Hochwasserschutz und landwirtschaftliche Bewässerung im Einklang
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2015)
Die kanadische Stadt Richmond in der Provinz British Columbia umfasst rund 129 km² und erstreckt sich über 15 Inseln in der Deltamündung des Flusses Fraser. Aufgrund der jahresdurchschnittlichen Höhenschwankungen des Gewässers sind Überflutungen seit Langem ein großes Problem in der Region. Im Laufe der letzten Jahre wurden viele Bereiche der Stadt im Rahmen von Neubauprogrammen über das Überschwemmungsniveau angehoben. Mithilfe von Deichen und Pumpstationen konnten so in den letzten 60 Jahren größere Überflutungen erfolgreich verhindert werden.

Erosionsschutz und Wasserrückhalt mit Hilfe von bewirtschaftungsintegrierten Verwallungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Auf einer Ackerfläche im Sächsischen Lößhügelland (Einzugsgebiet Ketzerbach) wurde eine Maßnahme des dezentralen Hochwasser- und Erosionsschutzes ohne Verlust landwirtschaftlicher Fläche und geringem Wartungsaufwand umgesetzt. Hierfür wurden zwei bewirtschaftbare Verwallungen angelegt und mit erosionsmindernder Bodenbearbeitung des landwirtschaftlichen Einzugsgebietes kombiniert. Gegenstand des vorliegenden Artikels ist die Quantifizierung des Retentionsvermögens der Verwallungen in Kombination mit verschiedenen Bodenbearbeitungssystemen unter Anwendung des physikalisch begründeten Simulationsmodells EROSION-3D.

Wirtschaftlichkeits- und Schadenspotenzialuntersuchungen als Voraussetzung für ein effektives Küstenschutzmanagement in Mecklenburg-Vorpommern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Die heterogene und sich ständig verändernde Küstenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns sowie der Anstieg des Meereswasserspiegels und der Wellenhöhen infolge klimatischer Veränderungen stellen eine besondere Herausforderung für den Küstenschutz dar. Die Effizienz der Küstenschutzmaßnahmen wird durch die Gegenüberstellung der aufgewendeten Kosten und dem verhinderten Schaden (Nutzen) ermittelt. Zu diesem Zweck wurde ein mesoskaliges Modell entwickelt, welches die Schadenspotenzialermittlung mit vertretbarem Aufwand und möglichst hoher Genauigkeit erlaubt.

Grundwassermanagementkonzept gegen Vernässungen in urbanen Gebieten
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Große Teile Mitteldeutschlands sind von anhaltend hohen Grundwasserständen betroffen. Insbesondere in urbanen Gebieten entstehen durch die dadurch verursachten Vernässungen hohe Schäden. Anhand des komplexen Beispiels der Stadt Schönebeck wird die Vorgehensweise bei der Entwicklung eines Grundwassermanagementkonzeptes vorgestellt. Dabei dient ein zuvor definierter Zielgrundwasserstand als Entscheidungskriterium. Mit Hilfe einer gekoppelten Modellsimulation erfolgt die Quantifizierung der Auswirkungen von Managementmaßnahmen.

Flexibles Hochwasserschutzsystem für Gebäude
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In diesem Beitrag wird ein ganzheitliches Hochwasserschutzkonzept für Gebäude beschrieben. Die Konzeption beinhaltet innovative Hochwasserschutz-Systemlösungen nach dem Prinzip einer gebäudeummantelnden Schutzhülle. Sie erfordert eine Reihe von systemtechnischen, bautechnischen, materialtechnischen und betrieblichen bzw. logistischen Problemlösungen, die für Bestandsbauten und Neubauten geeignet sein müssen. Das Problem der aufwändigen Anpassung an die Gebäudestruktur und wechselnde Hochwasserpegel wird durch einen modularen, baukastenartigen Systemaufbau gelöst.

Vorsorge fürs Land – Landentwicklung unterstützt die Hochwasservorsorge
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Der Schlüssel zum Erfolg für eine nachhaltige Hochwasservorsorge ist eine gute Vorarbeit, denn sie ermöglicht eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen und der angedachten Schutzfunktion. Die Landentwicklungsexperten unterstützen Hochwasservorsorgemaßnahmen mittels Flurbereinigungen, Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepten (ILEK), Regionalmanagement oder Dorfentwicklungen. Nicht investive und investive Maßnahmen können im Rahmen der Maßnahmengruppe „Integrierte ländliche Entwicklung“ der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes gefördert werden.

Juni-Hochwasser 2013 an der Elbe – neue Fragestellungen
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Ein verheerendes Hochwasser mit historisch höchsten Hochwasserständen – aber weiter wie bisher? Bisher deutet vieles darauf hin. Aber das fundierte „Lernen aus der Katastrophe“ muss in ein „Lernen für die Katastrophe“ münden. Neue Fragestellungen ergeben sich hinsichtlich des Einsatzes neuer Technologien (z. B. Drohnen) und der Nutzung der „neuen Medien“ sowie sozialer Netzwerke für die Einbindung ehrenamtlicher Helfer. Daneben bleibt die Hochwasservorsorge die wichtigste Tagesaufgabe.

Die Arbeit des Technischen Hilfswerks in Sachsen
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Das Technische Hilfswerk (THW) ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern mit eigenem Verwaltungsunterbau. Bundesweit gliedert sich das THW in 668 Ortsverbände, 66 Geschäftsstellen (Geschäftsführerbereiche), 8 Landesverbände und einer THW-Leitung mit Sitz in Bonn. Die 66Geschäftsstellen stellen dabei die Schnittstelle zwischen dem ehren- und hauptamtlichen Bereich des THW dar.

Die Arbeit des Landeshochwasserzentrums Sachsen im Juni 2013
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Im Beitrag wird ein kurzer Rückblick auf die Arbeit des Landeshochwasserzentrums des Freistaates Sachsen während des Hochwassers vom Juni 2013 gegeben. Dabei wird nicht nur die klassische Hochwasservorhersage, die inzwischen eine sehr gute Qualität erreicht hat, beleuchtet, sondern es werden auch Ausführungen zu wichtigen begleitenden Aktivitäten und erste Schlussfolgerungen ausgeführt.

Das Technische Hilfswerk im Juni- Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
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Das Hochwasser 2013 war für das THW der zweitgrößte Einsatz seit der Gründung im Jahr 1950. Dabei waren die Einsatzkräfte in vielfältiger Weise gefordert, um während und nach dem Hochwasser Regionen zu schützen und die Auswirkungen soweit möglich zu reduzieren. Vor allem spezielle Technik, wie Hochleistungspumpen oder „Mobile Pegel“, und das Fachwissen der gut ausgebildeten THW-Einsatzkräfte waren 2013 noch stärker gefragt als es beim Hochwasser 2002 der Fall war.

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