Heute wird auf der Kläranlage Bamberg aus der anaeroben Vergärung des Klärschlamms mehr Strom produziert als durch Reinigung des Abwassers verbraucht. Einen wesentlichen Beitrag leisten die beiden Hochleistungs-Ultraschallsysteme von Ultrawaves, durch die der Klärschlamm besser von den Mikroorganismen im Faulprozess verwertet werden kann.
(30.04.12) Neben der Schlammbehandlung bietet sich ein breites Anwendungsspektrum der Ultraschallsysteme auf kommunalen und industriellen Kläranlagen. So wird die Abwasserreinigung durch die Bekämpfung von Blähschlamm und Schäumen sowie durch die Bereitstellung interner Kohlenstoffträger für eine verbesserte Stickstoff-Elimination unterstützt. Zusätzlich setzt das Unternehmen seine Ultraschallsysteme auf Biogas- und Abfallvergärungsanlagen ein. Gemeinsam mit dem Industriepartner Sonotronic Nagel werden die Produkte in München der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Biosonator, die Komplettlösung für den Biogasanlagenbetreiber, wird hier im Fokus stehen. Das Unternehmen ist zudem auf dem parallel zur Messe stattfindenden internationalen Symposium ‚Wasser, Abwasser, Abfall, Energie’ mit einem Fachvortrag zum Thema ‚Stimulation von aeroben und anaeroben biologischen Prozessen durch Ultraschall’ vertreten (09.05.2012, 11.50 Uhr; Referent Prof. Dr.-Ing. Uwe Neis).
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| Quelle: | April/Mai 2012 (April 2012) | |
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Ressourceneffizienz in der Behandlung von Metallspänen und Schleifschlämmen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Ressourceneffizienz ist angesichts der globalen Grenzen eine aktuelle Herausforderung, deren Umsetzung im Bereich Metallrecycling umfassendes Know-how sowohl in der Logistik als auch in der Verfahrens- und Anlagentechnik erfordert. Die Gültigkeit des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik ist auch im Bereich Rohstoffwirtschaft und Nachhaltigkeit naturgemäß absolut gültig und zu beachten. In den Leitlinien zur Abfallwirtschaft 1988 steht bereits „… da Abfallvermeidung nie vollständig sein kann, muss ein zielführendes Abfallwertungssystem aufgebaut werden“ sowie „Verwertbar ist ein Stoff, wenn es für ihn sowohl eine Technik der Aufbereitung wie auch einen Markt für die Produkte gibt, wobei vorhersehbare künftige Entwicklungen zu berücksichtigen sind“, sowie „Ein Abfall ist einer Verwertung zuzuführen, wenn dadurch eine kleinere Umweltbelastung entsteht, als bei der entsprechenden Produktion unter Verwendung von Primärrohstoffen“.
RecoPhos and Other Thermo-Chemical Processes for the Recovery of Phosphorus from Sewage Sludge
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In modern sewage treatment plants (STP), about 90 % of the influent’s phosphorus can be re-moved via chemical and/or biological processes. This entire amount is found in the sludge and, after thermal treatment, also in the ashes. If sewage sludge is mono-incinerated, the resulting ashes represent the sludge matter with the highest possible P-concentration and the smallest mass to be treated respectively.
The project RecoPhos as part of Phosphorus-recovery strategies
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Phosphorus is a limiting factor in plant growth. Therefore Phosphate ores and derived phosphoric acid are essential to produce fertilizers. About 85 % of the yield of phosphorus mines is used in fertilizer. The resource is neither renewable nor substitutable. The statistical coverage of the world phosphate reserves are estimated at about 50 to 115 years.
Angriff auf die Zellstrukturen: Effiziente Abwasserbehandlung
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Der finanzielle Druck auf die Betreiber von Klärschlammanlagen wächst. Große Erwartungen wurden durch Vorbehandlungsmethoden zur Desintegration von Klärschlämmen geweckt, doch wissenschaftliche Untersuchungen haben die Effizienz solcher Verfahren in Frage gestellt. Die norwegische Firma Cambi hat diese Einschätzungen erfolgreich widerlegt.
Entwicklung eines Verwertungsverfahrens für nanoskaligen Kieselsäureschlamm aus der Industrieabwasserbehandlung
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2012)
Bei Kieselsäureproduzenten fällt bei der Neutralisation der Produktionsabwässer ein nanoskaliger Kieselsäureschlamm aus, der nach dem Eindicken und Abpressen in einer schollenartigen Konsistenz vorliegt. Jährlich entstehen auf diese Weise ca. 5 bis 10 Tausend Tonnen Kieselsäureschlamm mit einem Wassergehalt von ca. 50 bzw. 85 % je Produktionsstandort. Die Entsorgung dieser Kieselsäureschlämme erfolgt zurzeit kostenpflichtig auf Deponien. Insbesondere im Sinne einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Produktion ist es aus wirtschaftlicher und auch aus ökologischer Sicht sinnvoll, den Reststoff einer Verwertung zu zuführen.