Für jeden Einsatzbereich das optimale Messsystem – intelligentes Zählermanagement macht es möglich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2015)
Um unbemerkten Wasserverlusten entgegenzuwirken, begann die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW) im Jahr 2009 einen groß angelegten Feldversuch zur Optimierung ihrer Infrastruktur. Ziel war es nicht nur, durch den Einsatz der passenden Messtechnologie langfristig profitabel zu wirtschaften, sondern gemäß der Unternehmensphilosophie durch verantwortungsvolles Handeln die wertvolle Ressource Wasser in der größten Metropolregion Europas zu schützen.

Studie der Europäischen Kommission über Wasserverluste in Rohrnetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2015)
Wasserverluste sind ein Thema, das national, europäisch und international behandelt wird. Die Ausprägungen sind sehr unterschiedlich und werden von gesetzlichen, politischen oder auch situativen Einflüssen, z. B. dem Dargebot, geprägt. In Deutschland wird das Thema im DVGW-Regelwerk behandelt. Ein europäisches Regelwerk zu diesem Thema gibt es nicht, wohl aber eine Auseinandersetzung mit dem Thema auf politischer Ebene. Ende 2014 hat die Europäische Kommission die Ergebnisse einer Studie zum Thema Wasserverluste veröffentlicht.

Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen – Ergebnisse aus Forschung und Praxis (Teil 1)
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Das IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur konnte zusammen mit mehr als zwanzig Netzbetreibern das Projekt „Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen und Dükern – Phase II“ erfolgreich abschließen. Die wesentlichen Arbeitsergebnisse unterstreichen erneut die Forderung nach klaren Regelwerken sowohl für Kanalnetzbetreiber als auch für Hersteller verschiedenster Techniken (Sanierungsmethoden, Inspektionstechniken, Dichtheitsprüfungen etc.).

Enteisenung im Grundwasserleiter
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Die Unterirdische Enteisenung und Entmanganung von Grundwasser (UEE), auch In-situ-Aufbereitung genannt, aktiviert einen natürlichen Aufbereitungsprozess im Grundwasserleiter (Aquifer) bereits vor der Förderung. Dabei ist die UEE im Vergleich zu oberirdischen Filteranlagen deutlich effizienter und wirtschaftlicher. Mit geringem Aufwand lassen sich bereits im Aquifer Eisen-, Mangan- und Ammoniumkonzentrationen auf Trinkwasserniveau und weit unterhalb der TrinkwV Grenzwerte erzeugen. Dadurch werden auch Verockerungen in Brunnen, Pumpen und Rohrleitungen effektiv vermieden. Gleichzeitig ist das Verfahren besonders nachhaltig, weil kein Filtermaterial benötigt wird, kein Abwasser oder Abfall entstehen, der Energiebedarf besonders niedrig ist und die Lebensdauer der Bohrbrunnen erhöht wird.

Bau und Erfahrungen beim Betrieb von Anlagen zur unterirdischen Enteisenung und Entmanganung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Das Verfahren der unterirdischen Enteisenung und Entmanganung (UEE) ist bereits seit über einhundert Jahren in verschiedenen Regionen und bei vielen Fachleuten der Wasseraufbereitung und des Brunnenbaus bekannt. Trotz gewisser Skepsis hat es in den letzten Jahren an Bedeutung und Aktualität gewonnen.

Erosions-Baggerverfahren zur Minderung der Umweltbelastung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2015)
Die Gewässervertiefung greift in das Ökosystem eines Gewässers ein. Der Lockerung der Sedimente kommt hier besondere Bedeutung zu. Durch Aufbringen von Schwingungen kann die Sedimentlockerung effektiv und mit geringen Schäden am Ökosystem erfolgen, so dass die Sedimententnahme leichter und mit geringen Umweltschäden erfolgen kann.

Risikominimierung bei der Sanierung von Tiefbrunnen im Festgestein
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2015)
Die Sanierung von Tiefbrunnen ist oft mit hohen technischen und wirtschaftlichen Risiken verbunden, die auf ungenügende Dokumentationen, versteckte Baufehler, aber auch geohydrologische Probleme zurückzuführen sind. Diese Unwägbarkeiten müssen bereits bei der Entscheidung „Neubau“ vs. „Sanierung“ berücksichtigt werden. Während der Sanierungsmaßnahme selbst ist eine enge Abstimmung zwischen Bauherren, Ingenieurbüro und Bohrunternehmen wichtigste Voraussetzung, um flexibel auf unerwartete Verhältnisse reagieren zu können und unnötigen wirtschaftlichen Schaden abzuwenden. Erläutert wird dies am Beispiel der Sanierung eines Tiefbrunnens im nordhessischen Muschelkalkgebiet.

Überprüfung und Vermeidung von Druckstoßgefahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2015)
Der DVGW-Projektkreis „Dynamische Druckänderungen in Wasserversorgungsanlagen“ hat auf Basis des einschlägigen DVGW-Arbeitsblattes W 303 einen Fragenkatalog mit Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Druckstoßgefahren erstellt.

PE-Auskleidung bei der Instandsetzung im Trinkwasserbereich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2015)
Im Rahmen der Instandsetzung des Wasserwerkes Wuhlheide wurden die Reaktionsbecken der Rohwasserbelüftung mit PE-Platten ausgekleidet. Entscheidend für die Ausführung dieser Sonderlösung war die Anordnung der Reaktionsbecken in den Obergeschossen des 100 Jahre alten Belüftergebäudes.

Teilsicherheitsbeiwerte beim Standsicherheitsnachweis von Gewichtsstaumauern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2014)
Bei der Harmonisierung der Bauwerksnormen auf europäischer Ebene in den Eurocodes (EC) wurde in den meisten Fachdisziplinen das Konzept der Teilsicherheiten umgesetzt. Im Gegensatz dazu verwendet die im Jahr 2004 veröffentlichte und für den Standsicherheitsnachweis von Absperrbauwerken an Talsperren maßgebende DIN 19 700-11 noch das globale Sicherheitskonzept. Daher wurde Anfang des Jahres 2011 innerhalb des DWA-Fachausschusses Talsperren und Flusssperren die Arbeitsgruppe WW-4.7 „Tragsicherheitsnachweise bei Absperrbauwerken von Talsperren – Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte“ geschaffen. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine methodische Vorgehensweise bei der Durchführung von Tragsicherheitsnachweisen für Stauanlagen zu erarbeiten, die dem Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte folgt. Der hier vorliegende Beitrag berichtet über das methodische Vorgehen bei der Festlegung von Teilsicherheitsbeiwerten für Gewichtsstaumauern und stellt entsprechende Vergleichsrechnungen vor.

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