Kanalschlämme, Kanalsande und Sinkeimerinhalte – Abfälle aus kommunalen Abwasseranlagen und deren Entsorgung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2014)
Ein verändertes Wasserkonsumverhalten der Bevölkerung, zurückgehender Wassereinsatz in der industriellen/gewerblichen Produktion sowie eine effizienter werdende Fremdwasservermeidung führen zu einem veränderten Abflussverhalten in den kommunalen Kanalisationen: Die geringeren zum Abfluss kommenden (Ab-)Wassermengen führen bei gleich bleibenden Kanalquerschnitten zu einer Verringerung der Fließgeschwindigkeit. Das fördert die Bildung von Ablagerungen durch Sedimentation der Abwasserinhaltsstoffe. Diese Sedimente wiederum neigen zur Faulung und damit zur Bildung von Geruchsstoffen, giftigen Gasen und betonaggressiven Säuren im Abwasser. Aus diesen Gründen ist es zur Gewährleistung möglichst optimaler Abflussverhältnisse und eines störungsfreien Betriebs oftmals erforderlich, die in den kommunalen Kanälen entstehenden Schlämme und Sande zu entnehmen. Entsprechendes gilt für die Inhalte der sog. Sinkkästen in den Straßenabläufen, welche einen mechanischen Rückhalt von Grobstoffen und Sanden gewährleisten sollen. Diese Vorgehensweise gehört zu den sog. Betreiberpflichten i.S.d. §§ 55, 60 Abs. 1 WHG5 i.V.m. dem technischen Regelwerk.

Verhalten organischer Mikro­verunreinigungen in einem kleinen urban überprägten Gewässer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Umfassende Untersuchungen an einem urban überprägten Fließgewässer zeigen, dass auf Grund der starken zeitlichen und räumlichen Konzentrationsschwankungen die Berechnung von Jahresdurchschnittswerten und die Auswahl repräsentativer Messstellen auf Basis nur vereinzelter Messungen an wenigen Gewässerabschnitten mit großen Unsicherheiten behaftet sind.

Kanalreinigung per Wasserschwall: Ablagerungen im Kanal wirksam beseitigen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Sinkende Bevölkerungszahlen vielerorts in europäischen Städten sowie immer öfter lang anhaltende Trockenperioden sorgen bereits für sich alleine und in noch dramatischerem Ausmaße bei gemeinsamem Auftreten dafür, dass üble Gerüche durch immer mehr Straßen wabern und die dort lebenden Menschen belästigen.

Leicht und hoch belastbar: Kunststoff-Verbundwerkstoff zur Ableitung von Oberflächenwasser
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Das Jahr 2012 hat für Pipelife Deutschland perfekt begonnen, denn es gibt einen nennenswerten Neuzugang im Firmen-Portfolio: den Enviroblock, ein monolithisches Entwässerungssystem aus ‚PE-Beton’. Der verwendete Kunststoff-Verbundwerkstoff ‚CompoLith’ wird zu 100 Prozent aus hochwertigen Recycling-Materialien hergestellt.

Choleragefahr droht in Simbabwe: Mit Spenden aus Deutschland soll das Abwassersystem einer Schule in Afrika saniert werden
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Die St. Albert’s Secondary School in Simbabwe ist von der Schließung bedroht. Wegen eines völlig maroden Abwassersystems droht Choleragefahr. Eine private Spendenaktion in Deutschland soll helfen, die besorgniserregenden Zustände des Abwassersystems zu beseitigen.

Vom Ei zum Kreis: Berstlining zur Verbesserung der Hydraulik im Kanal
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2012)
Die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) Köln haben im Zuge einer Kanalerneuerung das Berstverfahren als Alternative zum Mikrotunnelbau getestet. Mit dieser Möglichkeit zur grabenlosen Erneuerung geschädigter Kanäle erhoffte sich der kommunale Dienstleister eine kostengünstige Lösung, die kaum in die vorhandene Infrastruktur eingreift. Nun liegen die ersten Erfahrungen auf dem Tisch.

Manchmal stinkt’s zum Himmel: Schwefelwasserstoff ist nicht nur lästig, sondern schädigt auch die Bausubstanz unter Tage
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2012)
Im sommerlichen Hannover des Jahres 2002 wurden Bürgerbeschwerden über üble, störende Gerüche aus der Kanalisation, mutmaßlich von Schwefelwasserstoff (H2S) herrührend, von der Tagespresse aufgegriffen. Insbesondere waren auch bevorzugte Stadtbereiche wie die Herrenhäuser Gärten, bzw. deren Anrainer, betroffen. Dies führte beim Betreiber des Abwasserkanalnetzes zu erheblichem Handlungsdruck. Ein Bericht aus dem Untergrund.

‚Kanaltapete’ – eine Erfolgsgeschichte im Untergrund: 40 Jahre Schlauchlining in Europa
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2012)
1971 – also vor rund 40 Jahren – wurde in London mit der ersten Installation eines Schlauchliners die Seite eins einer Erfolgsgeschichte aufgeschlagen. Heute ist Insituform weltweiter Marktführer der produzierenden und ausführenden Firmen und das Schlauchlining der uneingeschränkte Vorreiter der grabenlosen Kanal- und Rohrleitungssanierungsverfahren.

Wickelrohrverfahren als Stand der Technik
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2011)
Schon seit 1980 gibt es das Wickelrohrlining als grabenlose Sanierungs - technik für Rohrleitungen mit Einsatzschwerpunkt in Abwassernetzen. Hatte diese Technologie bis zum Jahr 2000 im deutschen Markt noch eher eine Nischenexistenz gefristet – verglichen etwa mit dem Boom im Bereich der Schlauchlining-Technologie – kam das Wickelrohr seither mittels mehrerer Verfahrensvarianten immer öfter zum Einsatz. Ein Blick auf die aktuelle Palette unterschiedlicher Wickelrohrvarianten verdeutlicht, welches Potenzial diese Technik heute und künftig hat.

Press-Zieh-Verfahren mit Bodenentnahme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2011)
Auf dem Baustellentag, den die Berliner Wasserbetriebe (BWB) anlässlich der WASSER BERLIN INTERNATIONAL am 4. Mai 2011 ausrichteten, stellte die Firma Josef Pfaffinger dem interessierten Fachpublikum eine Neuentwicklung auf dem Gebiet der grabenlosen Auswechslung von Rohrleitungen vor. Durch eine Abwandlung des in Berlin zur Auswechslung von Wasserleitungen üblichen Press-Zieh-Verfahrens wurde eine Abwasserdruckleitung DN 300 durch eine neue Leitung aus duktilen Kanal - rohren DN 500 der Firma Duktus Rohrsysteme Wetzlar GmbH trassengleich ersetzt. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Tracto Technik aus Lennestadt wurde eigens für diese Maßnahme neue Maschinentechnik entwickelt.

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Abwasserreinigung
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Hybridreaktor zur effektiven
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