Abschätzung von Auswirkungen des Klimawandels auf den Landschaftswasserhaushalt im Fläming
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Die bestehenden Nutzungskonflikte in der wasserwirtschaftlich sensiblen Region Fläming (ca. 100 km südwestlich von Berlin) werden sich durch den Klimawandel verschärfen. Um zukünftig eine nachhaltige Bewirtschaftung des Grundwasserkörpers zu gewährleisten, wurden bodenhydrologische Messungen durchgeführt und auf verschiedenen Skaleneinheiten unterschiedliche hydrologische Modelle (speziell WaSiM-ETH und TUB-BGR-Verfahren) angewandt. Die Ergebnisse erlauben Schlussfolgerungen über die zukünftige gebietsspezifische Entwicklung der Grundwasserneubildung.

Das Programm „Gewässerschonende Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) Rheinland-Pfalz hat Anfang des Jahres 2014 das „Programm Gewässerschonende Landwirtschaft“ aufgelegt. Damit soll die Landwirtschaft bei der Umsetzung der Anforderungen durch die Wasserrahmenrichtlinie unterstützt werden. Das Programm wird durch die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz unterstützt und fachlich begleitet.

Neue Anforderungen des Gewässerschutzes an Erdwärmesonden in Hessen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Am 21. April 2014 sind in Hessen neue „Anforderungen des Gewässerschutzes an Erdwärmesonden“ veröffentlicht worden. Die Anforderungen berücksichtigen die Empfehlungen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) für wasserwirtschaftliche Anforderungen an Erdwärmesonden (EWS) und Erdwärmekollektoren, die Entwicklungen im Bereich des Anlagenbezogenen Gewässerschutzes sowie einen Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs aus dem Jahr 2011 zur Zulassungsfähigkeit einer Erdwärmesondenanlage in der Zone IIIA eines Wasserschutzgebietes. Der vorliegende Artikel zeigt die wesentlichen Neuerungen der aktualisierten Anforderungen auf und erläutert sie im Kontext mit anderen Regelungen und aktuellen Entwicklungen.

Internationale, europäische und nationale Wasserpolitik - Wo kommen wir her, wo stehen wir, wo gehen wir hin?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2014)
Am 24.02.2014 veranstaltete das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) u. a. aus Anlass der Verabschiedung des damaligen Leiters der Unterabteilung WA I – Wasserwirtschaft, Dr. Fritz Holzwarth, das Kolloquium „Internationale, europäische und nationale Wasserpolitik – Wo kommen wir her, wo stehen wir, wo gehen wir hin?“ Wiedergegeben wird der Redebeitrag des amtierenden Vorsitzenden der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA), Dietmar Wienholdt, der sich zu den aktuellen Herausforderungen der Wasserwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland aus der Sicht der Länder äußerte.

Nutzungskonkurrenzen – zukunftsfähige Feldberegnung und Wasserbedarf der öffentlichen Versorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Teile Niedersachsens sind auf die landwirtschaftliche Feldberegnung angewiesen. Um ein zukünftiges Nutzungsinteresse frühzeitig zu erkennen und Nutzungskonkurrenten begegnen zu können, hat eine Lenkungsgruppe, deren Akteure durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz zusammengestellt wurde, das Gsamtkonzept „Zukunftsfähige Sicherung der Feldberegnung“ veröffentlicht.

Flexible Gewinnungskonzepte als Beitrag zur Klimawandel-Anpassung – Praxisbeispiele aus dem Vogelsberg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die Wassergewinnung im Vogelsberg (Hessen) hat neben der örtlichen Trinkwasserversorgung auch für die Wasserversorgung der Rhein-Main-Region eine große Bedeutung. Im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft besteht die Aufgabe darin, nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der ländlichen Regionen, in denen die Gewinnungsanlagen liegen, als auch der Versorgungssicherheit der städtisch geprägten Rhein-Main-Region gerecht werden.

Bewusstsein und Bildung für den Neckar und seine Renaturierung – Herausforderungen und Aufgaben für die Umweltbildung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Der Mensch kann nur das schützen, was er kennt und schätzt. Angesichts der Wissenserosion in Sachen Natur kann der Schutz unserer Gewässer nur durch eine breite Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auch im Bereich Gewässerwissen gelingen. Gerade am Neckar, im Spannungsfeld von Natur und Kultur, von Landschaft und Wirtschaft, gilt es durch entsprechende Umweltbildungsinitiativen, die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, sich aktiv für grüne Infrastruktur einzusetzen. Durch eine Vielzahl von Initiativen und Projekten entstand am gesamten 367 km langen Flusslauf des Neckars ein regelrechter Wettbewerb um gute Ideen und Konzepte. Die Umweltakademie Baden-Württemberg hat schon frühzeitig verschiedene Initiativen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung gestartet, um die Neckar-Natur den Menschen zu vermitteln. Den stark veränderten, ab dem Mittellauf kanalisierten Fluss aufwerten und dort auch neue Naherholungsgebiete zu schaffen, sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Noch warten viele Standorte darauf, dass am Neckar wieder sein lebendiges grünes Band in Form von Auwäldern, Altwässern und anderen Refugien neu entstehen kann.

Die Gefährdungsanalyse in Trinkwasser-Installationen – mehr als die Erfüllung einer rechtlichen Pflicht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Der BTGA e. V. setzt sich in seinen Fachgremien intensiv mit dem Thema Gefährdungsanalyse in Trinkwasser-Installationen auseinander. Der Beitrag behandelt die Verpflichtung zur Durchführung einer Gefährdungsanalyse bei Überschreitung des von der Trinkwasserverordnung festgelegten technischen Maßnahmenwertes für Legionellen. Des Weiteren wird aufgezeigt, warum die Gefährdungsanalyse auch zur Aufdeckung von Schwachstellen in der Trinkwasser-Installation nutzbar gemacht werden sollte.

Instrumente und Initiativen zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Im folgenden Beitrag sollen Instrumente oder Initiativen zur Umsetzung der Hochwasserrisi¬komanagement-Richtlinie (HWRM-RL) vorgestellt werden. Die ausgewählten Beispiele stellen flankierende Maßnahmen dar, die zusätzlich zu den laut HWRM-RL durchzuführenden Arbei¬ten einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der Hochwasserrisiken und zur Bewusst¬seinsbildung bewirken können. Die Beispiele verdeutlichen auch, dass es für die Zielerrei¬chung der HWRM-RL wichtig ist, wesentliche Akteure außerhalb der Wasserwirtschaft mit einzubinden und durch Fachkommunikation zu erreichen.

Umsetzungsinstrumente der HWRM-RL in Baden-Württemberg am Beispiel der Dreisam
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Bereits mit der Erarbeitung der HWRM-Pläne in Baden-Württemberg soll die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen durch die Akteure unterstützt werden. Dafür wurden gemeinsam mit den relevanten Akteursgruppen landesweite Instrumente erarbeitet. Dies sind vor allem landesweite Ziele, ein daraus abgeleiteter Maßnahmenkatalog und eine darauf abgestimmte Ermittlung des Handlungsbedarfs sowie die intensive Beteiligung von Akteuren und Öffent¬lichkeit im Rahmen der Hochwasserpartnerschaften.

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