Neue Trinkwasseraufbereitungsanlage für Finnentrop
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Die Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Gewinnung „Müllen“, die 80 Prozent der Gemeinde Finnentrop im Sauerland mit Trinkwasser versorgt, wird in einem neuen Bauwerk installiert. Vorgesehen ist eine Kombination aus Ultrafiltration und Umkehrosmose. Mittels Ultrafiltration soll ein den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechendes Wasser produziert und mittels Umkehrosmose zusätzlich der Härtegrad auf ca. 10° dH reduziert werden. Das bestehende Pumpwerk wird in das Konzept integriert und hat eine gesamte Produktionsleistung von 150 m³/h.

Trinkwasserqualität schützen – auch im Gebäude
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Die Gewährleistung einwandfreier Trinkwasserqualität ist ein zentrales Thema der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001). Ohne geeignete Sicherheitseinrichtungen ist der Anschluss von Nicht-Trinkwassersystemen an Trinkwasser-Installationen gemäß §17 Abs. 6 TrinkwV 2001 generell verboten. Der vorliegende Beitrag beschreibt die hygienischen Risiken beim Anschluss von Apparaten und Anlagen und welche aktuellen Standards für Sicherheitseinrichtungen einzuhalten sind.

Temporäre Temperaturmessungen an Trinkwasser-Installationen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Einblick in grundlegende technische und physikalische Grundlagen der temporären Temperaturmessung an Trinkwasser-Installationen und die Bedeutung „richtiger“ Temperaturmessungen

Ertüchtigung von Brunnengalerien im Bestand – ein Erfahrungsbericht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
An zwei Standortbereichen betreibt die KWL – Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH insgesamt vier Wasserwerke. Im Rahmen der schrittweisen Ertüchtigung der Rohwasserfassungen wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Diese beziehen sich insbesondere auf technische Lösungen zum standortangepassten wirtschaftlichen Betrieb der Brunnen und reichen von der Brunnenkonstruktion bis hin zu den Brunnenabschlussbauwerken. Trotz überwiegend mehr als 100-jährigem Förderbetrieb an den Gewinnungsstandorten erhöhen die gefundenen Lösungen die künftige Betriebssicherheit.

SMaRT-OnlineWDN – Frühwarn- und Sicherheitsmanagementsystem für die Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Trinkwasserverteilungssysteme gehören zu den kritischen Bereichen der Infrastruktur und haben eine direkte Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung. Sie sind somit gegen die Risiken einer beabsichtigten oder unbeabsichtigten Kontamination ganz besonders zu schützen. Zu diesem Zweck wurde das deutsch-französische Forschungsvorhaben SMaRT-OnlineWDN gestartet, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Agence national de la Recherche (ANR).

Berücksichtigung von Fragen der Reststoffverwertung in der Planung von Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Abgesehen von der physikalischen Entsäuerung entstehen bei allen anderen Wasseraufbereitungsverfahren Reststoffe, deren Beschaffenheit und Menge im Aufbereitungsprozess beeinflussbar sind. Da Abtransport und die weitere Verwendung Anforderungen an die Beschaffenheit stellen, muss der Planer einer Wasseraufbereitungsanlage schon sehr frühzeitig klären, wie der Gestaltungsspielraum positiv ausgenutzt werden kann. Dies beeinflusst nicht nur Betriebs- und Investitionskosten, sondern kann auch die Auswahl bestimmter Verfahrensschritte priorisieren. Damit kommt der Beachtung der Reststoffverwertung eine große Bedeutung im Planungsprozess zu.

Planung und Bau eines Brunnens mit stabilem Kornfilter – ein Praxisbericht
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Planung und Bau eines Brunnens mit stabilem Kornfilter – ein Praxisbericht Die Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH hat für das Großwasserwerk Colbitz in der Letzlinger Heide einen Ersatzbrunnen auf Grundlage einer Aufschlussbohrung mit Bohrkern-Untersuchungen in Varianten planen und schließlich nach dem Bemessungsansatz für stabilen Kornfilter mit abschnittweiser doppelter Hinterschüttung errichten lassen. Die Filterschüttung wurde konsolidiert und auf Grundlage detaillierter Ausführungsplanung mit einer Doppelkolbenkammer bei simultanem Impulseintrag entwickelt, wobei die erforderliche Filterentwicklungszeit, die gemessene Sedimentaustragsmenge und die restlichen Sedimentaustragsraten den geplanten Kennzahlen entsprachen.

Rein mineralische Sanierung auch bei aggressiven Wässern
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Das Regelwerk (DIN EN 206) sieht für aggressive Wässer die Expositionsklassen XA1 bis XA3 vor. Dabei wird leicht übersehen, dass die Übertragung der Expositionsklassen auf Bauwerke der Wasserversorgung nicht möglich ist, da hier ein ständiger Wasserwechsel und somit keine hydrostatischen Verhältnisse vorliegen. Nicht zuletzt aus diesem Grund kamen bei betonangreifenden Wässern mineralische Beschichtungen bisher an ihre Grenzen, sodass in diesen Fällen gerne auf nicht mineralische Beschichtungen oder Auskleidungen zurückgegriffen wurde.

Leckortungsverfahren im erdverlegten Wasserverteilungsnetz
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Lecks in Trinkwasserleitungen bergen ein hohes Risiko für die Lebensmittelsicherheit und mindern gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Trinkwasserversorgung. Zur schnellen Schadensbehebung müssen Versorger Undichtigkeiten im Trinkwassernetz möglichst präzise orten.

Sanierung einer Trinkwasserleitung mittels Close-Fit-Relining in Nordhorn
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Im niedersächsischen Nordhorn wurde eine rund 800 m lange PVC-Trinkwasserleitung DN 300 mit der grabenlosen Close-Fit-Lining Methode saniert. Die Leitung liegt im Bereich eines Damms, auf dem ein stark frequentierter Radweg verläuft, der von wertvollem Baumbestand gesäumt wird. Die Entscheidung fiel deshalb auf die grabenlose Methode. Beschrieben werden der Sanierungsprozess sowie die Besonderheiten des Einsatzes, etwa die Beschaffenheit der Liner, das Aufdampfen des eingezogenen Liners, die Einbindung der neuen Leitung in das bestehende Leitungssystem sowie die Druckprüfung.

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