Geophysik – wichtiges Hilfsmittel bei Sanierung und Rückbau von Brunnen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Das DVGW-Arbeitsblatt W 135 „Sanierung und Rückbau von Brunnen, Grundwassermessstellen und Bohrungen“ befindet sich derzeit in Überarbeitung, wobei auch die Anwendung geophysikalischer Messmethoden bei der Sanierung und vor dem Rückbau von Wasserfassungen berücksichtigt wird. Sperrverrohrte Brunnen des Festgesteins sind dabei oft eine Herausforderung und bedürfen in vielen Fällen sehr individueller Herangehensweisen. Über die Jahre haben sich dafür dennoch „Standardmessprogramme“ herausgebildet, die im Beitrag vorgestellt und an Beispielen erläutert werden. Planende Fachbüros und andere ausschreibenden Stellen können hieraus Hilfe und Anregung entnehmen.

Praxiserfahrungen beim Einsatz von Glaskugeln im Brunnenbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Seit über sechs Jahren werden Glaskugeln alternativ zu Sanden und Kiesen der DIN 4924 als Stützmaterial im Brunnenbau eingesetzt. Der vorliegende Beitrag berichtet über die Einführung sowie Erfahrungen beim Bau von Brunnen mit Glaskugeln und zeigt Möglichkeiten der Auslegung der Kugelgrößen und der entsprechenden Kontrolle auf der Baustelle auf.

Wissenschaftliche Konzepte für ein Monitoring des ökologischen Zustands des deutschen Küstenmeeres
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Aussagen zum Zustand und der Entwicklung von Küstenmeeren können nur durch langfristige Beobachtungen und Modellansätze erfolgen. Im Verbundprojekt WIMO (Wissenschaftliche Monitoringkonzepte für die Deutsche Bucht) werden Konzepte und Messverfahren entwickelt und bewertet, die sowohl grundsätzliche wissenschaftliche Fragestellungen behandeln, als auch den Anforderungen des behördlichen Monitorings im Rahmen der europäischen Gesetzgebung genügen.

Adsorbierbares organisch gebundenes Fluor (AOF) – ein weiterentwickelter Wasserqualitätsparameter zum Aufspüren von PFC-Hotspots
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Einige ausgewählte Vertreter aus der Stoffgruppe der poly- und perfluorierten Verbindungen (PFC) werden heutzutage routinemäßig mit genormten Verfahren von zahlreichen Laboren analysiert. Neuere Forschungsarbeiten ließen allerdings vermuten, dass mit dieser Analytik nur ein geringer Anteil an organischen Fluorverbindungen in der aquatischen Umwelt erfasst wird. Vor diesem Hintergrund entwickelte das TZW den neuen Gruppenparameter AOF, mit dem sich insbesondere Hot Spots von PFC, z. B. nach Verunreinigung durch Feuerlöschschäume, aufspüren lassen und womit das Ausmaß bislang mit der Einzelstoffanalytik nicht erfassbarer Organofluoranteile ermittelt werden kann.

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

Weiterentwicklung und Erprobung eines Wasseraufbereitungssystems für Kleinanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens wurde ein System zur Trinkwasseraufbereitung speziell für Kleinanlagen weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Ultrafiltrationsanlage mit einem speziellen Luft-Wasser-Spülsystem, das durch Kombination mit Zusatzmodulen an unterschiedliche Wasserbeschaffenheiten angepasst werden kann. Das System wurde unter Praxisbedingungen an periodisch trüb- (bis 20 NTU) bzw. huminstoffhaltigen (SAK 254 nm bis 31 m-1) Rohwässern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Wasseraufbereitungssystem für Kleinanlagen zur Verfügung steht, das auch für höher belastete Rohwässer eingesetzt werden kann.

Know-how und Hightech: Die Schlüsselrolle der deutschen Kunststoffrohr-Industrie für moderne Infrastruktursysteme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Die deutsche Kunststoffrohr-Industrie steht für einen innovativen Wirtschaftszweig, der bei Qualität und Know-how europaweit führend ist. Kunststoffrohre sind oftmals alles andere als Standardware. Vor rund 60 Jahren wurden die ersten Kunststoffrohrsystem ein Frankfurt bei der Firma Höchst verlegt. Heute spielen Kunststoffrohre bei praktisch jedem industriellen Prozess eine maßgebliche Rolle. Ein moderner Industriestandort wie Deutschland wäre ohne Kunststoffrohre nicht in der Lage, den Weltmarkt mit seinen hochwertigen Produkten zu beliefern. Der Beitrag zeigt, warum Kunststoffrohre auch für Industrieanwendungen die richtige Wahl sind.

Entfernung von organischen Spurenstoffen in naturnahen Filtersystemen – Eignung von Modellsystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Im vom BMBF geförderten Projekt „PRiMaT“ (Präventives Risikomanagement in der Trinkwasseraufbereitung) wurden am Institut für Wasserforschung in Schwerte Untersuchungen zum Verhalten von organischen Spurenstoffen bei Filtrationsverfahren im Zuge der Trinkwasseraufbereitung durchgeführt. Ziel der Untersuchungen war die Entwicklung eines Testsystems, das dem Anwender die kurzfristige Prüfung der Wasserwerksrelevanz ermöglicht.

Wasserwirtschaftliche Grundlagenuntersuchung europäischer Metropolen und Regionen – Ergebnisse für Hamburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Zur Beurteilung der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit städtischer Wasserunternehmen in Europa wurden im Rahmen des von der EU geförderten Projektes TRUST (Transitions to the Urban Water Services of Tomorrow) für elf Städte und Regionen Daten erhoben und hieraus der Blue-City-Index ermittelt. Die Freie und Hansestadt Hamburg schnitt hierbei mit einem sehr guten Ergebnis ab. Dieser Artikel beschreibt die Grundlageneinschätzung hinsichtlich der wasserwirtschaftlichen Nachhaltigkeit am Beispiel von Hamburg.

Analyse der Porenwasserdruck­messungen am Sylvensteindamm während des Schlitzwandbaus 2012
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Nach über 50 Betriebsjahren und einer Reihe von Nachrüstungsmaßnahmen werden das Dichtungs- und das Sickerwassermesssystem des Sylvensteinstaudammes von 2011 bis 2015 einer umfangreichen Ertüchtigung unterzogen. Hierbei ist im Jahr 2012 eine 70 m tiefe Dichtwand in den bestehenden Kern und den Untergrund der Talsperre eingebracht worden. Im Laufe des Baufortschrittes wurde dabei etwa die Hälfte der im Staudamm vorhandenen Porenwasserdruckgeber zerstört. Die beobachteten Porenwasserdrücke im Kern und im Untergrund des Dammes werden in diesem Artikel diskutiert.

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