Zur Entwicklung des Deponierechts am Beispiel des Annahmeverfahrens
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2012)
Die Entwicklung des Deponierechts ist zumindest für den Ausschnitt der Vorschriften über die Zulassung und die Anforderungen an die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen nach dem Stand der Technik zugleich Spiegelbild der Entwicklung des Abfallrechts. Deswegen erscheint es sachgerecht, im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung abfallrechtlicher Vorschriften auch die Veränderung deponierechtlicher Vorschriften in den Blick zu nehmen.

Sonderabfalldeponie Hoheneggelsen - Standortbestimmung im Rahmen der Nachsorgephase
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
Wenn die zuständige Behörde zu dem Schluss kommt, dass aus dem Verhalten einer stillgelegten Deponie zukünftig keine Beeinträchtigungen des Wohls der Allgemeinheit zu erwarten sind, kann sie die Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen aufheben und den Abschluss der Nachsorgephase feststellen. Für die als Grubendeponie betriebene Sonderabfalldeponie Hoheneggelsen erfolgt anhand des derzeitigen Deponieverhaltens unter Berücksichtigung der besonderen standortspezifischen Verhältnisse eine erste Standortbestimmung auf dem Weg zur Entlassung aus der Nachsorge.

Sanierung Deponie Bonfol: Technisch und organisatorisch eine Herausforderung
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
2000 wurde auf der Basis der schweizerischen Altlastenverordnung die Sanierung der Sonder-mülldeponie Bonfol im Kanton Jura (Nordwestschweiz) gefordert. Seitdem arbeiten zahlreiche Experten daran, modernste Technik in vielen Bereichen zusammenzuführen und aufeinander abzustimmen. Denn bislang gibt es weltweit kaum Erfahrungen mit der definitiven Sanierung einer rund 180 Meter langen, rund 120 Meter breiten und bis zu 10 Meter tiefen Deponie, die zum überwiegenden Teil Abfälle aus der chemischen Produktion enthält.

Erfassung und Sanierung von Schäden in Deponieentwässerungsleitungen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Deponieentwässerungsleitungen haben eine bedeutende Rolle im Lebenszyklus einer Deponie. Ordnungsgemäß funktionierende Entwässerungsleitungen sind deshalb für jeden Deponiebetrei-ber von hoher Bedeutung. Sowohl in der Deponieverordnung (DepV) wie auch in der zwischen-zeitlich außer Kraft getretenen TA Siedlungsabfall (TASI) wird die Bedeutsamkeit dieser Lei-tungen für die Betriebs- als auch für die Nachsorgephase explizit hervorgehoben. Daher muss deren Wartung aus Betriebsgründen zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein, erforderliche Sanie-rungen sollten aus Kostengründen frühzeitig erfolgen.

Methoden und Projekte zur Deponiebelüftung im internationalen Vergleich
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Auch nach dem Ende der Ablagerung emittiert Deponiegas noch über Jahrzehnte aus geschlos-senen Siedlungsabfalldeponien. Eine energetische Gasnutzung ist dabei an vielen Standorten über Zeiträume von 10 bis 20 Jahren möglich und im Geltungsbereich der Europäischen Ab-fallgesetzgebung auch verbindlich vorgeschrieben. Nach Beendigung der energetischen Nut-zung wäre in der Regel noch eine langfristige Deponierestgasbehandlung erforderlich, um eine konsequente Vermeidung von Methanemissionen in die Atmosphäre zu gewährleisten. Darüber hinaus treten innerhalb dieser Zeiträume (und auch darüber hinaus) Setzungen auf, welche eine potenzielle Gefahr für die Funktionsfähigkeit eines Oberflächenabdichtungssystems darstellen.

Gleichwertigkeitsnachweise für geosynthetische Produkte nach DVO 2008
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Die DVO ermöglicht den Einsatz von geosynthetischen Produkten auch insbesondere, wenn die Neigung des Untergrundes oder Deponiekörpers, auf dem das Abdichtungssystem errichtet werden soll, größer oder gleich 1:2 ist. Für geosynthetische Abdichtungselemente, wie zum Bei-spiel Tondichtungsbahnen (GBR-C), muss der Nachweis der technisch gleichwertigen Dich-tungswirkung und Beständigkeit erbracht werden. Für geosynthetische Drainagebahnen ist ins-besondere der Nachweis der Dränfähigkeit unter langzeitlichen Belastungen zu führen.

Erosionsprobleme beim Bau von Abdichtungs- und Rekultivierungsschichten
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Bei der Abdeckung von Deponien kommt es annähernd bei jedem Projekt zu Erosionserschei-nungen in der Rekultivierungsschicht. Sofern diese, wie in den meisten Fällen, von geringfügi-gem Umfang sind (siehe Abb. 1 und Abb. 2) und so mit einfachen Mitteln wieder saniert wer-den können, bleiben sie lediglich eine ärgerliche Randerscheinung. Nehmen die Erosionen jedoch größere Ausmaße an, bis hin zur Zerstörung des gesamten Abdeckungssystems inklusive eventueller Einbauten (siehe Abb. 3 bis Abb. 6), stellt sich unmittelbar die Frage nach Ursache und Schuld, so dass eine bis dahin eventuell harmonisch gelaufene und qualitativ hochwertig ausgeführte Baumaßnahme für alle Beteiligten unmittelbar nach Fertigstellung noch zu einem Albtraum werden kann.

Identification and Remediation of Damages to Landfill Drainpipes
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Landfill drainpipes play a significant role in the life cycle of a landfill. Properly functioning drainpipes are of high importance for any landfill operators. Both in the Landfill Ordinance and in the Technical Instructions on Municipal Waste (TA Siedlungsabfall (TASI), meanwhile repealed), the significance of drainpipes is explicitly highlighted for the operation as well as for the aftercare phase.

Site-Specific Aftercare Completion Criteria: Case Studies
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Municipal solid waste (MSW) landfills need to be managed after closure to assure the long-term protection of human health and the environment. Aftercare can be completed when the authorities consider a landfill to no longer pose a threat to humans and the environment.

Use of Ripened Dredged Material as Substrate for Landfill Recultivation
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Since 16 years some landfills in Mecklenburg-Western Pomerania were reclaimed with treated and aged dredged material. This reclamation substrate comes from the dredging-processes to maintain water depths in the port of Rostock.

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