In-situ Sanierungsmethoden bergbaulich beeinflusster Standorte
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
An vielen bergbaulich beeinfl ussten Standorten werden große Mengen an Materialien umgeschichtet und behandelt und führen zu erheblichen Abfallströmen sowie Emissionen. Im EU-Projekt (GREENLAND, Gentle Remediation of trace element contaminated land) werden “best-practice” Beispiele für die Sanierung bzw. Nachnutzung schwermetall-kontaminierter Standorte zusammengeführt. In diesem Artikel werden drei verschiedene Stadien der Eingriffsintensitäten an blei- und zinkproduzierenden Standorten dargestellt.

Effiziente Verwertung von Tunnelausbruch durch Einsatz neuer Technologien
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Der Beitrag behandelt die Wiederverwertung von Tunnelausbruchmaterial, was in Anbetracht stetiger Rohstoffverknappung ein Gebot der Stunde ist, das es sowohl von Auftraggebern, Planern, Baufirmen, als auch dem Gesetzgeber selbst zu verfolgen gilt. Neben der Schaffung einer rechtlichen Situation, die eine effiziente und unbürokratische Verwertung ermöglicht, sind auch technische Weiterentwicklungen in Bezug auf eine Materialanalyse gefordert, die eine Charakterisierung des Ausbruchmaterials noch auf der Tunnelbaumaschine (TBM) in Echtzeit nach den für eine Verwertung entscheidenden Parametern ermöglicht. Die Verknüpfung dieser Resultate mit einer Rohmaterialdatenbank, die mit den Ergebnissen der Materialanalyse gespeist wird, stellt den Schritt zu einem modernen, webbasierten Handel mit mineralischen Rohstoffen dar.

Nachhaltige Sanierung – Neue Bewertungsmethoden und Indikatoren
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Vor dem Hintergrund der Implementierung von Nachhaltigkeitsprinzipien in die Altlastensanierung werden Bewertungsmethoden und Indikatoren benötigt, die einerseits dafür geeignet sind ökologische, ökonomische und soziale Effekte abzubilden und andererseits für den „Prozess Altlastensanierung“ relevant sind. Beispielhaft werden zwei in den letzten Jahren entwickelte multikriterielle Methoden vorgestellt: Eine modifizierte Kosten-Wirksamkeits-Analyse, die in Österreich für Variantenstudien im Rahmen der Bundesförderung zur Altlastensanierung anzuwenden ist, sowie eine im Rahmen eines bi-nationalen Forschungsprojekts entwickelte „Multi-Criteria Analysis“, mit deren Hilfe u.a. Datenunsicherheiten in methodisch geeigneter Form in die Bewertung integriert werden können.

Die neue Recycling-Baustoffverordnung – Stand der Arbeiten
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Oberstes Ziel der zukünftigen Recycling-Baustoffverordnung ist die Verbesserung der Qualität und die umweltgerechte Verwertung mineralischer Baurestmassen in Österreich. Dabei spielen neben dem Umweltschutz auch die Praktikabilität und damit ökonomische Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle. Baurestmassen sind aufgrund ihrer Menge einer der wichtigsten Abfallströme. Beim Einsatz von Recycling-Baustoffen im Bau sind noch beträchtliche Steigerungen möglich.

Höherer Input angestrebt
© Rhombos Verlag (11/2014)
Ein EU-Life+ Projekt untersucht die Wiedereinbringung von Gipsabfällen in den Produktionsprozess

Noch ausbaufähig
© Rhombos Verlag (11/2014)
Der Markt für mineralische Recycling-Baustoffe verfügt noch über große Entwicklungsmöglichkeiten

Schutt, Steine, Erden - Die Strategien für die Bewirtschaftung mineralischer Bauabfälle und deren Einsatz als Recycling-Baustoffe müssen optimiert werden
© Rhombos Verlag (8/2014)
Dem achten Monitoringbericht des Kreislaufwirtschaftsträgers Bau zufolge wurden im Jahre 2010 knapp 96 Prozent des Straßenaufbruchs recycelt. Aufgrund der hohen Ölpreise ist der Wiedereinsatz des Altasphalts zur Substitution vor allem von Bitumen gerade in den Heißasphaltmischwerken auch wirtschaftlich attraktiv. Demgegenüber lag für Bauschutt die Recyclingquote bei 78 Prozent. Über zwei Millionen Tonnen wurden über Deponien beseitigt, über neun Millionen Tonnen auf Deponien oder beim Verfüllen verwertet. Diese Form der Verwertung schont keine Ressourcen.

Ermittlung der Rückgewinnungspotentiale von metallischen Rohstoffen aus dem Nichtwohngebäudebestand
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Non-residential buildings are often very complex and contain a lot of metals. Copper, steel, iron, aluminium and lead come with construction but also installation of machinery and equipment. Current deconstruction methods record metals separately, if metals occur purely. If metals are only a minor part of a composite material, they may be dumped with the main material and lost. Information as to the degree of separate collection of the metal inventories of buildings is lacking up to now.

Stoffkreisläufe im Mauerwerksbau – Herausforderungen für die Verfahrenstechnik zur Rückgewinnung sortenreiner Materialfraktionen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Zukünftig ist mit einem vermehrten Aufkommen komplexer Materialverbünde und großer Materialdiversitäten in mineralischen Bau- und Abbruchabfällen zu rechnen, die aus dem modernen Mauerwerksbau resultieren. Um die Rückführung rezyklierter Gesteinskörnungen in die Produktion zu ermöglichen, müssen derartige Verbünde zunächst aufgetrennt und anschließend in sortenreine Materialfraktionen überführt werden. Haftverbünde, die normalerweise möglichst lange äußeren mechanischen Einflüssen standhalten sollen, sind vorzeitig aufzuheben. Hierbei ist die Aufschlusszerkleinerung, neben einer effizienten Sortierung und Ausschleusung von Fremd- und Störstoffen aus den Wertstofffraktionen, eine der Hauptvoraussetzungen für die Rückgewinnung sortenreiner Materialfraktionen. Der vorliegende Beitrag zeigt die Anwendungsgrenzen herkömmlicher Aufbereitungsverfahren und reflektiert technisch vorstellbare Möglichkeiten, geschlossene Stoffkreisläufe in der mineralischen Baustoffindustrie auch praxisgerecht umzusetzen.

Evaluierung der Materialzusammensetzung von Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen anhand unterschiedlicher Methoden
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Das Recycling von Abfällen aus dem Baubereich birgt ein großes Potential, Primärressourcen zu schonen und die Menge an deponiertem Material zu reduzieren. Um effizientes Recycling zu ermöglichen ist es wichtig, Informationen über die Materialzusammensetzung unterschiedlicher Gebäude zu generieren. Hierzu wurden zwei Methoden getestet, einerseits basierend auf der Analyse vorhandener Unterlagen, andererseits basierend auf Begehung und selektiver Beprobung der Abbruchgebäude. Es zeigte sich, dass Methode A eher dafür geeignet ist, Matrix-Materialien in Gebäuden zu quantifizieren, während Methode B die Erhebung von Materialien geringerer Konzentration erlaubt. Eine Kombination beider Methoden ermöglicht daher eine umfassende Charakterisierung. Ein Vergleich der erhobenen Daten mit jenen der Abbruchunternehmen zeigt signifikante Unterschiede bei einigen Fraktionen auf, während für andere Fraktionen keine Aufzeichnungen erstellt wurden.

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