Mehrfacher Einsatz: Lippeverband erprobt Aktivkohle-Stufe auf Kläranlage Dülmen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2014)
Der Lippeverband erweitert seine Kläranlage in Dülmen um eine Aktivkohle-Stufe zum Abbau von Spurenstoffen aus dem Abwasser. Durch den Einsatz von Pulveraktivkohle können Medikamentenreste und Hormone in der Kläranlage zurückgehalten werden. Die Dülmener Anlage ist die einzige mit Aktivkohle-Stufe ausgerüstete Kläranlage im gesamten Lippeverbandsgebiet.

Kombinierte Restabfall- und Bioabfallverwertung mit integrierter Vergärung in der MBA Lübeck
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck betreiben im Abfallwirtschaftszentrum Lübeck eine MBA im System der Nassvergärung als integralem Bestandteil. Zur weiteren Auslastung der Anlage werden seit 2010 Bioabfälle parallel behandelt. Durch den 2-linigen Aufbau der Anlage waren dafür nur wenige Umbauten erforderlich. Im Betrieb mit Bioabfällen konnten hohe Verfügbarkeiten erreicht und zertifizierte Kompostqualitäten hergestellt werden. Der sehr geringe Störstoffanteil im Kompost sichert einen guten Absatz des Produktes. Der Gasertrag aus den Bioabfällen soll durch einen besseren Materialaufschluss deutlich erhöht werden. Aufgrund der guten Ergebnisse werden weitere Kapazitäten für die Behandlung von Bioabfall in der MBA Lübeck geschaffen.

Ausweitung der Wertstofferfassung und demographischer Wandel – Auswirkungen, Konsequenzen und Lösungsansätze für die mechanisch-biologische Abfallbehandlung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
In Deutschland werden derzeit 44 Anlagen mit MBA-Technologie betrieben. Die Anlagen weisen hinsichtlich Anlagenkapazität, technischer Ausstattung und konzeptioneller Ausrichtung eine große Vielfalt auf. Alle Anlagen verfolgen das Ziel, Abfälle aufzubereiten und aufzutrennen, um die daraus erzeugten Stoffströme dem Recycling oder der Verwertung zuführen zu können. Die Anlagen werden in einem Spannungsfeld mit sich ständig ändernden abfallrechtlichen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrieben. Daneben stellen die Auswirkungen des demografischen Wandels hohe Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und die Betriebsführung der Anlagen. Aufgrund der Flexibilität der MBA-Technologie können Anlagenbetreiber auf sich ändernde Rahmenbedingungen vergleichsweise gut reagieren.

Umstellung der MBA Gescher auf die kombinierte Restmüll- und Bioabfallbehandlung unter dem Regime der 4. BImSchV
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland mbH hat die im Jahr 2000 in Betrieb genommene mechanisch-biologische Restmüllbehandlungsanlage in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabfällen umgestellt. Der Umnutzungsprozess wurde durch das ehemalige und noch vorhandene Abluftbehandlungssystem der Alt-MBA (Biofilter) begünstigt. Zukünftig wird die MBA weiterhin zur mechanischen Aufbereitung von Restmüll genutzt. Im Vordergrund wird die Behandlung von Bioabfällen unter dem Regime der 4. BImSchV stehen; im Verbund mit dem Kompostwerk und der Vergärungsanlage am Standort Gescher. Die RTO wird außer Betrieb genommen.

Einheitliche Mindestanforderungen
© Rhombos Verlag (4/2014)
Für die Überarbeitung der Besten verfügbaren Techniken (BVT) für mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen hat das Umweltbundesamt im Arbeitsgruppenprozess konkrete Vorschläge entwickelt

Innovatives Monitoringtool zur Emissionsbewertung von biologischen Abfallbehandlungsanlagen und Deponien
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Anhand von drei verschiedenen Fallstudien wurde das Potential von einer mikrometeorologischen Methode in Verbindung mit einem open-path Messgerät zur Emissionsbewertung dargestellt. Mithilfe dieser Methode können große Flächen schnell optisch abgescannt werden ohne die Gasflüsse an der Oberfläche bzw. Austrittsstelle zu beeinflussen. Mit den Ergebnissen dieser Studien und der Dissertation soll ein Quantifizierungstool zur Verfügung stehen, welches sich zukünftig als eine mögliche Standardmethode für Emissionsmessungen von Treibhausgasen in unterschiedlichen Einsatzbereichen in der Abfallwirtschaft etablieren könnte.

Ansätze für eine großtechnische Umsetzung eines biologischen Laugungsverfahrens zur Rückgewinnung von Schwermetallen aus Elektro- und Elektronikschrott
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die biologische Laugung stellt eine potentielle Möglichkeit zur effizienten Rückgewinnung von Metallen aus Abfallströmen dar. Am Lehrstuhl Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft der Universität Duisburg-Essen wurde eine kontinuierliche zweistufige Versuchsanlage konzipiert und gebaut. Die für die Laugung notwendigen Bakterienstämme können in einem Fermenter sicher kultiviert werden. Durch die Untersuchungen an der Versuchsanlage sollen eine ökonomisch und ökologisch optimale Prozessfahrweise und die entsprechenden Prozessparameter ermittelt werden.

Marktpotenziale und Stoffkreislaufschließung durch Sekundärschwefel aus der Biogasaufbereitung
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Bis in die 1970’er Jahre wurde Schwefel hauptsächlich in Schwefelminen gefördert, wobei heutzutage der größte Teil des Schwefels durch Regenerierung wiedergewonnen wird. Dieser Anteil ist insbesondere in den letzten Jahrzehnten gestiegen, da die Grenzwerte für Schwefeloxidemissionen gesunken sind und daher mehr Schwefel aus dem Abgasstrom abgeschieden wird.

bifa-Text Nr. 64: Hygienisch optimierte Sammlung von Bioabfällen mit ecovio-Bioabfalltüten
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2014)
Im bifa-Text Nr. 64 wurde die Sammlung von Bioabfall ohne Bioabfalltüten mit der Sammlung in Papier-, PE- und Bioabfalltüten aus dem kompostierbaren Kunststoff ecovio verglichen.

Stand und Entwicklungsszenarien für die MBA in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
In Deutschland werden derzeit 45 Anlagen mit MBA-Technologie betrieben. Konzeption und Betrieb der heutigen Anlagen wurden und werden maßgeblich durch die genehmigungsrechtlichen Anforderungen geprägt. Die Anlagen weisen hinsichtlich Anlagenkapazität, technischer Ausstattung und konzeptioneller Ausrichtung eine große Vielfalt auf. Alle Anlagen verfolgen das Ziel, Abfälle aufzubereiten und aufzutrennen, um die daraus erzeugten Stoffströme dem Recycling oder der Verwertung zuführen zu können. Die Anlagen werden in einem Spannungsfeld mit sich ständig ändernden abfallrechtlichen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrieben. Dies stellt hohe Anforderungen an die Qualität, die Wirtschaftlichkeit und die Betriebsführung. Aufgrund der Flexibilität der Anlagen mit MBA-Technologie können deren Betreiber auf sich ändernde Rahmenbedingungen vergleichsweise gut reagieren. Zudem weisen die Kombinationsverfahren aus Anlagen mit MBA-Technologie und EBS-Verwertung hohe Energieeffizienzen auf. Dies wird im zukünftigen Wettbewerb eine immer bedeutendere Rolle einnehmen.

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