Erhebung und Bewertung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern – Versorgungssicherheit derzeit und künftig
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist für Verbraucher eine Selbstverständlichkeit. Diesen hohen Standard gilt es auch künftig zu gewährleisten. Wenn auch die Wasserversorgung in Bayern grundsätzlich in der Verantwortung der Gemeinden liegt, zählt es weiterhin zu den wichtigsten Aufgaben der Wasserwirtschaftsverwaltung, diese bei der Gewährleistung oder Optimierung der Versorgungssicherheit zu unterstützen. Dies ist nicht zuletzt der dezentralen Struktur der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern, mit wenigen großen, einigen mittleren, aber vielen sehr kleinen Wasserversorgungsunternehmen, geschuldet. Über eine der zahlreichen Aktivitäten der Wasserwirtschaftsverwaltung, die „Erhebung und Bewertung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern“, wird hier berichtet.

Dezentrale Regenwasserbehandlung und Starkregenereignisse
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2015)
Die Kanalisationen sind in der Regel nicht dafür bemessen, alle Niederschlagsereignisse aufzunehmen. Während diese unterirdisch verbauten Systeme normalerweise kaum zusätzliche Kapazitäten über die Bemessungsgrößen hinaus aufweisen, können oberirdische Systeme zusätzlich mit Retentionsvolumina und Ableitfunktionen kombiniert werden.

Technologische Entwicklungen in der Misch- und Regenwasserbehandlung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2015)
Neuartige und bisher in Deutschland wenig genutzte Verfahren der Misch- und Regenwasserbehandlung in Entlastungsbauwerken werden vorgestellt. Dabei wird der Blick auf Technologien gerichtet, die im Ausland seit Jahren bewährt sind oder dort entwickelt wurden. Einsatzmöglichkeiten in Deutschland werden diskutiert.

Nachweis des Niederschlagswasserhaushaltes in Siedlungsgebieten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Der Beitrag stellt ein einfaches Bilanzmodell für den lokalen Wasserhaushalt im Siedlungsbereich vor, mit dessen Hilfe langjährige Wasserbilanzen von Baugebieten erstellt werden können. Das Wasserbilanzmodell ist als Planungstool im Rahmen der Bauleitplanung konzipiert. Mit geringem Aufwand lassen sich standortgerechte Maßnahmen zur Regenwasserbewirtschaftung konzipieren, um die Zielvorstellungen zum lokalen Wasserhaushalt bestmöglich umzusetzen.

Stochastische Auswertung der Grundwasserstände als Planungsgrundlage für Niederschlagswasserversickerungsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Qualifizierte Planung von Niederschlagswasserversickerungsanlagen setzt eine zuverlässige Auswertung der Grundwasserstände voraus. Erfahrungsgemäß garantiert die Annahme des mittleren Grundwasserstandes keinen sicheren Betrieb von solchen Anlagen. Die vorgeschlagene stochastische Modellierung der Grundwasserstände mittels Monte-Carlo-Methode ermöglicht, die empirischen Grundwasserstände in Form einer Zuverlässigkeitsfunktion zu approximieren. Anhand dieser Funktion kann man die Grundwasserstände für Zwecke der Anlagenplanung weitgehend analysieren.

Energieeffizienz von Schöpfwerken
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Der Aufwand für die Binnenentwässerung im Tiefland ist nicht zu unterschätzen. Möglichkeiten zur Erhöhung der Energieeffizienz beim Betrieb von Schöpfwerken und der Verringerung des Betriebaufwandes wurden untersucht. Optimierung ist möglich.

Bewertung der Mischwassereinleitungen von Halberstadt in die Holtemme
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Bei Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichlinie wird für durch Niederschlagswassereinleitungen signifikant beeinflusste Oberflächenwasserkörper (OWK) eine Ableitung von Maßnahmen im Entwässerungssystem und im Gewässer gefordert. Am Beispiel der Mischwassereinleitungen von Halberstadt in die Holtemme wird auf die besondere Bedeutung von Maßnahmen im OWK zur Strukturverbesserung in Kopplung mit Optimierungsmaßnahmen im Entwässerungssystem hingewiesen. Angewendet werden hier die BWK-Arbeitsblätter M3/M7 und die Modellsoftware Verena.M7.

Die nachträgliche Untergrundabdichtung des Wadi-Dayqah-Dammes im Oman
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Der Wadi-Dayqah-Damm ist die größte Talsperre im Sultanat Oman. Beträchtliche Regenfälle haben die Bauwerke bestehend aus einem Walzbetondamm und einem Erdschütt-Satteldamm bereits in den ersten Betriebsjahren auf die Probe gestellt. Nach der letzten starken Flut im Jahr 2010 wurden übermäßige Sickerwasseraustritte mit destabilisierenden Tendenzen im Bereich der rechten Talseite des Satteldammes beobachtet. Auch aufgrund von möglichen Auflösungsprozessen wurden Nachbesserungsarbeiten ausgeschrieben und die Firma STRABAG mit der Ausführung beauftragt.

Qualifizierte Langzeitsimulation von Mischwassereinleitungen Ermittlung des Schmutzfrachtpotentials befestigter Flächen für die Parameter CSB, TNb und Pges
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2014)
Das Entwässerungssystem Halberstadt wurde hydraulisch und stofflich bilanziert. Bilanzierung und Langzeitsimulation wurden iterativ aufeinander abgestimmt, so dass Schmutzfrachtpotenzial befestigter Flächen für die Parameter CSB, TNb und Pges ermittelt werden konnten.

Innovatives Entwässerungskonzept – das Projekt Regenspielplatz in Hamburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2014)
Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek ist Deutschlands erster Regenspielplatz eröffnet worden. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er eine öffentliche Fläche mehrfach nutzt. Zusätzlich zur klassischen Funktion eines Spielplatzes leistet er einen Beitrag zur Entwässerung des Stadtteils. Möglich machen das ein Sickergraben und eine Regenwassermulde, die auf der Fläche verlaufen. Bei Starkregen nimmt das System überschüssiges Regenwasser aus dem Sielnetz auf und leitet es kontrolliert zu einem angrenzenden Brunnenschutzgebiet des kommunalen Ver- und Entsorgers Hamburg Wasser. Dort versickert das Wasser und trägt zur Grundwasserneubildung bei.

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