Feinsedimenteinträge in die Fließgewässer Südostniedersachsens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Für Südostniedersachsen wurden Karten zur Feinsedimenteintragsgefährdung erstellt. Auf Grund der verbreitet hohen Feinsedimentbelastung ergibt sich zur Erreichung eines guten ökologischen Zustands in den Gewässern Südostniedersachsens ein großer Handlungsbedarf.

Trinkwassergewinnung durch Membranentsalzung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Umkehrosmose und Nanofiltration werden zunehmend in der öffentlichen Trinkwasserversorgung eingesetzt. Wichtige Verfahrenskriterien sind die Vermeidung von Scaling, die Konzentratentsorgung und die Stabilisierung des Trinkwassers. In dem nachfolgend beschriebenen Anwendungsfall handelt es sich um die Aufbereitung eines stark chloridhaltigen, harten Grundwassers mit erhöhtem Selen- und Mangangehalt.

Funktionskontrolle der Fischwechselanlagen am Main-Kraftwerk Kostheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Mittels verschiedener herkömmlicher und moderner Monitoringmethoden wurde am Main-Kraftwerk Kostheim eine Funktionskontrolle zweier Fischabstiegsanlagen und eine Erfassung der Mortalität bei Turbinenpassage durchgeführt. Weiterhin wurde die Auffindbarkeit und Passierbarkeit eines Umgehungsgerinnes für den Fischaufstieg untersucht. Die Studie zeigte eine Größenselektivität bei der Nutzung des Umgehungsgerinnes sowie Defizite in der Attraktivität und Auffindbarkeit der Abstiegshilfen auf. Am 20-mm-Rechen sowie bei Turbinenpassage entstehen erhebliche Fischschädigungen.

Versuche zum Scheuchen und Leiten von Fischen mit elektrischem Strom
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Seit 2011 wurden durch die EnBW in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umweltstudien Versuche zum Scheuchen und Leiten von Fischen mit elektrischem Strom durchgeführt. Dabei wurde neben der Barrierewirkung von elektrischen Feldern auch die Möglichkeit zum Stoppen und Leiten von Fischen entlang elektrifizierter Rechenanlagen untersucht. Die Versuche wurden sowohl unter Freilandbedingungen vor dem Einlaufbauwerk eines Kraftwerks als auch in einem Versuchsbecken durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch den Einsatz elektrischer Felder eine erhöhte Abweise- oder Leitwirkung erzielt werden kann.

Hochwasserschutz - Segen und Grenzen für die Bevölkerung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Im Juni 2013 ist ein außergewöhnliches und besonders großräumiges Hochwasserereignis mit katastrophalen Folgen aufgetreten. An vielen Flüssen in Bayern traten Abflüsse auf, die ein 100-jährliches Hochwasser erreichten oder stellenweise sogar deutlich überschritten haben. So wurde in Passau z. B. der höchste Wasserstand seit 1501 erreicht. Betroffene sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, bis sie die Folgen verarbeitet haben.

Neue Perspektiven für Wasserwerke durch Großfilter aus Edelstahl
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die norwegische Gemeinde Bamble (Provinz Telemark) nutzt zur Trinkwasserversorgung von ca. 12.000 Personen Oberflächenwasser aus dem Binnensee „Flåte“. Zur Reduzierung von Farbe und organischen Substanzen sowie zur Erhöhung der hygienischen Sicherheit wird derzeit ein vollständig neues Wasseraufbereitungssystem errichtet. Das aus zwei Aufbereitungslinien bestehende System mit einer Aufbereitungsleistung von 680 m³/h beinhaltet zwei liegende Ozon-Reaktionstanks, zwei Aufstromfilter D 5.700 mm mit Filterbehältern aus Edelstahl für die Aufhärtung, zwei Abstromfilter mit Filterbehältern D 6.800 mm aus Edelstahl für die Biofiltration sowie einen Reinwasserbehälter aus Edelstahl mit 800 m³ Volumen zur Zwischenspeicherung. Die vier großen Filterbehälter und der Reinwasserbehälter aus Edelstahl wurden mittels Spezialverfahren direkt vor Ort gefertigt.

Kornaktivkohlen zur Trinkwasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Im Rahmen des vom DVGW geförderten Forschungsvorhabens W4/02/09 wurde eine Testmethode entwickelt, die Wasserversorgungsunternehmen eine Entscheidung über die Auswahl geeigneter Kornaktivkohlen ermöglicht. Darüber hinaus wurde ein Leitfaden zur Vorgehensweise bei der Beschaffung und Lieferung erarbeitet.

Untersuchungen zur Begleitfauna und -flora der Flussperlmuschel – Vergleich von zwei Mittelgebirgsbächen im Fichtelgebirge und zwei Tieflandbächen in der Lüneburger Heide
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2014)
Die Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) ist eine Indikator-, Schlüssel-, Ziel- und Leitart der Gewässerökologie und des Naturschutzes. Ihre Bestände gehen in Europa weiter stark zurück. Zur Biologie und Autökologie dieser Art liegen zahlreiche Untersuchungen vor, jedoch mangelt es an genauen Informationen zur Begleitfauna und -flora in Perlmuschelgewässern.

Weiterentwicklung und Erprobung eines Wasseraufbereitungssystems für Kleinanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens wurde ein System zur Trinkwasseraufbereitung speziell für Kleinanlagen weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Ultrafiltrationsanlage mit einem speziellen Luft-Wasser-Spülsystem, das durch Kombination mit Zusatzmodulen an unterschiedliche Wasserbeschaffenheiten angepasst werden kann. Das System wurde unter Praxisbedingungen an periodisch trüb- (bis 20 NTU) bzw. huminstoffhaltigen (SAK 254 nm bis 31 m-1) Rohwässern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Wasseraufbereitungssystem für Kleinanlagen zur Verfügung steht, das auch für höher belastete Rohwässer eingesetzt werden kann.

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

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