Mikrobielle Karbonisierung – Eine Alternative zur Kompostierung© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Laut einer Studie des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie des Freistaates Sachsen werden sich der Klimawandel und aktuelle Bewirtschaftungsformen stark negativ auf den Kohlenstoff- und Nährstoffhaushalt deutscher Ackerböden auswirken (Kolbe 2009). An-hand eines Agrarstrukturgebiets wird beispielhaft belegt, welche negative Auswirkung der Kli-mawandel auf einen Ackerboden hat, der aktuell einen organischen Kohlenstoffgehalt (Corg) von 2,12 % aufweist.
Carbon Footprint and Energy Balance of Different Methods in the Treatment of Biodegradable Waste© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Composting is still the most relevant process for the treatment of biodegradable waste. During the last decade further methods attracted increasing interest. Namely these are the techniques of fermentation and combustion, which both focus on the production of energy. However these processes imply higher technical expenditures and different outputs are generated.
Decomposition of Flat Display Panels by Use of Laser Technology© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Our economy increasingly depends on metals and minerals, which are present on earth in only low concentration. Waste electronic equipment contains strategically relevant metals and minerals and is therefore an important source for recovery of secondary raw material.
Microbial Carbonation – Alternative Technology to Composting© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Climate change represents a significant challenge to mankind in the 21st century with the degra-dation of agricultural soil greatly contributing to the carbon footprint. The use of outdated cultivation technologies leads to less storage of carbon in such soils. Mitigating climate change and conserving natural resources is of significant importance for future decades to come. Therefore, a need to create and develop alternate solutions is required to lessen this environmental impact.
„Smart Energy from Waste“: Trennen – Recyclen – Thermisch Verwerten© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Die Abfallwirtschaft hat sich längst von der Entsorgungswirtschaft zur Roh-stoff- und Energiewirtschaft gewandelt. In diesem Zusammenhang bieten Siemens und ENPOS mit dem neu entwickelten Konzept der mechanisch-thermischen Abfallbehandlung eine sinnvolle Alternative zum Deponieren beziehungsweise zur Massenverbrennung von Kommunalabfäl-len an. Das Recycling- und Energiepotenzial des Restabfalls wird durch dieses neue und innova-tive Verfahren optimal genutzt.
Flexible Möglichkeiten zur getrennten Verwertung von Bio- und Restabfall© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Der Rhein-Lahn-Kreis als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger betreibt in der Gemarkung Singhofen (Rheinland-Pfalz) ein Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) mit den wesentlichen Komponenten Mechanisch-Biologische Restabfallbehandlungsanlage (MBA) (mit einem Durchsatz von 90.000 Mg/a für ca. 500.000 angeschlossene Einwohner), Bioabfallbehandlungsanlage (mit einem Durchsatz von 30.000 Mg/a bzw. zukünftig 40.000 Mg/a für ca. 300.000 Einwohner) und Deponie (zur Ablagerung des MBA-Outputs sowie untergeordneter Mengen inerter Abfälle, mit Deponieentgasungsanlage und Deponiesickerwasserreinigungsanlage). Die ausgebaute Deponiekapazität wird voraussichtlich ca. 2018 verfüllt sein.
Erweiterung einer Kompostanlage um eine anaerobe Behandlung© Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V. (9/2012)
Der Landkreis Kassel hat seit über 15 Jahren die Biotonne flächendeckend eingeführt. Durch das Einheits-Gebührensystem ist eine hohe Bioabfallerfassungsrate realisiert worden, denn jedes Grundstück erhält eine 240 l – Biotonne kostenlos zum Restabfallgefäß dazu. Entsprechend hoch ist die spezifische Menge an Bio- und Grünabfällen von über 200 kg/Einwohner und Jahr. Damit gehört der Landkreis Kassel bundesweit zu den Spitzenreitern (Durchschnitt Hessen: 130 kg/E*a). Insgesamt werden bei 237.000 Einwohnern ca. 42.000 t Bioabfälle und 6.000 t Grünabfälle eingesammelt.
Vergabeverfahren zur umweltverträglichen Altpapierverwertung im Landkreis Leer© Eigenbeiträge der Autoren (8/2012)
Bei der Bewertung von Angeboten für die Altpapierentsorgung sollen die vom Verwertungsprozess verursachten Treibhausgasemissionen bewertet werden. Dabei werden Mehr- und Minderemissionen mit einem Referenzwert verglichen und mit einem Betrag von 4,06 Cent je kg CO2 bewertet. Dieser Geldbetrag bezeichnet die CO2-Folgekosten und wird dem Angebotspreis aufgeschlagen bzw. abgezogen.
Bioabfallerfassung/-verwertung nach dem KrWG und der neuen Bioabfall-Verordnung© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2012)
Am 1.6.2012 ist das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz als Nachfolgegesetz zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) in Kraft getreten, welches in den §§ 11,12 KrWG Regelungen zur Entsorgung von Bioabfällen enthält.1 Bereits seit dem 1.5.2012 gilt die neue Bioabfall-Verordnung2, welche die Verwertung von Bioabfällen regelt. Die neue Bioabfall- Verordnung beruht verordnungstechnisch noch auf § 8 Abs. 1 und 2 KrW-/AbfG (ab dem 1.6.2012: § 11 Abs. 2 und 3 KrWG). Hintergrund für die Änderung der Bioabfall- Verordnung war insbesondere der PFT-Skandal, der sich im Jahr 2006 im Sauerland (NRW) ereignet hatte, wo auf
landwirtschaftlich genutzten Flächen ein Klärschlammkomcpost-Gemisch eines privaten Gemischherstellers aufgebracht worden war, welches unter anderem PFT enthielt. Hierdurch wurde insbesondere die öffentliche Trinkwasserversorgung massiv gefährdet und die damit verbundenen finanziellen
Folgelasten wirken sich bis heute noch aus.
Vermeiden, erfassen, verwerten – Vorgaben des Bundes zum Umgang mit organischen Abfällen© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2012)
Das am 29. Februar 2012 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte und am 1. Juni 2012 in Kraft tretende Kreislaufwirtschaftsgesetz trägt den aktuellen Anforderungen an einen intelligenteren Umgang mit Ressourcen daher auch im Bereich der organischen Abfallmaterialien mit den umfassenden Regelungen des § 11 Rechnung.