Rückbau von technischer Infrastruktur Ressourcenorientierung bei den beim Rückbau anfallenden Materialien - Dargestellt am Beispiel des Hamburger Hafens
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Unter dem Begriff „Infrastruktur“ wird die Grundausstattung eines Landes mit Einrichtungen mit materiellen Gütern, die für die Existenz einer Wirtschaftstätigkeit eine grundlegende Bedeutung hinsichtlich Ihrer Effizienz haben. Diese auch als materielle Infrastruktur bezeichnete Ausstattung kann sowohl öffentlicher als auch privater Natur sein. Klassische Beispiele für diese wirtschaftliche bzw. technische Infrastruktur sind Verkehrsnetze (Straßen, Schienenund Wasserwege etc.) sowie Leitungsnetze von Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Wasser, Abwasser, Energie, Kommunikation etc.).

Recycling von Beton / Betonbauteilen – Potenziale Qualitätssicherung, Stoffstrommanagement
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Das Recyceln von Bauteilen und -abfällen ist kein neues Thema, sondern hat eine lange Tradition, die sich bis ins Altertum zurück verfolgen lässt. Verbunden mit der Forderung der heutigen Gesellschaft, umweltbewusst, ressourcen- und energieeffizient zu handeln, ist dem Thema Recycling, auch und gerade auf dem Bausektor infolge der Mengenrelevanz, eine hohe Bedeutung beizumessen. Mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) wird das deutsche Abfallrecht noch stärker am Klima- und Ressourcenschutz ausgerichtet.

Verwendung von Tunnelausbruchmaterial – Entscheidungsgrundlagen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Ausbruchmaterial ist ein Produkt des Tunnel‐, Stollen‐ und Kavernenbaus, welches im Zuge des Vortriebs gewonnen wird. Im Falle der Verwendung kann das Ausbruchmaterial der Gruppe der mineralischen Rohstoffe zugeordnet werden. In Österreich wurden erste Erfahrungen mit der Verwendung des Ausbruchmaterials als mineralischer Rohstoff im Zuge von Kraftwerksprojekten im Hochgebirge gesammelt. Aufgrund der meist schwierigen Zugänglichkeit wurde bei diesen Bauvorhaben schon sehr früh das Ausbruchmaterial für die Betonproduktion herangezogen. Beispiele hierfür sind die Kraftwerksprojekte Zemmkraftwerke (Huber 1971) und Maltakraftwerke, welche im Zeitraum von 1966 – 1978 errichtet wurden.

Das neue umweltökonomische Bewertungsinstrument für die Altlastensanierung
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Voraussetzung für die österreichische Bundesförderung zur Altlastensanierung ist die nachvollziehbare Ermittlung und Begründung der ökologisch-ökonomisch besten Sanierungslösung mittels einer Variantenuntersuchung. Auf Grund der unterschiedlichen Einzelfallsituationen der Altlasten erfolgte die umweltökonomische Bewertung bis 2012 nicht nach einem einheitlichen Bewertungsinstrument. Um die künftig angestrebte, für alle Altlastensanierungen einheitliche umweltökonomische Bewertung zu ermöglichen, wurden entsprechende Bewertungsmethoden recherchiert und evaluiert (Ortmann & Döberl 2010).

Umwelttechnische Voraussetzungen für Baulandwidmung von Altablagerungen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Im Rahmen der Umwidmung von Grünland in Bauland (Wohnen, Industrie, Gewerbe, Son-dernutzung) sieht das Niederösterreichischer Raumordnungsgesetz (Landesgesetzblatt 2007) ei-ne zwingende Prüfung vor, ob Gefahren durch begründete Verdachtsflächen und Altlasten vor-liegen und diese einer höherwertigeren Nutzung entgegenstehen. Dafür sind basierend auf den erfolgten Erstabschätzungen nach dem NÖ Leitfaden (Amt der NÖ Landesregierung, 1998) Gutachten für die Raumordnungsbehörde zu erstellen. Raumordnung ist in Österreich Kompe-tenz der Länder. Daher kommt es zu verschiedenen rechtlichen Ausprägungen. Als Grundlage für das erforderliche Gutachten sind oft Untersuchungen durchzuführen, die hohe Kosten und längere Zeiträume verursachen.

PAK Mobilität aus Recyclingbaustoffen unter Betonsteinpflaster und in Labortestverfahren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2012)
Zur Überprüfung der Realitätsnähe von Auslaugtests für Recyclingbaustoffe wurde die Mobilisierbarkeit von PAK aus 6 verschiedenen Materialien in praxisgerechten Feldversuchen und an drei dieser Stoffe parallel dazu mit methodisch sehr unterschiedlichen Laborauslaugverfahren untersucht.

Methoden zur Sulfatanalyse für den selektiven Rückbau von Plattenbauten
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2012)
Zunehmend müssen in Recyclinganlagen Betone aus dem Rückbau von Wohnbauten aufbereitet werden. In Ostdeutschland stammt dieser Betonbruch hauptsächlich aus Plattenbauten, die im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ abgerissen werden. Für den selektiven Rückbau ist das Wissen über das Vorhandensein von Sulfat im Material notwendig. Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Abbruchobjekte (Plattenbauten) sowie Material auf einer Recycling-Anlage beprobt.

bifa-Text Nr. 56: Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern. Eine ökobilanzielle Analyse mit Kostenbetrachtung
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2012)
Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat die bifa Umweltinstitut GmbH (bifa) 18 in einer Vorstudie ausgewählte gefährliche Abfälle in einer Ökobilanz betrachtet. Ziel war die Schaffung einer Grundlage zur Bewertung der ökologischen Wirkungen der Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern und zur Identifizierung von Optimierungsansätzen.

bifa-Text Nr. 55: Wertstoffhöfe, Gelber Sack und Wertstofftonne
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2011)
Eine Ökoeffizienz- und Akzeptanzanalyse für Bayern am Beispiel Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten

Bauliches Recycling im Studiengang Umweltingenieurwesen an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus
© Rhombos Verlag (10/2011)
Das Thema Recycling hat im Bausektor einen hohen Stellenwert erlangt, denn Bauabfälle stellen mit 50 bis 60 Prozent – gemessen am jährlichen Gesamtabfallaufkommen – in Deutschland wie auch in Europa die weitaus größte Abfallfraktion dar. Zugleich verbraucht das Bauwesen ein Vielfaches der Bauabfallmenge an natürlichen mineralischen Rohstoffen. Dementsprechend sind die im Baubestand verbauten Baustoffe etwa im Wohngebäudebereich bis auf circa 11 Milliarden Tonnen (Stand 2008) angewachsen.

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