Nitrat im Grundwasser – Eintrag, Verhalten und Entwicklungstrends
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2015)
Hohe Nitratkonzentrationen stellen die Hauptbelastung für das Grundwasser in Deutschland dar und hängen überwiegend mit hohen Stickstoffüberschüssen aus der Landwirtschaft zusammen. Nitratreduktionsprozesse können zu einer Minderung der Konzentrationen beitragen und sind häufig anhand vorhandener Grund- und Rohwasseranalysen zu identifizieren. Allerdings ist das Nitratabbaupotenzial endlich. Alle Zusammenhänge, Möglichkeiten und Grenzen von Aussagen zum Nitratbabbau werden detailliert und verständlich in der gerade erschienenen DVGW-Information Wasser Nr. 85 „Stickstoffumsatz im Grundwasser“ erläutert.

Biofilme in Anlagen zur Wasserversorgung – Methoden zur Bestimmung und Früherkennung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2015)
Die Anreicherung von Mikroorganismen an Grenzflächen (Biofilme) ist seit Jahrzehnten ein intensiv beforschtes Gebiet in technischen und natürlichen Systemen. Erstaunlich erscheint zum Teil, wie wenig der unstrittigen Forschungsergebnisse in der Praxis ankommen. Dabei besteht heutzutage ein breites Spektrum an Methoden, mit denen sich Biofilme visualisieren bzw. quantitativ erfassen lassen. Darüber hinaus gibt es Methoden, mit denen das Biofilmbildungspotenzial abgeschätzt werden kann.

Die Arbeit des Landeshochwasserzentrums Sachsen im Juni 2013
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Im Beitrag wird ein kurzer Rückblick auf die Arbeit des Landeshochwasserzentrums des Freistaates Sachsen während des Hochwassers vom Juni 2013 gegeben. Dabei wird nicht nur die klassische Hochwasservorhersage, die inzwischen eine sehr gute Qualität erreicht hat, beleuchtet, sondern es werden auch Ausführungen zu wichtigen begleitenden Aktivitäten und erste Schlussfolgerungen ausgeführt.

Juni-Hochwasser 2013 an der Elbe – neue Fragestellungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Ein verheerendes Hochwasser mit historisch höchsten Hochwasserständen – aber weiter wie bisher? Bisher deutet vieles darauf hin. Aber das fundierte „Lernen aus der Katastrophe“ muss in ein „Lernen für die Katastrophe“ münden. Neue Fragestellungen ergeben sich hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien (z. B. Drohnen) und der Nutzung der „neuen Medien“ sowie sozialer Netzwerke für die Einbindung ehrenamtlicher Helfer. Daneben bleibt die Hochwasservorsorge die wichtigste Tagesaufgabe.

Ressourcenschonende Abwasserbehandlung – Chemikalien auf Basis nachwachsender Rohstoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Biogene Chemikalien erreichen zunehmend auch die Wasserwirtschaft, weil gerade hier das Umweltbewusstsein eine wichtige Rolle spielt. Die Randbedingungen für deren Herstellung und Anwendung werden anhand von Beispielen aufgezeigt.

Standsicherheit von Großprofilen: Zustandserfassung, -bewertung und Sanierung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die bauliche Beurteilung von großen Kanalprofilen erfordert besondere Aufmerksamkeit. Ursache hierfür ist, dass Großprofile gegenüber kleineren Kanälen ein erhöhtes Gefährdungspotenzial besitzen und nur bedingt durch eine standardisierte Bewertung nach DWA-M 149 beurteilt werden können. Zudem weisen sie häufig bauliche Besonderheiten auf. Nachfolgend wird neben der Erläuterung der genannten Punkte beispielhaft eine geeignete, weil an die Besonderheiten von Großprofilen angepasste Vorgehensweise für deren Beurteilung vorgestellt.

Innovatives Wasserversorgungskonzept kühlt Beschleunigeranlagen des Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten betreibt das Deutsche Elektronen- Synchroton (DESY) in Hamburg verschiedene Beschleunigeranlagen, die einen hohen Bedarf an Kühlwasser aufweisen. Hierzu wird Grundwasser aus mehreren auf dem Betriebsgelände gelegenen Brunnen gefördert und aufbereitet. Als Ersatz für die erneuerungsbedürftige und in die Jahre gekommene Aufbereitungsanlage wurde nun ein neues Aufbereitungssystem konzipiert und umgesetzt. Dieses beinhaltet unter anderem die Möglichkeit, die Brunnen im laufenden Betrieb auf das Verfahren der Unterirdischen Enteisenung und Entmanganung (UEE-Betrieb) umzustellen, sodass keine zusätzlichen oberirdischen Aufbereitungsanlagen mehr erforderlich sind.

Mechanismen zum Umgang mit Risiken im Völkerrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Am Beispiel des Hochwasserschutzes im Rahmen der internationalen Rechtsregime für die Flussgebietseinheiten Rhein und Mekong

Selbstüberwachung öffentlicher Abwasseranlagen – Aufgezeigt an der nordrhein-westfälischen SüwVO Abwasser (Teil II)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Nicht nur die unmittelbare Gewässerbenutzung durch das tatsächliche Einleiteverhalten der einzelnen Sonderbauwerke „Regenüberlaufbecken“ und „Stauraumkanal“ der Ortsentwässerung wird durch die SüwVO Abw abgefragt, sondern „bei Bedarf“ auch die Mengen der aufgrund der Drosselung zurückgehaltenen und nicht entlasteten, sondern der „Abwasserbehandlungsanlage“ zugeleiteten Abwassermengen.

Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Die im aktuellen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) enthaltenen Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sollen schon seit einiger Zeit bundeseinheitlich im Verordnungswege konkretisiert werden. Hierzu wurde eine „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (AwSV) auf den Weg gebracht. Diese neue Bundesverordnung wird die bisherigen Regelungen der Länder und die Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe des Bundes ablösen. Auf Anlagenbetreiber und Vollzugsbehörden kommen somit nach Inkrafttreten der AwSV veränderte oder neue Regelungen zu.

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