Kreisläufe schließen – Potenziale und Anforderungen an den Komposteinsatz im Biolandbau
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Reststoffe zu verwerten gehört zu den Prinzipien des ökologischen Landbaus. Speziell für die Düngung ist dieses in den Grundsätzen der EU-Verordnung Nr. 824/2007 zum Ökologischen Landbau festgeschrieben und ist in den Richtlinien der Biolandbauverbände geregelt.

Aktuelle Herausforderungen und Chancen für den Betrieb eines Entsorgungszentrums für Bio-, Grün- und Restabfall
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Seit 1997 werden am AEZ Asdonkshof im Kreis Wesel unterschiedliche Anlagen zur Behandlung von Rest-, Bio- und Grünabfall, Vorsortier- und Nachaufbereitungsanlagen sowie eine Deponie betrieben. Der Kreis verfolgte immer ein ökologisch und ökonomisches Gesamtkonzept bei dem Synergien und nicht Konkurrenz der Stoffströme im Vordergrund stehen.

Kontinuierliche Pfropfenstromvergärungsanlage für Bioabfälle in Schwerin
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Für die Verwertung der Bioabfälle war der komplette Neubau einer Anlage notwendig, da SAS bislang nicht über eine bestehende Kompostierungsanlage verfügte. Um die gesteckten Ziele hinsichtlich Biogasausbeute, emissionsarmer Anlagenbetrieb und gütegesicherte Produkte sicher zu erfüllen, wurde eine kombinierte Kompostierungs- und Vergärungsanlage errichtet.

Stand und Zukunftsaussichten der Vergärung biogener Abfälle
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2015)
Deutschland hat in der getrennten Erfassung von Bioabfällen und deren Verwertung in den letzten Jahren einen guten Standard erreicht: Durchschnittlich werden im Rahmen der Abfallentsorgung durch öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und deren Beauftragte je Einwohner ca. 100 kg Bio- und Grünabfälle getrennt erfasst. Das jährliche Gesamtaufkommen beträgt ca. 9 Mio. Tonnen. Zusätzlich werden etwa 3 Mio. Mg Bioabfälle aus dem gewerblichen Bereich (Nahrungsmittelindustrie, Lebensmittelverarbeitung, Einzelhandel) der Bioabfallbehandlung in Kompostierungs- und Vergärungsanlagen zugeführt.

Kurz vor dem Gipfel
© Rhombos Verlag (9/2015)
Die Totalrevision der Schweizerischen Technischen Verordnung über Abfälle erreicht die entscheidende Phase

Increase of Functionality and Energy Efficiency in Organic Waste Recovery
© Wasteconsult international (5/2015)
Besides the basic types of process technology and process control, a number of overlapping parameters influence biogas production. The specific quality of fermenter Input is especially significant, such as regional variations in material quality and the Proportion of kitchen waste. The current survey could not provide adequately satisfactory underlying data, especially on material-specific influences. Plants do not uniformly determine the quantity of biogas that they produce. Some of them directly measure the gas flow and some calculate backwards indirectly from the amount of power generated. The latter methodology is expected to yield significant amounts of misinformation affected by the availability of combined heat and power (CHP) plants. The evaluation did not reflect unusually low biogas yields that respondents clearly blamed on operating problems not relating to the process.

Efficient Treatment of Municipal Solid Waste by Percolation and Dewatering
© Wasteconsult international (5/2015)
Municipal solid waste has to be treated under economic and environmental commitments. Anaerobic digestion reduces the emissions by degradation of organic waste and promotes the expansion of renewable energy. One type of dry anaerobic digestion is processing organic solid waste in large concrete tunnel digesters usually operated by wheel loader. The biological treatment is supported by percolation to achieve Biogas from organic waste. But the water content of digestate is increased after anaerobic Digestion and often inhibits the rotting process. Residual organic acids and little void volume often complicate aerobic degradation and sanitation of digestate. Mechanical dewatering gives a start to powerful aerobic treatment of digestate. Results from several treatment plants confirm that dewatering of digestate increases the yield of biogas and improves the conditions of rotting.

Dry fermentation of organic waste by BEKON technology
© Wasteconsult international (5/2015)
Das BEKON-Verfahren ermöglicht es aus organischen Abfällen Biogas und Kompost herzustellen. Einsatzstoffe sind dabei die organische Fraktion aus dem Restabfall (OFMSW), getrennt gesammelter Bioabfall, Grünabfall oder andere organische Abfälle aus Landwirtschaft oder Industrie. Die robuste und vielfach erprobte Technologie erzielt dabei bis zu 90% des Biogasertrages im Vergleich zum Labortest (VDI 4630). Durch die Möglichkeit des thermophilen Betriebs von BEKON-Anlagen wird der Abfall zudem hygienisiert und die Kapazität erhöht.

Post-treatment of Composting Leachate by Photocatalytic Process
© Wasteconsult international (5/2015)
In this study the capability of UV-ZnO photocatalytic process as a post Treatment method for composting leachate was examined at laboratory scale and in batch mode. The effect of some factors such as initial pH, oxidant concentration, light intensity and reaction time on the removal of organic load and color of leachate were investigated. Biological pre-treated leachate samples were collected from the effluent of leachate treatment facility of a composting plant in north of Iran. A Plexiglas column with 110 mm inner diameter and 300 mm height were used to conduct experiments. UVC lamps with different power levels in the range of 8-40W at the centre of the column were used as the source of irradiation. Based on the results of experiments, after 180 minutes of Radiation with 32W UVC lamps in pH 11 and in the presence of 1g.L-1 of slurry ZnO, maximum COD and color removal were achieved to be 57% and 67%, respectively.

Bedeutung perfluorierter Kohlenwasserstoffe (PFC) bei der Bioabfallverwertung
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (5/2015)
In 2014 sind in Baden-Württemberg in den Landkreisen Baden-Baden und Rastatt auf bestimmten landwirtschaftlichen Flächen hohe Gehalte an PFC-Verbindungen festgestellt worden. Die zuständigen Stellen gehen dem Verdacht nach, dass diese Verbindungen in den Jahren 2005 bis 2008 über Aufbringungen von Papierfaserschlämmen eingetragen wurden, die mit Komposten aus der Bioabfallverwertung vermischt waren. Die Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) e.V. hat die Vorfälle - die auch in der Presse eine breite Resonanz fanden - zum Anlass für dieses Themenpapier genommen. Das Papier soll Bioabfallbehandlern sowie der Öffentlichkeit Informationen zur Bewertung des Themas geben.

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