Hygienische Sicherheit im Verteilungsnetz – Teil 2: Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Das technische Regelwerk des DVGW beinhaltet Anforderungen, die bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserverteilungsanlagen zu berücksichtigen sind. Ziel ist es, das Risiko des Eintretens von Gefährdungen zu eliminieren oder zu minimieren und damit die hygienische Sicherheit zu gewährleisten. In Teil 1 des Beitrags (Ausgabe 10/2016 der „DVGW energie | wasser-praxis“) wurden die wesentlichen Anforderungen zusammenfassend dargestellt und mögliche Auswirkungen erläutert, falls die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet werden. Der vorliegende Teil 2 des Beitrags befasst sich mit dem Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer Güteveränderungen und gibt damit Hinweise, wie im konkreten Fall bei einer Beeinträchtigung vorgegangen werden sollte.

Reinigung 2.0: Energieeinsparung durch geringere Druckverluste in der Wasserverteilung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Energieeinsparungen werden oftmals durch eine Überarbeitung sowie den Austausch von Pumpen erreicht. Energie lässt sich jedoch auch durch das Entfernen von Ablagerungen aus Rohrleitungen einsparen. Ablagerungen erhöhen die Rauheit und verringern den Rohrleitungsquerschnitt, sodass der Druckverlust ansteigt. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „REINER – Steigerung der Energieeffizienz in Wassernetzen durch neue Beurteilungstools und optimierte Reinigung“ soll geklärt werden, wie groß das Energieeinsparpotenzial durch die Reinigung von Rohrleitungen und damit eine Entfernung von Ablagerungen ist. Das Verbundvorhaben, das Mitte 2015 startete, ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz“ im Technologie- und Anwendungsbereich „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“ gefördert.

Optimierung der Reinigungszyklen von Trinkwasserbehältern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Durch die geänderte Empfehlung der Inspektionsstrategie im überarbeiteten DVGW-Arbeitsblatt W 300-2 ergeben sich für Wasserversorgungsunternehmen (WVU) neue Möglichkeiten: Sie können bei gegebenen Voraussetzungen hinsichtlich Trinkwasserqualität und Bauzustand eigenständig über die Notwendigkeit einer Behälterreinigung entscheiden. Oberste Priorität hat dabei immer die Einhaltung der Trinkwasserqualität nach Trinkwasserverordnung.

Reinigung und Desinfektion von Trinkwasserbehältern – Tagesgeschäft mit vielen Tücken
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Die regelmäßige oder zustandsorientierte Reinigung und Desinfektion von Wasserkammern, Anlagen und Einrichtungen stellt einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität dar. Jedes Unternehmen muss auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen Kriterien für den Reinigungs- und Desinfektionsturnus festlegen. Bereits bestehende Vorgaben werden im neuen DVGW-Merkblatt W 300-7 erläutert und systematisiert.

Betrieb von Wassersystemen mit SCADA-Daten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Mit Hilfe von SCADA-Daten (Supervisory Control and Data Acquisition) können Ingenieure präzisere hydraulische Modelle erstellen, die den tatsächlichen Zustand des Wassernetzes aufzeigen und eine fundierte Entscheidungsfindung ermöglichen.

Erneuerung der Stauhöhenerfassung an der Hennetalsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
An der Hennetalsperre wurde der Stauspiegel bisher mit einem Druckluftpegel erfasst. Bei Tiefbauarbeiten an der Dammkrone wurden die Zuleitungen zerstört. Ein neues Messsystem zur Stauhöhenerfassung sollte den Wasserdruck direkt messen. Dazu wurde die Betonwand des Kontrollgangs, der entlang des wasserseitigen Dammfußes verläuft, von innen nach außen durchbohrt und eine Messeinrichtung eingebaut. Über die Erfahrungen beim Einbau in 24 m Wassertiefe wird berichtet.

Evaluierung des Laserscannings zur Deformationsanalyse an der Ennepetalsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Laserscanning wird zunehmend für die flächenhafte Erfassung verschiedenster Objekte verwendet. In dieser Projektarbeit wurde überprüft, unter welchen Voraussetzungen es möglich ist, einen Laserscanner zur Deformationsanalyse von flächenhaften Ingenieurbauwerken zu verwenden. Es wurde eine Auswertestrategie entwickelt, die einen Vergleich zwischen einzelnen Epochen in einer sinnvollen Genauigkeit ermöglicht. Die Ergebnisse der entworfenen Strategie wurden durch Vergleichsmessverfahren verifiziert und somit auf ihre Einsatzfähigkeit hin überprüft.

Panzer-Talsperre – Probestau nach Insolvenzen und Naturereignissen meistern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Bei der Sanierung der Panzer Talsperre haben Insolvenzen die Baumaßnahme zeitlich und aufwandstechnisch beeinträchtigt. Diese Hürden wurden überwunden. Nun müssen Messdaten und äußere Einflussgrößen des Probestaus analysiert und eingeordnet werden. Abseits von all den Unwägbarkeiten sind zusätzlich neben den technischen Herausforderungen auch formelle und juristische Kenntnisse erforderlich. Hieraus ergibt sich für den Ingenieur ein umfangreiches Arbeitsspektrum, das die Technik schon einmal in den Hintergrund treten lässt.

Antiscalantfreier Betrieb der Umkehrosmose
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Im Rahmen eines F&E-Projektes gelang es, Umkehrosmoseanlagen für die Enthärtung von Trinkwasser ohne Zusatzstoffe zu betreiben. Dafür waren Mehraufwendungen an Rohwasser und Energie erforderlich.

Asset Management in der Wasserversorgungspraxis aus ökonomischer Perspektive
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Begriff Asset Management hat in der Versorgungswirtschaft und damit insbesondere in der Trinkwasserversorgungsbranche verstärkt Einzug gehalten sowie in jüngster Vergangenheit erheblich an Bedeutung gewonnen. Kernfunktion des Asset Managements ist, eine adäquate Balance zwischen Kosten, Chancen und Risiken unter Wahrung des gewünschten Servicelevels der Anlagen zu finden, um so die Unternehmensziele zu erreichen.

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