Vernässungsprobleme durch hohe Grundwasserstände und Wiederanstieg des Grundwassers im Rheinischen Braunkohlenrevier
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Vernässungsbedingte Gebäudeschäden bei hohen Grundwasserständen stellen ein zunehmendes Problem in Niederungsgebieten des Rheinischen Braunkohlenreviers dar, sofern Häuser unangepasst gebaut worden sind. Daher ist die Bereitstellung von Bemessungsgrundwasserständen eine wichtige Grundlage für bauliche Maßnahmen gegen drückendes Grundwasser. In Korschenbroich wurde ein hydraulisches Lösungskonzept zur Kappung von Grundwasserspitzen umgesetzt, um die Zahl der von Vernässungsschäden betroffenen Gebäude wirkungsvoll zu reduzieren.

Sanierungsbedarf bei (Trinkwasser-) Quellwasserfassungsanlagen: Ursachen - Risikoanalyse - Minimierungsstrategien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Die Nutzung von Quellwasser ist eine ressourcenschonende und energieeffiziente Art der Trinkwassergewinnung. Die Bauwerkssubstanz ist bei vielen Fassungen mehrere Dekaden alt und wurde, im Gegensatz zu Bohrbrunnen, kaum grundlegend verändert oder instand gehalten. In der Praxis ergeben sich Sanierungsbedürfnisse, nachdem sich herausgestellt hat, dass die meisten Qualitätsminderungen des Quellwassers durch undichte oder defekte Bauwerke und deren unmittelbares Umfeld ausgelöst werden. Oft reichen Teilsanierungen und einfache Aufbereitungsverfahren aus, um das Quellwasser für die Trinkwasserversorgung weiter wirtschaftlich nutzen zu können.

Grundwasserbiologie – Ökosysteme im Untergrund
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Grundwasser ist nicht steril. Vielmehr leben dort zahlreiche Mikroorganismenund kleinere Tiere. Im Folgenden werden exemplarisch einige aktuelle Ergebnisse zur Rolle dieses Ökosystems bei der Reinigungvon Grundwasser gegeben.

Die nachträgliche Untergrundabdichtung des Wadi-Dayqah-Dammes im Oman
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Der Wadi-Dayqah-Damm ist die größte Talsperre im Sultanat Oman. Beträchtliche Regenfälle haben die Bauwerke bestehend aus einem Walzbetondamm und einem Erdschütt-Satteldamm bereits in den ersten Betriebsjahren auf die Probe gestellt. Nach der letzten starken Flut im Jahr 2010 wurden übermäßige Sickerwasseraustritte mit destabilisierenden Tendenzen im Bereich der rechten Talseite des Satteldammes beobachtet. Auch aufgrund von möglichen Auflösungsprozessen wurden Nachbesserungsarbeiten ausgeschrieben und die Firma STRABAG mit der Ausführung beauftragt.

Trinkwasseraufbereitung und Korrosionskontrolle in Wasserverteilungsnetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Der Aufwand für die Aufbereitung eines hochwertigen Trinkwassers kann durch nachfolgende Korrosionsprozesse im Verteilungsnetz und der Trinkwasserinstallation zunichte gemacht werden. Um eine unzulässige korrosionsbedingte Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität und Schäden am Rohrnetz zu vermeiden, ist daher die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen den Wechselwirkungen der Wasserparameter und der verlegten Rohr- und Armaturenwerkstoffe von elementarer Bedeutung. Auf Basis von Korrosionsrisikobewertungen, Fallstudien und praktischen Untersuchungen in Testanlagen werden die Möglichkeiten und Grenzen einer korrosionsoptimierten Wasseraufbereitung – insbesondere im Falle der Änderung der Korrosionsbedingungen bei Wasserwechsel – am Beispiel des Korrosionsverhaltens von ungeschützten Stahl- und Gussrohren beschrieben.

Neue Perspektiven für Wasserwerke durch Großfilter aus Edelstahl
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die norwegische Gemeinde Bamble (Provinz Telemark) nutzt zur Trinkwasserversorgung von ca. 12.000 Personen Oberflächenwasser aus dem Binnensee „Flåte“. Zur Reduzierung von Farbe und organischen Substanzen sowie zur Erhöhung der hygienischen Sicherheit wird derzeit ein vollständig neues Wasseraufbereitungssystem errichtet. Das aus zwei Aufbereitungslinien bestehende System mit einer Aufbereitungsleistung von 680 m³/h beinhaltet zwei liegende Ozon-Reaktionstanks, zwei Aufstromfilter D 5.700 mm mit Filterbehältern aus Edelstahl für die Aufhärtung, zwei Abstromfilter mit Filterbehältern D 6.800 mm aus Edelstahl für die Biofiltration sowie einen Reinwasserbehälter aus Edelstahl mit 800 m³ Volumen zur Zwischenspeicherung. Die vier großen Filterbehälter und der Reinwasserbehälter aus Edelstahl wurden mittels Spezialverfahren direkt vor Ort gefertigt.

Arsen im Grundwasser – eine Herausforderung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die Stadt Hessisch-Lichtenau wird im Wesentlichen durch zwei ca. 200 m tiefe, im Mittleren Buntsandstein der Niederhessischen Senke abgeteufte Brunnen mit einer Gesamtentnahmemenge von 500.000 m3/a versorgt. Das Wasser beider Brunnen ist geogen arsenführend. Der seit 2003 geltende zulässige Grenzwert von 10 μg/l wird deutlich überschritten. Eine Untersuchung von Ursachen und Herkunft des Arsens mittels geophysikalischer Bohrlochmessungen zeigt den dringend bestehenden brunnenbautechnischen Handlungsbedarf einschließlich der Notwendigkeit konzeptioneller Überlegungen zur gleichzeitigen Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

Wasserrahmenrichtlinie und Rechtsetzungsföderalisierung in Spanien
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2014)
Anmerkung zu EuGH, Urteil vom 24. Oktober 2013 – C-151/12

Klimawandel – Anpassungsmaßnahmen in der Bewässerungslandwirtschaft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes KLIMZUG-NORD wurden Anpassungsmaßnahmen für die Bewässerungslandwirtschaft in der Region Nord-Ost-Niedersachsen erarbeitet, die aufgrund des zu erwartenden Klimawandels voraussichtlich vonnöten sein werden. Dieser Artikel gibt eine zusammenfassende Übersicht über die Handlungsoptionen.

Kornaktivkohlen zur Trinkwasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Im Rahmen des vom DVGW geförderten Forschungsvorhabens W4/02/09 wurde eine Testmethode entwickelt, die Wasserversorgungsunternehmen eine Entscheidung über die Auswahl geeigneter Kornaktivkohlen ermöglicht. Darüber hinaus wurde ein Leitfaden zur Vorgehensweise bei der Beschaffung und Lieferung erarbeitet.

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