Wasserverlustmonitoring 4.0 – softwaregestützte Leckerkennung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Mit der Anpassung des Ansatzes von „Industrie 4.0“ auf die Methodik „Wasserverlustmonitoring 4.0“ sind die Zusammenführung aller vorhandenen Informationsquellen in einem Versorgungssystem sowie die permanente Auswertung und zeitnahe Verfügbarkeit der Bewertung gemeint. Anhand des Fallbeispiels der Stadtwerke Fellbach wird die Vernetzung der einzelnen Informationsquellen, wie die permanenten Zustandsdaten (Durchflussdaten) und die Daten zum Versorgungsnetz (hydraulisches Rechennetzmodell), aufgezeigt. Entsprechend der „4.0“-Methodik erfolgt die Integration der Information und die Anwendung von Cloud-Technologie zur zeitnahen Auswertung und Präsentation der Ergebnisse.

Einfluss von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) auf die Aufbereitung von Talsperrenwässern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Seit ca. 20 Jahren steigt die Konzentration des gelösten organischen Kohlenstoffes (DOC) in Gewässern Nordeuropas und Nordamerikas. In Deutschland sind insbesondere Trinkwassertalsperren in den Mittelgebirgen betroffen. Ziel des vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UfZ) koordinierten BMBF-Verbundforschungsvorhabens „Belastung von Trinkwassertalsperren durch gelösten organischen Kohlenstoff: Prognose, Vorsorge, Handlungsempfehlungen (TALKO)“ war es, die Prozesse bei der Mobilisierung und beim Abbau des DOC in den Einzugsgebieten von Trinkwassertalsperren zu identifizieren und Empfehlungen für eine integrative Bewirtschaftung unter Einbeziehung des DOC zu erarbeiten. Im Rahmen des Vorhabens wurde durch das TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser das Teilprojekt „Einfluss des DOC auf die Aufbereitung von Talsperrenwässern“ bearbeitet. Ziel war es, methodische Grundlagen zu entwickeln, um die Leistungsgrenzen der Flockungs- und Flockenfiltration bei steigenden DOC-Konzentrationen zu ermitteln. Außerdem sollte aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten die Ultrafiltration bei hohen DOC-Konzentrationen bietet.

Wasser für die Stadt am Meer: Küstennähe als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gefährdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil überdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erlösstruktur.

Hydraulischer Modellversuch zur Wiederherstellung der Überflutungssicherheit der Talsperre Malter
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Der Betrieb Oberes Elbtal der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) plant die Wiederherstellung der Überflutungssicherheit (Hochwassersicherheit nach DIN 19 700-10) der Talsperre Malter durch die Erweiterung der Hochwasserentlastungsanlage und die Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit der Armaturen im Umleitungsstollen. Aufgrund der besonderen Bauwerksgeometrien war zur Überprüfung und Optimierung der hydraulischen Leistungsfähigkeit des Vorentwurfs ein wasserbaulicher Modellversuch im Maßstab 1:25 notwendig. Durch Untersuchungen mehrerer Bauteilgeometrien sowie durch angepasste Betriebsempfehlungen wurde der Vorentwurf optimiert und der Nachweis für eine leistungsfähige, sichere Abführung des Hochwasserabflusses erbracht.

Dammkronenelemente zur Verminderung des Wellenauf- und -überlaufes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Zur Erhöhung der Überströmsicherheit bei Dämmen und bei zu geringer Freibordhöhe können Wellenumlenker an der Krone angeordnet werden. Im vorliegenden Beitrag werden Hinweise zur Bemessung und zur konstruktiven Gestaltung gegeben.

Sanierung der Asphaltaußendichtung des Hauptdamms der Biggetalsperre und des Vordamms Kessenhammer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Die Asphaltaußendichtung der Biggetalsperre sowie der Vorsperre Kessenhammer wurde im Sommer 2015 saniert. Hierzu wurde ein Teil der Asphaltaußendichtung abgefräst und neues Dichtungsmaterial eingebaut. Außerdem wurden die Anschlusskonstruktionen teilweise neu ausgeführt. Der vorliegende Artikel beschreibt die Maßnahme angefangen von der Bestandsaufnahme 2011 bis hin zur Nachsorge. Außerdem gibt er einen Überblick über die notwendigen Randbedingungen.

Wiederaufbereitung von Wasser kommt weltweit voran
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
In der Industrie, der Landwirtschaft und bei der kommunalen Trinkwasserversorgung wird effizientes Wassermanagement allein nicht reichen, um künftige Versorgungsprobleme zu lösen. Schon heute sollte weltweit ein Fokus auf das Recycling von Wasser gelegt werden. Singapur ist ein Beispiel dafür.

Piano-Key-Wehre und Labyrinth-Wehre unter den Randbedingungen einer Bundeswasserstraße
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Bewegliche Wehre verursachen hohe laufende Kosten. Um den Unterhaltungsaufwand zu reduzieren, wäre es attraktiv, bewegliche Wehre durch feste zu ersetzen. Labyrinth-Wehre und Piano-Key-Wehre sind dafür besonders erfolgversprechende Typen, da ihre Kronenlänge einem Vielfachen ihrer Einbaubreite entspricht und dadurch eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit als bei anderen festen Wehren erreicht wird. Obwohl die Forschung an Labyrinth- und Piano-Key-Wehren in den letzten Jahren stark zugenommen hat, gibt es kaum Erfahrungen mit Labyrinth- oder Piano-Key-Wehren unter Rückstaueinfluss, wie er oft an einer Bundeswasserstraße vorliegt. Im Fokus der Untersuchungen stand daher die Frage, ob der hydraulische Vorteil dieser Wehre auch bei rückstaubeeinflussten Verhältnissen gegeben ist.

Körperschallanalyse zur zustandsorientierten Instandhaltung von Großpumpen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mit sechs großen Rohwasserpumpen im Seepumpwerk Sipplingen fördert die Bodensee-Wasserversorgung jährlich bis zu 130 Mio. m³ Rohwasser in die 310 Meter höher gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Pumpen-Instandhaltungsstrategie, die neben den klassischen Überwachungs- und Diagnosemethoden auch Informationen über den aktuellen Verschleißzustand durch die Früherkennung von verschleißbedingten Veränderungen mittels Analyse des Körperschalls beinhaltet.

Strompreisgeführte Bewirtschaftung von Wasserbehältern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Die Stadtwerke Tübingen (swt) haben ein Verfahren entwickelt, das eine strompreisgeführte Bewirtschaftung von Wasserbehältern ermöglicht. Die Stromkosten der Pumpen können auf diese Weise um bis zu 30 Prozent gesenkt werden, zugleich leistet das System einen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze. Für dieses Verfahren erhielten die swt im November 2015 den Innovationspreis des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), gemeinsam mit ihrem Pilotkunden, der Ammertal-Schönbuchgruppe (ASG).

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