Kosten-Nutzen-Bewertung der Einführung 4. Reinigungsstufen auf kommunalen Kläranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
In dem Forschungsprojekt Mikro_N wurden die Gesamtemissionen eines Gewässereinzugsgebietes am Beispiel der Nahe (Rheinland-Pfalz) für ausgewählte Mikroschadstoffe frachtbasiert ermittelt. Hierauf aufbauend wurden verschiedene Szenarien zur Integration 4. Reinigungsstufen auf den kommunalen Kläranlagen im Einzugsgebiet der Nahe untersucht und in ihren Kosten sowie in dem gewässerspezifischen Nutzen bewertet. Ein Überblick über die Ergebnisse dieser Betrachtungen wird gegeben. Die Auswirkungen auf die Abwassergebühren werden diskutiert.

Mikroschadstoffe im Gewässer – Schritte zu einer nationalen Mikroschadstoffstrategie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Noch ist nicht bekannt, wie groß das Problem der Mikroschadstoffe in unseren Gewässern werden könnte. Das Umweltbundesamt hat hierzu ein Forschungsvorhaben durchgeführt, dessen Ergebnisse im Oktober 2015 auf einem Workshop im Bundespresseamt vorgestellt und mit den Ländern und Verbänden diskutiert. wurden. Der Bund möchte zusammen mit allen Verantwortlichen und Betroffene auf dieser Grundlage schrittweise eine nationale Mikroschadstoffstrategie erarbeiten.

Biologische Erfolgskontrolle Gewässerunterhaltung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Die Erfolgskontrolle zur Gewässerunterhaltung an fünf Pilotstrecken in Schleswig-Holstein zeigt, dass es durch Einführung einer Stromstrichmahd zu positiven Veränderungen der Wasserpflanzenbestände und einzelner Strukturparameter kommt. Auf die hiermit verbundene Erhöhung der Lebensraumvielfalt hat die Wirbellosenfauna mit signifikanten Zunahmen fließgewässertypischer Arten und einer Verbesserung des ökologischen Zustands reagiert.

Nutzung gereinigten Abwassers zwischen globalem Anspruch und regionalen Realitäten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Vorgestellt werden die Möglichkeiten der Nutzung gereinigten Abwassers und einer Verbindung mit Energie als Ressource am Beispiel eines Forschungsprojektes in Berlin-Brandenburg. Dem internationalen Forschungsstand wird die spezifische Situation in der Region gegenübergestellt.

Auswirkung strukturverbessernder Maßnahmen an Fließgewässern auf das Makrozoobenthos
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In Schleswig-Holstein werden seit mehreren Jahren zahlreiche Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von Fließgewässern durchgeführt. An vier Gewässern werden die Veränderungen auf die Wirbellosenfauna (Makrozoobenthos) durch strukturverbessernde Maßnahmen dargestellt und diskutiert. Basierend auf den Erkenntnissen werden Empfehlungen für Effizienzkontrollen und Maßnahmenplanungen abgeleitet.

Die erste Schwall-Sanierung der Schweiz: Die Hasliaare als Fallbeispiel
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Im Rahmen eines Ausbauprojekts wird die heute maximal mögliche Wasserrückgabe in die Hasliaare von 70 m³/s auf künftig 95 m³/s erhöht. Damit werden die Effekte der künstlichen Pegelschwankungen verschärft. Im Vorfeld wurde daher die gewässerökologische Situation eingehend untersucht und eine ökologische Beurteilung des heutigen Zustands und für künftige Zustände (Ausbau mit verschiedenen Schwalldämpfungsmaßnahmen) durchgeführt. Seit 2013 wird zwischen Kraftwerk und Wasserrückgabe ein Zwischenspeicher (Beruhigungsbecken und Stollen) mit 80 000 m³ Volumen realisiert.

Experimentelle Untersuchung von Murgängen und Mursperren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2016)
Der vorliegende Beitrag dokumentiert eine Untersuchung von Murgängen im physikalischen Modell. Jenes besteht aus einer 1,3 m breiten, um 35 % geneigten Rechteckrinne mit rauem Boden und einer großen horizontalen Auslaufplatte. Das Muren-Material speichert ein stirnseitig verschließbarer, wasserdichter Staubehälter am oberen Rinnenende. Im Endbereich der Rinne wurden verschiedene Vorrichtungen zum Rückhalt sowie zur Ablenkung des Murgangs fixiert und untersucht. Spezifische und grundlegende Resultate dazu werden vorgestellt und analysiert.

Sanierung der Unteren Salzach − Renaturierung = Hochwasserschutz?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2016)
Zur flussbaulichen und gewässerökologischen Sanierung der Unteren Salzach wurden für das Freilassinger und das Tittmoninger Becken unterschiedliche Sanierungsvarianten entwickelt. Kenntnisse über Wirkung und Ausmaß der Vorlandretention in den verschiedenen Varianten sollen mitunter in die anstehende Variantenentscheidung einfließen. Im Rahmen einer Retentionsstudie wurde daher der aktivierte Rückhalt in den Varianten ermittelt sowie die Wirkung auf den Hochwasserabfluss analysiert. Darüber hinaus wurden verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung der Retentionsraumnutzung untersucht.

Diskussion hydrologischer, morphologischer und sedimentologischer Kriterien für die Implementierung möglicher Schwall-Sunk-Maßnahmen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2016)
Im Zuge der Umsetzung der Ziele der WRRL sind in den nächsten Jahren Maßnahmen zur Reduktion des Schwall-Sunk-Einflusses gefordert. Diese werden hydrologische, morphologische, aber mitunter auch sedimentologische Komponenten beinhalten müssen. Aufbauend auf Schwalluntersuchungen am Alpenrhein und unterschiedlichen Fließgewässern in Österreich wird im vorliegenden Beitrag eine Diskussion bestimmter abiotischer Kriterien durchgeführt. Mit dem Ziel, eine zielgerichtete Implementierung von Sanierungsmaßnahmen zu ermöglichen.

Hydrologische, morphologische und sedimentologische Analysen als Grundlage für die Konzipierung von Schwall-Sunk-Maßnahmen – Fallbeispiel Alpenrhein
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Schwall und Sunk wurde als eine der wesentlichen anthropogenen Beeinträchtigungen alpiner Fließgewässer ausgewiesen und vielfach als prioritär für eine Sanierung definiert. Mitunter sind aber Mehrfachbelastungen in den alpinen Fließgewässern vorhanden, deren negative Auswirkungen sich auf das Gewässerökosystem überlagern können. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, anhand von Untersuchungen am Alpenrhein und an einigen ausgewählten Fallbeispielen aus Österreich wesentliche Komponenten für eine zielgerichtete Maßnahmenplanung zur Sanierung von Schwallstrecken aufzuzeigen.

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