Trinkwasseraufbereitung und Korrosionskontrolle in Wasserverteilungsnetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Der Aufwand für die Aufbereitung eines hochwertigen Trinkwassers kann durch nachfolgende Korrosionsprozesse im Verteilungsnetz und der Trinkwasserinstallation zunichte gemacht werden. Um eine unzulässige korrosionsbedingte Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität und Schäden am Rohrnetz zu vermeiden, ist daher die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen den Wechselwirkungen der Wasserparameter und der verlegten Rohr- und Armaturenwerkstoffe von elementarer Bedeutung. Auf Basis von Korrosionsrisikobewertungen, Fallstudien und praktischen Untersuchungen in Testanlagen werden die Möglichkeiten und Grenzen einer korrosionsoptimierten Wasseraufbereitung – insbesondere im Falle der Änderung der Korrosionsbedingungen bei Wasserwechsel – am Beispiel des Korrosionsverhaltens von ungeschützten Stahl- und Gussrohren beschrieben.

Neue Perspektiven für Wasserwerke durch Großfilter aus Edelstahl
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die norwegische Gemeinde Bamble (Provinz Telemark) nutzt zur Trinkwasserversorgung von ca. 12.000 Personen Oberflächenwasser aus dem Binnensee „Flåte“. Zur Reduzierung von Farbe und organischen Substanzen sowie zur Erhöhung der hygienischen Sicherheit wird derzeit ein vollständig neues Wasseraufbereitungssystem errichtet. Das aus zwei Aufbereitungslinien bestehende System mit einer Aufbereitungsleistung von 680 m³/h beinhaltet zwei liegende Ozon-Reaktionstanks, zwei Aufstromfilter D 5.700 mm mit Filterbehältern aus Edelstahl für die Aufhärtung, zwei Abstromfilter mit Filterbehältern D 6.800 mm aus Edelstahl für die Biofiltration sowie einen Reinwasserbehälter aus Edelstahl mit 800 m³ Volumen zur Zwischenspeicherung. Die vier großen Filterbehälter und der Reinwasserbehälter aus Edelstahl wurden mittels Spezialverfahren direkt vor Ort gefertigt.

Arsen im Grundwasser – eine Herausforderung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die Stadt Hessisch-Lichtenau wird im Wesentlichen durch zwei ca. 200 m tiefe, im Mittleren Buntsandstein der Niederhessischen Senke abgeteufte Brunnen mit einer Gesamtentnahmemenge von 500.000 m3/a versorgt. Das Wasser beider Brunnen ist geogen arsenführend. Der seit 2003 geltende zulässige Grenzwert von 10 μg/l wird deutlich überschritten. Eine Untersuchung von Ursachen und Herkunft des Arsens mittels geophysikalischer Bohrlochmessungen zeigt den dringend bestehenden brunnenbautechnischen Handlungsbedarf einschließlich der Notwendigkeit konzeptioneller Überlegungen zur gleichzeitigen Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

Wasserrahmenrichtlinie und Rechtsetzungsföderalisierung in Spanien
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2014)
Anmerkung zu EuGH, Urteil vom 24. Oktober 2013 – C-151/12

Klimawandel – Anpassungsmaßnahmen in der Bewässerungslandwirtschaft
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Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes KLIMZUG-NORD wurden Anpassungsmaßnahmen für die Bewässerungslandwirtschaft in der Region Nord-Ost-Niedersachsen erarbeitet, die aufgrund des zu erwartenden Klimawandels voraussichtlich vonnöten sein werden. Dieser Artikel gibt eine zusammenfassende Übersicht über die Handlungsoptionen.

Kornaktivkohlen zur Trinkwasseraufbereitung
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Im Rahmen des vom DVGW geförderten Forschungsvorhabens W4/02/09 wurde eine Testmethode entwickelt, die Wasserversorgungsunternehmen eine Entscheidung über die Auswahl geeigneter Kornaktivkohlen ermöglicht. Darüber hinaus wurde ein Leitfaden zur Vorgehensweise bei der Beschaffung und Lieferung erarbeitet.

Nutzungskonkurrenzen – zukunftsfähige Feldberegnung und Wasserbedarf der öffentlichen Versorgung
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Teile Niedersachsens sind auf die landwirtschaftliche Feldberegnung angewiesen. Um ein zukünftiges Nutzungsinteresse frühzeitig zu erkennen und Nutzungskonkurrenten begegnen zu können, hat eine Lenkungsgruppe, deren Akteure durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz zusammengestellt wurde, das Gsamtkonzept „Zukunftsfähige Sicherung der Feldberegnung“ veröffentlicht.

Flexible Gewinnungskonzepte als Beitrag zur Klimawandel-Anpassung – Praxisbeispiele aus dem Vogelsberg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die Wassergewinnung im Vogelsberg (Hessen) hat neben der örtlichen Trinkwasserversorgung auch für die Wasserversorgung der Rhein-Main-Region eine große Bedeutung. Im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft besteht die Aufgabe darin, nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der ländlichen Regionen, in denen die Gewinnungsanlagen liegen, als auch der Versorgungssicherheit der städtisch geprägten Rhein-Main-Region gerecht werden.

Rohwasserqualität und Trinkwasseraufbereitung
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Um die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser sicherstellen zu können, ist es von großer Bedeutung, Rohwasserqualität und Wasseraufbereitung integrativ zu betrachten. Das heißt, dass nicht nur die Qualität des Rohwassers und seine Aufbereitbarkeit unter technisch-wirtschaftlichen Gesichtspunkten zum einwandfreien Produkt, sondern auch der Einfluss, den das Rohwasser oder die Aufbereitungstechnologie auf eine mögliche Veränderung des Produktes haben, zu berücksichtigen sind.

Anpassung der Wasseraufbereitung und sicherer Netzbetrieb bei erhöhten Temperaturen
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Eine Erwärmung des Trinkwassers innerhalb der Verteilungssysteme kommt gerade während anhaltender sommerlicher Hitzeperioden vor. Besonders in stark versiegelten Bereichen – wie sie in Großstädten häufig vorhanden sind – können in Kombination mit geringen Leitungsdurchflüssen Trinkwassertemperaturen deutlich über 25 °C erwartet werden. Sich daraus ergebende mögliche Auswirkungen auf die hygienische Trinkwasserqualität innerhalb der Verteilungssysteme wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Vorhabens dynaklim vom IWW Zentrum Wasser untersucht und Gegenmaßnahmen für die Bereiche Wasseraufbereitung und Wasserverteilung entwickelt.

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