HDD-Technik für Flussunterquerung einer Ölpipeline in Italien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Die Öl-Pipeline Trecate-Quiliano (DN 200 - 8“) kreuzt den Fluss Bormida nahe der Stadt Mombalone (Provinz Asti, Norditalien). Die Leitung ist oberirdisch an eine bestehende Bahnbrücke montiert. Um diese oberirdische Kreuzung zu beseitigen und die Leitung in ausreichender Tiefe, geschützt vor Hochwässern und Freispülungen, unter der Flusssohle zu verlegen, wurde im März 2014 eine grabenlose Unterquerung des Flusses im Horizontal-Spülbohr-Verfahren (HDD) hergestellt.

Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus – modernes Layout, verbesserte Funktionen, zusätzliche Inhalte
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Das komplett überarbeitete Produkt bietet dem Anwender viele neue Vorteile. Neben einem modernen, frischen Design wurde der Funktionsumfang nach Auswertung der Nutzerwünsche entsprechend erweitert und neue Inhalte ergänzt. Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus bietet jetzt z. B. die mobile Nutzung durch Handys und Tablets oder über die Archivfunktion einen exklusiven Zugriff auch auf zurückgezogene DVGW-Regelwerke. Ab sofort können bisherige Online-Abonnenten des Regelwerks auf das Upgrade zugreifen. Ein Umstieg von Papier oder DVD auf die Online-Version ist jederzeit möglich.

Kommunales Engagement für eine nachhaltige Wasserversorgung in Indien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Seit 2011 arbeiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und die Stadtwerke Heidelberg zusammen mit dem staatlichen Wasserversorgungsunternehmen Uttarakhand Jal Sansthan (UJS) daran, die Wasserversorgung in dem nordindischen Bundesstaat durch eine höhere Energieeffizienz und eine nachhaltige Versorgung mit Strom zu verbessern. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Ökostrom-Produkts Heidelberg GREEN von den Stadtwerken Heidelberg. Die Kunden zahlen einen frei wählbaren Ökostrom-Aufschlag, der von dem regionalen Energieversorger für den Ausbau erneuerbarer Energien und für Energieeffizienz-Maßnahmen verwendet wird. Größter Kunde und damit der wichtigste finanzielle Unterstützer für das Projekt in Indien ist die Stadt Heidelberg, die alle ihre Liegenschaften mit dem Ökostrom-Produkt versorgt.

Bewusstsein und Bildung für den Neckar und seine Renaturierung – Herausforderungen und Aufgaben für die Umweltbildung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Der Mensch kann nur das schützen, was er kennt und schätzt. Angesichts der Wissenserosion in Sachen Natur kann der Schutz unserer Gewässer nur durch eine breite Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auch im Bereich Gewässerwissen gelingen. Gerade am Neckar, im Spannungsfeld von Natur und Kultur, von Landschaft und Wirtschaft, gilt es durch entsprechende Umweltbildungsinitiativen, die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, sich aktiv für grüne Infrastruktur einzusetzen. Durch eine Vielzahl von Initiativen und Projekten entstand am gesamten 367 km langen Flusslauf des Neckars ein regelrechter Wettbewerb um gute Ideen und Konzepte. Die Umweltakademie Baden-Württemberg hat schon frühzeitig verschiedene Initiativen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung gestartet, um die Neckar-Natur den Menschen zu vermitteln. Den stark veränderten, ab dem Mittellauf kanalisierten Fluss aufwerten und dort auch neue Naherholungsgebiete zu schaffen, sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Noch warten viele Standorte darauf, dass am Neckar wieder sein lebendiges grünes Band in Form von Auwäldern, Altwässern und anderen Refugien neu entstehen kann.

Ermittlung von Bemessungsabflüssen in hochalpinen Einzugsgebieten am Beispiel der projektierten Wasserfassungen Venter und Gurgler Ache
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Am Beispiel der Wasserfassungen Venter und Gurgler Ache wird die Ermittlung von Bemessungshochwässern im alpinen Raum vorgestellt. Hydrologische Modellierung und statistischen Verfahren werden dabei kombiniert. Dem Systemzustand des Einzugsgebiets (Schneebedeckungsgrad und Schneewasseräquivalent) wird dabei speziell Rechnung getragen. Unterschiedliche, aus der Langzeitmodellierung abgeleitete Schneebedeckungszustände bilden die Grundlage zur Szenarien-Bildung für kritische Vorbedingungen.

Das neue Schiffshebewerk Niederfinow
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2013)
Das bestehende Schiffshebewerk in Niederfinow wurde 1934 eingeweiht. Es liegt an der Havel-Oder-Wasserstraße, die Berlin mit der Ostsee im Raum Stettin verbindet, und überwindet die 36 m Höhenunterschied zwischen der Hochebene des Barnim und dem Odertal. Ein Neubau soll das vorhandene Schiffshebewerk in Niederfinow ersetzen.

Ein gelungenes Stück Strukturwandel im Ruhrgebiet
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Im Zeitraum 2010 bis 2013 hat die Stadt Essen mit Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen einen modernen, städtebaulich markanten Seepark realisiert. Der Niederfeldsee mit seiner langgestreckten Promenade und den umgebenden Parkflächen wirkt heute als offenes, geradezu befreiendes Verbindungselement zweier vormals durch meterhohe Bahndämme und enge Durchlässe getrennter Stadteile. Rund um den fünf Hektar großen Park entstehen einerseits neue Wohnbauflächen, anderseits erfolgt eine nachhaltige Aufwertung bestehender Wohnquartiere. Das Vorhaben ist ein gelungenes Beispiel für den gezielten Stadtumbau, bei dem ungenutzte Brachflächen zur Schaffung attraktiver Wasser- und Parklagen genutzt werden und in der Folge veraltete Mietwohnungen in Blockbebauung zurückgebaut und durch eine moderne, heutigen Komfortansprüchen entsprechende Einzelbebauung ersetzt werden. Die Umwandlung des Geländes erforderte neben dem Rückbau der Bahnanlagen die Ausführung verschiedenster Maßnahmen – vom Tief- und Leitungsbau über Baugrunduntersuchungen bis hin zum Grund- und Regenwassermanagement.

Grizzly-Rechen – eine innovative Technologie für Wasserfassungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
Die zurzeit drei patentierten Grizzly-Rechen für Wasserfassungen finden auf den verschiedensten Gebieten hohe Akzeptanz. Ihre Erfolge beruhen in der Verbindung der Vorteile eines Coanda-Feinrechens mit dem eines integrierten Schutzrechens. Vor allem der Grizzly Protec konnte bereits bei vielen Projekten im Hochgebirge sehr gut überzeugen. Durch die spezifische Anpassung der einzelnen Grizzly-Rechen-Module an die vor Ort angetroffenen Gegebenheiten des Gewässers und der Umgebung ergeben sich eine Reihe von Vorteilen: sehr gute Wirtschaftlichkeit, geringer Wartungsaufwand, optimierte Nutzung der Fallhöhe, einfache Montage bei geringem Aufwand und die sehr gute ökologische und landschaftsästhetische Vertretbarkeit.

Wasser, überall Wasser – mit Innovationen aus Ontario, Kanada
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
In etwas mehr als zehn Jahren werden nach Angaben der Vereinten Nationen zwei Drittel der Weltbevölkerung – rund 5,5 Milliarden Menschen – unter mittelschwerer bis schwerer Wasserknappheit leiden. Leider ist die Wasser- und Abwasserwirtschaft mit der Einführung neuer Technologien oft sehr zögerlich. Wasserversorgungsunternehmen tragen Verantwortung für die öffentliche Sicherheit, daher ist es natürlich sinnvoll, dass sie keine unvertretbaren Risiken eingehen. Neue Technologien gestatten aber einen intelligenteren Umgang mit vorhandenen Wasservorkommen, sodass sich die Lage nicht verschlechtern muss.

Wasserkraft und/oder Naturschutz? – Variantenuntersuchung zur Sanierung der Unteren Salzach
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2013)
Für einen 22 km langen Abschnitt der Unteren Salzach wird derzeit eine Variantenuntersuchung für eine wasserbauliche und gewässerökologische Sanierung durchgeführt. Neben drei Varianten mit ausschließlich flussbaulichen Sanierungskomponenten ist bei zwei weiteren Varianten zudem eine energetische Nutzung vorgesehen. Im Rahmen einer Variantenbewertung werden die Auswirkungen der verschiedenen Varianten hinsichtlich definierter Kriterien untersucht. Das Ergebnis der Variantenbewertung bildet die Grundlagen für eine nachfolgende Variantenentscheidung.

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