Planung und Bau eines Brunnens mit stabilem Kornfilter – ein Praxisbericht
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Planung und Bau eines Brunnens mit stabilem Kornfilter – ein Praxisbericht Die Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH hat für das Großwasserwerk Colbitz in der Letzlinger Heide einen Ersatzbrunnen auf Grundlage einer Aufschlussbohrung mit Bohrkern-Untersuchungen in Varianten planen und schließlich nach dem Bemessungsansatz für stabilen Kornfilter mit abschnittweiser doppelter Hinterschüttung errichten lassen. Die Filterschüttung wurde konsolidiert und auf Grundlage detaillierter Ausführungsplanung mit einer Doppelkolbenkammer bei simultanem Impulseintrag entwickelt, wobei die erforderliche Filterentwicklungszeit, die gemessene Sedimentaustragsmenge und die restlichen Sedimentaustragsraten den geplanten Kennzahlen entsprachen.

Rein mineralische Sanierung auch bei aggressiven Wässern
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Das Regelwerk (DIN EN 206) sieht für aggressive Wässer die Expositionsklassen XA1 bis XA3 vor. Dabei wird leicht übersehen, dass die Übertragung der Expositionsklassen auf Bauwerke der Wasserversorgung nicht möglich ist, da hier ein ständiger Wasserwechsel und somit keine hydrostatischen Verhältnisse vorliegen. Nicht zuletzt aus diesem Grund kamen bei betonangreifenden Wässern mineralische Beschichtungen bisher an ihre Grenzen, sodass in diesen Fällen gerne auf nicht mineralische Beschichtungen oder Auskleidungen zurückgegriffen wurde.

Leckortungsverfahren im erdverlegten Wasserverteilungsnetz
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Lecks in Trinkwasserleitungen bergen ein hohes Risiko für die Lebensmittelsicherheit und mindern gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Trinkwasserversorgung. Zur schnellen Schadensbehebung müssen Versorger Undichtigkeiten im Trinkwassernetz möglichst präzise orten.

Sanierung einer Trinkwasserleitung mittels Close-Fit-Relining in Nordhorn
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Im niedersächsischen Nordhorn wurde eine rund 800 m lange PVC-Trinkwasserleitung DN 300 mit der grabenlosen Close-Fit-Lining Methode saniert. Die Leitung liegt im Bereich eines Damms, auf dem ein stark frequentierter Radweg verläuft, der von wertvollem Baumbestand gesäumt wird. Die Entscheidung fiel deshalb auf die grabenlose Methode. Beschrieben werden der Sanierungsprozess sowie die Besonderheiten des Einsatzes, etwa die Beschaffenheit der Liner, das Aufdampfen des eingezogenen Liners, die Einbindung der neuen Leitung in das bestehende Leitungssystem sowie die Druckprüfung.

Sanierungsbedarf bei (Trinkwasser-) Quellwasserfassungsanlagen: Ursachen - Risikoanalyse - Minimierungsstrategien
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Die Nutzung von Quellwasser ist eine ressourcenschonende und energieeffiziente Art der Trinkwassergewinnung. Die Bauwerkssubstanz ist bei vielen Fassungen mehrere Dekaden alt und wurde, im Gegensatz zu Bohrbrunnen, kaum grundlegend verändert oder instand gehalten. In der Praxis ergeben sich Sanierungsbedürfnisse, nachdem sich herausgestellt hat, dass die meisten Qualitätsminderungen des Quellwassers durch undichte oder defekte Bauwerke und deren unmittelbares Umfeld ausgelöst werden. Oft reichen Teilsanierungen und einfache Aufbereitungsverfahren aus, um das Quellwasser für die Trinkwasserversorgung weiter wirtschaftlich nutzen zu können.

Trinkwassergewinnung durch Membranentsalzung
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Umkehrosmose und Nanofiltration werden zunehmend in der öffentlichen Trinkwasserversorgung eingesetzt. Wichtige Verfahrenskriterien sind die Vermeidung von Scaling, die Konzentratentsorgung und die Stabilisierung des Trinkwassers. In dem nachfolgend beschriebenen Anwendungsfall handelt es sich um die Aufbereitung eines stark chloridhaltigen, harten Grundwassers mit erhöhtem Selen- und Mangangehalt.

Bedeutung von Nitrifikations- und Ureaseinhibitorenfür die Trinkwasserversorgung
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Die Anwendung einer neu entwickelten Analysenmethodeermöglichte den Nachweis von Nitrifikationshemmern in deutschen Fließgewässern. Zusammen mit den Ergebnissen aus Laborversuchen zur Persistenz und Mobilität der Verbindungen ist eine Einschätzung zu deren Bedeutung für die Trinkwasserversorgungmöglich.

Analytik natürlicher organischer Verbindungenmittels Fluoreszenzspektroskopie
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In einem vom DVGW und der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren geförderten Forschungsprojekt (DVGW-Förderkennzeichen W 4/02/08-F) wurde eine Methode zur Charakterisierung und Quantifizierung natürlicher organischer Wasserinhaltsstoffeauf Basis der Fluoreszenzspektroskopie entwickelt. Die Ergebnisse werden in diesem Fachbeitrag vorgestellt.

Grundwasserbiologie – Ökosysteme im Untergrund
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Grundwasser ist nicht steril. Vielmehr leben dort zahlreiche Mikroorganismenund kleinere Tiere. Im Folgenden werden exemplarisch einige aktuelle Ergebnisse zur Rolle dieses Ökosystems bei der Reinigungvon Grundwasser gegeben.

Hochwasserschutz - Segen und Grenzen für die Bevölkerung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Im Juni 2013 ist ein außergewöhnliches und besonders großräumiges Hochwasserereignis mit katastrophalen Folgen aufgetreten. An vielen Flüssen in Bayern traten Abflüsse auf, die ein 100-jährliches Hochwasser erreichten oder stellenweise sogar deutlich überschritten haben. So wurde in Passau z. B. der höchste Wasserstand seit 1501 erreicht. Betroffene sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, bis sie die Folgen verarbeitet haben.

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