Neuere Entwicklungen auf dem Gebiet der Deponiegastechnik – Modifizierte Gasprognose mit veränderlichen Halbwertszeiten – Ergebnisse eines F+E Projektes Premium
© Verlag Abfall aktuell (1/2015)
Im Folgenden soll erneut versucht werden, wie bereits anlässlich der Tagungen der letzten Jahre, einen Überblick darüber zu geben, was sich auf dem Gebiet der Deponiegastechnik wesentliches getan hat und über das ansonsten nicht bei dieser Tagung an anderer Stelle berichtet wird.

Innovatives Monitoringtool zur Bewertung von Methanemissionen
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Ziel der Deponieverordnung ist es, den Austritt von Deponiegas aus einer Deponie, in der noch biologisch abbaubare Abfälle abgelagert wurden, weitestgehend zu minimieren. Die Messung und Bewertung diffuser Emissionen, insbesondere von Methan (CH4), stellt somit eine wichtige Voraussetzung dar, um die Einhaltung der geforderten Grenzwerte nachzuweisen.

Deponiebelüftung unter Einsatz des Inspiro®-Verfahrens – Beispiele/Projekte im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative
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Die Initiative wurde 2008 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ins Leben gerufen. Ziel ist die CO2-Emissionen bis 2050 um 80 bis 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken.

Messung von Gasemissionen aus Deponien – Erfahrungen aus der Praxis
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Deponiegasemissionen aus Abfalldeponien zählen weltweit zu den größten anthropogenen Methanquellen und tragen in erheblichem Maße zum Klimawandel bei. In den vergangenen Jahren wurden daher in Deutschland mehrere Regelungen zur Verminderung dieser Emissionen eingeführt. So ist die Ablagerung von unbehandeltem Hausmüll seit 2005 verboten.

Stabilisierung einer Altdeponie durch in-situ Belüftung – Begleituntersuchungen und Erfolgsnachweis
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Die Deponierung organikhaltiger Abfälle stellt weltweit ein großes umweltrelevantes Problem dar. Die EU gibt daher in der Richtlinie über Abfalldeponien (1999/31/EG) vor, dass die abzulagernde Menge an biologisch abbaubaren Abfällen schrittweise bis zum Jahr 2016 zu reduzieren ist, um „das Entstehen von Methangas in Deponien und somit die Erwärmung der Erdatmosphäre einzudämmen“.

Pflichten des Deponiebetreibers aus Vorschriften zu Arbeitsschutz und Anlagensicherheit
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Auf einer Deponie sind insbesondere die Beschäftigten in der Deponiegasanlage einer Reihe von Gefährdungen ausgesetzt. Es ist die Pflicht des Deponiebetreibers, die Anlage so sicher zu betreiben, dass keine unzulässigen Beeinträchtigungen der Bevölkerung und der Umwelt entstehen sowie den Betrieb so zu regeln, dass von den eingesetzten Arbeitsmitteln (Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen) keine Gefährdungen für seine Beschäftigten ausgehen bzw. die Gefährdungen so gering wie möglich gehalten werden.

Ertüchtigung und Anpassung einer Deponieentgasungsanlage bei zurückgehenden Gasvolumenströmen und -Konzentrationen mit ersten Betriebserfahrungen
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Seit dem Ende der Deponierung von Abfällen mit organischen Bestandteilen entsprechend den Vorgaben der Deponieverordnung im Jahr 2005 reduzierte sich die produzierte Deponiegasmessung bei vielen Deponien deutlich. In Verbindung mit den bei diesen Deponien oftmals vorhandenen älteren Deponieentgasungsanlagen ergibt sich ein Bedarf für eine Anpassung an die geänderten Bedingungen. Im Folgenden wird die erfolgreich durchgeführte Ertüchtigung und Anpassung der Deponieentgasungsanlage der Deponie Schwaigern-Stetten im Landkreis Heilbronn vorgestellt.

Erfahrungen aus der Anlagenbemessung und dem Anlagenbetrieb bei Deponien in der Schwachgasphase
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Viele Deponien oder Deponieabschnitte kommen in den nächsten Jahren aufgrund zurückgehender Deponiegasmenge in eine Phase in der vorhandene Gasbehandlungstechniken, insbesondere Gasmotoren, zu groß und zu wenig flexibel sind, um auf Änderungen im Gasaufkommen reagieren zu können. Damit stehen viele Deponiebetreiber unmittelbar oder in naher Zukunft vor der Fragestellung wie die Behandlung / Verwertung des zu erfassenden Deponiegases am zielführendsten langfristig gewährleistet werden kann und welche Maßnahmen hierfür zu ergreifen sind.

Verbesserung des Deponie-Langzeitverhaltens durch kombinierte in-situ Bewässerung und Belüftung
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Auch nach dem Ende der Ablagerungsphase wird in geschlossenen Siedlungsabfalldeponien noch über Jahrzehnte Deponiegas gebildet, wenn diese vollständig oder zum Teil mit reaktiven (d. h. biologisch abbaubaren) Abfällen verfüllt wurden. Eine energetische Gasnutzung ist dabei an vielen Standorten über Zeiträume von 15 bis 25 Jahren (Erfahrungswerte, die tatsächliche Dauer der Gasnutzung wird maßgeblich von deponie- und standortspezifischen Einflussfaktoren wie z. B. Feuchtegehalt der Abfälle und Infiltrationsmengen in die Deponie, Anteil der biologisch verfügbaren Abfälle am Gesamtabfall, etwaige Hemmungen der Gasbildung infolge toxischer Substanzen, etc.) möglich und im Geltungsbereich der Europäischen Abfallgesetzgebung auch verbindlich vorgeschrieben (EU-Deponierichtlinie, 1999).

Deponiebelüftungsprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative
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Aus Deponien unkontrolliert entweichende Methanemissionen weisen eine hohe Klimarelevanz auf, zumal sie sich auch in stillgelegten Siedlungsabfalldeponien noch über Jahrzehnte bilden. Eine energetische Gasverwertung des gefassten Deponiegases erfolgt häufig nur etwa 10 bis 15 Jahre nach Beendigung der Abfallablagerung. Nach der Gasverwertungsphase wird jedoch noch eine langfristige Deponierestgasbehandlung erforderlich, um eine konsequente Vermeidung von Methanemissionen mit ihren erheblichen Klimaauswirkungen zu gewährleisten.

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