Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen – Ergebnisse aus Forschung und Praxis (Teil 1)
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Das IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur konnte zusammen mit mehr als zwanzig Netzbetreibern das Projekt „Inspektion und Zustandserfassung von Abwasserdruckleitungen und Dükern – Phase II“ erfolgreich abschließen. Die wesentlichen Arbeitsergebnisse unterstreichen erneut die Forderung nach klaren Regelwerken sowohl für Kanalnetzbetreiber als auch für Hersteller verschiedenster Techniken (Sanierungsmethoden, Inspektionstechniken, Dichtheitsprüfungen etc.).

Enteisenung im Grundwasserleiter
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Die Unterirdische Enteisenung und Entmanganung von Grundwasser (UEE), auch In-situ-Aufbereitung genannt, aktiviert einen natürlichen Aufbereitungsprozess im Grundwasserleiter (Aquifer) bereits vor der Förderung. Dabei ist die UEE im Vergleich zu oberirdischen Filteranlagen deutlich effizienter und wirtschaftlicher. Mit geringem Aufwand lassen sich bereits im Aquifer Eisen-, Mangan- und Ammoniumkonzentrationen auf Trinkwasserniveau und weit unterhalb der TrinkwV Grenzwerte erzeugen. Dadurch werden auch Verockerungen in Brunnen, Pumpen und Rohrleitungen effektiv vermieden. Gleichzeitig ist das Verfahren besonders nachhaltig, weil kein Filtermaterial benötigt wird, kein Abwasser oder Abfall entstehen, der Energiebedarf besonders niedrig ist und die Lebensdauer der Bohrbrunnen erhöht wird.

Bedeutung von Silikontensiden für die Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Die Entwicklung und Anwendung einer neuen spurenanalytischen Methode in einem vom DVGW geförderten Forschungsprojekt (DVGW-Förderkennzeichen W 2-01-10) erlaubte erstmals, Vorkommen, Stabilität und Mobilität ausgewählter polarer Silikontenside in der aquatischen Umwelt zu untersuchen.

Verringerung der Färbung im Trinkwasser mittels Rohrflockung und Membranhybridverfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Reduzierte Grundwässer in Norddeutschland weisen häufig eine sichtbare Gelbfärbung durch Huminstoffe auf, die bei der Aufbereitung durch Schnellfiltration nur unzureichend zurückgehalten werden und im Trinkwasser zu einer wahren Färbung nahe des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung führen können. In Betriebs-, Labor- und Pilotversuchen wurde die Verringerung der Gelbfärbung anhand einer Rohrflockung in Wasseraufbereitungsanlagen und mittels eines Membranhybridverfahrens untersucht.

Praxiserfahrungen beim Einsatz von Glaskugeln im Brunnenbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Seit über sechs Jahren werden Glaskugeln alternativ zu Sanden und Kiesen der DIN 4924 als Stützmaterial im Brunnenbau eingesetzt. Der vorliegende Beitrag berichtet über die Einführung sowie Erfahrungen beim Bau von Brunnen mit Glaskugeln und zeigt Möglichkeiten der Auslegung der Kugelgrößen und der entsprechenden Kontrolle auf der Baustelle auf.

Rehabilitation von Wasserverteilungsanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Auch wenn die Trinkwasserversorgung bisher nicht wie die Strom- und Gasversorgung zu den regulierten Bereichen gehört, bestehen ähnliche Anforderungen und Herausforderungen wie in diesen Sparten: eine wirtschaftliche, funktionierende und sichere Versorgung in einwandfreier Qualität. Im vorliegenden Beitrag werden einzelne Planungsschritte für die Rehabilitation von Wasserverteilungsanlagen mit Schwerpunkt auf den Themenbereichen Zustandsanalyse und -bewertung, Versorgungssicherheit, Risikobewertung, Reha-Strategie, Reha-Planung sowie Koordinierung dargestellt.

Zuverlässigkeit rechnergestützter Dimensionsoptimierung im Hinblick auf klein dimensionierte Bereiche von Trinkwassernetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
Bestehende Trinkwasser-Versorgungsnetze sind häufig überdimensioniert. Dies kann zu betrieblichen Problemen und erhöhten Kosten führen. Mithilfe einer rechnergestützten Dimensionsoptimierung lassen sich fiktive schlanke Netze ermitteln, welche die realen Versorgungsaufgaben uneingeschränkt erfüllen und die als Planungsgrundlage dienen können. Den Ergebnissen wird in der Praxis eine gewisse Skepsis entgegengebracht, da sie der bisherigen Handhabung widersprechen. An einem Beispiel aus Hamburg werden die Ergebnisse der Modellberechnung mit der Dimensionierung nach DVGW-Arbeitsblatt W 410 verglichen.

Spülverfahren für Trinkwasserleitungen problemspezifisch auswählen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2015)
Die Beseitigung von Ablagerungen im Versorgungsnetz ist eine wesentliche Maßnahme zur Sicherung der Trinkwasserqualität bei der Wasserverteilung. Im Rahmen eines DVGW-Forschungsprojektes wurde die Leistungsfähigkeit verschiedener Spülverfahren bewertet. Der vorliegende Artikel fasst die wesentlichen Ergebnisse des Forschungsprojektes zusammen.

Umstrukturierung und Sanierung des Wasserversorgungsnetzes von Zarqa, Jordanien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2014)
Das Gouvernement Zarqa befindet sich im Nordosten von Amman in der Zentralregion von Jordanien. Die Bevölkerung in dieser Region mit einer Fläche von 4 761 Quadratkilometern wird bis 2030 von heute 871 600 Einwohnern auf voraussichtlich 1 690 000 Einwohner wachsen. Um den Bedürfnissen dieser wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden und die Einschränkungen des gegenwärtigen Wasserversorgungsnetzes anzugehen, finanziert die Millennium Challenge Corporation eine umfassende Umstrukturierung des Netzes einschließlich des Ausbaus der Wasserversorgungsgebiete (Water Supply Areas WSA), der Wasserverteilungsgebiete (Distribution Areas DA) und der Messzonen (District Metering Areas DMA).

Neubau des Frankfurter Flughafen-Sammlers in offener und geschlossener Bauweise
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Aufgrund höherer Abwassermengen war die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Flughafensammlers in Frankfurt nicht mehr ausreichend. Daher wurde der Neubau eines zusätzlichen Kanals DN 600 erforderlich. Der gesamte Planungs- bzw. Baubereich lag in der Wasserschutzzone III a sowie einem besonders schutzwürdigen Waldgebiet (Bannwald). Um den Eingriff in den Baumbestand auf ein Minimum zu reduzieren, erfolgte die Herstellung des Kanals in Teilstrecken mittels Rohrvortriebverfahren. 1.100 m der Baumaßnahme wurden im Rohrvortrieb hergestellt, die restlichen 800 m in offener Bauweise.

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