Phosphor-Ausnutzung aus Gärresten unter Berücksichtigung der mechanischen Fest-Flüssig-Trennung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
Der Einfluss der mechanischen Fest-Flüssig-Separation auf die Phosphor (P)-Düngeeigenschaften von zwei verschiedenen Gärresten wurde in Labor- und Gewächshausversuchen untersucht. Die Laborergebnisse zeigen, dass die Festphasen nach der Separation einen Trockenmasse-Gehalt zwischen 27 und 35 % aufwiesen und die P-Konzentration mit etwa 3,0 g/kg Frischmasse bis zu 4-mal höher als war im unbehandelten Gärrest. Zwischen 70 und 87 % des in den Festphasen enthaltenen P lagen in H2O- und NaHCO3-extrahierbarer und damit leicht löslicher Form vor. Im Gefäßversuch war die Wirkung der Festphasen auf die P-Aufnahmen und Erträge von Mais und Amarant vergleichbar mit dem unseparierten Gärrest und einer leicht löslichen mineralischen P-Quelle. Mit der mechanischen Fest-Flüssig- Separation von Gärresten wird ein wertvoller P-Dünger erzeugt, der leicht zu transportieren ist, und eine hohe Verfügbarkeit des enthaltenen P aufweist.

Biochemische und verfahrenstechnische Optimierung der Monofermentation von Zuckerrübensilage
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
Wirtschaftlichkeit, Effizienz der betrieben Anlagen sowie die Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz stehen im Fokus von Betreibern für Biogasanlagen. Unter dem Aspekt, alternative Substrate für die Biogasproduktion einzusetzen und die „Vermaisungen“ der Landschaft zu reduzieren, gewinnt die Zuckerrübe zunehmend an Bedeutung.

Wirkung von Enzymzusätzen auf die rheologischen Eigenschaften von Fermenterschlämmen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2014)
In Versuchen zur Bestimmung der Fließeigenschaften von Fermenterschlämmen hat die Behandlung mit dem Enzymprodukt BC.ZYM eine Verbesserung der Fließfähigkeit bewirkt. In weiteren Versuchen wurden Batch-Tests durchgeführt, bei denen fermentierte Enzymprodukte Fermenterschlämmen zugegeben wurden. Die Präparate decken ein individuelles, auf die Situation im Fermenter ein- gestelltes Multienzymspektrum ab bzw. setzen sich aus einer spezifischen Kombinationen der Enzyme zusammen. Erste Auswertungen zeigen zum Teil deutlich positive Effekte der spezifischen Enzymmischungen auf die Geschwindigkeit der Gaserzeugung. Die Versuchsanordnung zur Bestimmung der rheologischen Eigenschaften der behandelten Fermenterschlämme ist Teil einer laufenden Bewertung.

Kombinierte Restabfall- und Bioabfallverwertung mit integrierter Vergärung in der MBA Lübeck
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck betreiben im Abfallwirtschaftszentrum Lübeck eine MBA im System der Nassvergärung als integralem Bestandteil. Zur weiteren Auslastung der Anlage werden seit 2010 Bioabfälle parallel behandelt. Durch den 2-linigen Aufbau der Anlage waren dafür nur wenige Umbauten erforderlich. Im Betrieb mit Bioabfällen konnten hohe Verfügbarkeiten erreicht und zertifizierte Kompostqualitäten hergestellt werden. Der sehr geringe Störstoffanteil im Kompost sichert einen guten Absatz des Produktes. Der Gasertrag aus den Bioabfällen soll durch einen besseren Materialaufschluss deutlich erhöht werden. Aufgrund der guten Ergebnisse werden weitere Kapazitäten für die Behandlung von Bioabfall in der MBA Lübeck geschaffen.

Vergärung von Bio- und Grünabfällen in Deutschland – Ausbau und Optimierungspotenziale
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Anfang 2013 wurde das vom BMU geförderten Forschungsvorhaben „Steigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe“ (FKZ-Nr. 03KB022) abgeschlossen. Im Rahmen des FuE-Vorhabens sollten der Status quo und das Entwicklungs- und Optimierungspotenzial bei der Vergärung von Bio- und Grünabfällen er-mittelt werden. Der Fokus lag hierbei in den Segmenten Stoffstrommanagement sowie Konzeption und Technik.

Biogasnutzung ohne EEG – die neue Vergärungsanlage in Berlin
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist ein kommunales Berliner Unternehmen, das bereits seit rund 20 Jahren Berliner Haushalten die Möglichkeit bietet, biologische Abfälle als „BIOGUT“ getrennt vom Hausmüll in der Biotonne zu entsorgen. Der überwiegende Anteil aller Haushalte nutzt inzwischen diese Biotonne. Der daraus hergestellte Kompost wird von der Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. zertifiziert und in der Landwirtschaft sowie im Gartenbau genutzt. Zur Hebung des hohen energetischen Potenzials von BIOGUT verwendet die BSR diese vergärbaren Abfälle seit 2013 in einer Biovergärungsanlage in Berlin-Spandau.

Novelle der Düngeverordnung und Konsequenzen für die Verwertung von Gärresten und Komposten
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Düngeverordnung (DüV) regelt die gute fachliche Praxis der Düngung und das Vermindern von stofflichen Risiken durch die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln. Die Düngeverordnung dient gleichzeitig der Umsetzung der Nitratrichtlinie (Richtlinie zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen, 91/676/EWG – NRL).

Ökonomische und ökologische Gesichtspunkte bei Ausschreibung und Vergabe von Bioabfallvergärungsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2014)
Die Errichtung einer integrierten Vergärungs- und Kompostierungsanlage erfordert von den öffentlich-rechtlichen Entsorgern umfangreiche konzeptionelle und planerische Arbeiten. In der Regel wird eine EU-weite Ausschreibung im offenen Verfahren mit Leistungsprogramm ausgeschrieben, um wirtschaftliche Angebote für eine hochwertige Anlage zu erhalten, die einen reibungslosen Betrieb ermöglicht.

Änderungen bei der Stromvergütung für Biogasanlagen vorgesehen
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (4/2014)
Im März 2014 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den offiziellen Referentenentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) veröffentlicht. Er enthält die vorgesehenen Neuregelungen und wird auf die Biogasbranche erhebliche Auswirkungen haben.

Störstoffquantifizierung in flüssigen Substraten zur Co-Vergärung und Monitoring der physikalischen Auswirkungen von Störstoffen auf Anlagenkomponenten
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Im Rahmen dieser Arbeit wird eine Datengrundlage zur Störstoffbelastung in aufbereiteten Substraten, die in die Vergärung mit Faulschlamm aus der Abwasserreinigung (Co-Vergärung) gehen, geschaffen. Erste Untersuchungen ergaben eine Belastung von 0,7- 4,7 g Störstörstoffe > 2 mm / L aufbereitetem Bioabfall. Im Rahmen weiterer Untersuchungen werden Auswirkungen von Störstoffen auf Komponenten der Co-Vergärungsanlage (Verschleißwirkung auf Pumpenteile, Verringerung des Faulraumvolumens durch Störstoffablagerungen, etc.) untersucht.

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