Klärschlamm: eine globale Herausforderung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2014)
Nach dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung soll die Klärschlammausbringung zu Düngezwecken beendet werden. Die Hydrothermale Carbonisierung eröffnet hier neue Möglichkeiten für eine effiziente thermische Verwertung. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die in Zusammenarbeit mit der AVA-CO2 und im Auftrag der Schweizer Bundesregierung erstellt wurde.

Erfassung und Verwertung von Verpackungen - Rückblick und Ausblick
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgung von Verpackungsabfällen ist seit über 20 Jahren, und damit seit Bestehen einer entsprechenden rechtlichen Vorgabe, in der Diskussion. Den besonderen Spannungsbogen zieht diese offensichtlich nicht enden wollende Auseinandersetzung aus dem Umstand völlig konträrer Einschätzungen. Je nach Erfahrungshintergrund, Interessenlage oder Wissensstand steht dem positiven Votum völlig unbeeindruckt ein harscher Verriss gegenüber.

LVP-Entsorgung in Deutschland und Österreich – ein (Öko-)Effizienzvergleich
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse einer Studie zur vergleichenden Analyse der Entsorgung von Verpackungsabfällen aus haushaltsnahen Anfallstellen in Deutschland und Österreich zusammen, die im Auftrag der ARA AG erstellt wurde. Die ökonomische Effizienz wurde durch Analyse der Kostenstrukturen der drei Wertschöpfungsstufen Erfassung, Sortierung und Verwertung vergleichend betrachtet. Zur Einschätzung der ökologischen Effizienz wurden die resultierenden Treibhausgasemissionen und -einsparungen vergleichend gegenübergestellt. Im Ergebnis führt die geringere Systemkomplexität in Verbindung mit einer effizienteren Ausgestaltung der Erfassungssysteme zu ökonomischen und ökologischen Vorteilen des österreichischen Systems der Erfassung und Verwertung von Verpackungsabfällen.

Vergärung von Bio- und Grünabfällen in Deutschland – Ausbau und Optimierungspotenziale
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Anfang 2013 wurde das vom BMU geförderten Forschungsvorhaben „Steigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe“ (FKZ-Nr. 03KB022) abgeschlossen. Im Rahmen des FuE-Vorhabens sollten der Status quo und das Entwicklungs- und Optimierungspotenzial bei der Vergärung von Bio- und Grünabfällen er-mittelt werden. Der Fokus lag hierbei in den Segmenten Stoffstrommanagement sowie Konzeption und Technik.

Modellversuch Wertstoffsack in der Restmülltonne
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Motiviert durch eine erhebliche Menge nutzbarer Wertstoffe in den Restabfällen, die Vorgaben des KrWG und ein in Rede stehendes Wertstoffgesetz, prüft der Kreis Rendsburg-Eckernförde Varianten einer Erweiterung seines bestehenden, haushaltsnahen Wertstofferfassungssystems aus Bio-, PPK-Tonne und Gelber Sack. Hiermit soll das Potenzial an trockenen Wertstoffen (Metalle, E-Schrott, Behälterkunststoffe, CDs), das derzeit noch im Restmüll vorhanden ist, besser abgeschöpft werden.

Mit höchster Präzision
© Rhombos Verlag (4/2014)
Ein neues Recyclingverfahren für trockene Kohlenstofffaserabfälle ermöglicht die Herstellung von umformungsfähigen Organofolien

Neuausrichtung der Verpackungsentsorgung unter Beachtung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft
© VKU (3/2014)
Die Entsorgung von Verpackungsabfällen ist seit über 20 Jahren, und damit seit Bestehen einer entsprechenden rechtlichen Vorgabe, in der Diskussion. Den besonderen Spannungsbogen zieht diese offensichtlich nicht enden wollende Auseinandersetzung aus dem Umstand völlig konträrer Einschätzungen.

Erweiterte Bewertung der Bioabfallsammlung
© ITAD Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschland e.V. (3/2014)
Die Abfallwirtschaft Deutschlands, maßgeblich entwickelt in den letzten 30 Jahren, ist eine der besten der Welt. Wir befinden uns im letzten Sektor der noch möglichen Optimierungen. Im Bereich der letzten Annäherung an ein Optimum steigen die spezifischen Kosten einer noch erzielbaren Verbesserung grundsätzlich erheblich an. Zudem wird - gegenüber den zeitlich vorausgegangenen eindeutigen Umweltverbesserungen - teilweise unklar, ob summarisch noch eine Umweltentlastung erzielt wird: Ökologische Vor- und Nachteile beginnen untereinander zu konkurrieren.

Konzeptionelles Stoffstrommanagement am Beispiel einer Bioraffinerie der zweiten Generation
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Angesichts der bereits etablierten Konversionstechniken für nachwachsende Rohstoffe, die sich stetig verbreitende Verwendung und der damit einhergehenden Marktlage, kommt der Nutzung von bisher nicht verwendeten oder ineffizient eingesetzten biogenen, insbesondere lignocellulosehaltigen Rest- und Abfallstoffen größer werdende Bedeutung zu. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Einsatz neuer Technologien zur Biomasseaufbereitung (thermische Desintergration) und Konversion (Hydrothermale Carbonisierung) das Rohstoffpotential bestehender Anlagen beträchtlich erweitert. Durch konzeptionelle Erweiterung eines Demonstrationsbetriebs (landwirtschaftlicher Biogas- und Bioethanolanlage) mit innovativen Konversionsverfahren konnten nach Darstellung verschiedener Verfahrenskombinationen in unterschiedlichen Szenarien die technologischen und ökonomischen Möglichkeiten und Grenzen erörtert werden. Es zeigte sich, dass unter bestimmten Rahmenbedingungen eine ausreichende betriebswirtschaftliche und rechtliche Planungssicherheit für entsprechende Investitionen zur Erweiterung bestehender Anlagentechnik vorhanden ist.

Sensorgestützte Inventarisierung von Abfallströmen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die Wirtschaftlichkeit in der Ressourcenwirtschaft spielt allgemein eine sehr große Rolle bei der Bewertung und Auswahl von verfahrenstechnischen Prozessen zur Behandlung von Stoffströmen. In der Abfall- und Recyclingwirtschaft ist die Wirtschaftlichkeit stark vom behandelten Inputstrom abhängig. Dies ist damit zu begründen, dass die Heterogenität des Abfalls, als anthropogenes Vielstoffgemisch, sehr stark ausgeprägt ist und zusätzlich über die Zeit stark variieren kann. Dies führt zu dem Problem, dass die einzelnen Prozessschritte in Form von Sortier- und Trennaggregaten durch die fixe Einstellung von Prozessparametern nicht effizient arbeiten können. Gelänge es, die Prozessparameter optimal an die Gegebenheiten des Inputstoffstroms variabel anzupassen, kann mit einer möglichst hohen Effizienz gearbeitet werden. Dazu ist die Kenntnis über die Zusammensetzung des Inputstoffstroms, bis auf die Einzelkornebene hinab, erforderlich. Die Inventarisierung eines Stoffstroms kann mittels Sensortechnik realisiert werden. Es ist zweckmäßig, in möglichst vielen Dimensionen den Stoffstrom zu inventarisieren, da einzelne Sensoren Vor- und Nachteile in der Erfassung haben. Somit empfiehlt sich ein multisensorisches System zur Inventarisierung des Stoffstroms.

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Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig