Interessante Aufschlüsse - Die UMTEC-Methode zur Bestimmung der Metallgehalte in MVA-Schlacken liefert exakte Ergebnisse
© Rhombos Verlag (8/2014)
Abfälle wurden bis vor wenigen Jahren überwiegend aus der Schadstoffperspektive betrachtet und als umweltschädlich angesehen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Abfälle auch als Sekundärrohstoffe betrachtet werden können (Ressourcenperspektive). Die Separatsammlung stellt eine Möglichkeit dar, Wertstoffe aus Abfällen zu gewinnen. In diesem Fall führt der Konsument stark wertstoffhaltige Abfallfraktionen einer direkten Verwertung zu (etwa Altmetalle, Elektronikschrott oder Batterien). Dennoch verbleiben im Haus- und Gewerbemüll noch erhebliche Mengen an Wertstoffen, insbesondere Metalle.

Phosphor-Ausnutzung aus Gärresten unter Berücksichtigung der mechanischen Fest-Flüssig-Trennung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
Der Einfluss der mechanischen Fest-Flüssig-Separation auf die Phosphor (P)-Düngeeigenschaften von zwei verschiedenen Gärresten wurde in Labor- und Gewächshausversuchen untersucht. Die Laborergebnisse zeigen, dass die Festphasen nach der Separation einen Trockenmasse-Gehalt zwischen 27 und 35 % aufwiesen und die P-Konzentration mit etwa 3,0 g/kg Frischmasse bis zu 4-mal höher als war im unbehandelten Gärrest. Zwischen 70 und 87 % des in den Festphasen enthaltenen P lagen in H2O- und NaHCO3-extrahierbarer und damit leicht löslicher Form vor. Im Gefäßversuch war die Wirkung der Festphasen auf die P-Aufnahmen und Erträge von Mais und Amarant vergleichbar mit dem unseparierten Gärrest und einer leicht löslichen mineralischen P-Quelle. Mit der mechanischen Fest-Flüssig- Separation von Gärresten wird ein wertvoller P-Dünger erzeugt, der leicht zu transportieren ist, und eine hohe Verfügbarkeit des enthaltenen P aufweist.

Biochemische und verfahrenstechnische Optimierung der Monofermentation von Zuckerrübensilage
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
Wirtschaftlichkeit, Effizienz der betrieben Anlagen sowie die Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz stehen im Fokus von Betreibern für Biogasanlagen. Unter dem Aspekt, alternative Substrate für die Biogasproduktion einzusetzen und die „Vermaisungen“ der Landschaft zu reduzieren, gewinnt die Zuckerrübe zunehmend an Bedeutung.

Wirkung von Enzymzusätzen auf die rheologischen Eigenschaften von Fermenterschlämmen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
In Versuchen zur Bestimmung der Fließeigenschaften von Fermenterschlämmen hat die Behandlung mit dem Enzymprodukt BC.ZYM eine Verbesserung der Fließfähigkeit bewirkt. In weiteren Versuchen wurden Batch-Tests durchgeführt, bei denen fermentierte Enzymprodukte Fermenterschlämmen zugegeben wurden. Die Präparate decken ein individuelles, auf die Situation im Fermenter ein- gestelltes Multienzymspektrum ab bzw. setzen sich aus einer spezifischen Kombinationen der Enzyme zusammen. Erste Auswertungen zeigen zum Teil deutlich positive Effekte der spezifischen Enzymmischungen auf die Geschwindigkeit der Gaserzeugung. Die Versuchsanordnung zur Bestimmung der rheologischen Eigenschaften der behandelten Fermenterschlämme ist Teil einer laufenden Bewertung.

Klärschlamm: eine globale Herausforderung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2014)
Nach dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung soll die Klärschlammausbringung zu Düngezwecken beendet werden. Die Hydrothermale Carbonisierung eröffnet hier neue Möglichkeiten für eine effiziente thermische Verwertung. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die in Zusammenarbeit mit der AVA-CO2 und im Auftrag der Schweizer Bundesregierung erstellt wurde.

Erfassung und Verwertung von Verpackungen - Rückblick und Ausblick
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgung von Verpackungsabfällen ist seit über 20 Jahren, und damit seit Bestehen einer entsprechenden rechtlichen Vorgabe, in der Diskussion. Den besonderen Spannungsbogen zieht diese offensichtlich nicht enden wollende Auseinandersetzung aus dem Umstand völlig konträrer Einschätzungen. Je nach Erfahrungshintergrund, Interessenlage oder Wissensstand steht dem positiven Votum völlig unbeeindruckt ein harscher Verriss gegenüber.

LVP-Entsorgung in Deutschland und Österreich – ein (Öko-)Effizienzvergleich
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse einer Studie zur vergleichenden Analyse der Entsorgung von Verpackungsabfällen aus haushaltsnahen Anfallstellen in Deutschland und Österreich zusammen, die im Auftrag der ARA AG erstellt wurde. Die ökonomische Effizienz wurde durch Analyse der Kostenstrukturen der drei Wertschöpfungsstufen Erfassung, Sortierung und Verwertung vergleichend betrachtet. Zur Einschätzung der ökologischen Effizienz wurden die resultierenden Treibhausgasemissionen und -einsparungen vergleichend gegenübergestellt. Im Ergebnis führt die geringere Systemkomplexität in Verbindung mit einer effizienteren Ausgestaltung der Erfassungssysteme zu ökonomischen und ökologischen Vorteilen des österreichischen Systems der Erfassung und Verwertung von Verpackungsabfällen.

Vergärung von Bio- und Grünabfällen in Deutschland – Ausbau und Optimierungspotenziale
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Anfang 2013 wurde das vom BMU geförderten Forschungsvorhaben „Steigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe“ (FKZ-Nr. 03KB022) abgeschlossen. Im Rahmen des FuE-Vorhabens sollten der Status quo und das Entwicklungs- und Optimierungspotenzial bei der Vergärung von Bio- und Grünabfällen er-mittelt werden. Der Fokus lag hierbei in den Segmenten Stoffstrommanagement sowie Konzeption und Technik.

Modellversuch Wertstoffsack in der Restmülltonne
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Motiviert durch eine erhebliche Menge nutzbarer Wertstoffe in den Restabfällen, die Vorgaben des KrWG und ein in Rede stehendes Wertstoffgesetz, prüft der Kreis Rendsburg-Eckernförde Varianten einer Erweiterung seines bestehenden, haushaltsnahen Wertstofferfassungssystems aus Bio-, PPK-Tonne und Gelber Sack. Hiermit soll das Potenzial an trockenen Wertstoffen (Metalle, E-Schrott, Behälterkunststoffe, CDs), das derzeit noch im Restmüll vorhanden ist, besser abgeschöpft werden.

Mit höchster Präzision
© Rhombos Verlag (4/2014)
Ein neues Recyclingverfahren für trockene Kohlenstofffaserabfälle ermöglicht die Herstellung von umformungsfähigen Organofolien

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Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig