Neue Anforderungen des Gewässerschutzes an Erdwärmesonden in Hessen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Am 21. April 2014 sind in Hessen neue „Anforderungen des Gewässerschutzes an Erdwärmesonden“ veröffentlicht worden. Die Anforderungen berücksichtigen die Empfehlungen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) für wasserwirtschaftliche Anforderungen an Erdwärmesonden (EWS) und Erdwärmekollektoren, die Entwicklungen im Bereich des Anlagenbezogenen Gewässerschutzes sowie einen Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs aus dem Jahr 2011 zur Zulassungsfähigkeit einer Erdwärmesondenanlage in der Zone IIIA eines Wasserschutzgebietes. Der vorliegende Artikel zeigt die wesentlichen Neuerungen der aktualisierten Anforderungen auf und erläutert sie im Kontext mit anderen Regelungen und aktuellen Entwicklungen.

Nutzungskonkurrenzen – zukunftsfähige Feldberegnung und Wasserbedarf der öffentlichen Versorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Teile Niedersachsens sind auf die landwirtschaftliche Feldberegnung angewiesen. Um ein zukünftiges Nutzungsinteresse frühzeitig zu erkennen und Nutzungskonkurrenten begegnen zu können, hat eine Lenkungsgruppe, deren Akteure durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz zusammengestellt wurde, das Gsamtkonzept „Zukunftsfähige Sicherung der Feldberegnung“ veröffentlicht.

Flexible Gewinnungskonzepte als Beitrag zur Klimawandel-Anpassung – Praxisbeispiele aus dem Vogelsberg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die Wassergewinnung im Vogelsberg (Hessen) hat neben der örtlichen Trinkwasserversorgung auch für die Wasserversorgung der Rhein-Main-Region eine große Bedeutung. Im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft besteht die Aufgabe darin, nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der ländlichen Regionen, in denen die Gewinnungsanlagen liegen, als auch der Versorgungssicherheit der städtisch geprägten Rhein-Main-Region gerecht werden.

Bewusstsein und Bildung für den Neckar und seine Renaturierung – Herausforderungen und Aufgaben für die Umweltbildung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Der Mensch kann nur das schützen, was er kennt und schätzt. Angesichts der Wissenserosion in Sachen Natur kann der Schutz unserer Gewässer nur durch eine breite Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auch im Bereich Gewässerwissen gelingen. Gerade am Neckar, im Spannungsfeld von Natur und Kultur, von Landschaft und Wirtschaft, gilt es durch entsprechende Umweltbildungsinitiativen, die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, sich aktiv für grüne Infrastruktur einzusetzen. Durch eine Vielzahl von Initiativen und Projekten entstand am gesamten 367 km langen Flusslauf des Neckars ein regelrechter Wettbewerb um gute Ideen und Konzepte. Die Umweltakademie Baden-Württemberg hat schon frühzeitig verschiedene Initiativen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung gestartet, um die Neckar-Natur den Menschen zu vermitteln. Den stark veränderten, ab dem Mittellauf kanalisierten Fluss aufwerten und dort auch neue Naherholungsgebiete zu schaffen, sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Noch warten viele Standorte darauf, dass am Neckar wieder sein lebendiges grünes Band in Form von Auwäldern, Altwässern und anderen Refugien neu entstehen kann.

Die Gefährdungsanalyse in Trinkwasser-Installationen – mehr als die Erfüllung einer rechtlichen Pflicht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Der BTGA e. V. setzt sich in seinen Fachgremien intensiv mit dem Thema Gefährdungsanalyse in Trinkwasser-Installationen auseinander. Der Beitrag behandelt die Verpflichtung zur Durchführung einer Gefährdungsanalyse bei Überschreitung des von der Trinkwasserverordnung festgelegten technischen Maßnahmenwertes für Legionellen. Des Weiteren wird aufgezeigt, warum die Gefährdungsanalyse auch zur Aufdeckung von Schwachstellen in der Trinkwasser-Installation nutzbar gemacht werden sollte.

Instrumente und Initiativen zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Im folgenden Beitrag sollen Instrumente oder Initiativen zur Umsetzung der Hochwasserrisi¬komanagement-Richtlinie (HWRM-RL) vorgestellt werden. Die ausgewählten Beispiele stellen flankierende Maßnahmen dar, die zusätzlich zu den laut HWRM-RL durchzuführenden Arbei¬ten einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der Hochwasserrisiken und zur Bewusst¬seinsbildung bewirken können. Die Beispiele verdeutlichen auch, dass es für die Zielerrei¬chung der HWRM-RL wichtig ist, wesentliche Akteure außerhalb der Wasserwirtschaft mit einzubinden und durch Fachkommunikation zu erreichen.

Umsetzungsinstrumente der HWRM-RL in Baden-Württemberg am Beispiel der Dreisam
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Bereits mit der Erarbeitung der HWRM-Pläne in Baden-Württemberg soll die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen durch die Akteure unterstützt werden. Dafür wurden gemeinsam mit den relevanten Akteursgruppen landesweite Instrumente erarbeitet. Dies sind vor allem landesweite Ziele, ein daraus abgeleiteter Maßnahmenkatalog und eine darauf abgestimmte Ermittlung des Handlungsbedarfs sowie die intensive Beteiligung von Akteuren und Öffent¬lichkeit im Rahmen der Hochwasserpartnerschaften.

Leitfaden „Kommunales Hochwasserrisikomanagement als Teil der Umsetzung der HWRM-RL in Thüringen“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Die Städte und Gemeinden sind wichtige Akteure und Partner bei der Umsetzung der Hoch¬wasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL). Um sie mit dieser Aufgabe vertraut zu ma¬chen sowie Anleitung und Hilfestellung bei der Ableitung eigener Maßnahmen für das Lan¬desprogramm Hochwasserschutz zu geben, wurde im Freistaat Thüringen ein Leitfaden erstellt. Darin werden u. a. das HWRM, die Aufgaben der Kommunen und die Hochwasserkarten erläutert, Hinweise zur Bewertung des aktuellen Hochwasserschutzniveaus gegeben und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des HWRM vorgestellt.

Wasserkraft und/oder Naturschutz? – Variantenuntersuchung zur Sanierung der Unteren Salzach
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
Für einen 22 km langen Abschnitt der Unteren Salzach wird derzeit eine Variantenuntersuchung für eine wasserbauliche und gewässerökologische Sanierung durchgeführt. Neben drei Varianten mit ausschließlich flussbaulichen Sanierungskomponenten ist bei zwei weiteren Varianten zudem eine energetische Nutzung vorgesehen. Im Rahmen einer Variantenbewertung werden die Auswirkungen der verschiedenen Varianten hinsichtlich definierter Kriterien untersucht. Das Ergebnis der Variantenbewertung bildet die Grundlagen für eine nachfolgende Variantenentscheidung.

Flussrückbau und Sohlenstabilisierung am Beispiel der Oberen Drau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
Spätestens Mitte der 1980er Jahre zeichneten sich negative Folgen der systematischen Regulierung von Fließgewässern ab. Der rein technische Hochwasserschutz führte zu einer Eintiefung der Flusssohle und zu ökologischen Defiziten. Zur Planung von Gegenmaßnahmen wurde in Österreich eine integrative Planungsmethodik eingeführt. In einem umfassenden Pilotprojekt an der Oberen Drau zeigte sich die Flussaufweitung bei aufrecht erhaltenem Geschiebeeintrag als effektive Maßnahme zur Eindämmung der Sohleneintiefung bei gleichzeitiger Wiederherstellung naturnaher, morphodynamischer Prozesse.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Abwasserreinigung
Forschung bei Fraunhofer:
Hybridreaktor zur effektiven
anaeroben Abwasserreinigung