Wasser für die Stadt am Meer: Küstennähe als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gefährdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil überdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erlösstruktur.

Automatisierung und Fernüberwachung für Wasserzähler
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Der Hersteller für Kommunikationstechnik Wikon bietet seinen Kunden in Zusammenarbeit mit Vodafone eine so genannte „Waterbox“ mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Optional kann die Box künftig auch Daten zur Wasserqualität automatisch übermitteln, die über Sensoren erfasst werden. Die Waterbox ist unter anderem beim Versorger Mainova bereits im Praxiseinsatz.

„Meter Data Management“ – ein Zukunftsmodell in der Wassermessung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Aufgrund eines umfangreichen Untersuchungsprogrammes zur Zählereffizienz bei (Klein-)Wasserzählern (Q3 = 4 bis Q3 = 16) im Versorgungsgebiet der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH ist 2013 ein Wechsel des Zählertyps von Mehrstrahlflügelradzähler auf Ringkolbenzähler durchgeführt worden. Abgeleitet von den Erkenntnissen wurde anschließend ein Projekt zur Analyse, Auswahl und Überwachung der Großwasserzähler (Zähler mit Q3 > 16) im Zählerpark der RWW ins Leben gerufen. Ziel war es, die Zählerdimensionierung zu optimieren und mit der richtigen Zählerauswahl verbrauchsgerechtere und effizientere Messungen vornehmen zu können. Mit Integration der im Projektumfang betrachteten Zähler in das Meter-Data-Managementsystem der RWW kann eine regelmäßige Auswertung der Zähler vorgenommen und schneller auf Unregelmäßigkeiten reagiert werden.

Körperschallanalyse zur zustandsorientierten Instandhaltung von Großpumpen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mit sechs großen Rohwasserpumpen im Seepumpwerk Sipplingen fördert die Bodensee-Wasserversorgung jährlich bis zu 130 Mio. m³ Rohwasser in die 310 Meter höher gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Pumpen-Instandhaltungsstrategie, die neben den klassischen Überwachungs- und Diagnosemethoden auch Informationen über den aktuellen Verschleißzustand durch die Früherkennung von verschleißbedingten Veränderungen mittels Analyse des Körperschalls beinhaltet.

Entwicklung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Polen im Zeitraum der Zusammenarbeit mit der EU
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Das Ziel des vorliegenden Artikels ist die Darstellung der Änderungen in der Wasser-und Abfallwirtschaft in ganz Polen nach 1989 einschließlich einer Unterteilung in ländliche und städtische Gebiete. Zudem wird auf die Umsetzungskosten und die ökologischen Ergebnisse eingegangen.

Biokorrosion an Rohrsystemen und Bauwerken
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Korrosion an Rohrsystemen und Bauwerken nimmt Einfluss auf technische und wirtschaftliche Faktoren eines jeden Betriebs. Unentdeckte bzw. in ihrer Ursache falsch interpretierte Korrosionsvorgänge können Schäden verursachen, die mitunter auch rechtliche Folgen nach sich ziehen, z. B. wenn in Folge Menschen oder die Umwelt betroffen sind. Während Korrosion und die Möglichkeit des Schutzes in Fachkreisen viel diskutierte Themen darstellen, ist das Problem der Biokorrosion relativ unbekannt. Die Autoren untersuchen Schäden in diesem Bereich und entwickeln Methoden, um Biokorrosion und deren Schadenspotenziale bereits in der Planungsphase zu prognostizieren und daraus Strategien zu entwickeln. Es gilt, zutreffende Schutzmethoden zu wählen, um höchste Zuverlässigkeit, Nutzungsdauer und damit Wirtschaftlichkeit für Rohrsysteme und Bauwerke zu erreichen.

Berücksichtigung von Straßenbahngleisen bei der operativen Bewertung von Wassernetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Leitungsabschnitte, die sich in unmittelbarer Nähe von Straßenbahngleisen befinden, werden durch diese auf zweierlei Weise beeinflusst: Zum einen sind planbare, aber noch mehr nicht-planbare Instandsetzungsmaßnahmen (Reparaturen) mit deutlichen Mehrkosten behaftet. Bei einer Optimierung der Kosten über den Lebenszyklus der Anlagen (LCO) hat dies zur Folge, dass der Zeitpunkt, an dem eine Erneuerung sinnvoller ist als wiederholte Reparaturen, früher eintritt. Optimale Nutzungszeiten werden somit kürzer. Zum anderen kann bei metallischen Leitungen ein erheblicher Materialabtrag durch Streuströme auftreten. Der folgende Artikel zeigt die Ergebnisse einer von der Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH (swa) durchgeführten Untersuchung zu den Auswirkungen auf das Wassernetz innerhalb der Instandhaltungsstrategie.

Die Wechselstromkorrosionsgeschwindigkeit: Relevante Einflussgrößen sowie deren Bedeutung für die Dauerhaftigkeit von kathodisch geschützten Rohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Mithilfe von Modellrechnungen konnten die bei Wechselstromkorrosion ablaufenden Prozesse dargestellt werden. Dabei zeigte sich, dass die Korrosionsangriffstiefe einen wesentlichen Einfluss auf die Korrosionsgeschwindigkeit hat. Aufgrund dieser Betrachtungen muss geschlossen werden, dass die Wechselstromkorrosion zunächst mit Geschwindigkeiten von mehr als 1 mm/Jahr erfolgt und mit zunehmendem Abtrag schließlich zum Stillstand kommt. Die relevanten Einflussgrößen werden diskutiert und ein neuer Ansatz für die Bewertung der Korrosionsgefährdung wird vorgestellt.

Fernwasserleitungen des Osmanischen Hauptarchitekten Sinan
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2016)
Drei bedeutende Fernwasserleitungen des 16. Jahrhunderts im Osmanischen Reich mit je rund 50 km Gesamtlänge sind Werk des Ingenieurs und Hauptarchitekten Sinan. Die Taşlımüsellim-Leitung nach Edirne ist noch größtenteils in Betrieb. Die Süleymaniye-Leitung nach İstanbul war bis in die 1920er-Jahre in Betrieb. Die Kırkçeşme-Leitung nach İstanbul mit den prächtigen Aquädukten Eğri, Uzun, Mağlova, Güzelce ist noch größtenteils im Betrieb.

Einsatz von Fixierblöcken zur Lagesicherung von Rohren und Anschlüssen beim Close-Fit-Lining
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Close-Fit-Verfahren werden seit Jahren erfolgreich zur Rehabilitation von Gas- und Wasserrohrleitungen bzw. zur Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen eingesetzt. Die Close-Fit-Technik besteht im Wesentlichen darin, thermoplastische Kunststoffrohre aus Polyethylen durch Reduktion oder Verformung im Querschnitt zu reduzieren, um sie anschließend in das schadhafte Altrohr einzuziehen. Dabei wird der werkstoffeigene „Memory-Effekt“ von Polyethylen genutzt, um die Rohre nach dem Einzug wieder in ihre ursprüngliche kreisrunde Form rückzuformen.

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