Globale Instrumente für eine umweltgerechte Abfallbewirtschaftung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2015)
Es gibt keine globale Definition, unter welchen Bedingungen eine Abfallbewirtschaftung als „umweltgerecht“ zu bezeichnen ist. International spielt der Mindeststandard allerdings u. a. aus rechtlichen Gründen eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Basler Übereinkommens werden Hilfestellungen zur Beschreibung und Erreichung von Standards erarbeitet.

Municipal Solid Waste Management in Turkey: Status, Challenges and Future Strategies
© Wasteconsult international (5/2015)
As in many developing countries, municipal solid waste (MSW) is one of the major environmental problems in Turkey. Problems associated with MSW are difficult to address, but efforts towards more efficient and environmentally acceptable waste disposal continue in Turkey. Although strict regulations on the management of solid waste are in place, undesirable disposal methods such as open dumping still have been widely applied in Turkey.

Der lange Weg zu einem Wertstoffgesetz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Seit mehreren Jahren wird über ein Wertstoffgesetz diskutiert, das die Verpackungsverordnung ersetzen soll. Eine Verwirklichung dieses Vorhabens ist bisher wegen unterschiedlicher Standpunkte bei der Frage einer privaten oder öffentlichen Verantwortung für die Verpackungsentsorgung gescheitert. Mit einem neuen Anlauf sollte das ökologische Ziel einer hochwertigen Verwertung in den Vordergrund gerückt werden.

Rücknahme und Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Rheinland-Pfalz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland Pfalz hat 2013 die Firma Dr. Brüning Engineering (DrBE) beauftragt, in einer Studie die vorhandenen Rücknahmesysteme sowie die Aufarbeitung und das Recycling von Elektro(nik)altgeräten bei öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (örE), Herstellern, Vertreibern, Reparatur- und Second-Hand-Betrieben sowie Recyclingbetrieben näher zu untersuchen.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Haushaltsnahe Erfassung von Elektroaltgeräten – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
In Deutschland wurden 2012 ca. 7,7 kg/(E*a) an EAG aus Haushaltungen (b2c) erfasst, insgesamt 8,6 kg/(E*a) (b2c und b2b). Damit wurde die Zielvorgabe von 4 kg/(E*a) aus der WEEE I-Richtlinie seit 2006 erfüllt. Die neue Vorgabe für die Mindesterfassungsquote ab 01.01.2016, nämlich 45 % der in den drei Vorjahren im Mittel in Verkehr gebrachten Mengen, wurde dagegen 2011 und 2012 nicht erreicht (40,4 bzw. 40,9 %). Die ab 2019 anvisierte Mindesterfassungsquote von 65 % scheint derzeit ohne umfassende Maßnahmen kaum erreichbar [1].

Finanzierungsplanung für Stilllegungs- und Nachsorgemaßnahmen unter Berücksichtigung des abgabenrechtlichen Äquivalenzprinzips
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Mit Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes1 wurden die Rahmenbedingungen für die handelsrechtliche Bewertung von Deponierückstellungen grundsätzlich geändert. Zudem betreiben die Zentralbanken der Industrieländer seit längerer Zeit eine Geldpolitik mit niedrigen nominalen Zinsen, was niedrige bis hin zu negativen Realzinsen für Anleger zur Folge haben kann. Diese Einflussfaktoren können Auswirkungen auf die Finanzierungsplanung von Stilllegungs- und Nachsorgemaßnahmen haben. Im vorliegenden Artikel wird Deponiebetreibern eine Methodik für eine langfristige Finanzierungsplanung unter Berücksichtigung von abgabenrechtlichen Grundsätzen vorgestellt.

Abfallwirtschaftsplanung im Spannungsfeld zwischen abfallrechtlichen Vorgaben und kommunaler Selbstverwaltung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Der Abfallwirtschaftsplan Hessen wird gegenwärtig vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fortgeschrieben [8] und soll noch im ersten Halbjahr 2015 veröffentlicht werden. In meiner 25-jährigen Tätigkeit im Fachgebiet Abfallwirtschaft ist dies nun der 5. Plan, dessen Aufstellung bzw. Fortschreibung ich initiiert und inhaltlich mitgestaltet habe.

Aktuelle Entwicklungen im Abfallrecht: Chancen und Perspektiven für die private Abfall- und Ressourcenwirtschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die mangelnde bzw. unzureichende Umsetzung europäischen Abfallrechts ist daszentrale Problem, das der Weiterentwicklung hin zu einer europäischen Kreislaufwirtschaftentgegensteht. Die Instrumente und die Mittel sind vorhanden. Was fehlt,ist ein zukunftsorientiertes Abfallwirtschaftskonzept, das einen Überblick über dieBehandlungs- und Verbrennungskapazitäten in den 28 EU-Mitgliedsstaaten gibt.

Aktuelle Entwicklungen im Abfallrecht: Chancen und Perspektiven für die Sekundärrohstoffwirtschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die im letzten Jahr verabschiedete 7. Novelle der Verpackungsverordnung war ein wichtiger Zwischenschritt zur Stabilisierung des Systems der Verpackungsentsorgung. Nach den Zahlen, die uns zur Verfügung stehen, ist der rückläufige Trend der Lizenzierungen nicht nur gestoppt, sondern umgekehrt worden ist. Wenn die Entwicklung der beiden ersten Quartale so stabil bleibt, wird die lizenzierte LVP-Menge 2015 bei ca. 1,4 Millionen Tonnen liegen. Die zwingend notwendigen Verbesserungen für Vollzug, Transparenz und eine ambitionierte Recyclingpolitik erfordern jedoch über die 7. Novelle hinaus eine gesetzliche Grundlage im Rahmen eines Wertstoffgesetzes. Je mehr Sekundärrohstoffe aus Abfällen gewonnen und Primärrohstoffe in der Industrieproduktion ersetzen, desto weniger Energie und Wasser wird verbraucht und desto geringer sind die Eingriffe in die Natur, die nötig sind, um Rohstoffe zu fördern.

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