Deponie Dorfweiher – Ergebnisse des F+E-Projektes
© Universität Stuttgart - ISWA (5/2015)
1. Einleitung 2. Ergebnisse des Vorhabens und des Monitorings 3. Methanemissionen über die Deponieoberfläche 4. Folgerungen 5. Literatur

Gibt es für mineralische Abfälle Deponiebedarf?
© Universität Stuttgart - ISWA (5/2015)
1. Einleitung 2. Rolle der Deponie in der Kreislaufwirtschaft 3. Verwertung mineralischer Abfälle 4. Deponiebedarf und Abfallwirtschaftsplanung 5. Ausblick 6. Literatur

Bedeutung perfluorierter Kohlenwasserstoffe (PFC) bei der Bioabfallverwertung
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (5/2015)
In 2014 sind in Baden-Württemberg in den Landkreisen Baden-Baden und Rastatt auf bestimmten landwirtschaftlichen Flächen hohe Gehalte an PFC-Verbindungen festgestellt worden. Die zuständigen Stellen gehen dem Verdacht nach, dass diese Verbindungen in den Jahren 2005 bis 2008 über Aufbringungen von Papierfaserschlämmen eingetragen wurden, die mit Komposten aus der Bioabfallverwertung vermischt waren. Die Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) e.V. hat die Vorfälle - die auch in der Presse eine breite Resonanz fanden - zum Anlass für dieses Themenpapier genommen. Das Papier soll Bioabfallbehandlern sowie der Öffentlichkeit Informationen zur Bewertung des Themas geben.

Maßnahmen des Kreises Euskirchen zur Erfassung von Biogut mit geringen Störstoffanteilen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die Qualität des im Kreis Euskirchen erfassten Biogutes wurde nach Einführung der Biotonne von Jahr zu Jahr schlechter. Der Kreis Euskirchen erprobte daraufhin verschiedene Maßnahmen die Störstoffgehalte im Biogut zu minimieren. In mehreren Pilotprojekten erwies sich die Kombination Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit und Einsatz eines Störstoffdetektors als die für den Kreis Euskirchen beste Kombination. Durch die Gewährleistung einer flächendeckenden, kontinuierlichen Kontrolle konnten die Störstoffgehalte im Biogut deutlich reduziert werden.

Qualität oder Quantität – Zielvorgaben an eine nachhaltige Wertstofferfassung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die Optimierung der Wertstofferfassung setzt eine Anpassung der bestehenden Quotenvorgaben voraus. Hierbei besteht Konsens darüber, dass ambitionierte Vorgaben gesetzt werden sollen. Die geplanten Änderungen werden zu erheblich höheren Sollmengen führen. Die Gefahr, dass dies zu qualitativen Abstrichen bei der Verwertung führt, wird als gering angesehen. Diese Einschätzung beruht auf drei Tatsachen: Impliziten qualitativen Vorgaben im Quotenmodell, praktischen Notwendigkeiten und Mechanismen innerhalb der vorhandenen Verwertungsstrukturen sowie nicht zuletzt einem etablierten ausreichend sensibilisierten Monitoring.

Wie beeinflussen die zunehmenden Importmengen an Ersatzbrennstoffen den Abfallverbrennungsmarkt in Deutschland?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Seit etwa 2010 wird vermehrt von erheblichen Abfallimporten speziell von Brennstoff aus Abfall (EAK 191210) zur thermischen Verwertung aus dem Vereinigten Königreich und Irland in die Bundesrepublik berichtet. Im Nachfolgenden werden die Importe von Abfällen mit den EAK 191210 und 191212 der letzten Jahre analysiert. Dabei stellt sich heraus, dass die Abfallmengen, die aus Irland und UK im Zeitraum 2010 bis 2014 importiert werden, zwar signifikant gestiegen sind, jedoch gerade einmal die, im Vergleichszeitraum weggefallenen, Importmengen aus den Niederlanden ersetzen. So wurden im Jahr 2013 187.000 Mg aus UK und 98.479 Mg an Brennstoffen aus Müll aus Irland eingeführt.

Perspektiven der Bioabfallverwertung vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsentwicklung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Derzeit werden bundesweit rund 10 Mio. t Bioabfälle getrennt erfasst und verwertet. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die Grünguterfassung durch öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger. Die andere Hälfte ist Biogut aus der Getrenntsammlung von Haushaltungen (Biotonne). Abschätzungen zufolge wird damit gerechnet, dass aufgrund der inzwischen verpflichten den Getrenntsammlung von Bioabfällen mittels Biotonneweitere ca. 1 bis 2 Mio. t Biogut erfasst werden können, die bislang zusammen mit dem Restabfall entsorgt werden.

Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) – Konsequenzen für den Bau und Betrieb von Bioabfallvergärungsanlagen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die AwSV führt das bisherige System, Stoffe und Gemische entsprechend ihre Gefährlichkeit in Wassergefährdungsklassen (WGK 1 bis 3) bzw. als „nicht wassergefährdend“ einzustufen fort. Allerdings gibt es mit der Gruppe der „allgemein wassergefährdenden“ Stoffe eine Neuerung, die auch für abfallvergärende Biogasanlagen relevant ist.

Biomassebrennstoff aus Hausmüll – Ergebnisse des EU-LIFE+ Vorhabens MARSS
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Bereits die ersten Diskussionen um die TASi in den frühen 1990er Jahren waren begleitet von der Frage nach einer „kalten“ Alternative zur thermischen Vorbehandlung von Siedlungsabfällen vor der endgültigen Ablagerung. In der Folge entstand aus der Hausmüll- und Klärschlammkompostierung der frühen 1970er Jahre die mechanisch biologische Abfallbehandlungstechnologie (MBA). Auch wenn diese unter den veränderten abfallwirtschaftlichen Bedingungen der Bundesrepublik Deutschland inzwischen nur noch begrenzte Perspektiven hat, ist sie für viele europäische Länder die Vorzugstechnologie, um die Anforderungen der EU Deponie-Richtlinie zu erfüllen.

Anforderungen an ein Wertstoffgesetz ohne duale Systeme – Vorstellungen von GemIni zu einem Kompromissmodell
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die Wertstoffwirtschaft ist auszubauen. Die Vorgaben des Wertstoffgesetzes haben nicht nur Verpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen zu erfassen und sollen hohe Erfassungsmengen sowie ambitionierte Recyclingquoten vorsehen. Die Aufgaben werden der kommunalen und privaten Entsorgungswirtschaft gemeinsam überantwortet. Die Systembetreiber werden abgelöst und zwar durch die öffentlichrechtlichen Entsorgungsträger in Bezug auf die Erfassung und bezüglich der Sortierung und Verwertung durch eine öffentlich-rechtlich geprägte Zentrale Stelle.

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Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig