Im direkten Vergleich
© Rhombos Verlag (12/2012)
Gegenüber der Vergasung und anderen Verfahren erreichen fortschrittliche Verbrennungsanlagen die höchsten energetischen Wirkungsgrade

Angepasste Lösungen
© Rhombos Verlag (12/2012)
Thermische Abfallbehandlungsanlagen können individuell zugeschnitten in die Entsorgungskonzepte verschiedener Märkte integriert werden

Exergiebilanz der stofflichen & energetischen Abfallverwertung: Fallbeispiele
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Die Saubermacher Dienstleistungs AG ist an einer Energie- und Exergiebilanz der stofflichen und energetischen Verwertung von Abfällen interessiert, wobei die Randbedingungen ermittelt werden sollen, unter denen die stoffliche oder die energetische Verwertung sinnvoller ist. Anhand von vier Fallbeispielen – Aluminium, Kunststoff, Papier und Siedlungsabfall – wurde dieser Vergleich auf Basis einer Lebenszyklusanalyse („LCA - Life Cycle Assessment“) durchgeführt, und die wesentlichen Einflussparameter ermittelt. Einem Entsorgungsunternehmen stehen üblicherweise verschiedene Möglichkeiten der Behandlung zur Verfügung. Die Entscheidung, welcher Entsorgungsweg gewählt wird, obliegt dem Stoffstrommanagement. Die Entscheidung wird auf Basis ökonomischer aber zunehmend auch abfallwirtschaftlicher und ökologischer Kriterien gefällt.

Einfluss von Calciumspezies auf Korrosion und Verschmutzung in MVA und EBS-Kraftwerken
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Das Element Calcium ist das fünfthäufigste Element der Erdkruste. In der Biosphäre ist Calcium der bedeutendste Bestandteil für tragende und schützende Bestandteile von tierischen Lebewe-sen. Knochen, Schalen, Gehäuse und auch Zähne bestehen bevorzugt aus calciumreichen Pha-sen. Auf diese Weise wurden Calciumphasen in der jüngeren Erdgeschichte Bestandteil bedeut-samer gesteinsbildender Prozesse. Der Kreislauf des Calciums in Bio- und Geosystemen auf den Kontinenten und in den Meeren ist geprägt durch die Bindung als Carbonat. Dessen (pH-abhängige) Löslichkeit in Wasser ist die Voraussetzung für den stetigen Transport vom Land zum Meer, die biologische Nutzung und die Bildung mächtiger Meeressedimente, die dann im Zuge gebirgsbildender Prozesse wieder zu Landmassen werden (z.B. Kalkalpen, Dolomiten).

Wassereindüsung in Müllverbrennungsanlagen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Trotz Optimierung der Einbringung von Klärschlamm in die Feuerung wird der TOC-Gehalt der Schlacke der Müllverbrennung dadurch erhöht. Der TOC (Total Organic Carbon)-Wert kann um ca. 50 % reduziert werden, wenn das Wasser in den Nassentschlackern kontinuierlich ausgetauscht wird. Das beladene Abwasser wird in die Brennkammer eingedüst und damit gefahr- und schadlos entsorgt.

Konfektionierung und Vergasung unterschiedlicher Ersatzbrennstoffqualitäten
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Die energetische sowie stoffliche Verwertung von Abfällen erlangt in Hinblick auf die Einhaltung umwelt- sowie abfallpolitischer Zielsetzungen zur Reduktion klimarelevanter Treibhaus-gase immer größere Bedeutung. Im Falle des Einsatzes biogener Abfallströme können diese sowohl aufgrund ihrer lokalen Verfügbarkeit als auch in Hinblick auf CO2-Neutralität zu einer Verfolgung klimapolitischer Vorgaben und Zielsetzungen und einer Reduktion der Abhängig-keit fossiler Energieträger beitragen.

MVA – Erneuerung und „Retrofit“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Betreiber von Müllverbrennungs- und Kehrichtverbrennungsanlagen stehen derzeit und zukünf-tig vor vielfältigen Herausforderungen: Wettbewerbsdruck zwingt Anlagenbetreiber, die Wirt-schaftlichkeit ihrer Anlagen zu optimieren, konkurrierende Nutzungswege des Abfalls gefähr-den potenziell die Brennstoffsicherung, rechtliche Anforderungen an die Energieeffizienz und die Emissionsgrenzwerte erfordern Veränderungen an der Anlagentechnik. Einerseits sind re-gelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen (Wartung, Inspektion, Instandsetzung) bei den beste-henden Anlagen notwendig, um eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen zu gewährleisten.

Recycling und Verbrennung – zwei Seiten einer Medaille
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Die Abfallwirtschaft hat sich in Europa seit der ersten Abfallrahmenrichtlinie systematisch von der Entsorgungswirtschaft zu einer Mittlerposition zwischen Entsorgung und Versorgung entwickelt; das betrifft die Bereiche Rohstoffe und Energie. Begünstigt wird diese Position durch die Zwangssituation des notwendigen sicheren – d.h. auch hygienischen, umwelt- und klimaschonenden – Umgangs mit Abfällen einerseits und durch das in den Abfäl-len enthaltene Ressourcenpotential andererseits.

Anmerkungen zur Anwendung der BVT-Dokumente bei der Abfallverbrennung
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In den europäischen Staaten basieren nationale Vorschriften für öffentliche Bereiche und Industriesektoren verstärkt auf europäischen Vorgaben, die in der Regel als Richtlinien von der Europäischen Union erlassen werden. Richtlinien sind anschließend innerhalb festgelegter Fristen in nationales Recht zu überführen, so dass neue Richtlinien oder Aktualisierungen stets Veränderungen nationaler Vorschriften zur Folge haben.

Stand der Technik von CP-Anlagen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In Österreich sind derzeit über 30 chemisch-physikalische Behandlungsanlagen für organisch und/oder anorganisch belastete Abfälle in Betrieb, welche zusammen eine bewilligte Behandlungskapazität von rund 800.000 Tonnen/a aufweisen. Es handelt sich dabei um 24 klassische, zwei mobile und sieben sonstige chemisch-physikalische Behandlungsanlagen (Wagner et al. 2010). Des Weiteren zählt zur chemisch-physikalischen Abfallbehandlung auch noch die Immobilisierung bzw. Verfestigung von Schlämmen. Im folgenden soll der Fokus allerdings auf Behandlungsanlagen für Flüssigabfälle gerichtet werden.

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Der Erfolg der Deponieentgasung
hängt vom Personal ab.
Beste Schulung zahlt sich aus...