Der unvollkommene Abfluss über ein Wehr wird in der Praxis mit der Gleichung von Poleni bestimmt, wobei ein experimentell ermittelter Abminderungskoeffizient (Rückstaubeiwert) Verwendung findet. Dieser wird aus einer Graphik abgelesen, die in der Literatur zu finden
ist. Im Rahmen einer Untersuchung wurde ein sehr einfacher, auf den Grundlagen der 1-DHydraulik basierender theoretischer Ansatz zur Berechnung des Rückstaubeiwertes experimentell überprüft. Gleichzeitig wurden die Literaturwerte auf Ihre Gültigkeit hin geprüft.
Es wurde ein sehr einfacher, auf den Grundlagen der eindimensionalen Hydraulik basierender Ansatz zur Berechnung der Ruckstaubeiwerte fur den unvollkommenen Abfluss uber Wehre aufgestellt und experimentell uberpruft. Fur das scharfkantige Wehr konnte dabei eine relativ gute Ubereinstimmung mit den Messwerten festgestellt werden. Fur den Uberfall uber ein breitkroniges Wehr war die Ubereinstimmung dagegen geringer.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH | |
| Quelle: | Wasserwirtschaft 5 / 2011 (Mai 2011) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis: | € 10,90 | |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Stefan Heimann Robert Teichmann | |
| Artikel weiterleiten | In den Warenkorb legen | Artikel kommentieren |
DVGW-Schadensstatistik Wasser: Ergebnisse aus den Jahren 1997 bis 2004 Premium
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2006)
Der DVGW erhebt seit 1997 Daten von Wasserversorgungsunternehmen zu Schäden und deren Ursachen an Versorgungsleitungen, Hausanschlüssen und Rohrnetzarmaturen. Nachdem eine erste Auswertung den Zeitraum von 1997 bis 1999 umfasste, schließt der vorliegende Bericht die Auswertung der Jahre 2000 bis 2004 mit ein. Erfreulich ist, dass sich ein positiver Trend bei der Teilnahme der Unternehmen abzeichnet.
Den Schleichmengen auf der Spur: Zweckverband reduziert Wasserverluste
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Der Wasserleitungszweckverband der Neffeltalgemeinden (WZVN) setzt seit zwei Jahren eine mobile, mit einer neuen Zählertechnik ausgerüstete Messstation ein, um Leckagen im Leitungsnetz zu orten und anschließend zu beheben. Dem Einsatz war eine strategische Positionierung von Wasserzählern im Leitungsnetz zur besseren räumlichen Eingrenzung von schadhaften Stellen vorausgegangen.
Kartenerstellung und Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2008)
Der letzte Bearbeitungsschritt der HWGK-Erstellung findet bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden- Württemberg (LUBW) statt. Hierbei werden aus den berechneten Wasserspiegellagen und den Geländeinformationen die Karten erstellt. Vor der Veröffentlichung werden Plausibilisierungskarten erstellt, die noch einmal von den Landratsämtern und Kommunen überprüft werden. Schließlich werden dem Nutzer die Ergebnisse auf mehreren Wegen zur Verfügung gestellt.
Qualität trotz Quantität – Qualitätssicherung bei Hochwassergefahrenkarten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2008)
Mit den Hochwassergefahrenkarten (HWGK) werden im Neckar-Einzugsgebiet, dem baden-württembergischen Projektgebiet von SAFER, und im Anschluss daran landesweit in Baden-Württemberg für rund 12 300 Kilometer Fließgewässer rechtswirksame Kartengrundlagen bereit gestellt.
Das Projekt Hochwassergefahrenkarten in Baden-Württemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2008)
Die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten in Baden-Württemberg gliedert sich in zwei Bearbeitungsschritte. Im Neckar-Einzugsgebiet – der deutschen Projektregion des INTERREG-Projekts SAFER – werden die Karten vorrangig erstellt, erst daran schließt sich die Bereitstellung für das verbleibende Land Baden-Württemberg an. Dieses Vorgehen ermöglicht eine einheitliche und qualitativ hochwertige Umsetzung des anspruchsvollen Kartierungsvorhabens. Die Karten, welche im Wassergesetz Baden-Württemberg verankert sind, erlangen nach ihrer öffentlichen Auslegung weit reichende, rechtliche Auswirkungen.
