Die biologische Methanoxidation: Simulation und Validierung eines thermodynamisch konsistenten Modells
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die Möglichkeiten den Prozess der biologischen Methanoxidation für eine passive Behandlung von Deponiegas in Deponieabdeckschichten zu nutzen, ist zwingend an die Zuverlässigkeit und Prognostizierbarkeit dieser Methode gekoppelt. Das im Rahmen eines DFG-Projektes gemeinsam mit der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen entwickelte Modell „Methasim“ soll eine Prognose des biologischen Abbaugrades ermöglichen. Zur Modellentwicklung, sowie zur Validierung wurde die Methode der thermografischen Untersuchung von Bodenschnittkörpern entwickelt. Diese Methode stellt eine Erweiterung des Lysimeterversuches dar und ermöglicht eine zweidimensionale in situ Betrachtung der Aktivität methanotropher Bakterien in einem Bodenkörper. Die gewonnen Daten können sowohl zur Validierung des Modells als auch zur Datenerhebung über das Verhalten methanotropher Schichten genutzt werden.

Stand und Perspektiven für die Biogasverwertung auf die Deponien in der Baikal-Region (Russland)
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Der Artikel enthält eine Berechnung der Prognose von Bildung des Biogases auf vier Deponien, die auf dem Territorien der Irkutsker Agglomeration gelegen sind. Dargestellt die Deponie ist, die als Quelle der Elektroenergie verwendet werden können. Die Ergebnisse der durchgeführten Forschungen können für die Realisierung von Projekte der Verwertung des Biogases auf der Deponie verwendet sein.

Möglichkeiten der energieoptimierten Einstellung von Deponiegasanlagen
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Mit zunehmendem Alter des Deponiekörpers entsteht vermehrt Schwachgas. Für Standorte mit energetischer Nutzung besteht die Notwendigkeit einen Mindestbrennwert des Deponiegases zu gewährleisten. Dadurch kommt es häufig zu einem drastischen Rückgang des erfassbaren Deponiegases mit der Konsequenz von zunehmenden Gasaustritten und unwirtschaftlichen Gasverwertungseinrichtungen. In diesem Bericht werden Optimierungsmöglichkeiten bei der Einstellung und Ausstattung der Entgasungsanlage betrachtet.

Aerobe in situ Stabilisierung zur Reduktion klimarelevanter Deponiegasemissionen - Förderung über die Nationale Klimaschutzinitiative
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Die aus Deponien unkontrolliert entweichenden Methanemissionen weisen eine hohe Klimarelevanz auf, zumal sich auch in stillgelegten Siedlungsabfalldeponien noch über Jahrzehnte Deponiegas bildet. Eine energetische Gasverwertung des gefassten Deponiegases erfolgt häufig nur etwa 10 bis 15 Jahre nach Beendigung der Abfallablagerung. Nach Abschluss der Gasverwertungsphase wird jedoch noch eine langfristige Deponierestgasbehandlung erforderlich, um eine konsequente Vermeidung von Methanemissionen mit ihren erheblichen Klimaauswirkungen zu gewährleisten.

Stand der Arbeiten zur VDI Richtlinie 3790 Blatt 2 „Emissionen von Gasen, Gerüchen und Stäuben aus diffusen Quellen – Deponien“
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Die VDI 3790 Blatt 2 wurde im Dezember 2000 im Weißdruck veröffentlicht. Standen zu diesem Zeitpunkt überwiegend die Geruchsemissionen im Vordergrund, so hat sich diese Situation durch die Weiterentwicklung der rechtlichen Vorgaben doch so wesentlich verändert, dass eine Überarbeitung notwendig wurde.

Betriebserfahrungen mit einer DKI I-Deponie (Sickerwasser, Gasbildung, Staubentwicklung, Abfallarten)
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Der Landkreistag Baden-Württemberg hat in seinem Monitoringbericht zu den Deponiekapazitäten des Jahres 2012 in Baden-Württemberg ausgeführt, dass zur Deckung des derzeitigen Jahresaufkommens mineralischer Abfälle der Zuordnungswerte DK I ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Das Pferd von hinten aufzäumen
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2013)
Werden kommunale Bioabfälle nur deponiert, sind sie klimaschädlich. Dabei könnten sie zu einer europaweit bedeutsamen Energieressource reifen: Aus dem Bioabfall lässt sich durch Trockenfermentation Biogas herstellen! Welche Verfahren aber sind an welchem Standort richtig - automatisierte, kontinuierliche oder diskontinuierliche Batch-Verfahren?

Boxenvergärung mit innovativem Wärmekonzept
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Am Standort der noch betriebenen Deponie Dörpen fällt nach 21 Jahren aktiver Deponieentgasung nur noch Gas mit verringertem CH4-Gehalt an. Die Nutzung in einem angeschlossenen BHKW musste daher eingestellt werden. Derzeit wird auf dem Deponiestandort eine Boxenvergärungsanlage mit Intensiv- und Nachrotte errichtet. Der Eigenwärmebedarf der neuen Anlage wird durch thermische Verwertung des schwachen Deponiegases gedeckt. Im dazu eingesetzten E-Flox-Kessel kann Deponiegas mit bis zu nur 6 % CH4 eingesetzt werden. Schwaches Deponiegas wird thermisch genutzt und gutes Biogas aus der neuen Boxenvergärungsanlage wird vollständig in einem neuen BHKW elektrisch und thermisch verwertet und der eingespeiste Strom gemäß EEG 2012 mit 16 Ct/kWh vergütet.

Erfahrung mit dem Einsatz von Mikrogasturbinen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Mikrogasturbinen sind eine sinnvolle Alternative zu Gasmotoren. Die Vorteile von Gasturbinen sind, dass sie selbst bei niedrigen Methangehalten im Gas noch betrieben werden können und außerdem – soweit Capstone Turbinen betroffen sind - keine weiteren Betriebsstoffe benötigen und wartungsarm sind.

Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur Vermeidung von Deponiegasemissionen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Seit Juni 2005 ist die Ablagerung von biologisch abbaubaren Abfällen in Deutschland nicht mehr zulässig, so dass die nach diesem Zeitpunkt abgelagerten Abfälle nicht mehr zur Deponiegasbildung beitragen. Auch wurden bereits in den Jahren vor 2005 hunderte ehemalige Hausmülldeponien geschlossen. Die Gasbildung in deutschen Deponien erfolgt ausschließlich aus älteren Ablagerungen und ist daher mit voranschreitendem biologischem Abbau rückläufig.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Lambda
Fackeln und BHKW's
Wir machen Klärgas greifbar -
mit individueller Anlagentechnik

SCHNELL Motoren AG
Erneuerbaren Energien gehört die
Zukunft: Blockheizkraftwerke
für Energie aus Biomasse