EU-Programm zur Reduktion der Wasserverluste in Zarqa, Jordanien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Jordanien gehört weltweit zu den zehn Ländern, die am meisten unter Wasserknappheit leiden. Ein EU-finanziertes Wasserprogramm zielt darauf ab, die Trinkwasserversorgungssysteme in identifizierten Gebieten mit hohen Wasserverlusten, schlechter Rohwasserqualität und Versorgungsschwierigkeiten zu verbessern. Das Projekt in Zarqa, einem im Norden des Landes liegenden Regierungsbezirk, der von der Zuwanderung von Flüchtlingen aus den Nachbarländern Irak und Syrien stark betroffen ist, soll einen Beitrag zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der vorhandenen Wasserressourcen leisten.

Bohrungen und Brunnenbau zur Erkundung nutzbarer Wasservorräte für den Kali-Bergbau in Äthiopien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Norden von Äthiopien wurden Bohrungen für den Bau von Grundwassermessstellen, Versorgungsbrunnen und für den in Planung befindlichen Kali-Bergbau abgeteuft. Das rund 4.500 km von Deutschland entfernte Projektgebiet machte für alle Beteiligten eine den besonderen Bedingungen angepasste Herangehensweise bei der Planung und Ausführung der Bohr- und Brunnenbauarbeiten erforderlich.

Zehn Jahre Water-Safety-Plan-Konzept der WHO – ein Zwischenfazit
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Seit dem Erscheinen der WHO-Leitlinien im Jahr 2004 ist der Diskussion des Water-Safety-Plan-Konzeptes breiter Raum gewidmet worden. Diskussionsforen der verschiedensten Art haben sich dem „Risikomanagement im Normalbetrieb“ als der deutschen Interpretation des Begriffes „Water Safety Plan“ gestellt und im Wasserfach nicht nur die Wahrnehmung für ein modernes, risikobasiertes und prozessorientiertes Management geschaffen. Nach zehn Jahren „Water Safety Plan“ können wir über Erfahrungen und den Nutzen berichten wie auch Umsetzungshilfen anbieten.

Tarif-Check Wasserpreis: Wie nachhaltig sind Trinkwassertarife?
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Der Tarif-Check Wasserpreis analysiert, ob eine Anpassung des gegenwärtigen Trinkwassertarifmodells notwendig ist und welche Ausgestaltung für die unternehmensspezifischen Herausforderungen sowie Wandelerscheinungen geeignet erscheint. Die Anwendung richtet sich dabei sowohl an Unternehmen mit zählerbasierten als auch haushaltsbasierten Tarifmodellen.

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure
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Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

Das Wasserfach und zivilisatorische Entwicklung
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Zivilisatorischer Fortschritt war und ist maßgeblich vom Umgang mit Wasser abhängig. Welche Lehre wir aus der Historie ziehen können und wie diese Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit angewendet werden können, beschreibt dieser Beitrag.

Ein integriertes Hygienekonzept sicherte die nachhaltige Sanierung eines Trinkwasserbehälters
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Nach umfangreichen Untersuchungen haben sich die Stadtwerke Düsseldorf entschieden, einen ca. 60 Jahre alten Hochbehälter mit zwei Kammern und einem Gesamtvolumen von 25.000 Kubikmeter zu sanieren. Zur Minimierung des hygienischen Risikos bei der Wiederinbetriebnahme wurde ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt und erfolgreich umgesetzt.

Ursachenfindung bei mikrobiologischen Befunden im Trinkwasser
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Bei der Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser kann es auch im Routinebetrieb unerwartet zu Befunden mit hygienisch relevanten Bakterien kommen. Das Forschungsgebiet der mikrobiologischen Ursachenfindung oder auch „Microbial Source Tracking“ (MST) nähert sich dieser Problematik unter anderem mit Hilfe moderner molekularbiologischer Methoden und kann Bakterien beispielsweise über ihre DNA identifizieren.

Optimierung der Filterstufe einer Flusswasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Bei der Schnellfiltration von vorgereinigtem Donauwasser wurden im halb- und großtechnischen Maßstab Optimierungsansätze untersucht und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte umgesetzt.

Entfernung von organischen Spurenstoffen in naturnahen Filtersystemen – Eignung von Modellsystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Im vom BMBF geförderten Projekt „PRiMaT“ (Präventives Risikomanagement in der Trinkwasseraufbereitung) wurden am Institut für Wasserforschung in Schwerte Untersuchungen zum Verhalten von organischen Spurenstoffen bei Filtrationsverfahren im Zuge der Trinkwasseraufbereitung durchgeführt. Ziel der Untersuchungen war die Entwicklung eines Testsystems, das dem Anwender die kurzfristige Prüfung der Wasserwerksrelevanz ermöglicht.

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