Bestimmung des Wasseraufnahmevermögens von langjährig betriebenen Schluckbrunnen im Grundwasserwerk Hardhof, Zürich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Schluck- oder Infiltrationsbrunnen mit vertikalen oder horizontalen Filterstrecken werden in der Wasserwirtschaft zur punktuellen Grundwasseranreicherung verwendet. Sie tauchen mit ihrer Filterstrecke in das Grundwasser ein, sodass die Wasserzugabe direkt in den Grundwasserraum erfolgt. In Brunnengalerien können punktuelle Versickerungsanlagen auch als Linienanreicherung fungieren. Schluckbrunnen werden im Grundwasserwerk Hardhof für die Anreicherung des Grundwassers und zur Abwehr von unerwünschten Grundwasserzuflüssen aus den östlich und südlich gelegenen Stadtteilen Zürichs betrieben. Die Brunnen wurden erstmals seit einer Betriebszeit von mehr als 15 Jahren untersucht, um im Rahmen des Brunnenmanagements die spezifische Leistungsfähigkeit zu bestimmen. Ein weiteres Ziel der Untersuchung war die Bestimmung der räumlichen Lage der Abstromzonen aus den Filterstrecken der Schluckbrunnen in Relation zu den Entnahmehorizonten der Horizontalfilterbrunnen, die am Standort Hardhof zur Trinkwasserentnahme dienen.

Praxiserfahrung beim Bau der Grundwasseranreicherungsanlage Lorscher Wald
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Mit der Grundwasseranreicherung erfolgt eine zweck- und zielgerichtete Erhöhung des langfristig nutzbaren Grundwasserdargebots zur Sicherstellung der öffentlichen Trink- und Brauchwasserversorgung in der Metropolregion Rhein-Main. Der Einsatz von Grundwasseranreicherungsanlagen ist neben ihrem nachweislichen ökologischen Nutzen sehr kostenintensiv. Von besonderer Bedeutung ist daher, dass die bisher aus dem Anlagenbetrieb gewonnenen Erkenntnisse unmittelbar in den Bau neuer Grundwasseranreicherungsanlagen einfließen. Behördliche Vorgaben und intensive Landnutzung erschweren die Umsetzung des Vorhabens.

Neubau einer Grundwasserpolderanlage mit Horizontal- und Vertikalfilterbrunnen in Oberhausen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Die Emschergenossenschaft betreibt in Oberhausen eine Brunnenanlage, um das in diesem Bereich hoch anstehende Grundwasser sicher unter das Niveau der Kellersohlen abzusenken. Nach einer Betriebszeit von mehr als 25 Jahren wurden die mit PVC-Filtern und Aufsatzrohren ausgerüsteten Vertikalbrunnen durch eine neue Anlage ersetzt. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an das Planungskonzept wurde das optimale Design der Brunnenstandorte und der Fördermöglichkeiten mit einem Grundwassermodell simuliert und optimiert.

Sanierung eines Trinkwasserstollens durch Einzug eines PE-Liners
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Um den Trinkwasserbedarf von 1,4 Millionen Menschen ökologisch und verantwortungsbewusst zu decken, haben Stadt und Stadtwerke München im Laufe der Jahrzehnte drei Versorgungsgebiete aus dem Voralpenland erschlossen. Mehrere unterirdische Zubringerleitungen liefern jeden Tag Frischwasser aus den Gewinnungsgebieten in drei Hochbehälter im Süden der Stadt. Bei einem dieser Zubringer, einer 85 Jahre alten Stollenleitung, erfolgte aus wirtschaftlichen und hydraulischen Gründen eine Rohrleitungsrenovierung mittels Rohrstrang-Relining im Faltverfahren.

Abschluss des Bergedorfer Sanierungskonzeptes: Überflutungs- und Gewässerschutz für Hamburgs Südosten
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Gewässerschutz, Überflutungsschutz und Energieoptimierung – die Ziele des bereits 1995 aufgelegten Sanierungskonzeptes für die rund 100 Jahre alte Mischkanalisation des Hamburger Stadtteils Bergedorf waren vielfältig. In Kürze wird das 23-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen. Herzstück ist der Bau eines leistungsfähigen Sammlers sowie die Außerbetriebnahme eines Pumpwerks. Gleichzeitig wurde das bestehende Netz im laufenden Betrieb konzeptionell optimiert.

Unterwasserpumpen: Energiekosten machen den Unterschied
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Bei der Betrachtung der Lebenszykluskosten einer Unterwasserpumpe sind die Energiekosten mit einem Anteil von bis zu 85 % entscheidend, die Investitionskosten hingegen spielen bei langen Betriebszeiten eine eher untergeordnete Rolle (meist unter 10 %). Unterwasserpumpen arbeiten in der Regel mit jährlich hohen Betriebsstundenzahlen. Die Investition in eine Pumpe mit hohem Wirkungsgrad, in einen nicht zu geringen Kabelquerschnitt der Stromversorgung und in einen Frequenzumrichter zur Drehzahlstellung kann sich vor diesem Hintergrund sehr schnell auszahlen.

DSI-Technik in der Dauerwasserhaltung zur Kappung von Grundwasserspitzen in Berlin
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Die seit vielen Jahren steigenden Grundwasserstände in Berlin und in Bergbaunachfolgeregionen führen vermehrt zu Überflutungen von Kellern und Tiefgeschossen. Mit integrierten Grundwasserabsenkungs- und DSI-Reinfiltrationsanlagen können die auftretenden Grundwasserhochstände ausgeglichen werden. Eine Grundwasserentnahme und -ableitung ist dabei nicht erforderlich. Die erfolgreiche technische Realisierung wird anhand ausgewählter Fallbeispiele dokumentiert.

Holz – ein traditionelles und innovatives Rohrmaterial
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Holz gehört zu den ältesten Baustoffen überhaupt und besitzt ökologische und wirtschaftliche Vorteile – insbesondere, wenn heimische Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet werden. Ein Forschungsprojekt untersuchte vor diesem Hintergrund die Einsatzmöglichkeiten des vielseitigen Werkstoffes für die Herstellung von Holzrohrleitungen. Der nachfolgende Beitrag stellt die wesentlichen Ergebnisse dieses Vorhabens des IAB Weimar vor.

Spezialtiefbau für Schleusenprojekt der Wasserstraßenverbindung Ruhrgebiet-Berlin
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Alle Spezialtiefbauarbeiten, insbesondere die Schleusenbaugrube, wurden unter Einhaltung hoher HSE-Standards (Health and Safety Executive) ohne nennenswerte Unfälle und termingerecht fertiggestellt. Nachdem die Baugrube gelenzt und gereinigt war, konnte mit den Massivbauarbeiten begonnen werden. Dem Betonieren der Sohlen folgt dann die Herstellung der bis zu 13,40 m hohen Wände. Die zweite Schleuse Zerben soll Ende 2017 für den Verkehr freigegeben werden.

Einfluss von Klimaänderungen auf die Wasserqualität von Talsperren und Strategien zur Minimierung der Auswirkungen
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Die Trinkwasserversorgung aus Talsperren unterliegt in vielfacher Weise Umwelteinflüssen, die sich auf Wassermenge und -qualität auswirken. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V. (ATT) und der TU Dresden werden seit 2012 Langzeitdaten ausgewertet, um die Frage zu beantworten, wie sich Qualitätsparameter klimabedingt verändern, und daraus Handlungsstrategien für eine stabile Versorgung abzuleiten. Im folgenden Beitrag werden neben wesentlichen Ergebnissen beispielhaft Möglichkeiten dargestellt, wie bereits jetzt auf Veränderungen reagiert wird.

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