Ein 1-D-Modell für ein Tiroler Wehr mit Kurvenströmungen für Standorte mit Steffturbine
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Werden Tiroler Wehre zur Wasserfassung unter beengten Platzverhältnissen eingesetzt, kann eine zweimalige Umlenkung des Wasserstroms im Wehrkanal notwendig werden. In dieser Arbeit wird die Wehrkanalströmung mit einem 1-D-Gleichungsmodell simuliert und um den Einfluss der Sekundärströmungseffekte erweitert. Unter Verwendung von MATLAB konnte darauf aufbauend die Spiegellinie im Wehrkanal numerisch bestimmt und in eine Stand-Alone-Applikation umgesetzt werden. Die Kalibrierung erfolgte anhand eines Labormodels für ein Tiroler Wehr im schweizerischen Dürnten.

Hydraulische Untersuchungen für den Neubau der Weser-Schleuse Minden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Als Ersatz für die im Jahr 1914 errichtete Schachtschleuse Minden wird am Wasserstraßenkreuz Minden derzeit eine neue Schleuse gebaut. In der Planungsphase hat die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) detaillierte hydraulische Untersuchungen durchgeführt. Zum Einsatz kamen ein- und mehrdimensionale numerische Modelle sowie ein aufwändiges gegenständliches Modell. Durch die Untersuchungen konnten die Planungen umfassend abgesichert und optimiert werden. Baukosten von ca. 2,5 Mio. € wurden durch die Umgestaltung des Einlaufbauwerks eingespart.

Feinsedimenteinträge in die Fließgewässer Südostniedersachsens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Für Südostniedersachsen wurden Karten zur Feinsedimenteintragsgefährdung erstellt. Auf Grund der verbreitet hohen Feinsedimentbelastung ergibt sich zur Erreichung eines guten ökologischen Zustands in den Gewässern Südostniedersachsens ein großer Handlungsbedarf.

Trinkwassergewinnung durch Membranentsalzung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Umkehrosmose und Nanofiltration werden zunehmend in der öffentlichen Trinkwasserversorgung eingesetzt. Wichtige Verfahrenskriterien sind die Vermeidung von Scaling, die Konzentratentsorgung und die Stabilisierung des Trinkwassers. In dem nachfolgend beschriebenen Anwendungsfall handelt es sich um die Aufbereitung eines stark chloridhaltigen, harten Grundwassers mit erhöhtem Selen- und Mangangehalt.

Funktionskontrolle der Fischwechselanlagen am Main-Kraftwerk Kostheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Mittels verschiedener herkömmlicher und moderner Monitoringmethoden wurde am Main-Kraftwerk Kostheim eine Funktionskontrolle zweier Fischabstiegsanlagen und eine Erfassung der Mortalität bei Turbinenpassage durchgeführt. Weiterhin wurde die Auffindbarkeit und Passierbarkeit eines Umgehungsgerinnes für den Fischaufstieg untersucht. Die Studie zeigte eine Größenselektivität bei der Nutzung des Umgehungsgerinnes sowie Defizite in der Attraktivität und Auffindbarkeit der Abstiegshilfen auf. Am 20-mm-Rechen sowie bei Turbinenpassage entstehen erhebliche Fischschädigungen.

Versuche zum Scheuchen und Leiten von Fischen mit elektrischem Strom
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Seit 2011 wurden durch die EnBW in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umweltstudien Versuche zum Scheuchen und Leiten von Fischen mit elektrischem Strom durchgeführt. Dabei wurde neben der Barrierewirkung von elektrischen Feldern auch die Möglichkeit zum Stoppen und Leiten von Fischen entlang elektrifizierter Rechenanlagen untersucht. Die Versuche wurden sowohl unter Freilandbedingungen vor dem Einlaufbauwerk eines Kraftwerks als auch in einem Versuchsbecken durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch den Einsatz elektrischer Felder eine erhöhte Abweise- oder Leitwirkung erzielt werden kann.

Hochwasserschutz - Segen und Grenzen für die Bevölkerung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Im Juni 2013 ist ein außergewöhnliches und besonders großräumiges Hochwasserereignis mit katastrophalen Folgen aufgetreten. An vielen Flüssen in Bayern traten Abflüsse auf, die ein 100-jährliches Hochwasser erreichten oder stellenweise sogar deutlich überschritten haben. So wurde in Passau z. B. der höchste Wasserstand seit 1501 erreicht. Betroffene sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, bis sie die Folgen verarbeitet haben.

EU-Forschungsprojekt „WatERP“ - Water Enhanced Resource Planning
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2014)
Im Rahmen des aktuellen Förderprogramms „FP7“ der Europäischen Union beschäftigt sich das laufende Forschungsprojekt „WatERP“ mit der Verknüpfung von moderner Software-Technologie mit dem planerischen und operativen Wassermanagement. Das Projekt reiht sich in den aktuellen internationalen Forschungsfokus der sogenannten ICT (Information and Communication Technologies), wie beispielsweise das AQUA-Netzwerk, ein. Im vorliegenden Beitrag werden das Anliegen des Projektes „WatERP“, die Partner sowie der Arbeitsstand nach einer Laufzeit von einem Jahr erläutert.

Neue Perspektiven für Wasserwerke durch Großfilter aus Edelstahl
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die norwegische Gemeinde Bamble (Provinz Telemark) nutzt zur Trinkwasserversorgung von ca. 12.000 Personen Oberflächenwasser aus dem Binnensee „Flåte“. Zur Reduzierung von Farbe und organischen Substanzen sowie zur Erhöhung der hygienischen Sicherheit wird derzeit ein vollständig neues Wasseraufbereitungssystem errichtet. Das aus zwei Aufbereitungslinien bestehende System mit einer Aufbereitungsleistung von 680 m³/h beinhaltet zwei liegende Ozon-Reaktionstanks, zwei Aufstromfilter D 5.700 mm mit Filterbehältern aus Edelstahl für die Aufhärtung, zwei Abstromfilter mit Filterbehältern D 6.800 mm aus Edelstahl für die Biofiltration sowie einen Reinwasserbehälter aus Edelstahl mit 800 m³ Volumen zur Zwischenspeicherung. Die vier großen Filterbehälter und der Reinwasserbehälter aus Edelstahl wurden mittels Spezialverfahren direkt vor Ort gefertigt.

Kornaktivkohlen zur Trinkwasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Im Rahmen des vom DVGW geförderten Forschungsvorhabens W4/02/09 wurde eine Testmethode entwickelt, die Wasserversorgungsunternehmen eine Entscheidung über die Auswahl geeigneter Kornaktivkohlen ermöglicht. Darüber hinaus wurde ein Leitfaden zur Vorgehensweise bei der Beschaffung und Lieferung erarbeitet.

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