Hochwasserschutz - Segen und Grenzen für die Bevölkerung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Im Juni 2013 ist ein außergewöhnliches und besonders großräumiges Hochwasserereignis mit katastrophalen Folgen aufgetreten. An vielen Flüssen in Bayern traten Abflüsse auf, die ein 100-jährliches Hochwasser erreichten oder stellenweise sogar deutlich überschritten haben. So wurde in Passau z. B. der höchste Wasserstand seit 1501 erreicht. Betroffene sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, bis sie die Folgen verarbeitet haben.

Trinkwasseraufbereitung und Korrosionskontrolle in Wasserverteilungsnetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Der Aufwand für die Aufbereitung eines hochwertigen Trinkwassers kann durch nachfolgende Korrosionsprozesse im Verteilungsnetz und der Trinkwasserinstallation zunichte gemacht werden. Um eine unzulässige korrosionsbedingte Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität und Schäden am Rohrnetz zu vermeiden, ist daher die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen den Wechselwirkungen der Wasserparameter und der verlegten Rohr- und Armaturenwerkstoffe von elementarer Bedeutung. Auf Basis von Korrosionsrisikobewertungen, Fallstudien und praktischen Untersuchungen in Testanlagen werden die Möglichkeiten und Grenzen einer korrosionsoptimierten Wasseraufbereitung – insbesondere im Falle der Änderung der Korrosionsbedingungen bei Wasserwechsel – am Beispiel des Korrosionsverhaltens von ungeschützten Stahl- und Gussrohren beschrieben.

Neue Perspektiven für Wasserwerke durch Großfilter aus Edelstahl
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die norwegische Gemeinde Bamble (Provinz Telemark) nutzt zur Trinkwasserversorgung von ca. 12.000 Personen Oberflächenwasser aus dem Binnensee „Flåte“. Zur Reduzierung von Farbe und organischen Substanzen sowie zur Erhöhung der hygienischen Sicherheit wird derzeit ein vollständig neues Wasseraufbereitungssystem errichtet. Das aus zwei Aufbereitungslinien bestehende System mit einer Aufbereitungsleistung von 680 m³/h beinhaltet zwei liegende Ozon-Reaktionstanks, zwei Aufstromfilter D 5.700 mm mit Filterbehältern aus Edelstahl für die Aufhärtung, zwei Abstromfilter mit Filterbehältern D 6.800 mm aus Edelstahl für die Biofiltration sowie einen Reinwasserbehälter aus Edelstahl mit 800 m³ Volumen zur Zwischenspeicherung. Die vier großen Filterbehälter und der Reinwasserbehälter aus Edelstahl wurden mittels Spezialverfahren direkt vor Ort gefertigt.

Arsen im Grundwasser – eine Herausforderung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Die Stadt Hessisch-Lichtenau wird im Wesentlichen durch zwei ca. 200 m tiefe, im Mittleren Buntsandstein der Niederhessischen Senke abgeteufte Brunnen mit einer Gesamtentnahmemenge von 500.000 m3/a versorgt. Das Wasser beider Brunnen ist geogen arsenführend. Der seit 2003 geltende zulässige Grenzwert von 10 μg/l wird deutlich überschritten. Eine Untersuchung von Ursachen und Herkunft des Arsens mittels geophysikalischer Bohrlochmessungen zeigt den dringend bestehenden brunnenbautechnischen Handlungsbedarf einschließlich der Notwendigkeit konzeptioneller Überlegungen zur gleichzeitigen Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

Kornaktivkohlen zur Trinkwasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Im Rahmen des vom DVGW geförderten Forschungsvorhabens W4/02/09 wurde eine Testmethode entwickelt, die Wasserversorgungsunternehmen eine Entscheidung über die Auswahl geeigneter Kornaktivkohlen ermöglicht. Darüber hinaus wurde ein Leitfaden zur Vorgehensweise bei der Beschaffung und Lieferung erarbeitet.

Rohwasserqualität und Trinkwasseraufbereitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Um die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser sicherstellen zu können, ist es von großer Bedeutung, Rohwasserqualität und Wasseraufbereitung integrativ zu betrachten. Das heißt, dass nicht nur die Qualität des Rohwassers und seine Aufbereitbarkeit unter technisch-wirtschaftlichen Gesichtspunkten zum einwandfreien Produkt, sondern auch der Einfluss, den das Rohwasser oder die Aufbereitungstechnologie auf eine mögliche Veränderung des Produktes haben, zu berücksichtigen sind.

Anpassung der Wasseraufbereitung und sicherer Netzbetrieb bei erhöhten Temperaturen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2014)
Eine Erwärmung des Trinkwassers innerhalb der Verteilungssysteme kommt gerade während anhaltender sommerlicher Hitzeperioden vor. Besonders in stark versiegelten Bereichen – wie sie in Großstädten häufig vorhanden sind – können in Kombination mit geringen Leitungsdurchflüssen Trinkwassertemperaturen deutlich über 25 °C erwartet werden. Sich daraus ergebende mögliche Auswirkungen auf die hygienische Trinkwasserqualität innerhalb der Verteilungssysteme wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Vorhabens dynaklim vom IWW Zentrum Wasser untersucht und Gegenmaßnahmen für die Bereiche Wasseraufbereitung und Wasserverteilung entwickelt.

Optimierung der Kalkwassereinmischung im Wasserwerk Gottleuba
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2014)
Im Wasserwerk Gottleuba des Zweckverbandes Wasserversorgung Pirna/Sebnitz, das von der ENSO Netz GmbH betrieben wird, wird Talsperrenwasser aus der Talsperre Gottleuba zu Trinkwasser aufbereitet. Um auch bei einer als Folge der Vergrößerung des Hochwasserschutzraumes erwarteten Verschlechterung der Rohwasserbeschaffenheit sicher und stabil eine einwandfreie Trinkwasserqualität zu gewährleisten, wurde die Aufbereitungsanlage 2004/2005 von einer einstufigen Filtration auf eine zweistufige Aufbereitung erweitert.

EU-Programm zur Reduktion der Wasserverluste in Zarqa, Jordanien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Jordanien gehört weltweit zu den zehn Ländern, die am meisten unter Wasserknappheit leiden. Ein EU-finanziertes Wasserprogramm zielt darauf ab, die Trinkwasserversorgungssysteme in identifizierten Gebieten mit hohen Wasserverlusten, schlechter Rohwasserqualität und Versorgungsschwierigkeiten zu verbessern. Das Projekt in Zarqa, einem im Norden des Landes liegenden Regierungsbezirk, der von der Zuwanderung von Flüchtlingen aus den Nachbarländern Irak und Syrien stark betroffen ist, soll einen Beitrag zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der vorhandenen Wasserressourcen leisten.

Bohrungen und Brunnenbau zur Erkundung nutzbarer Wasservorräte für den Kali-Bergbau in Äthiopien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Norden von Äthiopien wurden Bohrungen für den Bau von Grundwassermessstellen, Versorgungsbrunnen und für den in Planung befindlichen Kali-Bergbau abgeteuft. Das rund 4.500 km von Deutschland entfernte Projektgebiet machte für alle Beteiligten eine den besonderen Bedingungen angepasste Herangehensweise bei der Planung und Ausführung der Bohr- und Brunnenbauarbeiten erforderlich.

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