Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie in der internationalen Flussgebietseinheit Oder© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2013)
Die Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie ermöglicht, dass in allen EU-Mitgliedstaaten gleichzeitig die Bewertung der Hochwassergefahr und des Hochwasserrisikos ordnungsgemäß durchgeführt wird. Im Rahmen der Internationalen Kommission zum Schutz der Oder gegen Verunreinigung (IKSO) erfolgt diese Zusammenarbeit im Odereinzugsgebiet zwischen Polen, Tschechischer Republik und Deutschland. Als Ergebnis dieser Arbeiten werden anschließend Hochwasserrisikomanagementpläne erarbeitet und diese sollen negative hochwasserbedingte Folgen für die Menschen, das Kulturerbe, die Umwelt und wirtschaftliche Tätigkeiten verringern.
Risikomanagement für Wasserschutzgebiete© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2013)
Für das Risikomanagement in Wasserschutzgebieten wird ein Verfahren zur systematischen, sektorenweisen und relativen Bewertung der Risiken vorgestellt. Das Verfahren ist einfach, vermindert die Komplexität der Aufgabe deutlich und führt zu den „Top-Risiken“ als Basis für Managementmaßnahmen. Der Beitrag basiert auf Arbeiten bei der Landeswasserversorgung und einem aktuell in Bearbeitung befindlichen DVGW-Forschung & Entwicklungs-Vorhaben.
Identifikation möglicher Hochwasserschutzziele in einem partizipativen
Prozess am Beispiel der Stadt Vallendar© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
In einem Pilotprojekt wurde in der Verbandsgemeinde (VG) Vallendar unter Partizipation der lokalen Bevölkerung ein abgestuftes Schutzziel für das kommunale Hochwasserrisikomanagement (HWRM) identifiziert. Durch eine sinnvolle Integration der Handlungsbereiche „Technischer Hochwasserschutz“ und „Bauvorsorge“ wurde eine Option identifiziert, die eine Alternative zu den seit 1993 als unwirtschaftlich nachgewiesen konventionellen Hochwasserschutzkonzepten sein könnte. Durch Beteiligung aller relevanten Akteure und unter Leitung der Wasserwirtschaftsverwaltung in Rheinland-Pfalz wird hier ein Weg beschritten, der als beispielhaft für kommunale HWRM-Planung gesehen werden kann.
Der Beitrag der wissenschaftlich-technischen Verbände im Umsetzungsprozess der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
Derzeit ist der Umsetzungsprozess der europaischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) in Deutschland gepragt durch eine pragmatische Strategie der Umsetzung, die der Bund sowie die Bundeslander wesentlich bestimmen und die in verschiedenen Empfehlungen ihren Niederschlag findet. Wahrend die LAWA vor allem die rechtlich-organisatorische Umsetzung strukturiert und in weiten Bereichen auch regulierend vorgegeben hat, sind wichtige fachliche Fragen noch Gegenstand andauernder – meist wissenschaftlicher – Untersuchungen. Es mussen fur eine erfolgreiche Implementierung eine Reihe neuer – vor allem technischer – Standards entwickelt und in die Praxis eingefuhrt werden. Thematisiert werden im vorliegenden Fachaufsatz die laufenden Arbeiten der wissenschaftlich-technischen Verbande im Bereich des HWRM sowie deren wichtigste Arbeitsergebnisse (Merkblatter, Themenhefte etc.). Den Schwerpunkt der Betrachtungen bilden die wasserwirtschaftlichen Verbande BWK und DWA. Es wird zudem in einem Ausblick dargestellt, welche Fachthemen absehbar im Rahmen der wissenschaftlich-technischen zukunftigen Verbandsarbeit aufgegriffen werden.
Akteure im Hochwasserrisikomanagement am Beispiel der Verkehrsplanung© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
Im folgenden Beitrag wird am Beispiel der Verkehrsplanung erlautert, dass zur erfolgreichen Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) viele Akteure auch auserhalb der Wasserwirtschaft gefragt sind. Nach einer kurzen Einfuhrung in die Thematik werden einige wichtige Akteure des Hochwasserrisikomanagements (HWRM) mit ihren Aufgaben benannt. An ausgewahlten Beispielen von Verkehrsinfrastrukturanlagen in Gewassernahe sollen die Moglichkeiten der integrativen Umsetzung der HWRM-RL gezeigt werden.
Spielerische Schadensminderung mit SchaVIS© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
Trotz der vorhandenen und erprobten Expertenkenntnis zur wirksamen Hochwasserschadensminderung und trotz der umfangreich bereitgestellten Informationsmaterialien gelingt es nicht, die Hochwasserbetroffenen zu einer optimalen privaten Hochwasservorsorge zu motivieren. Das Spiel SchaVIS richtet sich an die junge Generation und soll die komplexe Thematik der privaten Hochwasservorsorge spielerisch vermitteln.
Beteiligung der Bürger im Vorfeld von Planungen – ein Plus für den Hochwasserschutz?© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
Die Beteiligung der Bürgerschaft im Vorfeld von Planungen zum Hochwasserschutz in Dresden-Laubegast hat diese erst möglich gemacht. Es wird damit aber zugleich der Anspruch an eine breite Einbeziehung über die gesamte Maßnahme gefördert. Die positiven zusätzlichen Effekte auf das Hochwasserrisikobewusstsein der Betroffenen rechtfertigen den Aufwand, bevor Maßnahmen überhaupt begonnen werden.
Stand der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie im Rheingebiet© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
Im Rheingebiet ist der Informationsaustausch und die Koordinierung zur vorläufigen Bewertung der Hochwasserrisiken und zu den Risikogebieten in IKSR und IKSMS erfolgt. Dies ist in Übersichtskarten mit Erläuterungsbericht dokumentiert. Zum derzeitigen Stand der Fertigstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten in den Mitgliedstaaten haben beide Kommissionen Kurzberichte mit Übersichtskarten erarbeitet, die regelmäßig fortgeschrieben werden. Die koordinierte Aufstellung der HWRM-Plane für das Rheingebiet wird vorbereitet.
Möglichkeiten der mathematischen Statistik zur Schätzung der Hochwasserwahrscheinlichkeit© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2012)
Zur effektiven Begrenzung von Hochwasserrisiken muss die Hochwassergefährdung so genau wie möglich geschätzt werden. Anhand zweier Beispiele werden verschiedene Möglichkeiten der mathematischen Statistik aufgezeigt, mit denen die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der statistischen Schätzung der Durchflussmaxima verbessert werden kann. Einige Aspekte der statistischen Modellierung werden diskutiert. Gezeigt wird, dass komplexe Hochwassermodelle sehr spezielle Modelle für stochastische Prozesse erfordern.
Die Schiffshavarie des Tankmotorschiffs Waldhof aus wasserwirtschaftlicher Sicht© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2012)
Am 13. Januar 2011 sank das Tankmotorschiff „Waldhof“ im Rhein bei St. Goarshausen mit 2300 Tonnen 96 %-iger Schwefelsäure an Bord. Letztlich konnte das Schiff nur geborgen werden, nachdem unter schwierigen Bedingungen Zugänge geschaffen wurden und wegen der Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für die öffentliche Sicherheit der größte Teil der Ladung dosiert in den Rhein abgepumpt wurde.