Ressourcenmanagement: Thermische Grundwassernutzung in Ballungsgebieten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Ab einer Tiefe von wenigen Metern weist Grundwasser in Mitteleuropa i. d. R. nahezu konstante Temperaturen von etwa 10 °C auf. Zudem ist Wasser generell aufgrund seiner hohen spezifischen Wärmekapazität und seiner guten Transportierbarkeit ein idealer Träger gespeicherter thermischer Energie. Somit lässt sich Grundwasser, wenn es am Standort in ausreichender Menge verfügbar und gewinnbar ist, zum Heizen (mittels Wärmepumpen), zum Kühlen sowie zum Speichern von Wärme und Kälte nutzen [1].

Sperrrohrausbau zur Abdichtung von Grundwasserstockwerken
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
An Tiefbrunnen, die mehrere oder durch Deckschichten geschützte Grundwasserstockwerke erschließen, sind besondere Anforderungen hinsichtlich der Oberwasserabdichtung zu stellen. Während dies in Norddeutschland bevorzugt durch eine Abdichtung zwischen Bohrlochwand und Ausbau erfolgt, ist im süddeutschen Raum der Einsatz von Sperrrohren vorgeschrieben. Sperrrohre gewähren dem Grundwassersystem einen nachhaltigen Schutz und bieten technische Vorteile, welche die zunächst höheren Baukosten langfristig kompensieren. Bei der Erstellung ist auf einen hohen technischen Standard zu achten, um nachteilige Auswirkungen auszuschließen.

Spülbildkontrolle und Betriebsoptimierung bei der Enteisenung und Entmanganung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2012)
In der Praxis der Beratung und Optimierung von Wasseraufbereitungsanlagen zur Enteisenung und Entmanganung sind immer wieder Konstruktionen und Betriebsweisen zu sehen, die zu hohen mittleren Filtrattrübungen, hohem Spülwasserverbrauch oder Betriebsstörungen führen. Anhand einer knappen Erläuterung von Grund -lagen und praktischen Beispielen zur Filterkonstruktion, zur Spülung und zur Inbetriebsetzung werden nachteilige Details von Konstruktion und Betrieb bewertet und umgesetzte Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Aufbau eines Frühwarnsystems zur Überwachung von Brunnenalterungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2012)
Die Liste an Fragen, die sich Wasserversorger und Ingenieurbüros stellen müssen, die den reibungslosen und wirtschaftlichsten Betrieb von Wasserversorgungsanlagen gewährleisten sollen, ist lang und komplex. Zwei hessische Zweckverbände haben sich mit ihrem Softwareanbieter und einem Ingenieurbüro zusammengetan und Wege erarbeitet, um in einer digitalen Brunnenakte alle Brunnen-Stammdaten – beginnend von den ersten Vorerkundungen, über die gesamte Betriebsdauer, bis hin zum Rückbau – zu dokumentieren. Darüber hinaus werden täglich ausgewählte Daten automatisiert aus den jeweiligen Prozessleitsystemen (PLS) in die GW-Manager-Datenbank übernommen, um anhand „virtueller Pumpversuche“ alle Kennzahlen der Brunnenalterung kontinuierlich verfolgen und zeitnah die entsprechenden Maßnahmen einleiten zu können.

Verfahren zu Chemikalienabbau und Sterilisation infektiöser Abwässer
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Dieser Beitrag beschreibt einen technischen Ansatz für die kürzlich getestete Methode der Sterilisation und Anodischer Oxidation von infektiösem Abwasser aus medizini-schen, pharmzeutischen und chemischen Einrichtungen (z.B. Labor) und zeigt ebenfalls die Re-sultate in Hinblick auf Effizienz und Abbauraten. Infektiöse Abwässer weisen aufgrund ihres Schadstoffgehalts ein relativ hohes Gefährdungspotential auf. Diese Schadstoffe haben z.T. eine komplexe Struktur, sind sehr stabil sowie persistent (diese Eigenschaft wird z.B. für die Einla-gerung von Medikamenten benötigt) und sind ohne entsprechende Vorbehandlung in Kläranlagen sehr schwer abbaubar.

Betriebserfahrungen mit einem Funnel & Gate-System mit Bioreaktor
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Im Jahr 1913 siedelte sich in Offenbach-Kaiserlei die Firma Gustav Lang, „Fabrik für Teer-destillation, Teerprodukte und Dachpappe“ an. Die Fläche des ehemaligen Betriebs-grundstückes betrug ca. 15.000 m². Die Produktion wurde um 1930 wieder eingestellt und der Gebäudebestand weitestgehend abgebrochen. Während und unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg wurde der ehemalige Teerölstandort als Abladeplatz für Trümmerschutt genutzt, in dem auch hausmüllähnliche Abfälle abgelagert wurden.

Nutzung von Laborversuchen für die In-situ-Grundwassersanierung
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Jede In-situ-Grundwasserbehandlung erfordert die Infiltration reaktiver Stoffe in den zu behan-delnden Grundwasserbereich, um dadurch eine Verringerung der Stoff- bzw. Schadstoffkon-zentration zu erzielen. Unter dem Begriff „In-situ-Grundwasserbehandlung“ wird die In-situ-Grundwasseraufbereitung und In-situ-Grundwassersanierung zusammengefasst. In der bisheri-gen Praxis erfolgt die Planung, Durchführung und Auswertung von in situ- Grundwasserbe-handlungsverfahren allein auf der Betrachtung des Grundwasserbereiches als einem Reaktor mit nur einem Porenanteil, der vollständig durchströmt wird.

Hydraulic Fracturing: Zusammensetzung und Entsorgung anfallender Abwässer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2012)
Für die beim Fracking anfallenden Abwässer sind Behandlungsverfahren, Verwertungskonzepte oder Entsorgungswege entsprechend dem Stand der Technik zu definieren. Anhand Charakterisierung und Bilanzierung des Flowback sowie Auswertung internationaler Erfahrungen werden Maßnahmen und Empfehlungen abgeleitet.

Wasserrechtliche Bewertung der unkonventionellen Erdgasförderung mittels Fracking
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2012)
BeFracking verursacht unter- und oberirdische Risiken für das Grundwasser. Nachfolgend wird untersucht, mit welchen Regelungskonzepten und Instrumenten das Wasserschutzrecht diese Risiken zu bewältigen versucht und wie die Regelungen verstanden werden müssen, um dies leisten zu können.

Umsetzung der Bewirtschaftungsziele in Hessen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2012)
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie bzw. die wasserrechtlichen Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes legen fest, dass bis 2015 der gute Zustand für die Gewässer erreicht werden soll. Bis zum Dezember 2012 ist der Kommission ein Zwischenbericht mit einer Darstellung der Fortschritte vorzulegen, die bei der Durchführung des geplanten Maßnahmenprogramms erzielt wurden. Am Beispiel des Bundeslandes Hessen werden Strategien und Aktivitäten zur Umsetzung der Maßnahmen beschrieben.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

BIUKAT e.V. 26.06.2013
4. Moosburger Umwelttechnikforum
"Neue Perspektiven der
Kläranlagentechnologie"