Rahmenbedingungen bei der Harmonisierung des Monitorings von Lebensmittelabfällen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Das vorliegende Paper befasst sich mit der Diskussion um die Verbindung von front-end und back-end Ansätzen und möglichen Auswirkungen auf die zukünftige Datenlage der europäischen Lebensmittelabfallstatistik. Basis ist eine Harmonisierung der Defi nition von Lebensmittelabfall sowie eine abgestimmte Vorgehensweise bei der Erhebungsmethodik. Der front-end Ansatz umfasst die Messung der Abfälle beim Abfallproduzenten (z.B. Handel, Produktion), während beim back-end Ansatz die Abfallmengen bei der jeweiligen Verwertungseinrichtung erfasst werden.

Ökoeffizienzpotenziale bei Vergärung und Kompostierung von Bioabfällen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Im Mittelpunkt der Untersuchung, die das bifa Umweltinstitut im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt hat, steht die Analyse des Ökoeffizienzpotenzials von Kompostierung und Vergärung. Bei Betrachtung einer guten fachlichen Praxis von Vergärung und Kompostierung sind die umweltbezogenen Unterschiede zwischen diesen Behandlungsalternativen sehr gering. Sowohl die Vergärung als auch die Kompostierung von Bioabfällen besitzen das Potenzial, durch die Realisierung geeigneter Maßnahmen ihre Umweltbilanz weiter zu verbessern. Bei den Vergärungsverfahren kann die Umweltentlastung primär durch die Etablierung technischer Lösungen zur Emissionsreduzierung sowie den Ausbau der Stromerzeugung und ökologisch sinnvoller Wärmenutzung bzw. -abgabe gesteigert werden.

Abfallpressen zur mechanischen Behandlung von Bioabfällen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die mechanische Aufbereitung organischer Abfälle für die biologische Verwertung umfasst im Allgemeinen eine Zerkleinerung des Abfalls und eine Abtrennung der Störstoffe. Eine effiziente Abtrennung von Störstoffen aus organischen Abfällen stellt auf Grund des hohen Feuchtigkeitsgehaltes und der Verklebung insbesondere der Kunststoffe mit den restlichen Abfällen eine besondere Herausforderung dar. Eine weitere Schwierigkeit bei der mechanischen Aufbereitung organischer Abfälle sind darin enthaltene verpackte Lebensmittel. Sind diese im Abfall vorhanden, muss die Zerkleinerung des Abfalls vor der Abtrennung der Störstoffe erfolgen, was eine Mitzerkleinerung der Störstoffe bedeutet und eine anschließende Abtrennung weiter erschwert. Eine Möglichkeit organische Abfälle mechanisch aufzubereiten, stellen Abfallpressen dar.

Grünschnitt für die Torrefikation
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Torrefi kation ist ein Prozess zur Erhöhung der Energiedichte von holzigen Biomasse-Brennstoffen. Torrefikationsanlagen sind Stand der Wissenschaft und Forschung, es existiert derzeit noch keine kommerzielle Anwendung. Die Betriebskosten von Torrefikationsanlagen werden wesentlich von den Kosten der Inputmaterialien bestimmt. Übliche Inputmaterialien sind Hackgut aus Stammholz verschiedener Baumarten. Grünschnitt aus der kommunalen Sammlung enthält 20-45 % holzige Bestandteile und wurde bisher noch nicht als Inputmaterial für die Torrefikation untersucht. Der vorliegende Artikel beschreibt die Verwendung von Grünschnitt als Inputmaterial für eine Pilotanlage zur Torrefikation in Frohnleiten, Österreich, mit einer Produktionskapazität von einer Tonne Briketts pro Stunde. Die aus Grünschnitt erzeugten torrfizierten Briketts wurden qualitativ beschrieben und jenen aus Hackgut erzeugten Briketts gegenübergestellt. Ebenso wurden für beide Materialien die spezifischen Inputkosten pro Tonne erzeugtem Brikett berechnet.

Grundlagen und Empfehlungen für eine bayerische Phosphorstrategie
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Phosphor stellt einen für den Menschen lebensnotwendigen Rohstoff dar, der in seinen hauptsächlichen Anwendungen nicht substituierbar ist. Da die heute bekannten, endlichen geogenen Phosphatvorräte zudem mit Cadmium und Uran belastet sind, gewinnt die Phosphorrückgewinnung immer mehr an Stellenwert. Die nötigen Voraussetzungen und Entscheidungsgrundlagen für eine nachhaltige Phosphorrückgewinnung aus phosphorhaltigen Abfällen und Reststoffen im Freistaat Bayern wurden in einer Initialstudie erarbeitet.

A Situation Report about MBT in Styria
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Due to high investment expenditures of public and private waste Management industry a comprehensive MBT waste treatment concept for the implementation of the contents of the Landfill Ordinance 1996 has been brought to conversion in Styria with 1.1.2004.

Food Waste Prevention by Passing on Surplus Food to People in Need
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
For more than a decade a number of social enterprises with different organisational structures and conditions have been established in Vienna (e.g. Wiener Tafel, Sozialmarkt). All of these social organizations follow a common goal, namely the transfer of food surpluses from food related businesses to charities and people in need.

Analyzing Initiatives to Reduce Food Waste at Consumer Level in Styria
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Food waste has reached disquieting proportions worldwide. About one third of all food losses are caused by consumers mostly in the industrialized countries. In Austria, this leads to 40 kg of still edible food thrown away per household and year, equaling the cost of about 300 to 400 €. In order to tackle food waste generation at consumer level, since 2011 an increasing number of initiatives has been launched to both raise awareness and give the consumers incentives and guidance to reduce food wastage.

Verpflichtende Getrenntsammlung von Bioabfällen nach KrWG Ergebnisse nach Abschluss der BMU-Studie
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2014)
Rund 18 % der Ackerfläche Deutschlands wurde im Jahr 2013 für den Anbau von Energiepflanzen genutzt, auf ca. 10 % der Ackerfläche Deutschlands wurden Mais, Getreide oder Gräser angebaut, um sie anschließend in Biogasanlagen mit dem Primärziel Stromerzeugung zu nutzen. Während dieser Wirtschaftszweig bereits seit längerem fester Bestandteil der Energiewende ist, wird das stofflich und energetisch nutzbare Potenzial der ohnehin anfallenden organischen Abfälle vielerorts noch vernachlässigt. Dabei ist seit Wirksamwerden der Neufassung des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) am 1. Juni 2012 bekannt, dass überlassungspflichtige Bioabfälle aus Haushalten spätestens ab dem 1. Januar 2015 getrennt zu sammeln sind (§ 11 Abs. 1 KrWG).

Zukünftige Verwertung von Gärresten und Bioabfallkomposten vor dem Hintergrund düngerechtlicher Vorgaben
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2014)
In einer neuen Düngeverordnung, die voraussichtlich in 2015 in Kraft treten wird, sollen die Vorgaben für die gute fachliche Praxis beim Düngen deutlich konkreter gefasst werden. Dazu wird die Verordnung neben dem regulativen Teil neun Anlagen mit insgesamt 19 Tabellen enthalten. Von diesen Daten darf nur in festgeschriebenen Fällen abgewichen werden.

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