Eigentum an Verpackungsabfällen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2013)
Nach § 6 Abs. 3 S. 1 VerpackV sind Hersteller und Vertreiber von mit Waren befüllten Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, verpflichtet, sich zur Gewährleistung der flächendeckenden Rücknahme solcher Verkaufsverpackungen an einem oder mehreren dualen Systemen nach § 6 Abs. 3 VerpackV zu beteiligen. § 6 Abs. 1 S. 3 VerpackV bestimmt, dass nur unter dieser Voraussetzung Verkaufsverpackungen an private Endverbraucher abgegeben werden dürfen. Die von den Herstellerin und Vertreibern von Verkaufsverpackungen zu beauftragenden Systeme müssen den Anforderungen des § 6 Abs. 3 VerpackV Rechnung tragen. Hiernach haben sie flächendeckend im Einzugsgebiet des verpflichtenden Vertreibers unentgeltlich die regelmäßige Abholung gebrauchter, restentleerter Verkaufsverpackungen beim privaten Endverbraucher oder in dessen Nähe in ausreichender Weise zu gewährleisten und die in Anhang I. VerpackV genannten Anforderungen zu erfüllen. Weiter müssen sie die in ihren Sammelsystemen erfassten Verpackungen einer Verwertung zuführen und dabei ebenfalls die Anforderungen des Anhangs I. Nr. 1–3 VerpackV erfüllen. Die dualen Systeme können bei der Errichtung und dem Betrieb ihrer Systeme zusammenwirken.

Altpapier zwischen Markt und Regulierung
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Altpapier ist seit Längerem ein etablierter Sekundärrohstoff. Trotz signifikanter Preisschwankungen an den Altpapiermärkten hat es sich mittel- und langfristig stets um einen attraktiven Markt gehandelt. Dies dürfte auch künftig der Fall sein, so dass ökonomische und ökologische Aspekte beim Altpapier komplementär sind. Aus diesem Grund erscheinen ökologische Regulierungen wie die deutsche Verpackungsverordnung für den Bereich der Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton unnötig.

bifa-Text Nr. 58: Kooperation in der Wertschöpfungskette - Optimierung und Sicherung von Altpapierkreisläufen
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2013)
Die Studie mit dem Titel „Kooperation in der Wertschöpfungskette: Optimierung und Sicherung von Altpapierkreisläufen“ umfasst detaillierte Ergebnisse eines Projekts, das einen dauerhaft nachhaltigen und umweltschonenden Umgang mit der Ressource Altpapier zum Inhalt hatte.

Altpapierkreisläufe sichern – ein Kooperationsprojekt
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Intakte Altpapierkreisläufe haben erhebliche Bedeutung für die Klimaverträglichkeit sowie die gesamte Ökoeffizienz von Papierprodukten: So könnte eine 10-prozentige Steigerung des Altpapieranteils von in Bayern produzierten Tageszeitungen die Treibhausgasemissionen um 53 Mio. kg CO2-Äquivalente absenken, oder – umgekehrt: Würden Wellpappe-Verpackungen in Bayern aus Frischfasern statt Altpapier hergestellt, stiegen die Emissionen um 12,5 Mio. kg CO2-Äquivalente. Allerdings machen das Recycling behindernde Fremdstoffe und globalisierte Stoffströme Altpapier zur qualitativ und quantitativ knapper werdenden Ressource.

How to Secure Paper Recycling Loops – a Cooperation Project
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Only with a reliable availability and recyclability of paper for recycling, the paper-recycling-loops and their ecological and economical benefits will be stable on a long term run. However, paper-recycling-loops are facing a number of challenges. These include growing international demand for paper as well as unwanted ingredients, such as printing inks or adhesives disturbing recycling. Strategies, to face these challenges successfully, need activities from all relevant stakeholders.

Erfahrungen mit der kontinuierlichen Trockenvergärung am Beispiel der Vergärungsanlage Hoppstädten (aus Sicht Anlagenlieferant und Betreiber)
© Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V. (9/2012)
Die Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, ist eines der führenden Entsorgungsunternehmen in Deutschland und weltweit führend im Bereich Papierrecycling. Wie nur wenige Anbieter deckt das Unternehmen alle Teilbereiche des Abfallmanagements (feste, flüssige, gewerbliche, gefährliche und ungefährliche Abfälle) bundesweit ab. Das Leistungsspektrum umfasst die Vermarktung neu entstehender Rohstoffe sowie sämtliche Dienstleistungen von Wertstoffrecycling und Entsorgungslogistik über Rohr- und Kanalservice, Gebäudedienstleistungen und Industriereinigung bis hin zur Straßenreinigung.

bifa-Text Nr. 56: Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern. Eine ökobilanzielle Analyse mit Kostenbetrachtung
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2012)
Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat die bifa Umweltinstitut GmbH (bifa) 18 in einer Vorstudie ausgewählte gefährliche Abfälle in einer Ökobilanz betrachtet. Ziel war die Schaffung einer Grundlage zur Bewertung der ökologischen Wirkungen der Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern und zur Identifizierung von Optimierungsansätzen.

Re-Granulat als Ersatz für Erdöl: Emirate erkennen den Wert von Kunststoff-Recycling
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2012)
In Al Ain / Abu Dhabi (VAE) wurde eine Recyclinganlage für Kunststoffe eröffnet. Diese 14 Mio. Euro teure Anlage wurde von der Firma ‚Emirates Environmental Technology Co.Llc (EET)’, einem Mitglied der in Seebenstein (Niederösterreich) ansässigen ‚IuT Gruppe’ errichtet, der Bau wurde über die österreichische Firma ‚Innovation und Technik GmbH’ abgewickelt.

bifa-Text Nr. 55: Wertstoffhöfe, Gelber Sack und Wertstofftonne
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2011)
Eine Ökoeffizienz- und Akzeptanzanalyse für Bayern am Beispiel Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten

Von der Hand zum Greifarm
© ATEC Business Information GmbH (7/2011)
ALTPAPIER Das Recyceln der PPK-Fraktion funktioniert am besten von Hand. Mechanische und optische Sortierung werden jedoch effizienter. Ein Statusbericht.

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