanierungslösung mittels einer Variantenuntersuchung. Auf Grund der unterschiedlichen Einzelfallsituationen der Altlasten erfolgte die umweltökonomische Bewertung bis 2012 nicht nach einem einheitlichen Bewertungsinstrument. Um die künftig angestrebte, für alle Altlastensanierungen einheitliche umweltökonomische Bewertung zu ermöglichen, wurden entsprechende Bewertungsmethoden recherchiert und evaluiert (Ortmann & Döberl 2010).
Umwelttechnische Voraussetzungen für Baulandwidmung von Altablagerungen© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Im Rahmen der Umwidmung von Grünland in Bauland (Wohnen, Industrie, Gewerbe, Son-dernutzung) sieht das Niederösterreichischer Raumordnungsgesetz (Landesgesetzblatt 2007) ei-ne zwingende Prüfung vor, ob Gefahren durch begründete Verdachtsflächen und Altlasten vor-liegen und diese einer höherwertigeren Nutzung entgegenstehen. Dafür sind basierend auf den erfolgten Erstabschätzungen nach dem NÖ Leitfaden (Amt der NÖ Landesregierung, 1998) Gutachten für die Raumordnungsbehörde zu erstellen. Raumordnung ist in Österreich Kompe-tenz der Länder. Daher kommt es zu verschiedenen rechtlichen Ausprägungen. Als Grundlage für das erforderliche Gutachten sind oft Untersuchungen durchzuführen, die hohe Kosten und längere Zeiträume verursachen.
Methoden zur Sulfatanalyse für den selektiven Rückbau von Plattenbauten© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2012)
Zunehmend müssen in Recyclinganlagen Betone aus dem Rückbau von Wohnbauten aufbereitet werden. In Ostdeutschland stammt dieser Betonbruch hauptsächlich aus Plattenbauten, die im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ abgerissen werden. Für den selektiven Rückbau ist das Wissen über das Vorhandensein von Sulfat im Material notwendig. Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Abbruchobjekte (Plattenbauten) sowie Material auf einer Recycling-Anlage beprobt.
Bauliches Recycling im Studiengang Umweltingenieurwesen an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus© Rhombos Verlag (10/2011)
Das Thema Recycling hat im Bausektor einen hohen Stellenwert erlangt, denn Bauabfälle stellen mit 50 bis 60 Prozent – gemessen am jährlichen Gesamtabfallaufkommen – in Deutschland wie auch in Europa die weitaus größte Abfallfraktion dar. Zugleich verbraucht das Bauwesen ein Vielfaches der Bauabfallmenge an natürlichen mineralischen Rohstoffen. Dementsprechend sind die im Baubestand verbauten Baustoffe etwa im Wohngebäudebereich bis auf circa 11 Milliarden Tonnen (Stand 2008) angewachsen.
Nur nicht schütteln: Die Ersatzbaustoffverordnung ist immer noch in Arbeit© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2011)
Zwei Jahre hat es gedauert, den ersten Arbeitsentwurf zur Ersatzbaustoffverordnung zu überarbeiten. Seit Januar liegt die zweite Fassung nun vor. An der Kritik der Verbände hat sich grundsätzlich jedoch nichts geändert: zu komplex, unpraktisch, eine Gefahr für die Recyclingquoten.
bifa-Text Nr. 53: Ökoeffiziente Papierprodukte: Chancen und Risiken für Umwelt und Kosten© bifa Umweltinstitut GmbH (4/2011)
Mithilfe der Ökoeffizienzanalyse untersuchte die bifa Umweltinstitut GmbH (bifa) ausgewählte Papierprodukte entlang der Wertschöpfungskette „Forst – Holz/Altpapier – Papier – Papierprodukte“. In zahlreichen Szenarien wurden Potenziale zur Verbesserung der Ökoeffizienz dieser Produkte über die gesamte Lebenswegkette hinweg identifiziert.