Der Energieberg Georgswerder - Die Nachnutzung einer Deponie durch Energieerzeugung, Infotainment und als Freizeitfläche
© Wasteconsult international (12/2014)
Vor etwa drei Jahren wurde die Deponie Georgswerder zum Energieberg. Ein Ort, der bis dahin für sorglosen Umgang mit der Natur stand, wurde zu einem Symbol des Wandels und einer positiven Zukunftsvision.

inspiro - Environmental Excessive Extraction Klimaschutz mittels kontrollierter und effizienter Deponieentgasung
© Wasteconsult international (12/2014)
Bis Mitte 2005 war in Deutschland die Ablagerung unvorbehandelter Siedlungsabfälle mit organischen Inhaltstoffen zugelassen. Durch mikrobielle Umsetzung wird nach wie vor Deponiegas in erheblichem Umfang gebildet.

Abdichtung einer Altablagerung und Überbauung als Parkfläche mit Einsatz von Stahlwerkschlacken
© Wasteconsult international (12/2014)
Auf einer heterogenen gering tragfähigen Altablagerung (Haldenvolumen ≈ 1,7 Mio. m3) konnte mit dem Einsatz von Stahlwerkschlacken (LDS) für Gasflächenfilter, Barrieren und Tragschichten sowie mit Geokunststoffen eine robuste Oberflächenabdichtung und eine rd. 5 ha große Verkehrsfläche realisiert werden.

depSIM – Einsatz und Potentiale der numerischen Deponiesimulation
© Wasteconsult international (12/2014)
Im Beitrag wird ein mechanisches Modell zur gekoppelten Berechnung der wesentlichen Prozesse innerhalb des Deponiekörpers vorgestellt. Als Randbedingungen können die äußere Temperatur, Druck und die Verschiebung vorgegeben werden.

Sicherheitsrisiko Deponiegas – Gefährdungspotential und Abwehrmaßnahmen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Gefährdungen, die durch das Entstehen von Deponiegas ausgehen, zu analysieren, aufzuzeigen und das Gefährdungspotential durch eine umfassende Betrachtung zu minimieren. Zunächst wurde in einem ersten Erhebungsschritt das Gefährdungspotential für Österreich erhoben. Dazu wurden alle Deponien und Altlasten über 25.000 m3 mit organischem Inhalt ermittelt und eruiert, ob und welche Bebauung bzw. kritische Infrastruktur sich auf oder im Umkreis der Flächen befindet. Im einem nächsten, vertieften Erhebungsschritt wurden für das Bundesland Salzburg zusätzlich auch alle Verdachtsflächen und registrierten Altablagerungen mit organischem Inhalt erhoben und wiederum ermittelt, ob und welche Bebauung bzw. kritische Infrastruktur sich auf oder im Umkreis der Flächen befindet.

Einsatz von Stirlingmotoren zur Deponiegasverstromung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die Stirlingmotorentechnik erlebt derzeit, auf Grund veränderter energiepolitischer Rahmenbedingungen sowie technischer Neuerungen, eine Renaissance. Die schwedische Firma „cleanergy“ kaufte die Patentrechte des ehemaligen, in Deutschland entwickelten, „Solo“ Stirlingmotors. Im Rahmen intensiver Entwicklungsarbeiten wurde durch „cleanergy“ unter anderem eine Brennereinheit für den Stirlingmotor adaptiert (Mild-combustion Brenner). Mit dieser Brennereinheit kann unter anderem auch Deponiegas katalytisch und sehr schadstoffarm verbrannt werden. Weiterhin wurde eine anschlussfähige BHKW-Kompaktanlage, mit Steuereinheit, Generator sowie Wärmetauscher konzipiert.

Eliminierung von H2S aus Biogas unter Verwendung von Aschen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Aschen aus der Biomassefeuerung (Holzasche), MVA-Rostasche aus der Abfallverbrennung und aufbereitete (entmetallisierte) MVA-Rostasche besitzen die Fähigkeit, CO2und H2S chemisch zu fixieren. Inwiefern ein einfaches statisches System technisch für die Eliminierung von H2S geeignet ist, wurde in insgesamt 20 Tests im Technikums-Maßstab im Labor untersucht. In größerem Maßstab wurden bereits fünf Tests erfolgreich durchgeführt. Unter Verwendung von nicht aufbereiteter MVA-Rostasche aus Italien wurde dabei eine Reinigungsleistung von ≥ 98% erzielt. Weitere Tests in semiindustriellem Maßstab werden ab Juli 2014 mit Biomasseaschenproben aus Tirol durchgeführt.

Anwendung von Unmanned Aerial Vehicle Technologien bei der Planung und Bewirtschaftung von Deponien
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die Planung, der Bau und die Bewirtschaftung von Deponien und Deponiekompartimenten erfordert als Grundlage eine Vielzahl von Vermessungsdaten und Geoinformationen. Für die Planungsphase ist die Standorteignung gemäß Deponieverordnung, die Kenntnis der Geländetopographie als auch die Rahmenbedingungen in Bezug auf den Immissionsschutz für Anrainer von wesentlicher Bedeutung. In der Bau- und Betriebsphase stehen bautechnische und logistische Anforderungen der Materialdisposition im Vordergrund. Als Instrument der strategischen und wirtschaftlichen Planung als auch zur Erfüllung der rechtlichen Rahmenbedingungen ist die regelmäßige Feststellung der Ablagerungs- bzw. Restkubatur der Kompartimente von wesentlicher Bedeutung. Die Erfassung von Geländedaten und geographischen Informationen erfolgt derzeit meist auf Basis von terrestrischen Vermessungen.

Deponierung umweltrelevanter Schlämme in geosynthetischen Schläuchen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Schlämme können sowohl im Zuge natürlicher Sedimentationsvorgänge, häufig jedoch als ein ungewolltes Nebenprodukt industrieller Prozesse entstehen. Sowohl im Hinblick auf den Transport als auch hinsichtlich der stofflichen Verwertung (z.B. bei Kontamination) bereiten Schlämme Probleme. Industriell entstandene Schlämme werden häufig in der Nähe des Produktionsstandortes in Becken deponiert. Aus jüngerer Vergangenheit sind Fälle bekannt, bei denen Lagerflächen unter den jeweiligen örtlichen politischen und ökonomischen Randbedingungen nach derzeitigem technischen Verständnis möglicherweise unzureichend geplant, ausgeführt und bewirtschaftet wurden. Die Schlammentwässerung in geotextilen Schläuchen stellt ein alternatives Verfahren zur Lagerung bei gleichzeitiger positiver Veränderung der mechanischen Eigenschaften der Schlämme dar.

Nachweis und Kontrolle von Geokunststoffen gemäß DVO und ÖN S 2082
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die DVO 2008 erlaubt grundsätzlich den Einsatz alternativer Abdichtungs und Drainagekomponenten, die aus geosynthetischen Komponenten bestehen. Die hierfür zu erfüllenden Anforderungen und Randbedingungen werden in Abhängigkeit der Deponieklasse beschrieben. In Abschnitt 5 und 6 sowie in Anhang 3 der DVO sind die entsprechenden Grenzwerte bzw. Mindestanforderungen definiert. Hierzu ist entsprechend der Nachweis der Gleichwertigkeit der Geokunststoffe zu führen. Für geosynthetische Tondichtungsbahnen (GBR-C) sind dies die ausreichende Dichtungswirkung und die langfristige Beständigkeit, für geosynthetische Drainagebahnen die Langzeitableitfähigkeit von Meteorwasser unter permanenter Belastung.

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