Ressourceneffizienz in der Behandlung von Metallspänen und Schleifschlämmen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Ressourceneffizienz ist angesichts der globalen Grenzen eine aktuelle Herausforderung, deren Umsetzung im Bereich Metallrecycling umfassendes Know-how sowohl in der Logistik als auch in der Verfahrens- und Anlagentechnik erfordert. Die Gültigkeit des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik ist auch im Bereich Rohstoffwirtschaft und Nachhaltigkeit naturgemäß absolut gültig und zu beachten. In den Leitlinien zur Abfallwirtschaft 1988 steht bereits „… da Abfallvermeidung nie vollständig sein kann, muss ein zielführendes Abfallwertungssystem aufgebaut werden“ sowie „Verwertbar ist ein Stoff, wenn es für ihn sowohl eine Technik der Aufbereitung wie auch einen Markt für die Produkte gibt, wobei vorhersehbare künftige Entwicklungen zu berücksichtigen sind“, sowie „Ein Abfall ist einer Verwertung zuzuführen, wenn dadurch eine kleinere Umweltbelastung entsteht, als bei der entsprechenden Produktion unter Verwendung von Primärrohstoffen“.

The project RecoPhos as part of Phosphorus-recovery strategies
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Phosphorus is a limiting factor in plant growth. Therefore Phosphate ores and derived phosphoric acid are essential to produce fertilizers. About 85 % of the yield of phosphorus mines is used in fertilizer. The resource is neither renewable nor substitutable. The statistical coverage of the world phosphate reserves are estimated at about 50 to 115 years.

Hochfrequente Wellen helfen den Mikroorganismen: Schlammbehandlung mit Hochleistungs-Ultraschall
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Heute wird auf der Kläranlage Bamberg aus der anaeroben Vergärung des Klärschlamms mehr Strom produziert als durch Reinigung des Abwassers verbraucht. Einen wesentlichen Beitrag leisten die beiden Hochleistungs-Ultraschallsysteme von Ultrawaves, durch die der Klärschlamm besser von den Mikroorganismen im Faulprozess verwertet werden kann.

Angriff auf die Zellstrukturen: Effiziente Abwasserbehandlung
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Der finanzielle Druck auf die Betreiber von Klärschlammanlagen wächst. Große Erwartungen wurden durch Vorbehandlungsmethoden zur Desintegration von Klärschlämmen geweckt, doch wissenschaftliche Untersuchungen haben die Effizienz solcher Verfahren in Frage gestellt. Die norwegische Firma Cambi hat diese Einschätzungen erfolgreich widerlegt.

Entwicklung eines Verwertungsverfahrens für nanoskaligen Kieselsäureschlamm aus der Industrieabwasserbehandlung
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2012)
Bei Kieselsäureproduzenten fällt bei der Neutralisation der Produktionsabwässer ein nanoskaliger Kieselsäureschlamm aus, der nach dem Eindicken und Abpressen in einer schollenartigen Konsistenz vorliegt. Jährlich entstehen auf diese Weise ca. 5 bis 10 Tausend Tonnen Kieselsäureschlamm mit einem Wassergehalt von ca. 50 bzw. 85 % je Produktionsstandort. Die Entsorgung dieser Kieselsäureschlämme erfolgt zurzeit kostenpflichtig auf Deponien. Insbesondere im Sinne einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Produktion ist es aus wirtschaftlicher und auch aus ökologischer Sicht sinnvoll, den Reststoff einer Verwertung zu zuführen.

Dünger aus Asche
© Rhombos Verlag (12/2011)
Bei der Verwertung und Entsorgung von Klärschlamm in der Schweiz erlangt die Rückgewinnung des Phosphors zunehmende Bedeutung

Zukünftiges Klärschlamm-Management
© Rhombos Verlag (12/2011)
Die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm wird die Auswahl einer optimalen Lösung für die Schlammbehandlung beeinflussen

PYROLYSETECHNIK ZUR KLÄRSCHLAMMBEHANDLUNG
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2011)
Die Pyrolyse als thermisches Verfahren für die Entsorgung von Klärschlamm wurde von der Firma EISENMANN erstmalig im Jahr 2005 in Südtirol in Form des PYROBUSTORS® erfolgreich umgesetzt. Eine zweite PYROBUSTOR®-Anlage wurde 2007 für die KSV GmbH der Stadtwerke Crailsheim errichtet. Durch diese beiden Anlagen konnte eindruckvoll bewiesen werden, dass die Klärschlammpyrolyse ein stabil arbeitendes und wirtschaftlich darstellbares Verfahren ist.

Stabilisierung der Biogasproduktion aus Reststoffen der milchverarbeitenden Industrie durch unterschiedliche Vorbehandlungsverfahren
© TU Dresden, Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten (9/2011)
Im Jahr 2006 wurden ca. 93 % der im Bundesland Sachsen anfallenden Klärschlämme entsorgt, wobei ca. 10 % thermisch verwertet wurden. Der größte Teil der Klärschlämme wurde in landschaftsbaulichen Maßnahmen wie z.B. der Kompostierung und der Rekultivierung, eingesetzt (ca. 90 %). Lediglich 5 % der Schlämme wurden landwirtschaftlich verwertet (Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, 2008). Die Verwertung der Klärschlämme in der Landwirtschaft ist durch die Restriktion zur maximal zulässigen Aufbringungsmenge je Fläche begrenzt (Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, 2008; AbfKlärV, 1992).

Nutzung von Eisenhüttenschlacken
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (6/2011)
Bis zur Entwicklung des Hochofenverfahrens zu Beginn der Neuzeit wurde im Zuge der Metallerzeugung ein zähes Gemisch aus Metall und Gestein erzeugt, bei dem die Gesteinsanteile durch wiederholtes Aufheizen und Schmieden vom Metall abgetrennt werden mussten. Von diesem Schmieden (Schlagen, slaggen) leitet sich letztlich auch der metallurgische Begriff Schlacke ab. Im Zuge der Entwicklung der Prozesstechnik hat sich jedoch inzwischen auch die Bedeutung der Schlacke entscheidend geändert: Bei den modernen metallurgischen Verfahren fungiert die Schlacke als wichtiges gezielt eingestelltes Reaktionsmittel, an das extrem hohe Ansprüche gestellt werden. Gleichzeitig verlor die Schlacke auch den Charakter eines lästigen Abfalls und wurde als wertvolles Nebenprodukt erkannt, welches neben dem Hauptprodukt Metall erzeugt wird. Die Entwicklung der metallurgischen Verfahrenstechnik führte dazu, dass heute Stahl im Wesentlichen auf zwei Verfahrensrouten erzeugt wird [1], im Zuge derer auch entsprechende Schlacken gewonnen werden (Bild 1).

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