Einheitliche Mindestanforderungen
© Rhombos Verlag (4/2014)
Für die Überarbeitung der Besten verfügbaren Techniken (BVT) für mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen hat das Umweltbundesamt im Arbeitsgruppenprozess konkrete Vorschläge entwickelt

bifa-Text Nr. 64: Hygienisch optimierte Sammlung von Bioabfällen mit ecovio-Bioabfalltüten
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2014)
Im bifa-Text Nr. 64 wurde die Sammlung von Bioabfall ohne Bioabfalltüten mit der Sammlung in Papier-, PE- und Bioabfalltüten aus dem kompostierbaren Kunststoff ecovio verglichen.

Stand und Entwicklungsszenarien für die MBA in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
In Deutschland werden derzeit 45 Anlagen mit MBA-Technologie betrieben. Konzeption und Betrieb der heutigen Anlagen wurden und werden maßgeblich durch die genehmigungsrechtlichen Anforderungen geprägt. Die Anlagen weisen hinsichtlich Anlagenkapazität, technischer Ausstattung und konzeptioneller Ausrichtung eine große Vielfalt auf. Alle Anlagen verfolgen das Ziel, Abfälle aufzubereiten und aufzutrennen, um die daraus erzeugten Stoffströme dem Recycling oder der Verwertung zuführen zu können. Die Anlagen werden in einem Spannungsfeld mit sich ständig ändernden abfallrechtlichen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrieben. Dies stellt hohe Anforderungen an die Qualität, die Wirtschaftlichkeit und die Betriebsführung. Aufgrund der Flexibilität der Anlagen mit MBA-Technologie können deren Betreiber auf sich ändernde Rahmenbedingungen vergleichsweise gut reagieren. Zudem weisen die Kombinationsverfahren aus Anlagen mit MBA-Technologie und EBS-Verwertung hohe Energieeffizienzen auf. Dies wird im zukünftigen Wettbewerb eine immer bedeutendere Rolle einnehmen.

Betriebserfahrungen mit der integrierten mechanisch-biologischen Behandlungsanlage für feste Abfälle in Larnaca/Zypern
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Im zypriotischen Larnaca ging im April 2010 eine integrierte mechanisch-biologische Behandlungsanlage für 160.000 t gemischte häusliche Abfälle, 20.000 t vorsortierte Abfälle (aus separaten Sammlungen beim Erzeuger) und 20.000 t Grünabfällen jährlich in Betrieb. Die Anlage ist darauf ausgerichtet einerseits für grobe Kornfraktionen aus Abfall mechanische Trennvorgänge bis zur sortenreinen Rückgewinnung recyclingfähiger Materialien durchzuführen, andererseits die Feinfraktion, die reich an organischen Bestandteilen ist, auf dem biologischen Weg zu stabilisieren und zur Bodenverbesserung nutzbar zu machen.

Die ZAK-MB2A – Mechanisch-biologische Behandlung von Bioabfällen in einer konvertierten Restabfallbehandlungsanlage
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Sich veränderne Rahmenbedingungen haben die ZAK als Betreibering einer aus Einzelanlagen gewachsenen mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlage veranlasst, Lösungsansätze zu suchen, die einen Umgang mit steigenden spefizischen Kosten bei gleichzeitigem Erhalt geschaffener Werte und der Erfüllung sozialer und ökologischer Standards ermöglicht. Als Alternative zu einer unveränderten Fortführung des Status quo oder einer Stilllegung hat sich die Möglichkeit einer Umnutzung des Anlagenverbunds zu einer mechanisch- biologischen Bioabfallbehandlungsanlage im Rahmen einer regionalen Kooperationsprojektes mit Clusterbildung in der Abfallwirtschaft als Chance gezeigt. In der Umsetzung des Projektes warden Bestandsanlagen zum Teil zum zweiten Mal einer Nutzungskonversion unterzogen. Dabei beweist die MBA-technologie ihre verfahrenstechnisch bedingte hohe Stoffstromflexibilität.

Rückgewinnung von Nichteisenmetallen durch mechanisch biologische Aufbereitung und aus MVA Rostaschen im Vergleich
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Die Behandlung von Hausmüll findet zu rd. 70 Ma.-% in Müllverbrennungsanlagen statt. Obwohl dieser Behandlungsweg keinen direkten Zugriff auf NE-Metalle ermöglicht, bietet die bei der Verbrennung entstehende Rostasche ein NE-Metallpotential. Um eine Aussage über die Rostaschenzusammensetzung treffen zu können, die für die Ermittlung des technisch verfügbaren NE-Metallpotentials aussagekräftig ist, muß die Rostaschenanalyse aufbereitungstechnische Anforderungen entsprechen. Eine rein chemische Analyse wird prinzipiell einen höheren Metallgehalt aufweisen als eine aufbereitungstechnische Bewertung der Rostasche, in der lediglich gediegenes Metall aus der Rostasche separiert wird.

Zukunft der Entsorgungswege – Konsequenzen und anstehende Maßnahmen
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Bis 2020 sind aufgrund des novellierten Kreislaufwirtschaftsgesetzes erhebliche Veränderungen auf dem Entsorgungsmarkt zu erwarten. Bei stabilem Siedlungsabfallaufkommen finden innerhalb dessen Verschiebungen bei den Stoffströmen statt: Die Restabfallmengen sinken, das Aufkommen der Fraktionen Bioabfall, „LVP/ Wertstofftonne“ und „Sperrmüll“ steigt. Dies führt u. a. dazu, dass sich der Wettbewerb um die Abfallmengen für die energetische Verwertung verschärft, denn Verbrenner treffen auf ein sinkendes Restabfallaufkommen und ein nur leicht steigendes Aufkommen an Ersatzbrennstoffen. Diese Marktsituation stellt sowohl private als auch kommunale Entsorger vor eine schwierige Situation. Die „Preisschere“, d. h. die abnehmenden erzielbaren Behandlungspreise bei gleichzeitig steigenden Lohn- und Transportkosten, wird als deutlichster Trend wahrgenommen. Steigende Energiepreise und Retrofitmaßnahmen in die Energieeffizienz der Anlagen sind für einige Marktteilnehmer ein Ausweg aus diesem Dilemma.

Methanemissionen aus der Ablagerung mechanischbiologisch behandelter Abfälle
© Wasteconsult international (12/2012)
Im Rahmen eines Gutachtens für das Umweltbundesamt wurden die fachlichen Grundlagen für die Berechnung der Methanemissionen aus der Ablagerung von MBA-Abfällen erarbeitet. Dazu wurden schwerpunktmäßig Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen der letzten Jahre, insbesondere von Überwachungsmaßnahmen zum Gashaushalt auf MBA-Deponien ausgewertet.

MBT-Landfill as Carbon Sink – Evaluation of Longterm Incubation Tests
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Target of MBT (mechanical biological treatment of wastes) is to mineralise and to stabilise waste organic matter. This leads to a reduction of emissions after landfilling the pretreated wastes. It is well known, that MBT-landfills can be seen as a carbon sink, but there is a deficit in knowledge about the time frame respectively which share of organic carbon will remain in the landfill over long period.

Climate Relevance of Exhaust Air Treatment Systems of Mechanical-Biological Treatment Processes (MBT)
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In this report, selected use cases, which represent simulated mechanical-biological treatment processes (MBT) for mixed municipal and commercial waste as they are used in practice, are modelled and evaluated in terms of their climate relevance: use cases "A" (partial digestion), use cases "B" (rotting processes with an aerobic biological intensive rotting stage and an aerobic biological post-rotting stage) and use cases "C" (drying processes). For each use cases, the exhaust air treatment systems were modelled as following: RTO only, biofilter only and RTO in combination with biofilter.

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