Zehn Jahre Water-Safety-Plan-Konzept der WHO – ein Zwischenfazit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Seit dem Erscheinen der WHO-Leitlinien im Jahr 2004 ist der Diskussion des Water-Safety-Plan-Konzeptes breiter Raum gewidmet worden. Diskussionsforen der verschiedensten Art haben sich dem „Risikomanagement im Normalbetrieb“ als der deutschen Interpretation des Begriffes „Water Safety Plan“ gestellt und im Wasserfach nicht nur die Wahrnehmung für ein modernes, risikobasiertes und prozessorientiertes Management geschaffen. Nach zehn Jahren „Water Safety Plan“ können wir über Erfahrungen und den Nutzen berichten wie auch Umsetzungshilfen anbieten.

Die Einbindung der Ennepetalsperre in das Erdbebenalarmsystem NRW
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Der Ruhrverband betreibt gemeinsam mit dem Geologischen Dienst NRW eine Erdbebenstation an der Ennepestaumauer. Die Staumauer besitzt durch eine nachträgliche Erhöhung von 10 m eine für dynamische Belastungen ungünstige Geometrie und ist daher potenziell sensibel für Erdbebeneinwirkungen. Die Messstation ist in das neue Erdbebenalarmsystem NRW (EAS NRW) eingebunden. Dieses System registriert mit seinen 14 Messstationen die lokale Erdbebentätigkeit mit einer automatisierten Auswertung. Redundante Übertragungskanäle gewährleisten die Funktionalität des Systems.

Bewertung der Hochwasserschutzwirkung und des Restrisikos von Speichern mit multivariaten Ansätzen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2014)
Die Beurteilung von Hochwasserrückhaltungen erfolgt meist auf Grundlage einzelner Bemessungsereignisse. Derartige Ansätze können die Vielfalt möglicher Belastungsszenarien nicht repräsentieren. Insbesondere die Analyse der Schutzwirkung durch Speicher, die im Verbund bewirtschaftet werden, erfordert die umfassende Berücksichtigung raum-zeitlicher Verteilungen der hydrologischen Belastungsgrößen. Der Beitrag zeigt mit Hilfe von Anwendungsbeispielen hierzu geeignete Ansätze auf Grundlage der multivariaten Statistik.

Überstau aus dem Kanalnetz - Bemessung von Kanalbauten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2014)
Schäden aus Überschwemmungen haben verschieden Ursachen. Dazu zählen das Versagen der Kanalisation bei Starkregenereignissen und Flusshochwasser, wie sie in den letzten Jahren häufiger aufgetreten sind. Doch immer öfter zeigt sich, dass es eine Kombination aus Hochwassersituation und Starkregenereignis ist, die die Situation in urbanen Räumen an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Aus diesem Grund ist eine integrative Lösung gefordert. Hierbei kommt eine Modellierung zum Einsatz, bei der ein Oberflächenwasser- mit einem Kanalnetzmodell gekoppelt wird, um die Interaktion der einzelnen Kompartimente im Wasserkreislauf abzubilden und das Gesamtsystem zu verstehen. Auf dieser Basis erfolgt anschließend die Analyse, Optimierung und Bemessung des Kanalnetzes und auch der oberirdischen Hochwasserprävention.

Untersuchungen zur Optimierung des Hochwasserschutzes der Wassergewinnung „Auf dem Grind“ am Rhein
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Wie lassen sich Wassergewinnungsanlagen vor Hochwasser schützen? Am Beispiel der Anlage „Auf dem Grind“ der Niederrheinischen Bergischen Gemeinschaftswasserwerk GmbH im Stadtgebiet von Dormagen werden aktuelle Abwägungen zum Risikomanagement aufgezeigt.

Online-Überwachung des Rohwassers auf Planktothrix rubescens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Anfang diesen Jahres wurden in der Sengbachtalsperre Burgunderblutalgen sichtbar. Da diese Toxineentwickeln können, wurde in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt in Solingen unter anderem ein Online-Überwachungssystem eingeführt, das ununterbrochen die Algenkonzentration misst. Gleichzeitig wird der Ursache für die Algenbildung auf den Grund gegangen.

Hochwasserrisiken meistern - Das Vorgehen zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie in Niedersachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Am 23. Oktober 2007 ist die europäische Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) in Kraft getreten. Die Ergebnisse der ersten Arbeitsschritte zur Umsetzung der Richtlinie und das niedersächsische Vorgehen bis hin zur Erarbeitung der HWRM-Pläne werden vorgestellt.

Hochwasserkrisenmanagement als Teil von Hochwasserschutzkonzepten – Praktische Erfahrungen aus Pilotprojekten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
In Pilotprojekten des Landes Baden-Württemberg erwiesen sich Hochwassergefahrenkarten als sehr nützliches Instrument für die Vorbereitung auf Hochwasserereignisse. Sowohl Spezialisten als auch Laien konnten sich ein zuverlässiges Bild von den zu erwartenden Ausmaßen und Auswirkungen machen. Dabei zeigte sich aber auch, dass das kommunale Krisenmanagement vielerorts noch wenig entwickelt ist.

Fortbildung „Hochwasserrisikomanagement und hochwasserangepasstes Planen und Bauen“ in Rheinland-Pfalz und Luxemburg – Erfahrungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Die Ende 2007 verabschiedete europäische Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) schafft einen einheitlichen Rahmen für die Bewertung und das Management von Hoch¬wasserrisiken in Europa. Sie generiert aber auch neue, in vielen Ausbildungsgängen bisher nicht adressierte Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sind Weiterbildungsprogramme für die verschiedenen Akteure der Umsetzung notwendig. Der vorliegende Artikel beschreibt Erfahrungen aus verschiedenen Weiterbildungsveranstaltungen der letzten Jahre in Rheinland-Pfalz und Luxemburg.

Management des Hochwasserrisikos von Kulturgütern in Baden-Württemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2013)
Im Rahmen des Hochwasserrisikomanagements sind die Risiken für das Kulturerbe zu bewerten und notwendige Maßnahmen vorzubereiten. In Baden-Württemberg wurde dafür ein Vorgehen entwickelt, mit dem landesweit einheitlich die relevanten Kulturgüter ermittelt, deren Risiken abgeschätzt und Hinweise auf die Maßnahmen gegeben werden. Dabei wer¬den die Kulturverwaltung und die Kommunen aktiv einbezogen. Zur Unterstützung der Eigenvorsorge wurde ein umfangreiches Informationsangebot für den Umgang mit den Risiken vor, während und nach einem Hochwasser erstellt.

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