Einfluss von Klimaänderungen auf die Wasserqualität von Talsperren und Strategien zur Minimierung der Auswirkungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Die Trinkwasserversorgung aus Talsperren unterliegt in vielfacher Weise Umwelteinflüssen, die sich auf Wassermenge und -qualität auswirken. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V. (ATT) und der TU Dresden werden seit 2012 Langzeitdaten ausgewertet, um die Frage zu beantworten, wie sich Qualitätsparameter klimabedingt verändern, und daraus Handlungsstrategien für eine stabile Versorgung abzuleiten. Im folgenden Beitrag werden neben wesentlichen Ergebnissen beispielhaft Möglichkeiten dargestellt, wie bereits jetzt auf Veränderungen reagiert wird.

Hydraulische Modellierung – und numerische Simulationsmodelle – am Beispiel des Dinkel-Wehrs War
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Die Planung wasserbaulicher Maßnahmen in Gewässern wird zunehmend durch Modellierung der zu erwartenden hydraulischen Verhältnisse unterstützt. Damit lassen sich die hydraulischen Erfordernisse mit den ökologischen Randbedingungen in Einklang bringen.

Die „Aktion Blau Plus“ – 20 Jahre Gewässerentwicklung in Rheinland-Pfalz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Unter dem Titel „Aktion Blau“ wurden vor 20 Jahren alle Aktivitäten zur Gewässerentwicklung in Rheinland-Pfalz zusammengefasst. Neben der Wiederherstellung der ökologischen Funktionsfähigkeit und der Stärkung des natürlichen Wasserrückhaltes hat die Integration weiterer örtlicher Belange des Allgemeinwohls besondere Bedeutung für Umsetzung und Akzeptanz von Gewässerentwicklungsmaßnahmen, weshalb das Programm zur „Aktion Blau Plus“ weiterentwickelt wurde. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums werden wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Aktion Blau Plus dargestellt.

Die Offenlegung des Schantelbaches in Leiwen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Die Sanierung des Schantelbaches in Leiwen an der Mosel ist ein Beispiel für die durchgängige Offenlegung und naturnahe Gestaltung eines über Jahrhunderte massiv veränderten Fließgewässers in einer alten eng bebauten Ortslage. Neben den fachlichen Herausforderungen sind vor allem die enge Kommunikation mit den Anliegern, der Bevölkerung, den politisch Verantwortlichen, dem Maßnahmeträger sowie den Fachbehörden wesentliche Faktoren für die Umsetzung.

Die Wiederherstellung der Fischdurchgängigkeit an der Ruhr-Staustufe Baldeney – Hintergrund und Projektübersicht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Die Ruhr, ein stark anthropogen geprägter Nebenfluss des Rheins, weist eine Vielzahl von Querbauwerken auf. Zur Erreichung des guten ökologischen Zustands bzw. Potenzials dieses Gewässers ist die longitudinale Wanderung aquatischer Organismen von großer Bedeutung. Daher ist auch der Ruhrverband bestrebt, die hierfür notwendige Durchgängigkeit an seinen Wehranlagen wieder herzustellen. An der Stauanlage Baldeney herrschen jedoch sehr schwierige Rahmenbedingungen für die Errichtung einer konventionellen Fischaufstiegsan¬lage. Daher wurden im Verbund mit den zuständigen Behörden und einem interdisziplinären Expertenteam umfangreiche Untersuchungen zur Auffindbarkeit und Funktionalität eines innovativen Fischliftsystems durchgeführt.

Neckar – Energie einer Flusslandschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Dank des Engagements von Land, Kreisen, Gemeinden, der Wirtschaft und vielen bürger¬schaftlichen Initiativen sind in den letzten zwanzig Jahren eine neue Neckarkultur und ein neues Verständnis für die natürliche Lebensachse entstanden. Aber die Herausforderung zur Bewahrung eines nachhaltigen Miteinanders von Wirtschaft, Natur und Kultur bleibt eine Daueraufgabe für die gesamte Gesellschaft.

Hydrotoxikologie – Interdisziplinäre Bewertungsstrategie für kohäsive und schadstoffbelastete Sedimente
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2015)
Die Erosion abgelagerter feiner Sedimente kann als Quelle für Schadstoffeinträge in unsere Gewässersysteme verstanden werden. Insbesondere kohäsive Sedimente weisen ein erhöhtes Potential an Schadstoffbindung auf. Bioverfügbarkeit und Biozugänglichkeit der vorhandenen Schadstoffe können sich mit variierenden Umweltbedingungen im Gewässer ändern und aquatische Organismen unter Umständen schädigen. Dies beschreibt ein interdisziplinäres Problem, das seither keine ganzheitliche Bearbeitung erlaubt.

Das Ziel des guten Zustandes – Ermessen der Behörden?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2015)
Nicht erst seit dem jüngst verkündeten Urteil des EuGH zum Verschlechterungsverbot wird über das Ziel des guten Zustandes für die Gewässer in Europa diskutiert.

Aufbau ökologisch aktiver Gewässerabschnitte in stark veränderten Fließgewässersystemen mit Auen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2015)
Die Fischarten der Fließgewässer und Auen sind an die Dynamik ihres Lebensraumes angepasst, indem sie lineare und laterale Wanderungen durchführen, die die verschiedenen Teillebensräume miteinander verbinden. In unseren stark veränderten Flusslandschaften sind strukturell intakte Lebensräume jedoch Mangelware und zudem sind Wanderungen zwischen den Teillebensräumen kaum noch möglich. Deshalb reicht es nicht allein aus, intakte Biotope wiederherzustellen, sondern ebenso notwendig ist die Gewährleistung der linearen und der lateralen Durchgängigkeit.

Naturnahe Gewässerentwicklung des Eisbachs in Obrigheim (Pfalz)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2015)
Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenprogramm nach WRRL wurden Maßnahmen zur Renaturierung eines Gewässers auf den Weg gebracht. Mit der Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit geht eine deutliche Aufwertung der Habitatqualität einher.

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