Nitratbelastung in den Trinkwasserressourcen Deutschlands
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Unzureichende gesetzliche Regelungen im Bereich der Landwirtschaft stellen für das Schutzgut Wasser ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar. Trotz der sehr guten Trinkwasserqualität gibt es in Deutschland ein gravierendes Qualitätsproblem im oberflächennahen Grundwasser, z. B. im Hinblick auf die Nitratbelastung. Der nachfolgende Beitrag geht auf die Ursachen dieser Belastung ein und erläutert anhand ausgewählter Beispiele aus dem europäischen Ausland mögliche Lösungsansätze.

Nachweis wirbelloser Tiere in der Trinkwasserverteilung – ein Methodenvergleich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Wirbellose Tiere sind im Trinkwasser allgegenwärtig. Zu ihrer Untersuchung stehen verschiedene Verfahren der Beprobung zur Verfügung, die sich hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit über die qualitative und quantitative Invertebratenbesiedlung unterscheiden. Um eine Charakterisierung dieser Verfahren zu ermöglichen, wurden Analysen aus Trinkwasserverteilungssystemen mithilfe statistischer Methoden untersucht. Grundlage der Auswertungen sind 685 Einzelproben aus 20 Trinkwasserverteilungssystemen.

Bedeutung des Gesundheitsschutzes für die Trinkwasserversorgung – Gegenwart und Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist auf einem sehr hohen Stand. Dennoch ist es Aufgabe der wissenschaftlichen Hygiene, auf potenzielle gesundheitliche Risiken hinzuweisen und Lösungen mit zu entwickeln. Aus hygienischer Sicht stellen Krankheitserreger das höchste trinkwasserassoziierte Risikopotenzial dar. Dabei ist zwischen den obligat-pathogenen Erregern und fakultativ-pathogenen Erregern, die insbesondere für abwehrgeschwächte Patienten bzw. Patienten in medizinischen Einrichtungen von Bedeutung sind, zu unterscheiden. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Einzelheiten und die hierbei geltenden Konzepte eingegangen.

Sauberes Trinkwasser für Bamenda III in Kamerun
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Die Vorstellung, mitten in Afrika eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit den Aufbereitungsschritten Filterung und Desinfektion zur Versorgung von über 200.000 Menschen mit privaten Spenden und gebrauchten Einrichtungen und ohne die Unterstützung professioneller Hilfsorganisationen aufzubauen, erscheint kühn und mutig. Durch Beharrlichkeit, Ausdauer und die richtigen Mitstreiter kann ein solches Unterfangen dennoch zu einem großen Erfolg werden.

CloudFisher: Trinkwassergewinnung aus Nebel
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Wolken und Nebel spielen im weltweiten Wasserkreislauf eine große Rolle. Sie speichern und transportieren Wasser, welches ungleich über die Erde verteilt wird. In vielen Gebieten der Erde fallen deshalb keine oder nur geringe Niederschläge. In manchen Bergregionen, an Küsten in Afrika, Amerika, Europa oder Asien gibt es aber Nebel, der für die Wasserversorgung angezapft werden kann. So werden Wolken zu schwebenden Quellen, die mehr als 100.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen können.

Reinigung 2.0: Energieeinsparung durch geringere Druckverluste in der Wasserverteilung
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Energieeinsparungen werden oftmals durch eine Überarbeitung sowie den Austausch von Pumpen erreicht. Energie lässt sich jedoch auch durch das Entfernen von Ablagerungen aus Rohrleitungen einsparen. Ablagerungen erhöhen die Rauheit und verringern den Rohrleitungsquerschnitt, sodass der Druckverlust ansteigt. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „REINER – Steigerung der Energieeffizienz in Wassernetzen durch neue Beurteilungstools und optimierte Reinigung“ soll geklärt werden, wie groß das Energieeinsparpotenzial durch die Reinigung von Rohrleitungen und damit eine Entfernung von Ablagerungen ist. Das Verbundvorhaben, das Mitte 2015 startete, ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz“ im Technologie- und Anwendungsbereich „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“ gefördert.

Optimierung der Reinigungszyklen von Trinkwasserbehältern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Durch die geänderte Empfehlung der Inspektionsstrategie im überarbeiteten DVGW-Arbeitsblatt W 300-2 ergeben sich für Wasserversorgungsunternehmen (WVU) neue Möglichkeiten: Sie können bei gegebenen Voraussetzungen hinsichtlich Trinkwasserqualität und Bauzustand eigenständig über die Notwendigkeit einer Behälterreinigung entscheiden. Oberste Priorität hat dabei immer die Einhaltung der Trinkwasserqualität nach Trinkwasserverordnung.

Reinigung und Desinfektion von Trinkwasserbehältern – Tagesgeschäft mit vielen Tücken
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Die regelmäßige oder zustandsorientierte Reinigung und Desinfektion von Wasserkammern, Anlagen und Einrichtungen stellt einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität dar. Jedes Unternehmen muss auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen Kriterien für den Reinigungs- und Desinfektionsturnus festlegen. Bereits bestehende Vorgaben werden im neuen DVGW-Merkblatt W 300-7 erläutert und systematisiert.

Spurenstoffentfernung in Berlin – Verfahrensoptionen im urbanen Wasserkreislauf
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Wie anthropogene Spurenstoffe am effizientesten aus dem Wasserkreislauf entfernt werden können, ist ein nicht nur in Berlin kontrovers diskutiertes Thema. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB ) haben gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft verschiedene Verfahrensoptionen zur Spurenstoffentfernung untersucht und geprüft, wie sich diese im großtechnischen Maßstab umsetzen lassen.

Ursachen mikrobiologischer Befunde im Trinkwasser interpretieren und identifizieren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Im Ergebnis mehrerer vom DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW)bearbeiteter DVGW-Forschungsprojekte sowie durch Untersuchungen bei Wasserversorungsunternehmen wurden sowohl neue Prozessvorstellungen zum Verhalten von hygienisch relevanten Bakterien im Trinkwasser als auch Ansätze zum Auffinden der Befundursache entwickelt. Im vorliegenden Beitrag werden neuere Kenntnisse zu coliformen Bakterien, Enterokokken und Pseudomonas aeruginosa zusammengefasst sowie innovative Ansätze zur Identifizierung von Kontaminationspunkten dargestellt.

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