Überlegungen zur Wahl der Probennahmestellen bei orientierenden Untersuchungen auf Legionellen nach TrinkwV 2001
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die TrinkwV 2001 fordert orientierende Untersuchungen auf Legionellen in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden, um damit eine systemische Kontamination einer Trinkwasser-Installation mit Legionellen erkennen zu können. Hierzu wurden im untergesetzlichen Regelwerk die Begriffe „zentrale“ und „periphere“ Probennahmestellen geprägt und entsprechende Probennahmeverfahren entwickelt. An 7.109 anonymisierten Datensätzen aus 1.093 orientierenden Legionellenuntersuchungen in den Jahren 2012 bis 2014 aus Frankfurt am Main wurde geprüft, inwieweit das derzeit propagierte Verfahren zielführend ist. Es zeigte sich, dass die sogenannten „zentralen“ Probennahmestellen zur Erkennung einer systemischen Kontamination eher ungeeignet sind.

Anforderungen an die mikrobiologisch-hygienische Trinkwasseruntersuchung: neue Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Der Beitrag gibt einen Überblick über Neuerungen und Änderungen bei mikrobiologischen Verfahren im Trinkwasserbereich. Änderungen in den bestehenden Normen werden ebenso wie Probleme der Legionellenanalytik dargestellt. Weitere Punkte sind die Anforderungen an die Qualitätssicherung im akkreditierten Labor, insbesondere die neue Norm DIN EN ISO 11133 zur Überprüfung der Nährmedien, sowie ein kurzer Überblick über molekularbiologische und chemische Identifizierungsmethoden und ihre Einsatzbereiche.

Zum Stand der Anwendung von Online-Sensoren für die Trinkwasserüberwachung in deutschen Wasserwerken
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Aufgrund der auf dem internationalen Markt angebotenen Vielfalt von Analysentechniken für den Online-Einsatz und der sich damit schnell verändernden Möglichkeiten ihres Betriebes war es erforderlich, die aktuelle Situation in deutschen Wasserwerken zu erfassen. Dazu zählen auch die von den Anwendern selbst eingeschätzten zukünftigen Anforderungen an die Online-Technik. Zu diesem Zweck wurde eine repräsentative Umfrage bei einer Reihe deutscher Versorger durchgeführt. Die Auswahl berücksichtigte unterschiedliche Rohwassergrundlagen und Aufbereitungsverfahren sowie auch die Größe der Anlagen.

Mikrobielle Belastung von Wasserzählern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Als im September 2014 in einer Kindertagesstätte bei Hamburg ein mit dem Keim Pseudomonas Aeruginosa (PA) befallener Wasserzähler aufgefunden wurde, ging man zunächst von einem Einzelfall aus.

Vasodilatierende Substanzen in Kläranlagenabläufen und Oberflächengewässern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2015)
Im Einzugsgebiet der Fuhse (Niedersachsen) wurden Kläranlagenabläufe und Oberflächengewässer auf die vasodilatierenden Substanzen Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil untersucht. Diese Substanzen gehören zur Stoffgruppe der Heterocyclen und sind in Potenzmitteln enthalten.

Wasserqualitäts- und Nährstoffreduktionsziele für die deutsche Ostsee
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2015)
Anhand eines räumlich-expliziten Ansatzes, der verschiedene Modelle mit aktuellen Messwerten verknüpft, wurden auf der Basis simulierter Frachten um 1880 und des aktuellen Zustandes Referenz- und Zielkonzentrationen für den guten Umweltzustand für die Nährstoffe und Chlorophyll a in den deutschen Küsten- und Meeresgewässern auf Ebene der Wasserkörper bestimmt.

Partikel im Trinkwasser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Das Wasser ausgewählter Leitungswasser- und Brunnenproben wurde auf Gehalt von Partikeln untersucht. Ihre Zusammensetzung wurde ermittelt. Da neben Fasern aus synthetischen Polymeren auch Quarzkörner gefunden wurden, lassen sich deren Quellen in der Wasseraufbereitung, den Leitungssystemen und den Hausleitungen vermuten.

Charakterisierung von Wassergewinnungssystemen im Hinblick auf mikrobiologische Gefährdungen und Empfehlungen zur praktischen Umsetzung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
Rohwässer, insbesondere aus Oberflächengewässern, die zur Wassergewinnung genutzt werden, können Krankheitserreger enthalten, die mit der Routineanalytik entsprechend der Trinkwasserverordnung nicht immer indiziert werden. Deshalb muss nach praktikablen Wegen gesucht werden, um auch gemäß den „WHO Guidelines for drinking water quality“ und der Empfehlung des Umweltbundesamtes hierzu Einträge von Krankheitserregern bei der Wassergewinnung zu erkennen und zu vermeiden. Die Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V. und weitere Wasserversorger führten in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt Untersuchungen auf ausgewählte Referenzerreger durch. Parallel wurden die klassischen Indikatorbakterien der Trinkwasserverordnung analysiert sowie wasserwirtschaftliche Daten ausgewertet.

Bewertung von Kunststoffen im Kontakt mit Trinkwasser
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2015)
Entwicklung und Validierung von analytischen und mathematischen Methoden zur Gefährdungsabschätzung bei der Migration von organischen Spurenstoffen aus Kunststoffmaterialien in Trinkwasser

Entwicklung und Validierung von molekularbiologischen PCR-Methoden zum quantitativen Nachweis von hygienerelevanten Bakterien und Viren im Wasser
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Ein Schlüsselfaktor für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist die schnelle und verlässliche Detektion von Indikatororganismen und humanpathogenen Erregern. In der Routine werden diese durch Kulturverfahren nachgewiesen, die auf dem Wachstum der Organismen auf Nährmedien basieren. Viele Bakterien teilen sich nur langsam, womit ihr kultureller Nachweis mehrere Tage bis Wochen dauern kann. Außerdem können humanpathogene Viren, wie z. B. Noroviren, sowie Mikroorganismen im „viable but not culturable“ (VBNC) Stadium mit den Standard-Kulturverfahren nicht nachgewiesen werden.

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