Monitoring des Wasserhaushaltes der ehemaligen Zentralmülldeponie Rastorf in Schleswig-Holstein
© Wasteconsult international (12/2014)
Auf der ehemaligen Zentralmülldeponie in Rastorf/Schleswig-Holstein wird ein langjähriges Wasserhaushaltsmonitoring durchgeführt, um die Funktionsfähigkeit einer temporären mineralischen Oberflächenabdeckung kontinuierlich zu überwachen. Die jährlichen Sickerwasseraufkommen entsprechen im Mittel 10 % des Freilandniederschlages und bewegen sich im Rahmen der modellgestützten Prognosen für die temporäre Sicherungsmaßnahme. Bei einer nachgewiesenen Eignung über einen Zeitraum von ca. 8‒10 Jahren wird die temporäre Oberflächenabdeckung ein Bestandteil des endgültigen Abdeckungssystems oder soll eigenständig als kostengünstiges endgültiges Abdeckungssystem fungieren.

Prinzip Vorsorge zur Beendigung der Nachsorge – Erläutert anhand von Fallbeispielen
© Wasteconsult international (12/2014)
In der Bautechnik wird zusammen mit der Objektplanung eines Bauwerks durch die Fachplanung ein Festigkeits- oder Standsicherheitsnachweis (Eignung) vor der Errichtung einer Baukonstruktion erbracht. Die Entwicklung der Errichtungskriterien erfolgt auf Grundlage einer Bemessung der Konstruktion auf Basis von Werten. Diese Werte sind in entsprechenden DIN-Normen nachzuschlagen.

Ganzheitliche Sanierung und Sicherung des Entwässerungssystems der Deponie Stockstadt
© Wasteconsult international (12/2014)
Das Sickerwassererfassungssystem im Deponieabschnitt 3 der Deponie Stockstadt wurde durch zahlreiche, z. T. unkonventionelle Maßnahmen und Techniken ganzheitlich saniert. Neben fünf Sammelschächten wurden die fünf Sickerwasserableiter, ein Vorschacht, ein unterirdischer Sickerwassertank sowie die dazwischen befindliche Verbindungsleitung erfolgreich erneuert bzw. saniert und somit langfristig gesichert.

Entwässerung von Altdeponien über Deponiegasleitungen
© Wasteconsult international (12/2014)
Auf der Deponie Watenbüttel (Braunschweig) wird derzeit ein Abdichtungssystem mit zusätzlichen Befeuchtungsmaßnahmen errichtet. Zur langfristigen Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit soll der Wasserstand im Deponiekörper überwacht und ggf. abgesenkt werden. Seit Juli 2014 wird in einem Abpumpversuch aus den Horizontalentgasungsleitungen untersucht, ob eine Absenkung des Wasserspiegels erreicht werden kann. Zunächst wurde die Höhenlage der Leitungen hydrostatisch eingemessen und der Wassereinstau über Druckmessungen bestimmt. Es zeigt sich, dass die Rohre bis zu 2,70 m überstaut sind. An einer dieser Einstaustellen wurde eine 10 mm Kunststoffleitung verlegt, über die mittels Heberwirkung Sickerwasser abgezogen wird. Dabei genügt es, das Sickerwasser einmalig anzusaugen, der Ablauf erfolgt ohne Pumpaufwand. Aus der dünnen Leitung werden pro Tag rund 2 m3 Sickerwasser abgezogen. Innerhalb von 3 Monaten sank der Wasserspiegel in der Leitung um 60 cm, in den 30 m entfernt liegenden, benachbarten Gasleitungen und -brunnen um 15-30 cm.

Das LAMBDA-RWD-Verfahren im Vergleich zur konventionellen Nitri-/Denitrifikation in der Sickerwasseraufbereitung anhand eines Praxisbeispiels in NRW
© Wasteconsult international (12/2014)
Im Mai 2012 wurde die LAMBDA Gesellschaft für Gastechnik mbH von der AWA Entsorgung GmbH mit der Umstellung der Sickerwasserbehandlungsanlage auf der Deponie Alsdorf-Warden auf das LAMBDA-RWD-Verfahren beauftragt. Als Vertragsziel wurde zwischen den Vertragsparteien eine Reduzierung der spezifischen Kosten für die Sickerwasserbehandlung bei gleichbleibender Betriebssicherheit der Behandlungsanlage vereinbart.

Vakuumdestillation sorgt für sichere Deponiesickerwasser-Aufbereitung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Niederschläge auf Deponien erzeugen Sickerwässer, die stark mit Schadstoffen verunreinigt sind. Diese Wässer müssen in der Regel aufgefangen und behandelt werden, bevor eine Einleitung in Gewässer zulässig ist. Im spanischen Mallabia wurde eine hochmoderne Deponiesickerwasser-Aufbereitung in Betrieb genommen, die mit modernsten Aufarbeitungstechnologien für eine wirtschaftliche und sichere Einhaltung der Grenzwerte sorgt.

Planung von Oberflächenabdichtungssystemen auf der Grundlage von DepV und BQS
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Die wirklich rasche Erstellung und Einführung der BQS sorgt für einheitliche Anforderungen in der Bundesrepublik. In vielen wesentlichen Punkten sind die Anforderungen der BQs auch sinnvoll und notwendig. Allerdings gehen manche Anforderungen an mineralische Materialien in Deponieabdichtungssystemen hinsichtlich der Nachweise doch weit über das bisher bekannte Maß hinaus.

Betriebserfahrungen mit einer DKI I-Deponie (Sickerwasser, Gasbildung, Staubentwicklung, Abfallarten)
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Der Landkreistag Baden-Württemberg hat in seinem Monitoringbericht zu den Deponiekapazitäten des Jahres 2012 in Baden-Württemberg ausgeführt, dass zur Deckung des derzeitigen Jahresaufkommens mineralischer Abfälle der Zuordnungswerte DK I ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen.

bifa-Text Nr. 57: Die Abfallwirtschaft im Jahr 2030 - Eine Szenarioanalyse nicht nur für Bayern
© bifa Umweltinstitut GmbH (5/2012)
In einer neuen Studie des bifa Umweltinstituts werden mögliche Entwicklungen der regionalen, nationalen und internationalen Rahmenbedingungen für die bayerische Abfallwirtschaft im Jahr 2030 dargestellt sowie deren Auswirkungen auf die Abfallwirtschaftsstrukturen und auf die Ökoeffizienz. Das Projekt wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit durchgeführt. Die Ergebnisse bieten auch anderen Behörden, Unternehmen und Verbänden in Deutschland eine Basis für die eigene Positionierung und Strategieentwicklung.

Sanierung von Sickerwasserleitungen im Berstlining-Verfahren
© LGA Bautechnik GmbH (4/2012)
Auf der Basisabdichtung von Deponien sind zur Abführung des anfallenden Sickerwassers Entwässerungsrohre verlegt. Mangels ausreichender statischer Untersuchungen und wegen des Fehlens geeigneter Rohrtypen auf dem Markt wurden in den Anfangszeiten des geordneten Deponiebaues Rohre aus dem kommunalen Tiefbau für diese Aufgabe eingesetzt. Diese Rohre, die üblicherweise für Überdeckungshöhen von 0,5-5 m konzipiert waren, weisen mittlerweile vielfach Schäden auf, da die Überdeckungshöhen im Deponiebau bei einem vielfachen dieser Höhen liegen. Aus unterschiedlichen Gründen sind vereinzelt auch an Neurohren Schäden aufgetreten.

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