Hydraulische Untersuchungen für den Neubau der Weser-Schleuse Minden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Als Ersatz für die im Jahr 1914 errichtete Schachtschleuse Minden wird am Wasserstraßenkreuz Minden derzeit eine neue Schleuse gebaut. In der Planungsphase hat die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) detaillierte hydraulische Untersuchungen durchgeführt. Zum Einsatz kamen ein- und mehrdimensionale numerische Modelle sowie ein aufwändiges gegenständliches Modell. Durch die Untersuchungen konnten die Planungen umfassend abgesichert und optimiert werden. Baukosten von ca. 2,5 Mio. € wurden durch die Umgestaltung des Einlaufbauwerks eingespart.

Berücksichtigung von Fragen der Reststoffverwertung in der Planung von Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Abgesehen von der physikalischen Entsäuerung entstehen bei allen anderen Wasseraufbereitungsverfahren Reststoffe, deren Beschaffenheit und Menge im Aufbereitungsprozess beeinflussbar sind. Da Abtransport und die weitere Verwendung Anforderungen an die Beschaffenheit stellen, muss der Planer einer Wasseraufbereitungsanlage schon sehr frühzeitig klären, wie der Gestaltungsspielraum positiv ausgenutzt werden kann. Dies beeinflusst nicht nur Betriebs- und Investitionskosten, sondern kann auch die Auswahl bestimmter Verfahrensschritte priorisieren. Damit kommt der Beachtung der Reststoffverwertung eine große Bedeutung im Planungsprozess zu.

Laserscanning passé? - 3-D-Oberflächenmodelle aus Bilddaten und deren messtechnischer Nutzen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
In letzter Zeit werden sowohl kommerzielle Software-Pakete als auch im Internet nutzbare Online-Lösungen zum automatisierten Zusammenfügen von digitalen Aufnahmen zu kompletten 3-D-Modellen angeboten. In mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten lassen sich diese 3-D-Modelle in gebräuchliche CAD-Programme überführen. Von da aus ist die weitere Bearbeitung, wie Skalierung, Bemaßungen, das Berechnen von Höhenlinien, Volumen- und Flächenberechnungen etc., möglich.

Verbesserte Software für Kanalkataster und Leitungsplanung
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Eine neue Kanalkataster-Software verarbeitet und verwaltet auf Basis topografischer Daten Zustandsinformationen, hydraulische Daten und alle relevanten Informationen aus dem Arbeitsbereich. Mit einer erweiterten Leitungsplanungs-Software lassen sich datenbankgestützt Leitungsnetze zur Wasserversorgung bis hin zur Knoten-Detaillierung entwerfen und hydraulisch berechnen.

HDD-Technik für Flussunterquerung einer Ölpipeline in Italien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Die Öl-Pipeline Trecate-Quiliano (DN 200 - 8“) kreuzt den Fluss Bormida nahe der Stadt Mombalone (Provinz Asti, Norditalien). Die Leitung ist oberirdisch an eine bestehende Bahnbrücke montiert. Um diese oberirdische Kreuzung zu beseitigen und die Leitung in ausreichender Tiefe, geschützt vor Hochwässern und Freispülungen, unter der Flusssohle zu verlegen, wurde im März 2014 eine grabenlose Unterquerung des Flusses im Horizontal-Spülbohr-Verfahren (HDD) hergestellt.

Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus – modernes Layout, verbesserte Funktionen, zusätzliche Inhalte
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Das komplett überarbeitete Produkt bietet dem Anwender viele neue Vorteile. Neben einem modernen, frischen Design wurde der Funktionsumfang nach Auswertung der Nutzerwünsche entsprechend erweitert und neue Inhalte ergänzt. Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus bietet jetzt z. B. die mobile Nutzung durch Handys und Tablets oder über die Archivfunktion einen exklusiven Zugriff auch auf zurückgezogene DVGW-Regelwerke. Ab sofort können bisherige Online-Abonnenten des Regelwerks auf das Upgrade zugreifen. Ein Umstieg von Papier oder DVD auf die Online-Version ist jederzeit möglich.

Fischabstieg über Schlauchwehre: Untersuchungen der Strömungsverhältnisse und Identifizierung der Abflussbereiche mit erhöhtem Verletzungsrisiko
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Wie nahezu alle überströmten Wehrverschlüsse können Schlauchwehre an Standorten mit niedrigem Unterwasserstand aus ökologischer Sicht problematisch sein, weil dann die Gefahr besteht, dass sich abwandernde Fische an der Wehrschwelle verletzen. Mit Hilfe numerischer und hydraulischer Untersuchungen werden diese Abflussbereiche identifiziert und die relevanten hydraulischen Größen quantifiziert. Des Weiteren werden bauliche und betriebliche Maßnahmen untersucht und bewertet, die die Verletzungsgefahr von Fischen beim Abstieg über Schlauchwehre auf ein Minimum reduzieren.

Funktionskontrolle der Fischwechselanlagen am Main-Kraftwerk Kostheim
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Mittels verschiedener herkömmlicher und moderner Monitoringmethoden wurde am Main-Kraftwerk Kostheim eine Funktionskontrolle zweier Fischabstiegsanlagen und eine Erfassung der Mortalität bei Turbinenpassage durchgeführt. Weiterhin wurde die Auffindbarkeit und Passierbarkeit eines Umgehungsgerinnes für den Fischaufstieg untersucht. Die Studie zeigte eine Größenselektivität bei der Nutzung des Umgehungsgerinnes sowie Defizite in der Attraktivität und Auffindbarkeit der Abstiegshilfen auf. Am 20-mm-Rechen sowie bei Turbinenpassage entstehen erhebliche Fischschädigungen.

Die nachträgliche Untergrundabdichtung des Wadi-Dayqah-Dammes im Oman
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Der Wadi-Dayqah-Damm ist die größte Talsperre im Sultanat Oman. Beträchtliche Regenfälle haben die Bauwerke bestehend aus einem Walzbetondamm und einem Erdschütt-Satteldamm bereits in den ersten Betriebsjahren auf die Probe gestellt. Nach der letzten starken Flut im Jahr 2010 wurden übermäßige Sickerwasseraustritte mit destabilisierenden Tendenzen im Bereich der rechten Talseite des Satteldammes beobachtet. Auch aufgrund von möglichen Auflösungsprozessen wurden Nachbesserungsarbeiten ausgeschrieben und die Firma STRABAG mit der Ausführung beauftragt.

Ermittlung von Bemessungsabflüssen in hochalpinen Einzugsgebieten am Beispiel der projektierten Wasserfassungen Venter und Gurgler Ache
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Am Beispiel der Wasserfassungen Venter und Gurgler Ache wird die Ermittlung von Bemessungshochwässern im alpinen Raum vorgestellt. Hydrologische Modellierung und statistischen Verfahren werden dabei kombiniert. Dem Systemzustand des Einzugsgebiets (Schneebedeckungsgrad und Schneewasseräquivalent) wird dabei speziell Rechnung getragen. Unterschiedliche, aus der Langzeitmodellierung abgeleitete Schneebedeckungszustände bilden die Grundlage zur Szenarien-Bildung für kritische Vorbedingungen.

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