Adsorbierbares organisch gebundenes Fluor (AOF) – ein weiterentwickelter Wasserqualitätsparameter zum Aufspüren von PFC-Hotspots
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Einige ausgewählte Vertreter aus der Stoffgruppe der poly- und perfluorierten Verbindungen (PFC) werden heutzutage routinemäßig mit genormten Verfahren von zahlreichen Laboren analysiert. Neuere Forschungsarbeiten ließen allerdings vermuten, dass mit dieser Analytik nur ein geringer Anteil an organischen Fluorverbindungen in der aquatischen Umwelt erfasst wird. Vor diesem Hintergrund entwickelte das TZW den neuen Gruppenparameter AOF, mit dem sich insbesondere Hot Spots von PFC, z. B. nach Verunreinigung durch Feuerlöschschäume, aufspüren lassen und womit das Ausmaß bislang mit der Einzelstoffanalytik nicht erfassbarer Organofluoranteile ermittelt werden kann.

Analytik natürlicher organischer Verbindungenmittels Fluoreszenzspektroskopie
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
In einem vom DVGW und der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren geförderten Forschungsprojekt (DVGW-Förderkennzeichen W 4/02/08-F) wurde eine Methode zur Charakterisierung und Quantifizierung natürlicher organischer Wasserinhaltsstoffeauf Basis der Fluoreszenzspektroskopie entwickelt. Die Ergebnisse werden in diesem Fachbeitrag vorgestellt.

Ermittlung von natürlichen Metall- Hintergrundkonzentrationen für die Gewässer Oker, Oder, Sieber, Söse und Innerste des Westharzes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2014)
Die Oberflächengewässerverordnung gibt für bestimmte Schadstoffe Umweltqualitätsnormen vor, die einzuhalten oder zu erreichen sind. Überschreiten die natürlichen Hintergrundkonzentrationen die Umweltqualitätsnormen, können abweichende Umweltqualitätsziele festgelegt werden.

Ursachenfindung bei mikrobiologischen Befunden im Trinkwasser
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Bei der Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser kann es auch im Routinebetrieb unerwartet zu Befunden mit hygienisch relevanten Bakterien kommen. Das Forschungsgebiet der mikrobiologischen Ursachenfindung oder auch „Microbial Source Tracking“ (MST) nähert sich dieser Problematik unter anderem mit Hilfe moderner molekularbiologischer Methoden und kann Bakterien beispielsweise über ihre DNA identifizieren.

Entfernung von organischen Spurenstoffen in naturnahen Filtersystemen – Eignung von Modellsystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Im vom BMBF geförderten Projekt „PRiMaT“ (Präventives Risikomanagement in der Trinkwasseraufbereitung) wurden am Institut für Wasserforschung in Schwerte Untersuchungen zum Verhalten von organischen Spurenstoffen bei Filtrationsverfahren im Zuge der Trinkwasseraufbereitung durchgeführt. Ziel der Untersuchungen war die Entwicklung eines Testsystems, das dem Anwender die kurzfristige Prüfung der Wasserwerksrelevanz ermöglicht.

Die Gefährdungsanalyse in Trinkwasser-Installationen – mehr als die Erfüllung einer rechtlichen Pflicht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2014)
Der BTGA e. V. setzt sich in seinen Fachgremien intensiv mit dem Thema Gefährdungsanalyse in Trinkwasser-Installationen auseinander. Der Beitrag behandelt die Verpflichtung zur Durchführung einer Gefährdungsanalyse bei Überschreitung des von der Trinkwasserverordnung festgelegten technischen Maßnahmenwertes für Legionellen. Des Weiteren wird aufgezeigt, warum die Gefährdungsanalyse auch zur Aufdeckung von Schwachstellen in der Trinkwasser-Installation nutzbar gemacht werden sollte.

Erfahrungen und langfristiger Nutzen aus der vertieften Überprüfung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Als Folge der neuen DIN 19 700 wurde beim Wupperverband mit der vertieften Überprüfung begonnen. Dabei bildete die Bever-Talsperre den Anfang. Hierbei konnten wichtige Erkenntnisse gesammelt und Synergien zwischen einzelnen Fachbereichen generiert werden, die bereits bei den nachfolgenden vertieften Überprüfungen, wie an der Wupper-Talsperre, genutzt werden können. Einige Teilprojekte können in diesem Zuge für alle Anlagen des Wupperverbandes gemeinsam abgearbeitet werden. Die Erfahrungen und der langfristige Nutzen sollen an Beispielen aus der Praxis erläutert werden.

Durchführung eines "Water Audit" nach IWA/AWWA-Methodik in Herceg Novi, Montenegro
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2013)
Methodik und Ergebnisse eines in der Stadt Herceg Novi an der montenegrinischen Adria-Küste durchgeführten „Water Audits“ werden beschrieben. Die Wasserbilanz nach IWA wurde mit Hilfe eines Top-Down Ansatzes und unter Verwendung einer frei verfügbaren Software der American Water Works Association (AWWA) für den Zeitraum eines Jahres erstellt. Die Ergebnisse zeigten gravierende Wasserverluste auf und gaben Anlass zu Sofortmaßnahmen des lokalen Versorgers.

Online-Überwachung des Rohwassers auf Planktothrix rubescens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Anfang diesen Jahres wurden in der Sengbachtalsperre Burgunderblutalgen sichtbar. Da diese Toxineentwickeln können, wurde in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt in Solingen unter anderem ein Online-Überwachungssystem eingeführt, das ununterbrochen die Algenkonzentration misst. Gleichzeitig wird der Ursache für die Algenbildung auf den Grund gegangen.

Automatisierte Tiefenprofilmessung zur Wassergütesteuerung in Trinkwassertalsperren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2013)
Gemäß DIN 19 700-11 sind wassergütewirtschaftliche Betriebspläne zur Steuerung externer Stoffeinträge sowie talsperreninterner Stofftransport- und Umsetzungsprozesse aufzustellen. Die Aufstellung setzt eine gründliche Erfassung der Beschaffenheit des gestauten Wassers und der Stoffeinträge voraus. Das Vertical-Profiling-System dient der automatisierten Erfassung der erforderlichen biologischen und chemischen Wassergüteparameter.

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