Temporärer textiler Hochwasserschutz mit dem System FloodTEX
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Im Rahmen eines von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen geförderten Projektes wurde ein neuartiges, temporäres, textiles Hochwasserschutzsystem entwickelt und umgesetzt.

Ausrüstungen für den technischen Hochwasserschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2016)
Hochwasserrückhaltebecken (HRB) schützen vor Überflutungen bei Starkregen, wobei die Wassermenge für Unterlieger konstant gedrosselt abgegeben werden muss. Aquatische und terrestrische (ökologische) Durchgängigkeit nach DIN 19700 muss ebenfalls gewährleistet sein.

Erweiterte Nutzung von Trinkwasser-Talsperren unter energetischen Aspekten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Vor dem Hintergrund schwankender Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie und variierender Energiepreise könnten die enormen energetischen Potenziale von Talsperren weitergehender als bisher genutzt werden. Im BMBF-Vorhaben ENERWA werden deshalb die Auswirkungen einer Flexibilisierung des Abflussregimes auf die ökologische Qualität des Wasserkörpers und den Unterlauf sowie auf die Rohwasserqualität für die Trinkwasseraufbereitung eingehend untersucht. Dabei müssen sowohl wasserwirtschaftliche, qualitätsbezogene, ökologische und technische Restriktionen berücksichtigt werden. Weitere Autoren: Jan Echterhoff Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V. Kackertstraße 15-17 52056 Aachen echterhoff@fiw.rwth-aachen.de Thomas Meißner Universität Duisburg-Essen, Abteilung Aquatische Ökologie Universitätsstraße 5 45141 Essen thomas.meissner@uni-due.de Markus Schütt Universität Duisburg-Essen, Abteilung Aquatische Ökologie Universitätsstraße 5 45141 Essen markus.schuett@uni-due.de

Anforderung an die Qualifikation von Personal großer Stauanlagen – Finden wir eine gemeinsame Sprache?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Talsperren sind hochkomplexe Bauwerke, die, in Verbindung mit ihren unterschiedlichen Nutzungsansprüchen, die Erschließung eines vielfältigen und breiten Wissens einerseits aber auch Spezialwissen andererseits bei dem betreuenden Personal erfordern. Auch in Hinblick auf das Gefährdungspotenzial rechtfertigt sich ein Blick auf die erforderliche Qualifikation des Personals an Stauanlagen. Um Transparenz und Klarheit zu erzielen, werden die Anforderungen an die Qualifikation von Personal an großen Stauanlagen hinsichtlich des Aufgaben- und Verantwortungsspektrums konkretisiert. Die Veröffentlichung stellt einen Zwischenstand dar und steht somit zur Diskussion.

Das neue Dichtungs- und Kontrollsystem am Sylvensteinspeicher
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Der Sylvensteinspeicher wurde in den Jahren 2011 bis 2015 nach über 50-jähriger Betriebszeit durch eine zusätzliche Dichtwand im bestehenden Damm und Untergrund sowie mit einem neuen Sickerwasser-Messsystem – bestehend aus Dränagepfählen und einem Kontrollstollen – an den heutigen Stand der Technik angepasst. Diese Ertüchtigungsmaßnahmen sind auch Vorsorge gegen die Folgen möglicher Klimaveränderungen und die damit verbundene stärkere Beanspruchung der Talsperre. Die Baumaßnahmen mit Gesamtkosten von rund 23 Mio. € wurden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Mittweida zum zehnten Mal Treffpunkt für Experten der Talsperrenüberwachung
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Zum zehnten Mal trafen sich Talsperrenexperten zum fachlichen und persönlichen Austausch in Sachsen beim Mittweidaer Talsperrentag. Die Besichtigung der Talsperre Rauschenbach im Osterzgebirge und eine Abendveranstaltung im Schloss Rochlitz am ersten Veranstaltungstag sowie ein vielfältiges Vortragsprogramm am zweiten Konferenztag lockten zum Jubiläum mehr als 100 Talsperrenfachleute nach Mittweida.

Trag- und Verformungsverhalten einer 100-jährigen Gewichtsstaumauer
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Standsicherheitsberechnungen für bestehende Staumauern erfolgen heute auf der Basis der Finiten-Element-Methode unter Beachtung des nichtlinearen Materialverhaltens. Vorgestellt werden Ergebnisse einer solchen statischen Analyse an der über 100 Jahre alten Eder-Staumauer. Neben den Untersuchungen zum Nachweis des normenseitig geforderten, rechnerischen Standsicherheitsniveaus werden auch das Verhalten unter Gebrauchslasten und die Simulation der Bruchzustände beschrieben. Es erfolgt eine Gegenüberstellung mit Verformungswerten geodätischer Präzisionsmessungen.

Überprüfung der Hochwassersicherheit der Talsperre Pirk (Sachsen)
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Während des Hochwasserereignisses im Juni 2013 kam es an der Hochwasserentlastungsanlage (HWE) der Talsperre Pirk zu Schäden durch Überlastung des Tosbeckens. Im Zuge dessen wurden mittels numerischer 3-D-Störungsmodellierung Untersuchungen zum Nachweis der Hochwassersicherheit und zur Analyse der hydraulischen Verhältnisse im Tosbecken durchgeführt. Neben den Bemessungshochwasserzuflüssen 1 und 2 wurde der Scheitelabfluss des Hochwassers 2013 untersucht sowie weiterführende Berechnungen zur Ermittlung einer optimierten Steuerung der HWE abgeschlossen.

Sanierung der Asphaltaußendichtung des Hauptdamms der Biggetalsperre und des Vordamms Kessenhammer
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Die Asphaltaußendichtung der Biggetalsperre sowie der Vorsperre Kessenhammer wurde im Sommer 2015 saniert. Hierzu wurde ein Teil der Asphaltaußendichtung abgefräst und neues Dichtungsmaterial eingebaut. Außerdem wurden die Anschlusskonstruktionen teilweise neu ausgeführt. Der vorliegende Artikel beschreibt die Maßnahme angefangen von der Bestandsaufnahme 2011 bis hin zur Nachsorge. Außerdem gibt er einen Überblick über die notwendigen Randbedingungen.

Hochwasserwellentransformation an Rückhaltebecken am Beispiel der Speicher-Kaskade der Glatzer Neiße
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Der schadlose Abfluss unterhalb von Rückhaltebecken ist einer der grundlegenden Faktoren, die eine ordnungsgemäße Wasserwirtschaft und insbesondere den Hochwasserschutz beeinflussen. Wenn man die Durchlassfähigkeit der Flussabschnitte unterhalb der Speicher analysiert, lässt sich feststellen, dass diese Kapazitäten mit der Zeit oft beträchtlich eingeschränkt werden. Dies ist in der Regel auf eine ungeeignete Bewirtschaftung der Überschwemmungsgebiete zurückzuführen. Die Bebauung nähert sich immer mehr dem Flussbett, was die Überflutung von Gebäuden bereits bei niedrigen Hochwasserabflusswerten verursacht. Wegen den sich wiederholenden Überflutungen und somit immer höheren Hochwasserschäden werden Rückhaltebeckenbetreiber angehalten, eine geringe Abgabe in der ersten Phase des Hochwassers zu gewährleisten, was zum schnellen Auffüllen der Hochwasserschutzreserven führt. Der Hochwasserscheitel trifft dann auf bereits gefüllte Speicher und so entsteht leider die Notwendigkeit, hohe Wassermengen in den Unterlauf abzugeben, was die Überflutung von Flächen und Gebäuden zur Folge hat.

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