Vermeidung von Bauschäden bei Mauerdurchführungen von gedämmten Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Dichtungen für Mauerdurchführungen an gedämmten Rohrleitungen, insbesondere Fernwärmeleitungen, bedürfen höchster Sorgfalt bei der Auswahl der für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Dichtung und bei der Dichtungsmontage.

Laborleistungen zur Kennwertbestimmung aus Bohrproben für den Brunnen(aus)bau (Teil 1)
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Die Kennwertbestimmung aus Bohrproben zur Planung für den Brunnen(aus)bau unterscheidet sich in der Ausführung der Laborleistungen wegen differierender Zielstellungen signifikant zur Kennwertbestimmung für den Baugrund, wobei der Korngrößenuntersuchung die größte Bedeutung zukommt. Dafür sind vorhandene Baugrundnormen, zum Beispiel die DIN 18123, in „eigenverantwortlichem Handeln“ den Erfordernissen des Brunnen(aus)baus anzupassen. Im Beitrag (Teil 1 und 2) werden nach mehrjähriger Praxiserprobung erstmals Details zur Ausführung der Korngrößenuntersuchung mittels „Siebanalyse mit erweitertem/ angepassten Siebsatz“ dargelegt. Weiterhin wird über die Randbedingungen der „Nassabtrennung“ zur Bestimmung des bindigen Anteils der Bohrprobe berichtet.

Bohrungen und Brunnenbau zur Erkundung nutzbarer Wasservorräte für den Kali-Bergbau in Äthiopien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Norden von Äthiopien wurden Bohrungen für den Bau von Grundwassermessstellen, Versorgungsbrunnen und für den in Planung befindlichen Kali-Bergbau abgeteuft. Das rund 4.500 km von Deutschland entfernte Projektgebiet machte für alle Beteiligten eine den besonderen Bedingungen angepasste Herangehensweise bei der Planung und Ausführung der Bohr- und Brunnenbauarbeiten erforderlich.

Kommunales Engagement für eine nachhaltige Wasserversorgung in Indien
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Seit 2011 arbeiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und die Stadtwerke Heidelberg zusammen mit dem staatlichen Wasserversorgungsunternehmen Uttarakhand Jal Sansthan (UJS) daran, die Wasserversorgung in dem nordindischen Bundesstaat durch eine höhere Energieeffizienz und eine nachhaltige Versorgung mit Strom zu verbessern. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Ökostrom-Produkts Heidelberg GREEN von den Stadtwerken Heidelberg. Die Kunden zahlen einen frei wählbaren Ökostrom-Aufschlag, der von dem regionalen Energieversorger für den Ausbau erneuerbarer Energien und für Energieeffizienz-Maßnahmen verwendet wird. Größter Kunde und damit der wichtigste finanzielle Unterstützer für das Projekt in Indien ist die Stadt Heidelberg, die alle ihre Liegenschaften mit dem Ökostrom-Produkt versorgt.

Weiterentwicklung und Erprobung eines Wasseraufbereitungssystems für Kleinanlagen
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Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens wurde ein System zur Trinkwasseraufbereitung speziell für Kleinanlagen weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Ultrafiltrationsanlage mit einem speziellen Luft-Wasser-Spülsystem, das durch Kombination mit Zusatzmodulen an unterschiedliche Wasserbeschaffenheiten angepasst werden kann. Das System wurde unter Praxisbedingungen an periodisch trüb- (bis 20 NTU) bzw. huminstoffhaltigen (SAK 254 nm bis 31 m-1) Rohwässern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Wasseraufbereitungssystem für Kleinanlagen zur Verfügung steht, das auch für höher belastete Rohwässer eingesetzt werden kann.

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure
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Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

Das Wasserfach und zivilisatorische Entwicklung
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Zivilisatorischer Fortschritt war und ist maßgeblich vom Umgang mit Wasser abhängig. Welche Lehre wir aus der Historie ziehen können und wie diese Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit angewendet werden können, beschreibt dieser Beitrag.

Ein integriertes Hygienekonzept sicherte die nachhaltige Sanierung eines Trinkwasserbehälters
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Nach umfangreichen Untersuchungen haben sich die Stadtwerke Düsseldorf entschieden, einen ca. 60 Jahre alten Hochbehälter mit zwei Kammern und einem Gesamtvolumen von 25.000 Kubikmeter zu sanieren. Zur Minimierung des hygienischen Risikos bei der Wiederinbetriebnahme wurde ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt und erfolgreich umgesetzt.

Optimierung der Filterstufe einer Flusswasseraufbereitung
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Bei der Schnellfiltration von vorgereinigtem Donauwasser wurden im halb- und großtechnischen Maßstab Optimierungsansätze untersucht und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte umgesetzt.

Untertorwechsel an Deutschlands höchsten Schleusenkammern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Planung, Herstellung und Lieferung von vier Untertoren am Main-Donau-Kanal inklusive der Demontage der alten, im Bestand eingebauten und Montage der neuen Tore innerhalb einer dreiwöchigen Schifffahrtssperre sowie die planmäßige Entsorgung der mit polyzyklisch aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und mit Asbest kontaminierten Stahlbauteile…so lautete die Aufgabenstellung im Jahre 2010 für den ausführenden Lieferanten. Als Zeitrahmen von der Auftragsvergabe bis hin zur erfolgreichen Bauwerksübergabe waren nicht einmal zehn Monate vorgegeben.

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