Juni-Hochwasser 2013 an der Elbe – neue Fragestellungen
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Ein verheerendes Hochwasser mit historisch höchsten Hochwasserständen – aber weiter wie bisher? Bisher deutet vieles darauf hin. Aber das fundierte „Lernen aus der Katastrophe“ muss in ein „Lernen für die Katastrophe“ münden. Neue Fragestellungen ergeben sich hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien (z. B. Drohnen) und der Nutzung der „neuen Medien“ sowie sozialer Netzwerke für die Einbindung ehrenamtlicher Helfer. Daneben bleibt die Hochwasservorsorge die wichtigste Tagesaufgabe.

Die Arbeit des Technischen Hilfswerks in Sachsen
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Das Technische Hilfswerk (THW) ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern mit eigenem Verwaltungsunterbau. Bundesweit gliedert sich das THW in 668 Ortsverbände, 66 Geschäftsstellen (Geschäftsführerbereiche), 8 Landesverbände und einer THW-Leitung mit Sitz in Bonn. Die 66Geschäftsstellen stellen dabei die Schnittstelle zwischen dem ehren- und hauptamtlichen Bereich des THW dar.

Die Arbeit des Landeshochwasserzentrums Sachsen im Juni 2013
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Im Beitrag wird ein kurzer Rückblick auf die Arbeit des Landeshochwasserzentrums des Freistaates Sachsen während des Hochwassers vom Juni 2013 gegeben. Dabei wird nicht nur die klassische Hochwasservorhersage, die inzwischen eine sehr gute Qualität erreicht hat, beleuchtet, sondern es werden auch Ausführungen zu wichtigen begleitenden Aktivitäten und erste Schlussfolgerungen ausgeführt.

Das Technische Hilfswerk im Juni- Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
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Das Hochwasser 2013 war für das THW der zweitgrößte Einsatz seit der Gründung im Jahr 1950. Dabei waren die Einsatzkräfte in vielfältiger Weise gefordert, um während und nach dem Hochwasser Regionen zu schützen und die Auswirkungen soweit möglich zu reduzieren. Vor allem spezielle Technik, wie Hochleistungspumpen oder „Mobile Pegel“, und das Fachwissen der gut ausgebildeten THW-Einsatzkräfte waren 2013 noch stärker gefragt als es beim Hochwasser 2002 der Fall war.

Das Juni-Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
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Gut ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe vom Juni 2013 gilt es, auf die Ereignisse zurückzublicken, die viele Menschen in Sachsen-Anhalt und den anderen Elbe-Anrainerländern schwer getroff en haben. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den Einsatzkräften und zahlreichen Helfern, die bis zum Rande der Erschöpfung tatkräftig angepackt haben und den vom Hochwasser Geschädigten unterstützend zur Seite gestanden sind.

Mechanismen zum Umgang mit Risiken im Völkerrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Am Beispiel des Hochwasserschutzes im Rahmen der internationalen Rechtsregime für die Flussgebietseinheiten Rhein und Mekong

Wasserbau und Krisenmanagement: Vorschau auf die Wasser Berlin International 2015
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2015)
Die Wasser Berlin International 2015 - Fachmesse und Kongress für die Wasserwirtschaft – stellt mit ‚Flood Management Berlin’ ein neues internationales Fachmessesegment mit begleitendem Symposium vor. Es beschäftigt sich mit dem vorsorgenden Hochwasserschutz, aber auch mit dem technischen Hochwasserschutz, dem Wasserbau und dem Krisenmanagement.

Transformationsprozess der Hochwasserwelle am Beispiel des Hochwassers der Lausitzer Neiße
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2014)
Das Hochwasser, das im August 2010 in dem Oberlauf des Einzugsgebietes der Lausitzer Neiße aufgetreten ist, war eine Katastrophe. Die heftigsten Niederschläge traten am 7. August in den Morgenstunden auf, die auf den bereits gesättigten Boden im Einzugsgebiet getroffen sind. Das hatte einen schnellen Anstieg der Wasserstände in allen Wasserläufen zur Folge. Besonders an den Flüssen Mandau, Miedzianka und Witka (Smeda) kam es zu plötzlichen Hochwasserereignissen mit katastrophalen Folgen. Der Abfluss oberhalb des Bemessungshochwassers über die Dammkrone der Talsperre Niedów an der Witka verursachte die Zerstörung der Talsperre. Die durchgeführten Untersuchungen zeigten allerdings, dass die Zerstörung der Talsperre Niedów keinen großen Einfluss auf den Anstieg der Hochwassergefahr im Zentrum der Städte Zgorzelec und Görlitz hatte.

Ein numerisches Modell zur Simulation und Vorhersage von Eis auf der Elbe
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Eisbildung auf Flüssen behindert die Schifffahrt und kann in extremen Fällen zu besonders kritischen Hochwasserereignissen führen. Das numerische Eismodell RICE wurde an die Elbe zwischen deutsch-tschechischer Grenze und Geesthacht angepasst. Die Simulationsergebnisse sind befriedigend bis gut. Ergänzende Bausteine wurden entwickelt, um RICE für die Eisvorhersage zu nutzen. Im Testbetrieb erzielte Vorhersageergebnisse sind zufriedenstellend.

Stimmt die W/Q-Beziehung bei höchsten Abflüssen?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Bemessungsabflüsse sind die Lastannahmen für teure Hochwasserschutzmaßnahmen, für wertmindernde Abgrenzungen von Überschwemmungsgebieten oder schicksalsträchtige Entscheidungen der Hochwasserzentralen, ihre Angemessenheit ist volkswirtschaftlich essentiell. Als Quelle dienen die gewässerkundlichen Pegel. Ihre Kennlinien im Bereich hoher Abflüsse sind fragwürdig. „Kennen wir die Hochwasserdurchflüsse …?“ schrieb Prof. Pohl im Jahr 2002. Für Kenner der Szene lautet die Antwort: Schlecht. Mit der Modelltechnik kann diese Unsicherheit verringert werden.

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