Anthropogene Spurenstoffe im Wasserkreislauf: Relevanz, Risiken, Maßnahmen© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2013)
Das Thema Wasser und organische Spurenstoffe birgt hohe Brisanz. Aktuell wird die Diskussion durch unterschiedliche Initiativen in Fachwelt und Öffentlichkeit befeuert und scheint an Relevanz für Gesetzgebung, Wasserver- und -entsorgung stetig zuzunehmen.
Die neue DIN 38404-10: Berechnung der Calcitsättigung eines Wassers© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2013)
Die Neufassung der DIN 38404-10 ist kürzlich erschienen und ersetzt die vorherige Ausgabe aus dem Jahr 1995. Der Parameter Calcitlösekapazität muss gemäß Trinkwasserverordnung mit Programmen berechnet werden, welche den Anforderungen dieser Norm entsprechen. Die Norm enthält Grundlagen sowohl für Programmierer als auch für Anwender.
Tracergasdetektionsmethode der Ville de Luxembourg zur Auffindung von Undichtigkeiten im Umfeld von Quellfassungsanlagen der Trinkwasserversorgung© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2013)
Undichtigkeiten im Fassungsbereich von Quellfassungsanlagen sind oft die Hauptursache für bakteriologische Positivbefunde in Quellen. Bisher konnten in diesem Kontext nur aufwendige Tracertests und Bohrungen sowie laufende Beprobungen die präferenziellen Eintragstellen und den Eintragsmechanismus erkunden helfen. Mithilfe der Methode der qualitativen Tracergasdetektion wurden durch den Service des Eaux der Ville de Luxembourg erstmals Tests zum flächigen Aufspüren von Undichtigkeiten mittels Formiergas durchgeführt.
(Be-)Stellung des Gewässerschutzbeauftragten - Alte Regelungen im neuen Gewand?© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Die Vorschriften über Stellung und Bestellung von Gewässerschutzbeauftragten
sind seit über 35 Jahren in Kraft1.
Im neuen WHG, das zum 1.3.2010 in Kraft getreten ist,
bilden die Regelungen über den Gewässerschutzbeauftragten
einen eigenen Abschnitt 4 im Kapitel 3 mit den §§ 64-66
WHG und haben die Vorgängervorschriften in den § 21a-g
WHG a.F. abgelöst.
Die Multikriterien Analyse als Entscheidungsinstrument in der Wasserwirtschaft© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2013)
Die Auswahl einer geeigneten Maßnahme zur Bewältigung eines wasserwirtschaftlichen Problems ist oft schwierig und hat Auswirkungen auf vielerlei Faktoren. Die Multikriterien Analyse ist eine Methode zur Unterstützung der Verantwortlichen bei der Entscheidungsfindung. Das Analyseverfahren wird anhand eines Beispiels im Kontext der europäischen Wasserrahmenrichtlinie vorgestellt.
Ressourcenmanagement: Thermische Grundwassernutzung in Ballungsgebieten© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
Ab einer Tiefe von wenigen Metern weist Grundwasser in Mitteleuropa i. d. R. nahezu konstante Temperaturen von etwa 10 °C auf. Zudem ist Wasser generell aufgrund seiner hohen spezifischen Wärmekapazität
und seiner guten Transportierbarkeit ein idealer Träger gespeicherter thermischer Energie. Somit lässt sich Grundwasser, wenn es am Standort in ausreichender Menge verfügbar und gewinnbar ist, zum Heizen (mittels Wärmepumpen), zum Kühlen sowie zum Speichern von Wärme und
Kälte nutzen [1].
Sperrrohrausbau zur Abdichtung von Grundwasserstockwerken© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2013)
An Tiefbrunnen, die mehrere oder durch Deckschichten geschützte Grundwasserstockwerke erschließen, sind besondere Anforderungen hinsichtlich der Oberwasserabdichtung zu stellen. Während dies in Norddeutschland bevorzugt durch eine Abdichtung zwischen Bohrlochwand und Ausbau erfolgt, ist im süddeutschen Raum der Einsatz von Sperrrohren vorgeschrieben. Sperrrohre gewähren dem Grundwassersystem einen nachhaltigen Schutz und bieten technische Vorteile, welche die zunächst höheren Baukosten langfristig kompensieren. Bei der Erstellung ist auf einen hohen technischen Standard zu achten, um nachteilige Auswirkungen auszuschließen.
Spülbildkontrolle und Betriebsoptimierung bei der Enteisenung und Entmanganung © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2012)
In der Praxis der Beratung und Optimierung von Wasseraufbereitungsanlagen zur Enteisenung und Entmanganung sind immer wieder Konstruktionen und Betriebsweisen zu sehen, die zu hohen mittleren Filtrattrübungen, hohem Spülwasserverbrauch oder Betriebsstörungen führen. Anhand einer knappen Erläuterung von Grund -lagen und praktischen Beispielen zur Filterkonstruktion, zur Spülung und zur Inbetriebsetzung werden nachteilige Details von Konstruktion und Betrieb bewertet und umgesetzte Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Verfahren zu Chemikalienabbau und Sterilisation infektiöser Abwässer© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Dieser Beitrag beschreibt einen technischen Ansatz für die kürzlich getestete Methode der Sterilisation und Anodischer Oxidation von infektiösem Abwasser aus medizini-schen, pharmzeutischen und chemischen Einrichtungen (z.B. Labor) und zeigt ebenfalls die Re-sultate in Hinblick auf Effizienz und Abbauraten. Infektiöse Abwässer weisen aufgrund ihres Schadstoffgehalts ein relativ hohes Gefährdungspotential auf. Diese Schadstoffe haben z.T. eine komplexe Struktur, sind sehr stabil sowie persistent (diese Eigenschaft wird z.B. für die Einla-gerung von Medikamenten benötigt) und sind ohne entsprechende Vorbehandlung in Kläranlagen sehr schwer abbaubar.
Nutzung von Laborversuchen für die In-situ-Grundwassersanierung© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Jede In-situ-Grundwasserbehandlung erfordert die Infiltration reaktiver Stoffe in den zu behan-delnden Grundwasserbereich, um dadurch eine Verringerung der Stoff- bzw. Schadstoffkon-zentration zu erzielen. Unter dem Begriff „In-situ-Grundwasserbehandlung“ wird die In-situ-Grundwasseraufbereitung und In-situ-Grundwassersanierung zusammengefasst. In der bisheri-gen Praxis erfolgt die Planung, Durchführung und Auswertung von in situ- Grundwasserbe-handlungsverfahren allein auf der Betrachtung des Grundwasserbereiches als einem Reaktor mit nur einem Porenanteil, der vollständig durchströmt wird.