Novellierung des Umsetzungsleitfadens des ElektroG (LAGA M 31 A/B) – Anforderungen an die Praxis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Am 04. Juli 2012 wurde eine Neufassung der Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Richtlinie (WEEE-Richtlinie) verabschiedet. Mit dem Gesetz über das Inverkehrbrin-gen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elekt-ronikgeräten (ElektroG) vom 20.10.2015 erfolgte die Umsetzung der WEEE-Richtlinie in deutsches Recht. Die LAGA-Mitteilung 31 dient der Konkretisierung und Erläute-rung der gesetzlichen Regelungen des ElektroG mit dem Ziel mehr Rechtsklarheit für die betroffenen Akteure und eine größere Transparenz des Entsorgungsgeschehens zu erreichen sowie einen bundesweit einheitlichen Vollzug zu gewährleisten. Die LAGA-Mitteilung 31 wurde zweigeteilt. Teil A umfasst die rechtlichen Regelungen über die Entsorgung der Elektro(nik)altgeräte (EAG), der Teil B beschreibt den Stand der Technik bei der Behandlung und Verwertung der EAG.

Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschlägigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den überlassenen Abfällen zu steigern oder einer höherwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzuführen. Der örE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren wählen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene Möglichkeiten verglichen, die dem örE zur Verfügung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser Möglichkeiten der Erfassung.

Der Entwurf des Verpackungsgesetzes aus Sicht eines Systembetreibers
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Das Verpackungsgesetz manifestiert Deutschlands internationale Vorreiterrolle im Recyclingbereich und sorgt für eine längst überfällige Planungs- und Investitionssicherheit. Mit der Erhöhung der Recyclingquoten und der Einrichtung einer Kontroll- und Vollzugsinstanz setzt es Anreize für mehr und besseres Recycling, stellt die Finanzierung auf eine sichere Grundlage und sorgt für mehr Gerechtigkeit. Ziel muss daher die zeitnahe Verabschiedung sein.

Der zukunftssichere Wertstoffhof – Was ist bei der Planung alles zu beachten?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Neue Produkte und Gesetze wie das ElektroG werden auch zukünftig dafür verantwortlich sein, dass sich Betreiber und Entwickler von Wertstoffhöfen neuen Herausforderungen zu stellen haben. Aber auch Aspekte wie Unfallprävention und die Vorbereitung zur Wiederverwendung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz sollten in der Planung von Wertstoffhöfen berücksichtigt werden. Der Beitrag zeigt an einigen Beispielen, wie ein zukünftiger Wertstoffhof aussehen kann. Hierbei werden von planerischer Seite auf die Aspekte räumliche Trennung des Bürgerverkehrs und der Containerlogistik, Annahmestelle für EAG und Güter zur Wiederverwendung auf einem Wertstoffhof eingegangen.

Wertschöpfung durch enge Kommunikation mit dem lokalen Altstoffhandel
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (3/2017)
Der Landkreis Aschaffenburg betreibt seit fast 20 Jahren ein Verwiegesystem, indem die Restmüll- und Biomülltonnen am Müllfahrzeug verwogen und die Entleerungen gezählt werden.

Über die Irrelevanzschwelle auf den Verwertungsweg - Anmerkungen zu den Urteilen des BVerwG vom 30.6.2016 zu gewerblichen Sammlungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2017)
Mit zwei Entscheidungen hat sich das Bundesverwaltungsgericht am 30.6.2016 erstmals ausführlich inhaltlich mit den Neuregelungen des KrWG zu gewerblichen Sammlungen befasst, nachdem das Gericht im Vorjahr zunächst nur entschieden hatte, dass auch Personengesellschaften Sammler i.S.v. § 3 Abs. 10 KrWG sein können. Die Neuregelung des bisherigen § 13 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 KrW-/AbfG – nunmehr in den §§ 17 f. KrWG – war der zentrale Streitpunkt der Reform, die sich bis in den Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestags zog. Sie regelt die Ausnahme von der Überlassungspflicht und öffnet hier Teile der Hausmüllentsorgung faktisch dem freien Wettbewerb. Kritiker werfen den gewerblichen Sammlern mit Blick auf die Erlöse aus Wertstoffen seit jeher vor, „Rosinenpickerei“ zu betreiben bzw. einen Beitrag zur Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten zu leisten.

Altstoffsammelzentrum Leoben – Funktionelle und konzeptionelle Planung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
In der Bezirkshauptstadt Leoben wurde im Frühjahr 2015 ein neues Altstoffsammelzentrum eröffnet, das in Kapazität und technischer Ausgestaltung den Anforderungen einer modernen, ressourcenorientierten Abfallwirtschaft gerecht wird. Unter der Gesamtkoordination der Stadtgemeinde Leoben – Referat für Umwelt und Tiefbau arbeiteten interne sowie externe Experten, Planungsbüros und die Montanuniversität Leoben eng zusammen. Beginnend mit einer umfassenden Standortsuche und der Diskussion und Auswahl von Kriterien für einen geeigneten Standort im Stadtgebiet wurden Raumordnungskriterien, wie die Erreichbarkeit bzw. verkehrstechnische Anbindung und zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten mitberücksichtigt. Die Zusammenführung der Anforderungen an Funktionalität und Platzbedarf sowie einer architektonisch ansprechenden Gestaltung mit intelligentem Verkehrskonzept bildeten die Herausforderungen. Neben der funktionellen Planung waren die Verwendung nachwachsender Baustoffe wie Holz, die Nutzung von Erdwärme zur Gebäudeheizung, die Errichtung einer Photovoltaikanlage zur teilweisen Eigenenergieversorgung und der Betrieb eines Re-use-Shops wesentliche ökologische Kriterien bei der Umsetzung dieses erfolgreichen Projekts.

Einflussgrößen auf die separate Bioguterfassung unter besonderer Berücksichtigung der Qualität
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Vor dem Hintergrund steigender Bioabfallmengen und gleichzeitig zu verzeichnender Verringerung der Sortenreinheit von Biogut wurde eine Studie zum Thema „Einflussgrößen auf die separate Bioguterfassung unter besonderer Berücksichtigung der Qualität“ durchgeführt. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass im Hinblick auf eine hochwertige und nachhaltige Verwertung von Biogut der Erzeugung eines fremdstoffarmen Produktes (Kompost, Gärprodukt) Priorität eingeräumt werden muss. Dieses Ziel kann nur über ein Zusammenspiel der verschiedenen Akteure – der Bürgerinnen und Bürger, den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern sowie den Verantwortlichen für Planung und Betrieb von Entsorgungsanlagen – erreicht werden. Auch hier gilt es, den Paradigmenwechsel von der Entsorgungswirtschaft hin zu einer Versorgungswirtschaft umzusetzen.

Neue Wege (Möglichkeiten, Erkenntnisse) in der kommunalen Gebiets- und Tourenplanung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Das hier angedachte Optimierungsbestreben im Bereich der Abfallsammlung wurden von Dornbusch (2005), der auf eine erforderliche innerbetriebliche logistische Neuorganisation und Hermannspann (2005), der vor allem auf Fuhrpark- und Personalkosten Bezug nimmt, thematisiert. Ausgangspunkt sind die Entsorgungsbetriebe, die im Auftrag der Gemeinden die Sammlung der unterschiedlichen Abfallfraktionen durchführen und folglich die aus ihrer Sicht passenden Touren pflegen.

Bioabfallkonzept der OVVD GmbH
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2016)
Die seitens des Gesetzgebers geforderte separate Sammlung und Verwertung von Bioabfällen im Gesellschaftergebiet wird durch die OVVD grundlegend forciert. Dabei wurden fundierte Informationen über ein mögliches Sammlungssystem, die Mengenprognosen, ein beispielhaftes Anlagenlayout und der hierauf aufbauenden wirtschaftlichen Bewertung des Gesamtsystems innerhalb eines Bioabfallkonzeptes betrachtet.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der Wertstoffhof
Ihr Kontakt zum Bürger
Ihre Quelle kostbarer Ressourcen
Ihr Zugang zu sharing economy

ESE GmbH
Marktführer für Lösungen
zur temporären Abfall-
und Wertstoff-Lagerung

Maier & Fabris GmbH
Höhere Recycling-Quoten
bei niedrigeren Müllgebühren
mit unserem Detektions-System