Weiterentwicklung und Erprobung eines Wasseraufbereitungssystems für Kleinanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens wurde ein System zur Trinkwasseraufbereitung speziell für Kleinanlagen weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Ultrafiltrationsanlage mit einem speziellen Luft-Wasser-Spülsystem, das durch Kombination mit Zusatzmodulen an unterschiedliche Wasserbeschaffenheiten angepasst werden kann. Das System wurde unter Praxisbedingungen an periodisch trüb- (bis 20 NTU) bzw. huminstoffhaltigen (SAK 254 nm bis 31 m-1) Rohwässern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Wasseraufbereitungssystem für Kleinanlagen zur Verfügung steht, das auch für höher belastete Rohwässer eingesetzt werden kann.

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

Ursachenfindung bei mikrobiologischen Befunden im Trinkwasser
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Bei der Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser kann es auch im Routinebetrieb unerwartet zu Befunden mit hygienisch relevanten Bakterien kommen. Das Forschungsgebiet der mikrobiologischen Ursachenfindung oder auch „Microbial Source Tracking“ (MST) nähert sich dieser Problematik unter anderem mit Hilfe moderner molekularbiologischer Methoden und kann Bakterien beispielsweise über ihre DNA identifizieren.

Anregungen zur Qualitätssicherung in der 3-D-numerischen Modellierung mit FLOW-3D
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
FLOW-3D ist eine leistungsfähige 3-D-numerische Strömungssimulationssoftware für Frei¬spiegelabflüsse. Das strukturierte und entlang der Koordinatenachsen ausgerichtete Berechnungsnetz stellt eine Besonderheit der Software dar. Dadurch ergeben sich zusätzliche Frei¬heiten, wie die Implementierung von bewegten Objekten oder die vereinfachte Variationsuntersuchung von Einbauten. Im Hinblick auf die Qualitätssicherung muss die Adaptierung der Geometrie an das Berechnungsnetz im Detail kontrolliert werden. Dies und weitere Modellierungsaspekte werden in diesem Beitrag behandelt.

Funktionssicherheit von stahlwasserbaulichen Verschlüssen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Obgleich die Funktionssicherheit von Verschlüssen im Wasserbau sicherheitsrelevant ist, liegen darüber kaum Daten vor. Um eine diesbezügliche bessere Einschätzung vornehmen und gleichzeitig die Entwicklung in der letzten Dekade beurteilen zu können, wurde eine Umfrage vornehmlich unter Stauanlagenbetreibern vorgenommen. Die aktuellen Ergebnisse im Vergleich zu einer früheren Untersuchung werden vorgestellt.

Untersuchungen zum Einsatz von Baggergut im Deichbau am Rostocker DredgDikes-Versuchsdeich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Seit über drei Jahren werden im EU-Verbundprojekt DredgDikes Einsatzmöglichkeiten von Baggergut im Deichbau erforscht. Eine Vielzahl an Labor- und Feldversuchen zur Charakterisierung und Einbaubarkeit der Materialien, zur Erosionssicherheit von begrünten Deichböschungen aus Baggergut und zur Durchfeuchtung solcher Deichdeckschichten wurde durchgeführt. Die Ergebnisse sind vielversprechend.

Hydrotoxikologie – Eine Methodik zur Bewertung schadstoffbelasteter Sedimente in Stauseen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Im Rahmen von Unterhaltungsmaßnahmen zur Wiederbereitstellung sedimentierter Speichervolumina an Talsperren können Ökosysteme der Speicherbecken und unterstromiger Flussabschnitte durch Resuspension schadstoffbelasteter Sedimente geschädigt werden. Zur Abschätzung umweltrelevanter Folgen wurden Experimente mit Natursediment und Fischen durchgeführt. Der Ansatz verknüpft hydrodynamische, morphodynamische und ökotoxikologische Methoden. Die Kombination der Expertisen ermöglicht die Entwicklung der hydrotoxikologischen Methodik im Bereich des nachhaltigen Sedimentmanagements.

Konsequenzen nachlassenden Nitratabbaus in Grundwasserleitern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2014)
In einem vom DVGW und von Wasserversorgungsunternehmen finanzierten Forschungsvorhaben wurde eine Methodik zur Charakterisierung und Quantifizierung des Nitratabbauvermögens in Porengrundwasserleitern entwickelt und die qualitativen, technischen und wirtschaftlichen Konsequenzen eines fortschreitenden Aufbrauchs des Nitratabbauvermögens für die Wasserversorgung bewertet.

Eignung einer Aufstiegsfalle für Makrozoobenthos
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2013)
Wenn bei der biologischen Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen das Makrozoobenthos Bestandteil der Untersuchungen ist, sollten Aufstiegsfallen eingesetzt werden, denn nur sie erfassen den aktiv stromaufwandernden Teil der Wirbellosenpopulation. Hierdurch kann über die Aufstiegsfalle eine Aussage getroffen werden, ob sie einen Korridor zwischen Unter-und Oberwasser darstellten.

Kontinuierliche Validierung hydrodynamischer und morphodynamischer Modelle mit physikalischen Modellversuchen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2013)
Anhand von zwei Beispielen wird die Validierung mittels Laborversuchen und der daraus resultierende Nutzen für die Telemac-Suite vorgestellt. In Rinnenmodellen und deren numerischer Simulation können einzelne relevante Phänomene, wie hier die Wirkung von Buhnen oder Dünen, isoliert betrachtet, analysiert und bewertet werden. Vorgestellt wird ein hydrodynamischer Rinnenversuch mit fester Sohle zur Bestimmung der optimalen Para¬meterkombination für Prognoserechnungen von Buhnenvarianten, sowie ein morphodynamischer Versuch zur Untersuchung der Dünenbildung und -bewegung.

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