Zustandsbewertung von Gasverteilungsnetzen mit nachgerüstetem KKS
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Unter Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) ergeben sich mit den heute zur Verfügung stehenden Messmethoden erhebliche Vorteile für die langfristige Planung und Instandhaltung der Leitungen und Leitungsnetze. Mit Blick auf die erweiterten Mess- und Bewertungsmöglichkeiten ist der KKS aufgrund der jederzeit zugänglichen Daten vom zu schützenden Objekt die Grundlage eines vollwertigen Pipelinemanagementsystems. Eine schadensbasierte Zustandsbewertung findet im Fall kathodisch geschützter Leitungen nur dann Anwendung, wenn bislang nicht geschützte Leitungsabschnitte nachträglich in den KKS überführt worden sind. Die Vorgehensweise ist im DVGW-Merkblatt G 403 berücksichtigt.

Rohrleitungen der Extreme – Wasserkraftwerk Kaunertal mit neuem Druckschacht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG modernisiert ihr rund 40 Jahre altes Kraftwerk Kaunertal. Maßgebliches Bauteil des Austausches ist der Druckausgleichsbehälter bzw. die Druckleitung. Sie ist 1.440 m lang und misst rund 4.400 mm im Durchmesser. Für die Schweißverbindungen an den extrem belasteten Rohren galt es, Lösungen zu finden, für die es bisher weder Vergleichsfälle noch Regeln gab. Mit kooperativer und umfangreicher Entwicklungsarbeit bestanden die beteiligten Unternehmen diese Herausforderung.

Ertüchtigung von Brunnengalerien im Bestand – ein Erfahrungsbericht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
An zwei Standortbereichen betreibt die KWL – Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH insgesamt vier Wasserwerke. Im Rahmen der schrittweisen Ertüchtigung der Rohwasserfassungen wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Diese beziehen sich insbesondere auf technische Lösungen zum standortangepassten wirtschaftlichen Betrieb der Brunnen und reichen von der Brunnenkonstruktion bis hin zu den Brunnenabschlussbauwerken. Trotz überwiegend mehr als 100-jährigem Förderbetrieb an den Gewinnungsstandorten erhöhen die gefundenen Lösungen die künftige Betriebssicherheit.

Berstverfahren – Neuerungen im RSV-Merkblatt 8
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Bei Altrohren in nicht verdrängbaren Böden sind die Berstverfahren nicht einzusetzen. Als Stand der Technik können dimensionsgleiche Erneuerungen und die Querschnittsvergrößerung um eine Nennweite angenommen werden. Dimensionsvergrößerungen um mehr als eine Nennweite sind technisch machbar, erfordern aber eine detaillierte Betrachtung des Baugrundes und des Bauumfeldes.

Sanierung einer Trinkwasserleitung mittels Close-Fit-Relining in Nordhorn
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Im niedersächsischen Nordhorn wurde eine rund 800 m lange PVC-Trinkwasserleitung DN 300 mit der grabenlosen Close-Fit-Lining Methode saniert. Die Leitung liegt im Bereich eines Damms, auf dem ein stark frequentierter Radweg verläuft, der von wertvollem Baumbestand gesäumt wird. Die Entscheidung fiel deshalb auf die grabenlose Methode. Beschrieben werden der Sanierungsprozess sowie die Besonderheiten des Einsatzes, etwa die Beschaffenheit der Liner, das Aufdampfen des eingezogenen Liners, die Einbindung der neuen Leitung in das bestehende Leitungssystem sowie die Druckprüfung.

HDD-Technik für Flussunterquerung einer Ölpipeline in Italien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Die Öl-Pipeline Trecate-Quiliano (DN 200 - 8“) kreuzt den Fluss Bormida nahe der Stadt Mombalone (Provinz Asti, Norditalien). Die Leitung ist oberirdisch an eine bestehende Bahnbrücke montiert. Um diese oberirdische Kreuzung zu beseitigen und die Leitung in ausreichender Tiefe, geschützt vor Hochwässern und Freispülungen, unter der Flusssohle zu verlegen, wurde im März 2014 eine grabenlose Unterquerung des Flusses im Horizontal-Spülbohr-Verfahren (HDD) hergestellt.

Entfernung einer Kontamination mit Pseudomonas aeruginosa aus einer Rohwasserleitung
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Nach Abschluss von Sanierungsarbeiten an allen Brunnen des Wasserwerks Linden des Wasserverbands Norderdithmarschen wurde an einem Brunnen eine Kontamination des Rohwassers mit Pseudomonas aeruginosa festgestellt. Das vorgestellte Praxisbeispiel zeigt, dass die alleinige Anlagendesinfektion das Problem nicht dauerhaft beseitigt, sondern erst die Ursachenfindung die Einleitung von zielführenden Sanierungsmaßnahmen ermöglicht und somit Zeit und Geld einsparen kann.

Runderneuerung des Wasserwerks Süderelbmarsch – Teil 1: Vorbelüftung
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HAMBURG WASSER saniert zurzeit das 1956 erbaute Wasserwerk Süderelbmarsch umfassend und passt es verfahrenstechnisch an den Stand der Technik an. Neben einer Umstellung der bislang offenen, zweistufigen Filtration auf ein einstufiges Verfahren sticht die Modernisierung der Vorbelüftung hervor. Künftig wird das Rohwasser mithilfe sogenannter Wellbahnkolonnen belüftet. Aufgrund der Bedeutung des Werks für die Versorgungssicherheit muss der 2012 begonnene Umbau im laufenden Betrieb erfolgen.

Close-Fit-Lining in sensiblem Wasserschutzgebiet – Sanierung einer Brunnenleitung mit umweltschonender Methode
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In der Gemeinde Bodenwöhr in der Oberpfalz wurden im Frühjahr 2013 die Brunnenleitungen im Ortsteil Erzhäuser saniert. Die alten Asbestzementleitungen waren aufgrund des niedrigen Wasser-pH-Werts mit den Jahren brüchig geworden, Muffenverbindungen lösten sich teilweise auf. Bei den Sanierungsarbeiten in der Wasserschutzzone kam die umweltschonende Close-Fit-Lining-Methode zum Einsatz.

Neubestimmung der technischen Nutzungsdauer von Rohrleitungen
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Die Bestimmung der technischen Nutzungsdauer von Rohrleitungen beruht in der Praxis meist auf vorgegebenen Richtkennwerten laut unternehmensspezifischer Erfahrung, Fachliteratur und Regelwerk. Zunehmende Erkenntnisse über das unternehmensübergreifende Ausfallverhalten von Rohrleitungen ermöglichen es, ein empfohlenes Verfahren laut DVGW-Merkblatt W 403 praxisbezogen einzuführen, um so die technische Nutzungsdauer objektiv, d. h. unabhängig von den angesetzten Erfahrungs- und Schätzwerten, quantifizieren zu können.

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