Erfahrung mit dem Einsatz von Mikrogasturbinen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Mikrogasturbinen sind eine sinnvolle Alternative zu Gasmotoren. Die Vorteile von Gasturbinen sind, dass sie selbst bei niedrigen Methangehalten im Gas noch betrieben werden können und außerdem – soweit Capstone Turbinen betroffen sind - keine weiteren Betriebsstoffe benötigen und wartungsarm sind.

Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur Vermeidung von Deponiegasemissionen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Seit Juni 2005 ist die Ablagerung von biologisch abbaubaren Abfällen in Deutschland nicht mehr zulässig, so dass die nach diesem Zeitpunkt abgelagerten Abfälle nicht mehr zur Deponiegasbildung beitragen. Auch wurden bereits in den Jahren vor 2005 hunderte ehemalige Hausmülldeponien geschlossen. Die Gasbildung in deutschen Deponien erfolgt ausschließlich aus älteren Ablagerungen und ist daher mit voranschreitendem biologischem Abbau rückläufig.

Neues auf dem Gebiet der Deponiegastechnik: Stand – Ausblick – offene Fragen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Im Folgenden soll erneut versucht werden, wie bereits anlässlich der Tagungen der letzten Jahre, einen Überblick darüber zu geben, was sich auf dem Gebiet der Deponiegastechnik wesentliches getan hat und über das ansonsten nicht bei dieser Tagung an anderer Stelle berichtet wird.

Kohlenstoffsenke MBA-Deponie – Auswertung von Langzeit- inkubationsversuchen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Aus den Ergebnissen von 55 Langzeitlaborversuchen zur Bestimmung der Gasbildung (gemäß Ö-NORM S2027 Teil 2, 2012) von Materialien aus MBA-Anlagen und Altdeponien wurde deren Gasbildungspotential abgeschätzt. Dazu wurde in einem ersten Schritt ein mathematisches Modell (log-Normalverteilungsfunktion) der Gasbildung entwickelt, mit dessen Hilfe der Gasbildungsverlauf bis zum Ende der Gasbildung extrapoliert werden kann. Aus dem Kohlenstoffgehalt der Materialien und dem abgeschätzten Gasbildungspotential wur-de ein wahrscheinlicher End-TOC-Wert des Deponiegutes errechnet. Diese erste Abschätzung lässt für ordnungsgemäß behandelte MBA-Materialien (Grenzwert der Deponieverordnung für GS21 wird eingehalten) einen End-TOC-Wert von > 10 % TM erwarten.

Deponiegasnutzung in der Schwachgasphase am Beispiel von Mikrogasturbinen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Mit der Beendigung der Ablagerung von organikhaltigen Materialien schwinden die Deponie-gasmengen und die Verstromungserlöse gehen zurück. Infolge dessen sind die für Gasmengen seinerzeit ausgelegten Anlagen zur Gasnutzung mittlerweile vielerorts überdimensioniert und befinden sich insofern in einem unwirtschaftlichen Teillastbetrieb. Die Entscheidung im Rah-men eines „Downsizing“ in neue und kleinere Gasnutzungsaggregate zu investieren wird auf-grund der Gasmengenentwicklungen vielerorts als riskant bewertet. In der Konsequenz sind in der Regel allenfalls Investitionen in thermische Behandlungsanlagen und weniger in Gasnut-zungstechniken zu beobachten.

Methoden und Projekte zur Deponiebelüftung im internationalen Vergleich
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Auch nach dem Ende der Ablagerung emittiert Deponiegas noch über Jahrzehnte aus geschlos-senen Siedlungsabfalldeponien. Eine energetische Gasnutzung ist dabei an vielen Standorten über Zeiträume von 10 bis 20 Jahren möglich und im Geltungsbereich der Europäischen Ab-fallgesetzgebung auch verbindlich vorgeschrieben. Nach Beendigung der energetischen Nut-zung wäre in der Regel noch eine langfristige Deponierestgasbehandlung erforderlich, um eine konsequente Vermeidung von Methanemissionen in die Atmosphäre zu gewährleisten. Darüber hinaus treten innerhalb dieser Zeiträume (und auch darüber hinaus) Setzungen auf, welche eine potenzielle Gefahr für die Funktionsfähigkeit eines Oberflächenabdichtungssystems darstellen.

Ableitung standortspezifischer Nachsorgeentlassungskriterien: Fallstudien
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Deponien bedürfen einer Nachsorge um negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu verhindern. Die Nachsorge umfasst in erster Linie die Erfassung und Behandlung der noch ent-stehenden Emissionen, die die Kontrolle des Deponiekörpers und der deponietechnischen Ein-richtungen sowie alle dafür notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten umfasst. In Österreich befinden sich derzeit an die 100 Deponien (vorwiegend Baurestmassen- und “Haus-mülldeponien“) in der durch die Deponieverordnung geregelten Nachsorgephase. Diese Depo-nien können aus der Nachsorge entlassen werden, wenn aus der Sicht der zuständigen Behörde keine Gefährdung für Mensch und Umwelt mehr zu erwarten ist.

MBT-Landfill as Carbon Sink – Evaluation of Longterm Incubation Tests
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Target of MBT (mechanical biological treatment of wastes) is to mineralise and to stabilise waste organic matter. This leads to a reduction of emissions after landfilling the pretreated wastes. It is well known, that MBT-landfills can be seen as a carbon sink, but there is a deficit in knowledge about the time frame respectively which share of organic carbon will remain in the landfill over long period.

Landfill mining – Goldgruben am Stadtrand?
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Prognosen zeigen, dass im Jahr 2050 ca. 9,3 Milliarden Menschen auf der Erde leben und Produkte konsumieren werden (DSW 2011). Neben Grundnahrungsmitteln wird demnach, durch sich ändernde Konsummuster, auch der Verbrauch an industriellen Rohstoffen stark ansteigen. Die Folgen dieser Entwicklungen sind klar: Preise für mineralische und energetische Rohstoffe werden weiter steigen - ebenso der damit verbundene CO2-Ausstoß. Die Suche nach alternativen Ressourcenquellen und Lösungen sollte also schon heute unsere Aufgabe sein.

Improving the Gas Yield by Upgrading the Gas Collection System and Water Infiltration
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
It is often reported that a rapidly diminishing landfill gas production occurs. There may be many reasons caused by the degradation process, eg oxygen may influence the biocenosis or there is too little water content. A water infiltration could enhance the development of gas again. Just recently it is also clear that the gas collection itself is subject to aging and should be replaced by new system, or at least revised. Practical examples show a nearly 50 % increase in gas yields.

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