Neubau des Frankfurter Flughafen-Sammlers in offener und geschlossener Bauweise
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Aufgrund höherer Abwassermengen war die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Flughafensammlers in Frankfurt nicht mehr ausreichend. Daher wurde der Neubau eines zusätzlichen Kanals DN 600 erforderlich. Der gesamte Planungs- bzw. Baubereich lag in der Wasserschutzzone III a sowie einem besonders schutzwürdigen Waldgebiet (Bannwald). Um den Eingriff in den Baumbestand auf ein Minimum zu reduzieren, erfolgte die Herstellung des Kanals in Teilstrecken mittels Rohrvortriebverfahren. 1.100 m der Baumaßnahme wurden im Rohrvortrieb hergestellt, die restlichen 800 m in offener Bauweise.

Glatte Premiere beim Start in die gesteuerte Pressbohrtechnologie
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Bei einer Pressbohrung an der A8 zum Anschluss des Industriegebietes Odelzhausen an die Wasserversorgung des Wasserzweckverbandes Sulzemoos-Arnbachgruppe kam eine neue Pressbohranlage vom Typ ABS 800 zum Einsatz. Viel Sachverstand war zudem bei der Sanierung einer Abwasserdruckleitung in Braunschweig gefragt. Hier galt es, die grabenlose Rohrverlegung (Horizontalbohrtechnik und Microtunneling) mit dem offenen Rohrleitungsbau zu kombinieren.

Rohrleitungsbau in riesigen Dimensionen zur Aufbereitung von Flusswasser in Argentinien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Um der unzulänglichen Trinkwasserversorgung vor allem im Ballungsraum Buenos Aires entgegenzuwirken, hat die argentinische Regierung das Großprojekt „Planta Potabilizadora Juan Manuel de Rosas“ ins Leben gerufen. Vorgesehen ist, das Wasser zweier Flüsse in ein Wasseraufbereitungswerk im Norden der Stadt zu befördern. Die Anlage soll durch die neuen Anschlüsse frisches Trinkwasser für zwei Millionen Einwohner zur Verfügung stellen. Beschrieben wird der Projektabschnitt des Zulaufflusses Paraná de las Palmas – die Leitungen wurden in der außergewöhnlichen Rohrdimension DN/ID 3600 ausgeführt.

Installation von Horizontaldrainagen mittels HDD-Bohrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Horizontaldrainagen lassen sich mittels HDD-Bohrungen installieren. Die Anwendungsfälle und somit auch die jeweiligen Projektanforderungen können stark variieren. Vorgestellt werden zwei Projektausführungen, mit denen der gewünschte Entwässerungserfolg realisiert werden konnte.

Überprüfung der Leistungsfähigkeit von Straßeneinläufen im Kontext des Klimawandels
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Vor dem Hintergrund immer häufiger auftretender Starkregenereignisse gilt es, die aktuellen Bemessungsstrategien in der Siedlungsentwässerung an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Straßeneinläufe sollen nun anhand von physikalischen Modellversuchen und nummerischen Simulationen im Hinblick auf die Starkregenproblematik auf ihre vorhandene Leistungsfähigkeit untersucht und gegebenenfalls modifiziert werden. Ziel ist es aber nicht, das gesamte, während eines solchen Ereignisses anfallende Wasser in die Kanalisation zu leiten. Vielmehr stellt die verbesserte Bestimmung der Leistungsfähigkeit der Einläufe eine wichtige Eingangsgröße bei der Berechnung des Abflusses auf der Geländeoberfläche und im Kanalnetz dar.

Zustandsbewertung von Gasverteilungsnetzen mit nachgerüstetem KKS
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Unter Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) ergeben sich mit den heute zur Verfügung stehenden Messmethoden erhebliche Vorteile für die langfristige Planung und Instandhaltung der Leitungen und Leitungsnetze. Mit Blick auf die erweiterten Mess- und Bewertungsmöglichkeiten ist der KKS aufgrund der jederzeit zugänglichen Daten vom zu schützenden Objekt die Grundlage eines vollwertigen Pipelinemanagementsystems. Eine schadensbasierte Zustandsbewertung findet im Fall kathodisch geschützter Leitungen nur dann Anwendung, wenn bislang nicht geschützte Leitungsabschnitte nachträglich in den KKS überführt worden sind. Die Vorgehensweise ist im DVGW-Merkblatt G 403 berücksichtigt.

Rohrleitungen der Extreme – Wasserkraftwerk Kaunertal mit neuem Druckschacht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG modernisiert ihr rund 40 Jahre altes Kraftwerk Kaunertal. Maßgebliches Bauteil des Austausches ist der Druckausgleichsbehälter bzw. die Druckleitung. Sie ist 1.440 m lang und misst rund 4.400 mm im Durchmesser. Für die Schweißverbindungen an den extrem belasteten Rohren galt es, Lösungen zu finden, für die es bisher weder Vergleichsfälle noch Regeln gab. Mit kooperativer und umfangreicher Entwicklungsarbeit bestanden die beteiligten Unternehmen diese Herausforderung.

Ertüchtigung von Brunnengalerien im Bestand – ein Erfahrungsbericht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
An zwei Standortbereichen betreibt die KWL – Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH insgesamt vier Wasserwerke. Im Rahmen der schrittweisen Ertüchtigung der Rohwasserfassungen wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Diese beziehen sich insbesondere auf technische Lösungen zum standortangepassten wirtschaftlichen Betrieb der Brunnen und reichen von der Brunnenkonstruktion bis hin zu den Brunnenabschlussbauwerken. Trotz überwiegend mehr als 100-jährigem Förderbetrieb an den Gewinnungsstandorten erhöhen die gefundenen Lösungen die künftige Betriebssicherheit.

Berstverfahren – Neuerungen im RSV-Merkblatt 8
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Bei Altrohren in nicht verdrängbaren Böden sind die Berstverfahren nicht einzusetzen. Als Stand der Technik können dimensionsgleiche Erneuerungen und die Querschnittsvergrößerung um eine Nennweite angenommen werden. Dimensionsvergrößerungen um mehr als eine Nennweite sind technisch machbar, erfordern aber eine detaillierte Betrachtung des Baugrundes und des Bauumfeldes.

Sanierung einer Trinkwasserleitung mittels Close-Fit-Relining in Nordhorn
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Im niedersächsischen Nordhorn wurde eine rund 800 m lange PVC-Trinkwasserleitung DN 300 mit der grabenlosen Close-Fit-Lining Methode saniert. Die Leitung liegt im Bereich eines Damms, auf dem ein stark frequentierter Radweg verläuft, der von wertvollem Baumbestand gesäumt wird. Die Entscheidung fiel deshalb auf die grabenlose Methode. Beschrieben werden der Sanierungsprozess sowie die Besonderheiten des Einsatzes, etwa die Beschaffenheit der Liner, das Aufdampfen des eingezogenen Liners, die Einbindung der neuen Leitung in das bestehende Leitungssystem sowie die Druckprüfung.

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