Bau und Erfahrungen beim Betrieb von Anlagen zur unterirdischen Enteisenung und Entmanganung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2015)
Das Verfahren der unterirdischen Enteisenung und Entmanganung (UEE) ist bereits seit über einhundert Jahren in verschiedenen Regionen und bei vielen Fachleuten der Wasseraufbereitung und des Brunnenbaus bekannt. Trotz gewisser Skepsis hat es in den letzten Jahren an Bedeutung und Aktualität gewonnen.

Hochwasserschutz und landwirtschaftliche Bewässerung im Einklang
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2015)
Die kanadische Stadt Richmond in der Provinz British Columbia umfasst rund 129 km² und erstreckt sich über 15 Inseln in der Deltamündung des Flusses Fraser. Aufgrund der jahresdurchschnittlichen Höhenschwankungen des Gewässers sind Überflutungen seit Langem ein großes Problem in der Region. Im Laufe der letzten Jahre wurden viele Bereiche der Stadt im Rahmen von Neubauprogrammen über das Überschwemmungsniveau angehoben. Mithilfe von Deichen und Pumpstationen konnten so in den letzten 60 Jahren größere Überflutungen erfolgreich verhindert werden.

Nachhaltigkeitscontrolling in der Siedlungswasserwirtschaft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Die Strukturen der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind auf eine langfristige Aufgabenerfüllung ausgerichtet. Gegenwärtig fehlt jedoch ein Instrumentarium, um Nachhaltigkeitsrisiken systematisch zu analysieren, zu bewerten und Handlungsstrategien zur Risikominimierung zu erarbeiten. Der Beitrag beschreibt das vom BMBFVerbundprojekt NaCoSi erarbeitete Konzept eines Nachhaltigkeitscontrollings.

Szenarien-Management für die Transformation von Wasserinfrastrukturen unter Berücksichtigung der Siedlungsentwicklung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2015)
Der folgende Beitrag stellt die Entwicklung eines Szenarien-Management- Ansatzes als Grundlage für die Anpassung von Wasserver- und Abwasserentsorgungssystemen vor. Wesentliche Treiber werden identifiziert und ihre Entwicklungsmöglichkeiten mit verschiedenen Methoden aufgezeigt. Besonders die Bevölkerungs und Siedlungsentwicklung haben einen großen Einfluss auf die Planung von Wasserinfrastrukturen. Die ermittelten zukünftigen Entwicklungen der verschiedenen, gegebenenfalls voneinander abhängigen Treiber werden in einem softwaregestützten Szenarien-Manager miteinander kombiniert.

Flexible Vergärung organisch belasteter Industrie- Abwässer am Beispiel eines Getränkeherstellers
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (6/2013)
Organisch belastete, industrielle Abwässer werden i.d.R. direkt in betrieblichen oder kommunalen Kläranlagen kostenintensiv behandelt. Bislang haben sich die herkömmlichen Biogastechnologien in diesen Bereichen als schwer beherrschbar erwiesen. In diesem Zusammenhang läuft derzeit an der Hochschule HAWK ein Projekt, in dem ein Festbettreaktor im flexiblen Anlagenbetrieb untersucht wird. Für diesen Zweck wurde eine halbtechnische Versuchsanlage, für den Einsatz an unterschiedlichen Standorten, errichtet. Dabei soll die Gasproduktion den innerbetrieblichen Gegebenheiten und Prozessen angepasst werden.

Energieeinsparung in einem Wasserkreislauf durch optimierten Pumpenbetrieb – Korrosionsrelevante und mikrobiologische Wasserüberwachung eines Kühlkreislaufs
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2012)
Zur Effizienzsteigerung des Pumpenbetriebs in den Kühlkreisläufen auf dem Messegelände der Messe Düsseldorf GmbH wurde ein optimiertes Betriebsprogramm entwickelt. Dabei waren neben energiekostenrelevanten Überlegungen auch wissenschaftliche Kompetenzen im Hinblick auf korrosionstechnische und mikrobiologische Betriebssicherheit gefordert.

Rahmenbedingungen für den Bau Europas größter Fischaufstiegsanlage am Nordufer des Wehres Geesthacht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2012)
Die Vattenfall Europe Generation AG stand vor der Aufgabe, im Zusammenhang mit den vorgesehenen Fischschutzmaßnahmen an der Kühlwasserentnahme des Kraftwerkes Moorburg weitere Maßnahmen zum Schutz der Arten des Anhanges II der FFH-Richtlinie umzusetzen. Als Maßnahme zur Schadensbegrenzung wurde eine Fischaufstiegsanlage am 30 km stromaufwärts gelegenen Wehr Geesthacht errichtet. In Anbetracht der komplexen Standortbedingungen wurde ein transdiziplinäres Planungsteam gebildet, das sich konsequent am Stand der Technik orientierte, um eine möglichst hohe Effizienz der Fischaufstiegsanlage zu gewährleisten. Die Plangenehmigung für die Errichtung der Anlage wurde am 16. Oktober 2009 erteilt. Die Inbetriebnahme erfolgte nach 16 Monaten Bauzeit im August 2010.

Wasserverschmutzung und Umweltprobleme als Folge der Urbanisierung in Hyderabad
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2012)
Gesetze zum Schutz der Umwelt gibt es in Indien viele, doch werden diese häufig missachtet oder umgangen und die unzähligen Behörden, die in irgendeiner Weise für die Ressource Wasser zuständig sind, jedoch in den seltensten Fällen Hand in Hand arbeiten, verhindern eine gesamtheitliche Betrachtung des Wasserkreislaufes. Als Folge daraus ergeben sich Szenarien wie die rund um den Secret Lake in Hyderabad.

Entfernung von Arsen, Nickel und Uran bei der Wasseraufbereitung
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (11/2011)
Arsen, Nickel und Uran erreichen gelegentlich im Rohwasser, das zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, Konzentrationen, die eine Entfernung dieser Stoffe erforderlich machen. In den seltensten Fällen handelt es sich direkt um anthropogene Einträge; meist stammen diese Stoffe aus natürlichen Quellen. Allerdings können menschliche Aktivitäten die Mobilisierung der Stoffe verursacht haben. In diesem Beitrag werden die wesentlichen Regeln beschrieben, die bei der Beurteilung von notwendigen aufbereitungstechnischen Maßnahmen zur Verminderung der Spurenstoffkonzentration und bei der Auswahl geeigneter Aufbereitungsverfahren zu beachten sind. Vorausgesetzt wird, dass Maßnahmen geprüft und ggf. ergriffen wurden, um die Einträge dieser Spurenstoffe in das Wasser zu verhindern bzw. zu minimieren und diese Maßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben.

Die Ausweisung künstlicher und erheblich veränderter Gewässer in Deutschland – eine länderübergreifende Analyse
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2010)
Mit der Veröffentlichung der Bewirtschaftungspläne gemäß EG-WRRL im Dezember 2009 waren von den EU-Mitgliedstaaten auch die „künstlichen“ und „erheblich veränderten“ Gewässer für den ersten Bewirtschaftungszyklus verbindlich auszuweisen. Eine länderübergreifende Analyse der Ausweisungsmethoden zeigt, dass die Bundesländer bei der Definition dieser Gewässerkategorie keine einheitlichen Kriterien anlegen. Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit sollten verbessert werden.

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