Erhebung und Bewertung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern – Versorgungssicherheit derzeit und künftig
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist für Verbraucher eine Selbstverständlichkeit. Diesen hohen Standard gilt es auch künftig zu gewährleisten. Wenn auch die Wasserversorgung in Bayern grundsätzlich in der Verantwortung der Gemeinden liegt, zählt es weiterhin zu den wichtigsten Aufgaben der Wasserwirtschaftsverwaltung, diese bei der Gewährleistung oder Optimierung der Versorgungssicherheit zu unterstützen. Dies ist nicht zuletzt der dezentralen Struktur der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern, mit wenigen großen, einigen mittleren, aber vielen sehr kleinen Wasserversorgungsunternehmen, geschuldet. Über eine der zahlreichen Aktivitäten der Wasserwirtschaftsverwaltung, die „Erhebung und Bewertung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern“, wird hier berichtet.

Neuer Ansatz zum Risikomanagement für Talsperren-Einzugsgebiete – Teil 2
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Trinkwasser-Talsperren sind möglichen unmittelbaren Beeinträchtigungen der Wasserbeschaffenheit besonders ausgesetzt, da gefährdende Stoffe und Mikroorganismen oft rasch und weitgehend ungefiltert in den Talsperrenkörper gelangen können. Dem systematischen Umgang mit Risiken im Einzugsgebiet kommt daher eine wesentliche Rolle bei der Gewährleistung der Versorgungssicherheit zu. Im ersten Teil des Beitrags (erschienen in Ausgabe 5/2016 der „DVGW energie | wasser-praxis“) wurde ein neuer methodischer Ansatz zur standortbezogenen Risikoabschätzung für Einzugsgebiete von Trinkwassertalsperren unter Einsatz eines Geografischen Informationssystems vorgestellt. Der vorliegende Teil 2 berichtet über die Ergebnisse eines ersten Praxistests der Methodik.

Kosten-Nutzen-Bewertung der Einführung 4. Reinigungsstufen auf kommunalen Kläranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
In dem Forschungsprojekt Mikro_N wurden die Gesamtemissionen eines Gewässereinzugsgebietes am Beispiel der Nahe (Rheinland-Pfalz) für ausgewählte Mikroschadstoffe frachtbasiert ermittelt. Hierauf aufbauend wurden verschiedene Szenarien zur Integration 4. Reinigungsstufen auf den kommunalen Kläranlagen im Einzugsgebiet der Nahe untersucht und in ihren Kosten sowie in dem gewässerspezifischen Nutzen bewertet. Ein Überblick über die Ergebnisse dieser Betrachtungen wird gegeben. Die Auswirkungen auf die Abwassergebühren werden diskutiert.

Mikroschadstoffe im Gewässer – Schritte zu einer nationalen Mikroschadstoffstrategie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Noch ist nicht bekannt, wie groß das Problem der Mikroschadstoffe in unseren Gewässern werden könnte. Das Umweltbundesamt hat hierzu ein Forschungsvorhaben durchgeführt, dessen Ergebnisse im Oktober 2015 auf einem Workshop im Bundespresseamt vorgestellt und mit den Ländern und Verbänden diskutiert. wurden. Der Bund möchte zusammen mit allen Verantwortlichen und Betroffene auf dieser Grundlage schrittweise eine nationale Mikroschadstoffstrategie erarbeiten.

Biologische Erfolgskontrolle Gewässerunterhaltung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Die Erfolgskontrolle zur Gewässerunterhaltung an fünf Pilotstrecken in Schleswig-Holstein zeigt, dass es durch Einführung einer Stromstrichmahd zu positiven Veränderungen der Wasserpflanzenbestände und einzelner Strukturparameter kommt. Auf die hiermit verbundene Erhöhung der Lebensraumvielfalt hat die Wirbellosenfauna mit signifikanten Zunahmen fließgewässertypischer Arten und einer Verbesserung des ökologischen Zustands reagiert.

Nutzung gereinigten Abwassers zwischen globalem Anspruch und regionalen Realitäten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Vorgestellt werden die Möglichkeiten der Nutzung gereinigten Abwassers und einer Verbindung mit Energie als Ressource am Beispiel eines Forschungsprojektes in Berlin-Brandenburg. Dem internationalen Forschungsstand wird die spezifische Situation in der Region gegenübergestellt.

Auswirkung strukturverbessernder Maßnahmen an Fließgewässern auf das Makrozoobenthos
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
In Schleswig-Holstein werden seit mehreren Jahren zahlreiche Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von Fließgewässern durchgeführt. An vier Gewässern werden die Veränderungen auf die Wirbellosenfauna (Makrozoobenthos) durch strukturverbessernde Maßnahmen dargestellt und diskutiert. Basierend auf den Erkenntnissen werden Empfehlungen für Effizienzkontrollen und Maßnahmenplanungen abgeleitet.

Die erste Schwall-Sanierung der Schweiz: Die Hasliaare als Fallbeispiel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2016)
Im Rahmen eines Ausbauprojekts wird die heute maximal mögliche Wasserrückgabe in die Hasliaare von 70 m³/s auf künftig 95 m³/s erhöht. Damit werden die Effekte der künstlichen Pegelschwankungen verschärft. Im Vorfeld wurde daher die gewässerökologische Situation eingehend untersucht und eine ökologische Beurteilung des heutigen Zustands und für künftige Zustände (Ausbau mit verschiedenen Schwalldämpfungsmaßnahmen) durchgeführt. Seit 2013 wird zwischen Kraftwerk und Wasserrückgabe ein Zwischenspeicher (Beruhigungsbecken und Stollen) mit 80 000 m³ Volumen realisiert.

Experimentelle Untersuchung von Murgängen und Mursperren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2016)
Der vorliegende Beitrag dokumentiert eine Untersuchung von Murgängen im physikalischen Modell. Jenes besteht aus einer 1,3 m breiten, um 35 % geneigten Rechteckrinne mit rauem Boden und einer großen horizontalen Auslaufplatte. Das Muren-Material speichert ein stirnseitig verschließbarer, wasserdichter Staubehälter am oberen Rinnenende. Im Endbereich der Rinne wurden verschiedene Vorrichtungen zum Rückhalt sowie zur Ablenkung des Murgangs fixiert und untersucht. Spezifische und grundlegende Resultate dazu werden vorgestellt und analysiert.

Sanierung der Unteren Salzach − Renaturierung = Hochwasserschutz?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2016)
Zur flussbaulichen und gewässerökologischen Sanierung der Unteren Salzach wurden für das Freilassinger und das Tittmoninger Becken unterschiedliche Sanierungsvarianten entwickelt. Kenntnisse über Wirkung und Ausmaß der Vorlandretention in den verschiedenen Varianten sollen mitunter in die anstehende Variantenentscheidung einfließen. Im Rahmen einer Retentionsstudie wurde daher der aktivierte Rückhalt in den Varianten ermittelt sowie die Wirkung auf den Hochwasserabfluss analysiert. Darüber hinaus wurden verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung der Retentionsraumnutzung untersucht.

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