Rein mineralische Sanierung auch bei aggressiven Wässern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Das Regelwerk (DIN EN 206) sieht für aggressive Wässer die Expositionsklassen XA1 bis XA3 vor. Dabei wird leicht übersehen, dass die Übertragung der Expositionsklassen auf Bauwerke der Wasserversorgung nicht möglich ist, da hier ein ständiger Wasserwechsel und somit keine hydrostatischen Verhältnisse vorliegen. Nicht zuletzt aus diesem Grund kamen bei betonangreifenden Wässern mineralische Beschichtungen bisher an ihre Grenzen, sodass in diesen Fällen gerne auf nicht mineralische Beschichtungen oder Auskleidungen zurückgegriffen wurde.

Verbesserte Software für Kanalkataster und Leitungsplanung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Eine neue Kanalkataster-Software verarbeitet und verwaltet auf Basis topografischer Daten Zustandsinformationen, hydraulische Daten und alle relevanten Informationen aus dem Arbeitsbereich. Mit einer erweiterten Leitungsplanungs-Software lassen sich datenbankgestützt Leitungsnetze zur Wasserversorgung bis hin zur Knoten-Detaillierung entwerfen und hydraulisch berechnen.

HDD-Technik für Flussunterquerung einer Ölpipeline in Italien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Die Öl-Pipeline Trecate-Quiliano (DN 200 - 8“) kreuzt den Fluss Bormida nahe der Stadt Mombalone (Provinz Asti, Norditalien). Die Leitung ist oberirdisch an eine bestehende Bahnbrücke montiert. Um diese oberirdische Kreuzung zu beseitigen und die Leitung in ausreichender Tiefe, geschützt vor Hochwässern und Freispülungen, unter der Flusssohle zu verlegen, wurde im März 2014 eine grabenlose Unterquerung des Flusses im Horizontal-Spülbohr-Verfahren (HDD) hergestellt.

Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus – modernes Layout, verbesserte Funktionen, zusätzliche Inhalte
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Das komplett überarbeitete Produkt bietet dem Anwender viele neue Vorteile. Neben einem modernen, frischen Design wurde der Funktionsumfang nach Auswertung der Nutzerwünsche entsprechend erweitert und neue Inhalte ergänzt. Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus bietet jetzt z. B. die mobile Nutzung durch Handys und Tablets oder über die Archivfunktion einen exklusiven Zugriff auch auf zurückgezogene DVGW-Regelwerke. Ab sofort können bisherige Online-Abonnenten des Regelwerks auf das Upgrade zugreifen. Ein Umstieg von Papier oder DVD auf die Online-Version ist jederzeit möglich.

Die nachträgliche Untergrundabdichtung des Wadi-Dayqah-Dammes im Oman
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Der Wadi-Dayqah-Damm ist die größte Talsperre im Sultanat Oman. Beträchtliche Regenfälle haben die Bauwerke bestehend aus einem Walzbetondamm und einem Erdschütt-Satteldamm bereits in den ersten Betriebsjahren auf die Probe gestellt. Nach der letzten starken Flut im Jahr 2010 wurden übermäßige Sickerwasseraustritte mit destabilisierenden Tendenzen im Bereich der rechten Talseite des Satteldammes beobachtet. Auch aufgrund von möglichen Auflösungsprozessen wurden Nachbesserungsarbeiten ausgeschrieben und die Firma STRABAG mit der Ausführung beauftragt.

Kommunales Engagement für eine nachhaltige Wasserversorgung in Indien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Seit 2011 arbeiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und die Stadtwerke Heidelberg zusammen mit dem staatlichen Wasserversorgungsunternehmen Uttarakhand Jal Sansthan (UJS) daran, die Wasserversorgung in dem nordindischen Bundesstaat durch eine höhere Energieeffizienz und eine nachhaltige Versorgung mit Strom zu verbessern. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Ökostrom-Produkts Heidelberg GREEN von den Stadtwerken Heidelberg. Die Kunden zahlen einen frei wählbaren Ökostrom-Aufschlag, der von dem regionalen Energieversorger für den Ausbau erneuerbarer Energien und für Energieeffizienz-Maßnahmen verwendet wird. Größter Kunde und damit der wichtigste finanzielle Unterstützer für das Projekt in Indien ist die Stadt Heidelberg, die alle ihre Liegenschaften mit dem Ökostrom-Produkt versorgt.

Bewusstsein und Bildung für den Neckar und seine Renaturierung – Herausforderungen und Aufgaben für die Umweltbildung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Der Mensch kann nur das schützen, was er kennt und schätzt. Angesichts der Wissenserosion in Sachen Natur kann der Schutz unserer Gewässer nur durch eine breite Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auch im Bereich Gewässerwissen gelingen. Gerade am Neckar, im Spannungsfeld von Natur und Kultur, von Landschaft und Wirtschaft, gilt es durch entsprechende Umweltbildungsinitiativen, die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, sich aktiv für grüne Infrastruktur einzusetzen. Durch eine Vielzahl von Initiativen und Projekten entstand am gesamten 367 km langen Flusslauf des Neckars ein regelrechter Wettbewerb um gute Ideen und Konzepte. Die Umweltakademie Baden-Württemberg hat schon frühzeitig verschiedene Initiativen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung gestartet, um die Neckar-Natur den Menschen zu vermitteln. Den stark veränderten, ab dem Mittellauf kanalisierten Fluss aufwerten und dort auch neue Naherholungsgebiete zu schaffen, sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Noch warten viele Standorte darauf, dass am Neckar wieder sein lebendiges grünes Band in Form von Auwäldern, Altwässern und anderen Refugien neu entstehen kann.

Ermittlung von Bemessungsabflüssen in hochalpinen Einzugsgebieten am Beispiel der projektierten Wasserfassungen Venter und Gurgler Ache
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Am Beispiel der Wasserfassungen Venter und Gurgler Ache wird die Ermittlung von Bemessungshochwässern im alpinen Raum vorgestellt. Hydrologische Modellierung und statistischen Verfahren werden dabei kombiniert. Dem Systemzustand des Einzugsgebiets (Schneebedeckungsgrad und Schneewasseräquivalent) wird dabei speziell Rechnung getragen. Unterschiedliche, aus der Langzeitmodellierung abgeleitete Schneebedeckungszustände bilden die Grundlage zur Szenarien-Bildung für kritische Vorbedingungen.

Das neue Schiffshebewerk Niederfinow
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2013)
Das bestehende Schiffshebewerk in Niederfinow wurde 1934 eingeweiht. Es liegt an der Havel-Oder-Wasserstraße, die Berlin mit der Ostsee im Raum Stettin verbindet, und überwindet die 36 m Höhenunterschied zwischen der Hochebene des Barnim und dem Odertal. Ein Neubau soll das vorhandene Schiffshebewerk in Niederfinow ersetzen.

Ein gelungenes Stück Strukturwandel im Ruhrgebiet
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Im Zeitraum 2010 bis 2013 hat die Stadt Essen mit Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen einen modernen, städtebaulich markanten Seepark realisiert. Der Niederfeldsee mit seiner langgestreckten Promenade und den umgebenden Parkflächen wirkt heute als offenes, geradezu befreiendes Verbindungselement zweier vormals durch meterhohe Bahndämme und enge Durchlässe getrennter Stadteile. Rund um den fünf Hektar großen Park entstehen einerseits neue Wohnbauflächen, anderseits erfolgt eine nachhaltige Aufwertung bestehender Wohnquartiere. Das Vorhaben ist ein gelungenes Beispiel für den gezielten Stadtumbau, bei dem ungenutzte Brachflächen zur Schaffung attraktiver Wasser- und Parklagen genutzt werden und in der Folge veraltete Mietwohnungen in Blockbebauung zurückgebaut und durch eine moderne, heutigen Komfortansprüchen entsprechende Einzelbebauung ersetzt werden. Die Umwandlung des Geländes erforderte neben dem Rückbau der Bahnanlagen die Ausführung verschiedenster Maßnahmen – vom Tief- und Leitungsbau über Baugrunduntersuchungen bis hin zum Grund- und Regenwassermanagement.

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