Möglichkeiten der energieoptimierten Einstellung von Deponiegasanlagen
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Mit zunehmendem Alter des Deponiekörpers entsteht vermehrt Schwachgas. Für Standorte mit energetischer Nutzung besteht die Notwendigkeit einen Mindestbrennwert des Deponiegases zu gewährleisten. Dadurch kommt es häufig zu einem drastischen Rückgang des erfassbaren Deponiegases mit der Konsequenz von zunehmenden Gasaustritten und unwirtschaftlichen Gasverwertungseinrichtungen. In diesem Bericht werden Optimierungsmöglichkeiten bei der Einstellung und Ausstattung der Entgasungsanlage betrachtet.

Aerobe in situ Stabilisierung zur Reduktion klimarelevanter Deponiegasemissionen - Förderung über die Nationale Klimaschutzinitiative
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Die aus Deponien unkontrolliert entweichenden Methanemissionen weisen eine hohe Klimarelevanz auf, zumal sich auch in stillgelegten Siedlungsabfalldeponien noch über Jahrzehnte Deponiegas bildet. Eine energetische Gasverwertung des gefassten Deponiegases erfolgt häufig nur etwa 10 bis 15 Jahre nach Beendigung der Abfallablagerung. Nach Abschluss der Gasverwertungsphase wird jedoch noch eine langfristige Deponierestgasbehandlung erforderlich, um eine konsequente Vermeidung von Methanemissionen mit ihren erheblichen Klimaauswirkungen zu gewährleisten.

Stand der Arbeiten zur VDI Richtlinie 3790 Blatt 2 „Emissionen von Gasen, Gerüchen und Stäuben aus diffusen Quellen – Deponien“
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Die VDI 3790 Blatt 2 wurde im Dezember 2000 im Weißdruck veröffentlicht. Standen zu diesem Zeitpunkt überwiegend die Geruchsemissionen im Vordergrund, so hat sich diese Situation durch die Weiterentwicklung der rechtlichen Vorgaben doch so wesentlich verändert, dass eine Überarbeitung notwendig wurde.

Betriebserfahrungen mit einer DKI I-Deponie (Sickerwasser, Gasbildung, Staubentwicklung, Abfallarten)
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2014)
Der Landkreistag Baden-Württemberg hat in seinem Monitoringbericht zu den Deponiekapazitäten des Jahres 2012 in Baden-Württemberg ausgeführt, dass zur Deckung des derzeitigen Jahresaufkommens mineralischer Abfälle der Zuordnungswerte DK I ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Das Pferd von hinten aufzäumen
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2013)
Werden kommunale Bioabfälle nur deponiert, sind sie klimaschädlich. Dabei könnten sie zu einer europaweit bedeutsamen Energieressource reifen: Aus dem Bioabfall lässt sich durch Trockenfermentation Biogas herstellen! Welche Verfahren aber sind an welchem Standort richtig - automatisierte, kontinuierliche oder diskontinuierliche Batch-Verfahren?

Boxenvergärung mit innovativem Wärmekonzept
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Am Standort der noch betriebenen Deponie Dörpen fällt nach 21 Jahren aktiver Deponieentgasung nur noch Gas mit verringertem CH4-Gehalt an. Die Nutzung in einem angeschlossenen BHKW musste daher eingestellt werden. Derzeit wird auf dem Deponiestandort eine Boxenvergärungsanlage mit Intensiv- und Nachrotte errichtet. Der Eigenwärmebedarf der neuen Anlage wird durch thermische Verwertung des schwachen Deponiegases gedeckt. Im dazu eingesetzten E-Flox-Kessel kann Deponiegas mit bis zu nur 6 % CH4 eingesetzt werden. Schwaches Deponiegas wird thermisch genutzt und gutes Biogas aus der neuen Boxenvergärungsanlage wird vollständig in einem neuen BHKW elektrisch und thermisch verwertet und der eingespeiste Strom gemäß EEG 2012 mit 16 Ct/kWh vergütet.

Erfahrung mit dem Einsatz von Mikrogasturbinen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Mikrogasturbinen sind eine sinnvolle Alternative zu Gasmotoren. Die Vorteile von Gasturbinen sind, dass sie selbst bei niedrigen Methangehalten im Gas noch betrieben werden können und außerdem – soweit Capstone Turbinen betroffen sind - keine weiteren Betriebsstoffe benötigen und wartungsarm sind.

Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur Vermeidung von Deponiegasemissionen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Seit Juni 2005 ist die Ablagerung von biologisch abbaubaren Abfällen in Deutschland nicht mehr zulässig, so dass die nach diesem Zeitpunkt abgelagerten Abfälle nicht mehr zur Deponiegasbildung beitragen. Auch wurden bereits in den Jahren vor 2005 hunderte ehemalige Hausmülldeponien geschlossen. Die Gasbildung in deutschen Deponien erfolgt ausschließlich aus älteren Ablagerungen und ist daher mit voranschreitendem biologischem Abbau rückläufig.

Neues auf dem Gebiet der Deponiegastechnik: Stand – Ausblick – offene Fragen
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Im Folgenden soll erneut versucht werden, wie bereits anlässlich der Tagungen der letzten Jahre, einen Überblick darüber zu geben, was sich auf dem Gebiet der Deponiegastechnik wesentliches getan hat und über das ansonsten nicht bei dieser Tagung an anderer Stelle berichtet wird.

Technische Umsetzung der Methanoxidation bei Deponien
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2013)
Das Potenzial der mikrobiellen Methanoxidation zur Verminderung so genannter Schwachgasemissionen wurde vielfach erkannt und hat Eingang in die 2009 in Kraft getretene Deponieverordnung gefunden. Der jüngste IPCC Bericht führt die Methanoxidation in Biofiltern oder optimierten Deponieabdeckschichten als Schlüsseltechnologie zur Reduzierung deponiebürtiger Methanemissionen an. Seit Neuerem hat UNFCC (2011) die Methanoxidation als Instrument im Handel mit Kohlendioxidzertifikaten zugelassen.

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