Hochwasserschutz - Segen und Grenzen für die Bevölkerung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Im Juni 2013 ist ein außergewöhnliches und besonders großräumiges Hochwasserereignis mit katastrophalen Folgen aufgetreten. An vielen Flüssen in Bayern traten Abflüsse auf, die ein 100-jährliches Hochwasser erreichten oder stellenweise sogar deutlich überschritten haben. So wurde in Passau z. B. der höchste Wasserstand seit 1501 erreicht. Betroffene sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, bis sie die Folgen verarbeitet haben.

Energieumwandlung in einem offenen Durchlassbauwerk an kleinen Hochwasserrückhaltebecken (Trockenbecken)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2014)
Für den Rückhalt von Hochwässern sind im Hinblick auf die ökologische Durchgängigkeit Trockenbecken besonders gut geeignet, da sie keinen Dauerstau aufweisen und der Betriebsauslass auf dem Niveau der natürlichen Gewässersohle liegt. Gleichzeitig ist für den Hochwasserrückhalt sowohl ein rückstaufreier Ausfluss als auch die schadlose Energieumwandlung im Durchlassbauwerk zu gewährleisten. Mithilfe von spezifischen Einbauten in einem offenen Durchlassbauwerk soll diesen Anforderungen Rechnung getragen werden.

Hochwasserrückhalt durch natürliche Hochwasserretention entlang der bayerischen Donau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2014)
Hochwasserrückhalt durch natürliche Hochwasserretention ist ein sehr komplexes Thema, das stark von hydrodynamischen Vorgängen in den Ausuferungsflächen beeinflusst wird. Vor der Flusskorrektion der bayerischen Donau Anfang des 19. Jh. waren diese Ausuferungsvorgänge noch kaum vom Menschen beeinflusst. Mithilfe 2-D-hydrodynamischer Modellierung wurde gezeigt, dass im Falle eines großen bis extremen Hochwasserereignisses immense zusätzliche Rückhaltevolumina, wie sie in den Auen der historischen bayerischen Donau vorlagen, nicht zu einer nennenswerten Abminderung der Scheitelabflüsse führen würden.

Funktionssicherheit von stahlwasserbaulichen Verschlüssen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Obgleich die Funktionssicherheit von Verschlüssen im Wasserbau sicherheitsrelevant ist, liegen darüber kaum Daten vor. Um eine diesbezügliche bessere Einschätzung vornehmen und gleichzeitig die Entwicklung in der letzten Dekade beurteilen zu können, wurde eine Umfrage vornehmlich unter Stauanlagenbetreibern vorgenommen. Die aktuellen Ergebnisse im Vergleich zu einer früheren Untersuchung werden vorgestellt.

Untersuchungen zum Einsatz von Baggergut im Deichbau am Rostocker DredgDikes-Versuchsdeich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2014)
Seit über drei Jahren werden im EU-Verbundprojekt DredgDikes Einsatzmöglichkeiten von Baggergut im Deichbau erforscht. Eine Vielzahl an Labor- und Feldversuchen zur Charakterisierung und Einbaubarkeit der Materialien, zur Erosionssicherheit von begrünten Deichböschungen aus Baggergut und zur Durchfeuchtung solcher Deichdeckschichten wurde durchgeführt. Die Ergebnisse sind vielversprechend.

Auswirkung des Klimawandels auf die Talsperren der Eifel-Rur
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Die Talsperren der Nordeifel dienen vor allem dem Hochwasserschutz und der Versorgung der Region mit Trink- und Brauchwasser. Im Zuge eines europäischen INTERREG-IVB-NWE-Projekts wurde untersucht, welche Auswirkung der Klimawandel auf die Talsperrenwirtschaft haben könnte.

Die Instandsetzung der Staumauer der Talsperre Klingenberg
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Zwischen 1908 und 1914 wurde an der Wilden Weißeritz in Sachsen das Absperrbauwerk der Talsperre Klingenberg als Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen mit Intze-Keil errichtet. Die Talsperre hat große Bedeutung für die Rohwasserversorgung der Region und der Landeshauptstadt Dresden sowie für den Hochwasserschutz. Durch alterungsbedingten Verschleiß nach über 90-jährigem Betrieb und hochwasserbedingte Schäden aus dem Extremereignis von 2002 bestand erheblicher Sanierungsbedarf. Das Staubauwerk wurde deshalb im Rahmen der Komplexsanierung seit 2006 instand gesetzt.

Erfahrungen und langfristiger Nutzen aus der vertieften Überprüfung
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Als Folge der neuen DIN 19 700 wurde beim Wupperverband mit der vertieften Überprüfung begonnen. Dabei bildete die Bever-Talsperre den Anfang. Hierbei konnten wichtige Erkenntnisse gesammelt und Synergien zwischen einzelnen Fachbereichen generiert werden, die bereits bei den nachfolgenden vertieften Überprüfungen, wie an der Wupper-Talsperre, genutzt werden können. Einige Teilprojekte können in diesem Zuge für alle Anlagen des Wupperverbandes gemeinsam abgearbeitet werden. Die Erfahrungen und der langfristige Nutzen sollen an Beispielen aus der Praxis erläutert werden.

Planung und Bau Sturmflutsperrwerk Greifswald
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Mit der Auftragserteilung im Oktober 2010 begannen die Bauarbeiten am Sperrwerk Greifswald. Bis 2015 entsteht hier das erste Sturmflut Sperrwerk an der deutschen Ostseeküste. Nachfolgend werden die Planung, Ausschreibung und Baudurchführung des Vorhabens erläutert.

Bewertung der Hochwasserschutzwirkung und des Restrisikos von Speichern mit multivariaten Ansätzen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Die Beurteilung von Hochwasserrückhaltungen erfolgt meist auf Grundlage einzelner Bemessungsereignisse. Derartige Ansätze können die Vielfalt möglicher Belastungsszenarien nicht repräsentieren. Insbesondere die Analyse der Schutzwirkung durch Speicher, die im Verbund bewirtschaftet werden, erfordert die umfassende Berücksichtigung raum-zeitlicher Verteilungen der hydrologischen Belastungsgrößen. Der Beitrag zeigt mit Hilfe von Anwendungsbeispielen hierzu geeignete Ansätze auf Grundlage der multivariaten Statistik.

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