Theorie und Praxis einer Entspannungs-Wasserhaltung für das Projekt „Schwabinger Tor“ in München
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
An der Leopoldstraße in München entsteht ein Gebäudekomplex mit einem Hotel sowie Wohn- und Geschäftshäusern – das sogenannte „Schwabinger Tor“. Der Aushub für die gemeinsame Tiefgarage wird ca. 510 m lang und 75 m breit. Das Projekt verursacht damit die aktuell größte Baugrube in München. Eingegangen wird im Besonderen auf die Theorie und Praxis der Entspannung des wasserführenden Tertiärs.

Hydrodynamisches Wehr zur Verhinderung der Sohlenerosion in Flüssen und zur Erhaltung der Schiffbarkeit bei Niedrigwasser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Für Flüsse, wo die beginnende oder erneute Sohlenerosion verhindert werden muss, wird ein hydrodynamisches Wehr zum Erosionsschutz vorgestellt. Mit diesem wird der Erosionsschutz unabhängig von der Grundwasseranhebung und lässt sich so „maßgeschneidert“ lösen. Hieraus folgt eine Vielzahl von ökologischen und wasserbaulichen Vorteilen. Es wird eine kostengünstige Kombination von Schlauchwehren und beweglichen stählernen Wehrkörpern vorgeschlagen, welche auch geeignet ist, die Schiffbarkeit selbst bei ausgeprägtem Niedrigwasser aufrecht zu erhalten.

Integriertes Wasserressourcenmanagement: Auswirkungen von Subventionen im Agrarsektor in Südafrika
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Die Subventionierung von Wasserpreisen ist in Südafrika insbesondere im Landwirtschaftssektor weit verbreitet. Mit einer sozial gerechten Verteilung der Wasserressourcen und der damit einhergehenden Förderung einer wirtschaftlichen Entwicklung der ländlichen Gebiete sollen die Ziele des seit 1994 geltenden Wasserrechts erreicht werden. Der Artikel beleuchtet die Auswirkungen von Subventionen im Agrarsektor auf gesamtwirtschaftliche Aspekte und diskutiert den vermeintlichen Widerspruch zwischen ökonomischer Effizienz sowie sozialer Gerechtigkeit in der Wasserverteilung.

Der Einfluss über- und unterströmter Wehrverschlüsse auf den Sedimenttransport durch Stauhaltungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Bei aktuellen Planungen von Ersatzneubauten wird immer häufiger die Frage nach der Gestaltung der Wehranlage und der Wahl der Verschlüsse gestellt, da die europäische Wasserrahmenrichtlinie neben der ungestörten Migration aquatischer Organismen auch den ungestörten Transport von Sedimenten durch Staustufen fordert. Der vorliegende Artikel soll im Allgemeinen zum Verständnis des Sedimenttransports durch Stauhaltungen beitragen sowie im Speziellen den Einfluss über- und unterströmter Wehrverschlüsse auf den Sedimenttransport quantifizieren.

Berlin-Ostkreuz: Wasserhaltungsarbeiten im Brennpunkt einer komplexen Verkehrsinfrastrukturmaßnahme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Am Eisenbahnverkehrsknoten Berlin-Ostkreuz werden für eine geplante Autobahnunterquerung anspruchsvolle Wasserhaltungsarbeiten ausgeführt. Die Maßnahmen werden bei laufendem Eisenbahn- und S-Bahn-Verkehr seit 2011 abschnittsweise durchgeführt. Aufgrund eines Grundwasserschadens sind zusätzlich aufwendige Wasseraufbereitungsmaßnahmen sowie die Errichtung und Unterhaltung von hydraulischen Abwehrmaßnahmen erforderlich.

Normen, Regelwerke und Kommentare zum Erhalt der Wassergüte
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Diverse DIN- und EN-Normen, die Arbeitsblätter des DVGW, die Richtlinien des VDI, verschiedene Kommentare zu den Normen, die Bewertungsgrundlagen des Umweltbundesamtes – und über allem natürlich die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001): Für Planer, Fachhandwerker und Hausbesitzer bzw. Betreiber wird die rechtssichere Vorgehensweise zum Erhalt der Trinkwassergüte zunehmend unübersichtlicher. Im Zweifelsfall sollten sich Anwender an den strengeren Vorgaben orientieren!

Trinkwasserqualität schützen – auch im Gebäude
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Die Gewährleistung einwandfreier Trinkwasserqualität ist ein zentrales Thema der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001). Ohne geeignete Sicherheitseinrichtungen ist der Anschluss von Nicht-Trinkwassersystemen an Trinkwasser-Installationen gemäß §17 Abs. 6 TrinkwV 2001 generell verboten. Der vorliegende Beitrag beschreibt die hygienischen Risiken beim Anschluss von Apparaten und Anlagen und welche aktuellen Standards für Sicherheitseinrichtungen einzuhalten sind.

Situationsanalyse der kleinräumig strukturierten Wasserversorgung in Süddeutschland am Beispiel Bayerns
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Unabhängig von der Unternehmensgröße gelten für Wasserversorger in Deutschland die gleichen technischen Vorgaben und Anforderungen an die Trinkwasserqualität. Um eine sichere Wasserversorgung in den Bereichen der Ressource, der Anlagentechnik und des Betriebes zu gewährleisten, müssen alle Wasserversorgungunternehmen (WVU) nachhaltig und zukunftsorientiert handeln. Sich verändernde Randbedingungen wie der Klimawandel oder der demografische Wandel treffen kleinere WVU in besonderem Maße. Im Rahmen eines DVGW-Forschungsprojekts wurde eine Vorgehensweise zur eigenständigen Standortbestimmung kleiner WVU entwickelt und beispielhaft in Bayern angewendet.

Fünf Jahre neues Wasserhaushaltsgesetz – eine Bilanz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Das Wasserhaushaltsgesetz ist 2009 auf der Grundlage der erweiterten Kompetenzen des Bundes für die Wassergesetzgebung neu erlassen worden. Die Fachwelt hat die Reform überwiegend positiv, teilweise aber auch kritisch aufgenommen. Der Beitrag zieht fünf Jahre nach Erlass des Gesetzes eine Bilanz und erläutert, wie sich die Struktur und die inhaltlichen Schwerpunkte des deutschen Wasserrechts verändert haben. Zudem wird aufgezeigt, in welchen Bereichen sich bereits ein Bedarf für Änderungen des Gesetzes ergeben hat.

Hydraulische Untersuchungen für den Neubau der Weser-Schleuse Minden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Als Ersatz für die im Jahr 1914 errichtete Schachtschleuse Minden wird am Wasserstraßenkreuz Minden derzeit eine neue Schleuse gebaut. In der Planungsphase hat die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) detaillierte hydraulische Untersuchungen durchgeführt. Zum Einsatz kamen ein- und mehrdimensionale numerische Modelle sowie ein aufwändiges gegenständliches Modell. Durch die Untersuchungen konnten die Planungen umfassend abgesichert und optimiert werden. Baukosten von ca. 2,5 Mio. € wurden durch die Umgestaltung des Einlaufbauwerks eingespart.

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