Deponierung und Verwertung von gefährlichen Abfällen im Kali- und Steinsalzbergbau
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz ist der Begriff Entsorgung der Oberbegriff für Beseitigung und Verwertung. Bei der Untertagedeponie steht die langzeitsichere Beseitigung der Abfälle im Vordergrund. Bei der Untertageverwertung werden die stofflichen Eigenschaften von weniger kontaminierten Abfällen genutzt, um die bergrechtlich bestehenden Versatzpflichten für ausgewählte Bereiche der Grube zu erfüllen.

Kohlenstoff- und Stickstoffbilanzen bei der in-situ Belüftung von Altablagerungen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Deponien sind sehr uneinheitliche Strukturen, u.a. wegen der großen Unterschiede im abgelagerten Abfall, dem Alter, klimatischen Gegebenheiten und der verwendeten Deponietechnik. Es lassen sich nichtsdestotrotz allgemeine Gesetzmäßigkeiten ableiten. Alte Hausmüllablagerungen z.B., die nicht vorbehandelte Abfälle enthalten, können jahrhundertelang problematische Stoffe über das Sickerwasser emittieren, während man davon ausgeht, dass Deponiegasemissionen mehrere Jahrzehnte nach Ablagerungsende ein umweltverträgliches Maß erreichen.

Kohlenstoffsenke Deponie - Restkohlenstoffgehalt nach Aerobisierung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Die mechanisch biologische Behandlung von Restabfall (MBA) hat das Ziel die enthaltenen organischen Ursprungssubstanzen zu mineralisieren bzw. zu stabilisieren. Dies führt zur deutlichen Verringerung von Emissionen nach der abschließenden Deponierung. Weiters kann eine MBA-Deponie auch als Kohlenstoffsenke betrachtet werden, da ein Teil der stabilisierten Kohlenstoffverbindungen über lange Zeiträume nicht abgebaut wird. Welcher Kohlenstoffanteil schlussendlich langfristig im Deponiegut verbleibt, ist derzeit jedoch nicht bekannt.

Massenmanagement beim Bau von Deponien aus planerischer Sicht
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Ein Massenmanagement bestimmter Materialien beim Deponiebau kann u.a. ökonomische Vorteile bewirken, wie z.B. Kostenersparnisse, welche aufgrund günstiger Zeitpunkte der Akquisition sowie positive Auswirkungen auf den Bauablauf entstehen können. Auch die Verknüpfung verschiedener Projekte in materialspezifischer Hinsicht lassen sich durch eine gute Planung aufeinander abstimmen.

Deponie Kapiteltal, DK I-Erweiterung – „Deponie auf Deponie“
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Bei allem abfallwirtschaftlichen Engagement zur Vermeidung, Wiederverwendung und Recycling verbleibt am Ende eine Teilmenge zur Beseitigung. Hierfür müssen Kapazitäten geschaffen und vorgehalten werden.

Randbedingungen entscheiden über Rentabilität
© Rhombos Verlag (9/2016)
Zum Rückbau deponierter Abfälle gibt es Erkenntnisse über die erzielbare Produktqualität und die geeigneten Aufbereitungstechniken

Situation der Deponiebedarfsdeckung in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Als im Jahr 2005 nach dem Ende der TASi-Übergangsregelung nach mehr als einem Jahrzehnt die Deponierung unvorbehandelter organischer Abfälle beendet wurde, wurde sowohl von der Politik wie auch den Medien das „Ende der Deponierung in Deutschland“ verkündet.

Ergebnisse des BMBF-Verbundvorhabens „TÖNSLM – Rückgewinnung von Ressourcen aus Siedlungsabfalldeponien“
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Anhand des BMBF-Forschungsvorhaben „r³-Strategische Metalle – Verbundvorhaben: TÖNSLM – Entwicklung innovativer Verfahren zur Rückgewinnung ausgewählter Ressourcen aus Siedlungsabfall- und Schlackedeponien“ konnte der Rückbau von Deponat mit dem Ziel der Wertstoffgewinnung umfassend betrachtet werden.

(K)ein Weg zur Deponie?!
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2016)
Rechtsfragen der Erschließung und andere Zulassungsfragen aus der aktuellen Rechtsprechung

Ökonomischer Vergleich von konventionellen Stilllegungs- und Nachsorgemaßnahmen mit dem Deponierückbau
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Anhand einer exemplarischen Musterdeponie wird ein integriertes Planungsmodell zur betriebswirtschaftlichen Bewertung von Deponierückbauprojekten unter Unsicherheit vorgestellt.

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