Weiterentwicklung und Erprobung eines Wasseraufbereitungssystems für Kleinanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens wurde ein System zur Trinkwasseraufbereitung speziell für Kleinanlagen weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Ultrafiltrationsanlage mit einem speziellen Luft-Wasser-Spülsystem, das durch Kombination mit Zusatzmodulen an unterschiedliche Wasserbeschaffenheiten angepasst werden kann. Das System wurde unter Praxisbedingungen an periodisch trüb- (bis 20 NTU) bzw. huminstoffhaltigen (SAK 254 nm bis 31 m-1) Rohwässern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Wasseraufbereitungssystem für Kleinanlagen zur Verfügung steht, das auch für höher belastete Rohwässer eingesetzt werden kann.

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

Know-how und Hightech: Die Schlüsselrolle der deutschen Kunststoffrohr-Industrie für moderne Infrastruktursysteme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Die deutsche Kunststoffrohr-Industrie steht für einen innovativen Wirtschaftszweig, der bei Qualität und Know-how europaweit führend ist. Kunststoffrohre sind oftmals alles andere als Standardware. Vor rund 60 Jahren wurden die ersten Kunststoffrohrsystem ein Frankfurt bei der Firma Höchst verlegt. Heute spielen Kunststoffrohre bei praktisch jedem industriellen Prozess eine maßgebliche Rolle. Ein moderner Industriestandort wie Deutschland wäre ohne Kunststoffrohre nicht in der Lage, den Weltmarkt mit seinen hochwertigen Produkten zu beliefern. Der Beitrag zeigt, warum Kunststoffrohre auch für Industrieanwendungen die richtige Wahl sind.

Entfernung von organischen Spurenstoffen in naturnahen Filtersystemen – Eignung von Modellsystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Im vom BMBF geförderten Projekt „PRiMaT“ (Präventives Risikomanagement in der Trinkwasseraufbereitung) wurden am Institut für Wasserforschung in Schwerte Untersuchungen zum Verhalten von organischen Spurenstoffen bei Filtrationsverfahren im Zuge der Trinkwasseraufbereitung durchgeführt. Ziel der Untersuchungen war die Entwicklung eines Testsystems, das dem Anwender die kurzfristige Prüfung der Wasserwerksrelevanz ermöglicht.

Wasserwirtschaftliche Grundlagenuntersuchung europäischer Metropolen und Regionen – Ergebnisse für Hamburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Zur Beurteilung der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit städtischer Wasserunternehmen in Europa wurden im Rahmen des von der EU geförderten Projektes TRUST (Transitions to the Urban Water Services of Tomorrow) für elf Städte und Regionen Daten erhoben und hieraus der Blue-City-Index ermittelt. Die Freie und Hansestadt Hamburg schnitt hierbei mit einem sehr guten Ergebnis ab. Dieser Artikel beschreibt die Grundlageneinschätzung hinsichtlich der wasserwirtschaftlichen Nachhaltigkeit am Beispiel von Hamburg.

Verschneidung von Airborne Hydromapping und Fächerecholotvermessung bei Rheinfelden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Airborne Hydromapping ist eine neue Technologie für die hoch detaillierte Vermessung von Flüssen, Seen und Stauräumen. Das Lasersystem ist wasserdurchdringend und ermöglicht so die gleichzeitige Erfassung der Bathymetrie von Flachgewässern (Tiefen bis 8 m) sowie der Topographie des angrenzenden Vorlandes (Genauigkeit <10 cm). Den Gegensatz stellen klassische Fächerecholotaufnahmen von Gewässern in 2 bis 100 m Tiefe dar. Die Herausfor­derung ist nun die Lücke zwischen beiden zu schließen, indem man sie kombiniert wie dies am Beispiel Rheinfelden unter Verwendung von HydroVISH gezeigt wird.

Detaillierte Vermessung von Gewässersohlen mit dem Fächerecholot
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Ein Spezialgebiet der Geodäsie ist die Hydrographie, deren Aufgabe die Erfassung und Doku­mentation der Gewässersohle ist. Dies erfordert nicht nur eine spezielle und umfangreiche Gerätetechnik, sondern auch eine langjährige Erfahrung der Vermessungsingenieure. Die gewonnen Daten und Ergebnisse aus der Hydrographie dienen als Grundlage bei Strömungs­modellen, Volumenberechnungen und allen möglichen wasserbautechnischen Vorhaben. Wie auf allen Gebieten der Vermessung hat sich in den letzten Jahren auch die Mess-­ und Geräte­technik im Bereich der Hydrographie exorbitant entwickelt, indem DGPS und Flächenecholot­systeme zum Einsatz kommen, wie dies anhand von verschiedenen Beispielen in diesem Bei­trag dargestellt werden soll.

Analyse der Porenwasserdruck­messungen am Sylvensteindamm während des Schlitzwandbaus 2012
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Nach über 50 Betriebsjahren und einer Reihe von Nachrüstungsmaßnahmen werden das Dichtungs- und das Sickerwassermesssystem des Sylvensteinstaudammes von 2011 bis 2015 einer umfangreichen Ertüchtigung unterzogen. Hierbei ist im Jahr 2012 eine 70 m tiefe Dichtwand in den bestehenden Kern und den Untergrund der Talsperre eingebracht worden. Im Laufe des Baufortschrittes wurde dabei etwa die Hälfte der im Staudamm vorhandenen Porenwasserdruckgeber zerstört. Die beobachteten Porenwasserdrücke im Kern und im Untergrund des Dammes werden in diesem Artikel diskutiert.

Produkte liefern oder eine schlüsselfertige Lösung? Erfahrungen eines mittelständischen Technologie­anbieters im internationalen Kläranlagenbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Die Möglichkeiten für ein ausreichendes Wachstum sind für die zahlreichen Unternehmen der deutschen Wasserwirtschaft allein durch Projekte in Deutschland nicht mehr gegeben. Daher sind viele deutsche Unternehmen seit Jahren auch in internationalen Projekten engagiert und haben hierbei unterschiedliche Erfahrungen gemacht, über die berichtet wird.

Verwaiste Schifffahrtswege – Herausforderung und Chance
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
Einige Flüsse in Deutschland sind als Wasserstraßen verwaist. Einsparungen und eine radikale Verbesserung der Strukturgüte machen Renaturierungen wünschenswert. Hausherrin ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), ihr fehlt aber der Auftrag. Es bedarf politischer Entscheidungen, die Ingenieure anstoßen müssen. Mit der Oberweser wird ein verwaister Schifffahrtsweg beschrieben. Aus dem Rückblick in die wasserbaulichen Maßnahmen der Vergangenheit leiten sich die Renaturierungsbemühungen ab. Träger kann nur die WSV sein, länderübergreifende Flüsse müssen in einer Hand bleiben.

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Abwasserreinigung
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Hybridreaktor zur effektiven
anaeroben Abwasserreinigung