Würzburg testet erstmals GFK-Einzelrohr-Lining
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Bei einer Überprüfung der Kanäle im städtischen Netz von Würzburg wurden u. a. Schäden im Hauptsiel 1 festgestellt - dem wichtigsten Zulaufkanal zur Kläranlage. Bei der Sanierung kamen auf einer Länge von ca. 875 m werksseitig hergestellte GFK-Rohre 2.110/1.260 mm zum Einsatz. Zudem gehörten die Kalibrierung, die Wasserhaltung, die Gerinnewiederherstellung und Angleichung in den angrenzenden Schächten, die Sanierung von Anschlussleitungen und die Erneuerung der Sinkkästenanschlüsse zum Sanierungsumfang.

Sanierung privater Kanäle
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Es steht schlecht um die privaten Leitungsnetze: Fachleute aus der Grundstücksentwässerung sprechen davon, dass rund die Hälfte der privaten Kanäle beschädigt sind. Verschiedene Sanierungstechniken stehen zur Auswahl. Ziel bei der Sanierung der Grundstücksentwässerung ist, dichte, standsichere und betriebssichere Abwasserleitungen über eine angestrebte Nutzungsdauer herzustellen.

Grundstücksentwässerung in NRW – Lünen sieht Riesenchance für Umsetzung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Nach der Novelle des nordrhein-westfälischen Landeswassergesetzes zur Überwachung von Grundstücksentwässerungen sind die Reaktionen der Kommunen landesweit sehr unterschiedlich. Beim Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL) denkt man gar nicht daran, die intakte Grundstücksentwässerung als Thema von der Agenda zu streichen, wie es derzeit vielerorts geschieht. Im Gegenteil: Das Potenzial, das die novellierte Rechtslage bietet, wird zu einem Update des Lüner Modells genutzt, welches die Prüfung der Anschlusskanäle nun mit der Inspektion der öffentlichen Kanalisation verbindet.

Gesamtheitliche Kanal-TV-Inspektion als Basis zur Sanierungsplanung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Täglich werden viele Kanäle erneuert, repariert oder saniert. Eine nachhaltige Kanaluntersuchung ist in den wenigsten Fällen Basis für eine gesamtheitliche Sanierungsplanung. Gesamtheitlich heißt, dass alle Rohre, also auch die Anschlusskanäle, genauestens untersucht und in der Lage vermessen sind bzw. in 3D dargestellt werden. Der Einsatz eines Kamerasystems mit elektronischer Lagevermessung, welches auch verzweigte Hausanschlüsse untersuchen kann, ist hierfür unabdingbar. Vorgestellt wird ein Modellprojekt zur Sanierungsplanung von Abwasserleitungen in der Sächsischen Gemeinde Weinböhla, bei dem im Rahmen einer Kanal-TV-Inspektion 3D-Technik zur Erfassung von Haupt- und Anschlussleitungen eingesetzt wurde.

Ein „großes Maul“ aus GFK für Unnas Kortelbach-Sammler
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Der Kortelbach-Sammler ist ein vor Jahrzehnten verrohrter und ins Kanalnetz der Stadt Unna integrierter begehbarer Maulprofil-Kanal. Schwerste Schäden und problematische Randbedingungen machten ihn zu einem dringlichen Sanierungsfall auf höchstem technischen Niveau. Die Sanierung durch ein Relining mit maßgefertigten GFK-Profilen setzte eine unterirdische Umleitung der Vorflut ebenso voraus wie eine teilweise Erneuerung der Bauwerkssohle: eine extreme Herausforderung für Planung, Projektvorbereitung und Baudurchführung.

Kunststoffrohrsysteme in der Praxis: Schweißverbindung mit integrierten Heizwendeln
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Mithilfe von in die Rohrwand integrierten Heizwendeln können Kunststoffrohre und Formteile stoffschlüssig, zugfest und dauerhaft dicht verschweißt werden. Die Heizwendelschweißung entspricht den Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. und gewährt eine qualitativ hochwertige Verbindung. Vorgestellt werden das Funktionsprinzip, die wichtigsten Entwicklungsstufen und mögliche Anwendungsbereiche anhand verschiedener Projekterfahrungen.

Verbesserte Software für Kanalkataster und Leitungsplanung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Eine neue Kanalkataster-Software verarbeitet und verwaltet auf Basis topografischer Daten Zustandsinformationen, hydraulische Daten und alle relevanten Informationen aus dem Arbeitsbereich. Mit einer erweiterten Leitungsplanungs-Software lassen sich datenbankgestützt Leitungsnetze zur Wasserversorgung bis hin zur Knoten-Detaillierung entwerfen und hydraulisch berechnen.

Leckortungsverfahren im erdverlegten Wasserverteilungsnetz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Lecks in Trinkwasserleitungen bergen ein hohes Risiko für die Lebensmittelsicherheit und mindern gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Trinkwasserversorgung. Zur schnellen Schadensbehebung müssen Versorger Undichtigkeiten im Trinkwassernetz möglichst präzise orten.

Kanalsanierung im Herzen Hamburgs
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Bereits 1842 begann die Hansestadt Hamburg, eine moderne Kanalisation zu errichten. Viele historische Kanäle – in Hamburg Siele genannt – sind immer noch in Betrieb und erfüllen wichtige Funktionen in der Entwässerung. Altersbedingt zeigen einige jedoch Sanierungsbedarf. Die Arbeiten gestalten sich nicht immer einfach, denn die historischen Stammsiele liegen im Herzen der Innenstadt und verlaufen mitunter in geringer Tiefe. Hohe Verkehrsbelastung, dichte Bebauung und anspruchsvolle Bodenverhältnisse erschweren die Arbeiten, wie ein Beispiel aus dem Stadtteil Hohenfelde zeigt. Dort erneuert Hamburg Wasser mit dem Kuhmühlen-Stammsiel und dem Geest-Stammsiel zwei der riesigen „Oldies“.

Kanalschlämme, Kanalsande und Sinkeimerinhalte – Abfälle aus kommunalen Abwasseranlagen und deren Entsorgung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2014)
Ein verändertes Wasserkonsumverhalten der Bevölkerung, zurückgehender Wassereinsatz in der industriellen/gewerblichen Produktion sowie eine effizienter werdende Fremdwasservermeidung führen zu einem veränderten Abflussverhalten in den kommunalen Kanalisationen: Die geringeren zum Abfluss kommenden (Ab-)Wassermengen führen bei gleich bleibenden Kanalquerschnitten zu einer Verringerung der Fließgeschwindigkeit. Das fördert die Bildung von Ablagerungen durch Sedimentation der Abwasserinhaltsstoffe. Diese Sedimente wiederum neigen zur Faulung und damit zur Bildung von Geruchsstoffen, giftigen Gasen und betonaggressiven Säuren im Abwasser. Aus diesen Gründen ist es zur Gewährleistung möglichst optimaler Abflussverhältnisse und eines störungsfreien Betriebs oftmals erforderlich, die in den kommunalen Kanälen entstehenden Schlämme und Sande zu entnehmen. Entsprechendes gilt für die Inhalte der sog. Sinkkästen in den Straßenabläufen, welche einen mechanischen Rückhalt von Grobstoffen und Sanden gewährleisten sollen. Diese Vorgehensweise gehört zu den sog. Betreiberpflichten i.S.d. §§ 55, 60 Abs. 1 WHG5 i.V.m. dem technischen Regelwerk.

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