Umsteuern mit neuen Konzepten und innovativen Materialien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Wasser als knapper werdende Naturressource hat in der öffentlichen Wahrnehmung noch längst nicht den Stellenwert, wie es die aufkommende Brisanz des Themas eigentlich erforderte. „Wir werden eines Tages in Aktionismus verfallen, wenn das sprichwörtliche Kind in den dann bereits halb ausgetrockneten Brunnen gefallen ist“, warnt Zukunftslotse Thomas Strobel. Der Münchner Nachhaltigkeitsexperte, regt unter dem Stichwort „Wasser 4.0“ strategisches Umsteuern an.

Phosphor – von der Quelle bis ins Meer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Eutrophierung zählt auch in der Ostsee immer noch zu den größten Problemen für den Gewässerschutz. Obwohl Phosphor an Land oft knapp ist, ist er in Gewässern häufig im Überschuss vorhanden. Im BMBF-Verbundprojekt „PhosWaM“ werden anhand von Prozess- und Modellstudien die Quellen, Transportwege, Umsatzprozesse sowie Rückhaltemaßnahmen von Phosphorverbindungen im Einzugsgebiet der Warnow und den angrenzenden Küstengewässern untersucht.

Wassereffizienz als Erfolgsfaktor für das Wassermanagement in Schwellenländern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Der verschwenderische Umgang mit knappen Ressourcen ist ein Hemmschuh für die nachhaltige Entwicklung in zahlreichen Schwellen- und Entwicklungsländern. Ohne die Gesamtschau von Ökonomie und Technologie lässt sich dieses fundamentale Problem nicht lösen. Das Pilotprojekt MOSA in Südafrika zeigt Wege, um die Effizienz der Wassernutzung zu erhöhen und Defizite im Wassermanagement zu beseitigen.

Abflussversuch zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit einer gelegten Fischbauchklappe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit einer gelegten Fischbauchklappe eines Wehres wurde vom Ruhrverband ein Abflussversuch durchgeführt und messtechnisch begleitet. Mit Hilfe der Messergebnisse konnten in Verbindung mit einer Literaturrecherche Rückschlüsse auf den Überfallbeiwert für die vollständig umgelegte Wehrklappe im Hochwasserfall gezogen werden und daraus resultierend die Leistungsfähigkeit des Wehres hinreichend genau für weitere Untersuchungen bestimmt werden.

Effektiver Gewässerschutz durch einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Phosphor
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Phosphoreinträge in die Gewässer tragen erheblich zum Verfehlen von Umweltzielen europäischer Wasserrichtlinien bei. Obwohl die Ressource Phosphor nur noch begrenzt zur Verfügung steht, wird in der Landwirtschaft mehr Phosphor gedüngt als notwendig. Ein sorgsamer Umgang bei der Düngung spart Kosten und dient langfristig dem Gewässerschutz.

Erreichbarkeit der Nährstoffreduzierungsziele in Niedersachsen fraglich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
In Niedersachsen wurden die Zielkonzentrationen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie für Stickstoff und Phosphor bislang nicht erreicht. Der Modellverbund AGRUM wird flächendeckend für Niedersachsen angewendet, um die Nährstoffsituation im zweiten Bewirtschaftungszyklus zu analysieren. Demnach werden für das Zieljahr 2021 weder die Stickstoffzielkonzentrationen für das Grundwasser noch für die Oberflächengewässer erreicht.

Fischaufstiegsanlagen an historischen Stauanlagen großzügig gestalten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Historisch begründete Wanderhindernisse nehmen eine besondere Stellung ein, weil die Staue erhalten werden müssen. Ist die Wasserkraft untergegangen, können diese alten Anlagen völlig neu gestaltet werden und zwar mit dem Ziel einer größtmöglichen Wirkung zur Durchgängigkeit. Mittel der Wahl ist eine Umgehung des Staus mit einem neuen Gewässer. Dieses wird großzügig beschickt, ökologisch sowie naturraumtypisch gestaltet und schließlich auch für die Menschen der benachbarten Siedlung attraktiv gemacht. Es wird das planerische Vorgehen beschrieben und an vier Projekten verdeutlicht.

Erfahrungen mit geschüttetem Sohlensubstrat im Doppelschlitzpass Geesthacht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Auf der Basis ethohydraulischer Verhaltensbeobachtungen wurde das Sohlensubstrat des Doppelschlitzpasses am Wehr Geesthacht an der Elbe, anders als sonst nicht unbedingt üblich, rein aus geschüttetem Material aufgebaut. Dennoch erwies es sich als lagestabil, so dass hieraus kein erhöhter Unterhaltungsaufwand resultiert. Lediglich in Bereichen mit hoher hydraulischer Belastung war es erforderlich, das Substrat durch Gabionen gegen Erosion zu sichern. Dieser Sohlenaufbau begünstigt den Aufstieg leistungsschwacher, sohlenorientierter Kleinfischarten ebenso wie auch Wirbelloser.

Dichtwandherstellung für den Bagatelle-Damm auf Mauritius
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Inselstaat Mauritius liegt etwa 870 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Das Land muss trotz ergiebiger Regenfälle Probleme mit der Frischwasserversorgung bewältigen, da es über keine ausreichenden Speicherkapazitäten verfügt. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre führten der Klimawandel sowie eine erhöhte Nachfrage zu einem steigenden Wasserbedarf auf Mauritius. Zur Deckung dieser Nachfrage wurde ein weiteres Reservoir ca. 8,5 km südlich der Hauptstadt Port Louis gebaut – der Bagatelle-Damm. Durch das Dammbauwerk entsteht ein Speicherbecken, das zur Deckung des Wasserbedarfs der Hauptstadt sowie des Bezirks Lower Plaine Wilhems dient. Das Speicherbecken wird zudem das für die Bewässerung verfügbare Wasservolumen erhöhen sowie das für eine Reihe großer Infrastrukturmaßnahmen notwendige Wasser bereitstellen.

Systemdurchlässigkeit von Erdwärmesonden – Teil 2: Hydraulische Systemdurchlässigkeit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Seit Jahren wird die Systemdurchlässigkeit von Erdwärmesonden intensiv diskutiert. Eine einheitliche Vorgabe bezüglich der zugelassenen maximalen Durchlässigkeit fehlt bis dato. Beleuchtet wird, was in diesem Zusammenhang Systemdurchlässigkeit bedeutet, mit welchen Größenordnungen zu rechnen ist und was sich derzeit technisch umsetzen lässt. In Teil zwei dieses Beitrags wird der Fokus auf die hydraulische Systemdurchlässigkeit gelegt.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Abwasserreinigung
Forschung bei Fraunhofer:
Hybridreaktor zur effektiven
anaeroben Abwasserreinigung