Laborleistungen zur Kennwertbestimmung aus Bohrproben für den Brunnen(aus)bau (Teil 1)
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Die Kennwertbestimmung aus Bohrproben zur Planung für den Brunnen(aus)bau unterscheidet sich in der Ausführung der Laborleistungen wegen differierender Zielstellungen signifikant zur Kennwertbestimmung für den Baugrund, wobei der Korngrößenuntersuchung die größte Bedeutung zukommt. Dafür sind vorhandene Baugrundnormen, zum Beispiel die DIN 18123, in „eigenverantwortlichem Handeln“ den Erfordernissen des Brunnen(aus)baus anzupassen. Im Beitrag (Teil 1 und 2) werden nach mehrjähriger Praxiserprobung erstmals Details zur Ausführung der Korngrößenuntersuchung mittels „Siebanalyse mit erweitertem/ angepassten Siebsatz“ dargelegt. Weiterhin wird über die Randbedingungen der „Nassabtrennung“ zur Bestimmung des bindigen Anteils der Bohrprobe berichtet.

Ursachenfindung bei mikrobiologischen Befunden im Trinkwasser
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Bei der Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser kann es auch im Routinebetrieb unerwartet zu Befunden mit hygienisch relevanten Bakterien kommen. Das Forschungsgebiet der mikrobiologischen Ursachenfindung oder auch „Microbial Source Tracking“ (MST) nähert sich dieser Problematik unter anderem mit Hilfe moderner molekularbiologischer Methoden und kann Bakterien beispielsweise über ihre DNA identifizieren.

Entfernung von organischen Spurenstoffen in naturnahen Filtersystemen – Eignung von Modellsystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Im vom BMBF geförderten Projekt „PRiMaT“ (Präventives Risikomanagement in der Trinkwasseraufbereitung) wurden am Institut für Wasserforschung in Schwerte Untersuchungen zum Verhalten von organischen Spurenstoffen bei Filtrationsverfahren im Zuge der Trinkwasseraufbereitung durchgeführt. Ziel der Untersuchungen war die Entwicklung eines Testsystems, das dem Anwender die kurzfristige Prüfung der Wasserwerksrelevanz ermöglicht.

Hydrotoxikologie – Eine Methodik zur Bewertung schadstoffbelasteter Sedimente in Stauseen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Im Rahmen von Unterhaltungsmaßnahmen zur Wiederbereitstellung sedimentierter Speichervolumina an Talsperren können Ökosysteme der Speicherbecken und unterstromiger Flussabschnitte durch Resuspension schadstoffbelasteter Sedimente geschädigt werden. Zur Abschätzung umweltrelevanter Folgen wurden Experimente mit Natursediment und Fischen durchgeführt. Der Ansatz verknüpft hydrodynamische, morphodynamische und ökotoxikologische Methoden. Die Kombination der Expertisen ermöglicht die Entwicklung der hydrotoxikologischen Methodik im Bereich des nachhaltigen Sedimentmanagements.

Online-Überwachung des Rohwassers auf Planktothrix rubescens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Anfang diesen Jahres wurden in der Sengbachtalsperre Burgunderblutalgen sichtbar. Da diese Toxineentwickeln können, wurde in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt in Solingen unter anderem ein Online-Überwachungssystem eingeführt, das ununterbrochen die Algenkonzentration misst. Gleichzeitig wird der Ursache für die Algenbildung auf den Grund gegangen.

Entwicklung einer Methode zur Anreicherung somatischer Coliphagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2013)
Bei den Stadtwerken Düsseldorf AG wurde eine Methode zur Anreicherung somatischer Coliphagen entwickelt, die sich neben ihrer Durchführbarkeit mit einfachen Mitteln aus der Laborroutine durch das Erreichen hoher Wiederfindungsraten auszeichnen konnte.

Tiefenwasserbelüftung in der Heilenbecketalsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Hypolimnische Belüftung erzeugt eine oxidierte Grenzschicht zwischen Wasser und Sediment, welche P-Freisetzungen aus dem Sediment reduziert, die Mineralisation verbessert, gelöstes Fe und Mn oxidiert und die Bildung von Faulschlamm und toxischem H2S und NH4 verhindert. Dadurch können die Kosten der Trinkwasserherstellung signifikant gesenkt werden. In der Heilenbecketalsperre bewirkte die Belüftung einen geringeren Bedarf an Flockungsmitteln, Wasser und Strom, eine Verlängerung der Rückspülintervalle und eine deutlich höhere Anlagensicherheit.

Verschneidung von Airborne Hydromapping und Fächerecholotvermessung bei Rheinfelden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Airborne Hydromapping ist eine neue Technologie für die hoch detaillierte Vermessung von Flüssen, Seen und Stauräumen. Das Lasersystem ist wasserdurchdringend und ermöglicht so die gleichzeitige Erfassung der Bathymetrie von Flachgewässern (Tiefen bis 8 m) sowie der Topographie des angrenzenden Vorlandes (Genauigkeit <10 cm). Den Gegensatz stellen klassische Fächerecholotaufnahmen von Gewässern in 2 bis 100 m Tiefe dar. Die Herausfor­derung ist nun die Lücke zwischen beiden zu schließen, indem man sie kombiniert wie dies am Beispiel Rheinfelden unter Verwendung von HydroVISH gezeigt wird.

Analyse der Porenwasserdruck­messungen am Sylvensteindamm während des Schlitzwandbaus 2012
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Nach über 50 Betriebsjahren und einer Reihe von Nachrüstungsmaßnahmen werden das Dichtungs- und das Sickerwassermesssystem des Sylvensteinstaudammes von 2011 bis 2015 einer umfangreichen Ertüchtigung unterzogen. Hierbei ist im Jahr 2012 eine 70 m tiefe Dichtwand in den bestehenden Kern und den Untergrund der Talsperre eingebracht worden. Im Laufe des Baufortschrittes wurde dabei etwa die Hälfte der im Staudamm vorhandenen Porenwasserdruckgeber zerstört. Die beobachteten Porenwasserdrücke im Kern und im Untergrund des Dammes werden in diesem Artikel diskutiert.

Verhalten organischer Mikro­verunreinigungen in einem kleinen urban überprägten Gewässer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Umfassende Untersuchungen an einem urban überprägten Fließgewässer zeigen, dass auf Grund der starken zeitlichen und räumlichen Konzentrationsschwankungen die Berechnung von Jahresdurchschnittswerten und die Auswahl repräsentativer Messstellen auf Basis nur vereinzelter Messungen an wenigen Gewässerabschnitten mit großen Unsicherheiten behaftet sind.

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