Die „Aktion Blau Plus“ – 20 Jahre Gewässerentwicklung in Rheinland-Pfalz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Unter dem Titel „Aktion Blau“ wurden vor 20 Jahren alle Aktivitäten zur Gewässerentwicklung in Rheinland-Pfalz zusammengefasst. Neben der Wiederherstellung der ökologischen Funktionsfähigkeit und der Stärkung des natürlichen Wasserrückhaltes hat die Integration weiterer örtlicher Belange des Allgemeinwohls besondere Bedeutung für Umsetzung und Akzeptanz von Gewässerentwicklungsmaßnahmen, weshalb das Programm zur „Aktion Blau Plus“ weiterentwickelt wurde. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums werden wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Aktion Blau Plus dargestellt.

Das Nationale Hochwasserschutzprogramm
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Als Konsequenz aus den verheerenden Hochwässern im Juni 2013 vor allem an Donau und Elbe hat die Umweltministerkonferenz im September 2013 ein nationales Hochwasserschutzprogramm beschlossen. In diesem Programm sind bundesweit erstmals prioritäre, überregional wirksame Maßnahmen zur Verbesserung des präventiven Hochwasserschutzes zusammengetragen worden. Mit deren Umsetzung kann das Risiko des Eintretens von Schäden im Ausmaß wie zuletzt an Donau und Elbe 2013 erheblich gemindert werden.

Vorgehen zur quantitativen Risikobewertung - mikrobiologischer Befunde im Rohwasser sowie Konsequenzen für den Schutz des Einzugsgebietes und für die Wasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2015)
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission; sie richtet sich in erster Linie an Trinkwasserversorgungsunternehmen und Gesundheitsämter.

Entwicklungslinien und Perspektiven des Wasserrechts - Grundzüge eines wasserrechtlichen Reserveregimes nach dem 22.12.2015
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2015)
The objective of achieving a good status of all water bodies in the European Union, as provided by the EU Water Framework Directive, will significantly be missed by the reference date in December 2015. Reasons can not only be found in the different framework conditions in the Member States, but also in non-realistic ecological objectives as well as in methodological deficiencies of the Directive itself. Instead of reforming the Directive, the anti-systemic extension of time today seems to be the favourite instrument to provisionally achieve the environmental aims, for covering the existing problems, and to adjourn necessary decisions until further notice. Contradictory to the jurisprudence of the ECJ, which encourages the Member States to fill out the substantial water relevant scopes in their decisions, Germany largely avoids responsibility by taking the easy way out and implementing the so-called 1:1-way. As a consequence, the interpretation and decision-making authority increasingly is left to the European Institutions. In contrast, it still is very rarely made use of determining environmental objectives, which are less strict and more differentiated as well as enforceable, although this would be legally and practically appropriate.

Natur- und Gewässerschutz – Ausgangsparameter, Zielsynergien, Zielkonflikte
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2015)
Traditionally, German law used to draw clear borderlines between water law and nature protection law: On the Federal level, the Federal Nature Protection Act aimed at protecting wildlife and nature while the Federal Water Resources Act dealt with the management and use of water as a resource. In 2000, however, the European Water Framework Directive recognized that „water, due to its ecological and social value is more than a resource“, and obliged Member States to attain a good ecological status of all water. With its new approach, the Water Framework Directive became the starting point of a comprehensive ecologization of German water law. Nevertheless, while the newly created links between water management and nature protection are to be welcomed, both fields of law have to preserve their respective rationalities.

Wasserrahmenrichtlinie und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie - Gemeinsame Qualitätsziele für Sedimente und Schwebstoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2015)
Durch die Einführung medienübergreifender Schwellenwerte für die Feststoffphase kann ein Bewertungsmaßstab etabliert werden, der eine deutliche Reduzierung des partikulären Schadstoffinventars in Flusseinzugsgebieten sowie Meeresregionen zur Folge hat. Dies dient der Zielerreichung beider Richtlinien.

Juni-Hochwasser 2013 an der Elbe – neue Fragestellungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Ein verheerendes Hochwasser mit historisch höchsten Hochwasserständen – aber weiter wie bisher? Bisher deutet vieles darauf hin. Aber das fundierte „Lernen aus der Katastrophe“ muss in ein „Lernen für die Katastrophe“ münden. Neue Fragestellungen ergeben sich hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien (z. B. Drohnen) und der Nutzung der „neuen Medien“ sowie sozialer Netzwerke für die Einbindung ehrenamtlicher Helfer. Daneben bleibt die Hochwasservorsorge die wichtigste Tagesaufgabe.

Das Technische Hilfswerk im Juni- Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
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Das Hochwasser 2013 war für das THW der zweitgrößte Einsatz seit der Gründung im Jahr 1950. Dabei waren die Einsatzkräfte in vielfältiger Weise gefordert, um während und nach dem Hochwasser Regionen zu schützen und die Auswirkungen soweit möglich zu reduzieren. Vor allem spezielle Technik, wie Hochleistungspumpen oder „Mobile Pegel“, und das Fachwissen der gut ausgebildeten THW-Einsatzkräfte waren 2013 noch stärker gefragt als es beim Hochwasser 2002 der Fall war.

Arbeit des Krisenstabes der Landesregierung Sachsen-Anhalts
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Der Krisenstab der Landesregierung steht in Sachsen-Anhalt an der Spitze des Katastrophenschutzes und koordiniert für alle Ressorts die Aufgabenwahrnehmung der Katastrophenschutzbehörden im Land. Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe 2013 konnte er im Land auf erfahrene und ausgebildete Stäbe sowie Einsatzleitungen zurückgreifen und damit eine erfolgreiche Katastrophenbekämpfung organisieren.

Innovatives Wasserversorgungskonzept kühlt Beschleunigeranlagen des Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten betreibt das Deutsche Elektronen- Synchroton (DESY) in Hamburg verschiedene Beschleunigeranlagen, die einen hohen Bedarf an Kühlwasser aufweisen. Hierzu wird Grundwasser aus mehreren auf dem Betriebsgelände gelegenen Brunnen gefördert und aufbereitet. Als Ersatz für die erneuerungsbedürftige und in die Jahre gekommene Aufbereitungsanlage wurde nun ein neues Aufbereitungssystem konzipiert und umgesetzt. Dieses beinhaltet unter anderem die Möglichkeit, die Brunnen im laufenden Betrieb auf das Verfahren der Unterirdischen Enteisenung und Entmanganung (UEE-Betrieb) umzustellen, sodass keine zusätzlichen oberirdischen Aufbereitungsanlagen mehr erforderlich sind.

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