Im Nebel gefangen: Punktgenaue Tröpfchenfilter binden den Staub
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
In Steinbrüchen, Beton- und Stahlwerken, beim Abbau von Kohle sowie in Müllverbrennungs- und Recyclinganlagen ist die Staubentwicklung besonders intensiv. Die verantwortlichen Unternehmen sind vom Gesetzgeber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeiter zu schützen und die Feinstaubemissionen bestmöglich zu verhindern.

Looping für den Klimaschutz: Kalk als Kohlendioxidfänger bei Kraftwerken
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
Mit dem so genannten Carbonate-Looping-Verfahren können Kohlekraftwerke ihre Kohlendioxidemissionen nahezu vollständig reduzieren – zu vertretbaren Kosten. Die Anlagen zum Abscheiden von CO2 aus Abgasen lassen sich an bestehenden Kraftwerken nachrüsten. An einer Technikumsanlage hat die TU Darmstadt das Verfahren unter Beweis gestellt.

Feuer und Flamme für die Verbrennung: ITAD legt ihren aktuellen Jahresbericht vor
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
Abfall stellt eine wichtige Ressource dar. Das ist Konsens. Doch darüber, wie diese Ressource genutzt werden soll, herrscht weiterhin Uneinigkeit. Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) liefert in ihrem aktuellen Jahresbericht 2013 gute Argumente dafür, dass die thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland die Ressource Abfall nachhaltig nutzt.

Müll auf Abwegen: Immer mehr Sondermüll gelangt in Hausmüll-Verbrennungsanlagen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
Hausmüll gehört in Hausmüll-Verbrennungsanlagen und Sonderabfall in Sonderabfall-Verbrennungsanlagen. Das klingt einfach, entspricht in einigen deutschen Bundesländern aber nicht mehr der üblichen Praxis. Die Sondermüll-Verbrenner schlagen Alarm. Nicht nur, weil ihnen Müllmengen abhanden kommen. Auch Arbeitsschutz und Umweltschutz kommen nicht selten zu kurz.

Ausnahmen von kontinuierlichen Messungen in Großfeuerungsanlagen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2015)
Gemäß § 29 Abs. 1 BImSchG kann die zuständige Behörde bei genehmigungsbedürftigen Anlagen kontinuierliche Messungen anordnen. Das Ermessen nach dieser Vorschrift ist auf null reduziert, wenn und soweit in einer Rechtsverordnung eine kontinuierliche Messung verpflichtend vorgeschrieben wird. Das ist insbesondere in den Fällen des § 20 Abs. 1 13. BImSchV der Fall, wo für bestimmte Anlagen und bestimmte Parameter kontinuierliche Messungen zwingend vorgeschrieben sind. Liegen die Voraussetzungen des § 20 Abs. 1 S. 1 13. BImSchV vor, ist die zuständige Behörde deshalb verpflichtet, kontinuierliche Messungen anzuordnen, soweit nicht hiervon nach § 21 oder § 26 der 13. BImSchV Ausnahmen gemacht werden können.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Wie Phönix aus der Asche: Großbrand führte zu umfassender Sanierung einer Müllverbrennungsanlage
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2015)
Ein verheerender Großbrand, dessen Ursache bis heute ungeklärt ist, vernichtete am 11. Oktober 2010 einen Teil des Müllbunkers des Müllheizkraftwerkes Ludwigshafen/Rhein. Nicht nur das Umleiten großer Teile der Abfallströme aus einer ganzen Region stellte an den Betreiber hohe logistische Anforderungen. Auch die Sanierung während des laufenden Anlagenbetriebes brachte die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH gehörig ins Schwitzen; denn mit der Brandschutztechnik, wie sie vor dem Großbrand bestand, war die Betriebsgenehmigung nicht zu erhalten.

BVT-Merkblatt Waste Incineration
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Die nationale Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie (im englischen Directive on industrial emissions – IED) übt einen Einfluss auf die verschiedensten thermischen Prozesse wie der Wärme- und Stromerzeugung aus festen, flüssigen, gasförmigen Brennstoffen sowie der thermische Entsorgung von Abfällen aus.

Klimabilanztool der kommunalen Abfallströme der Steiermark
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Ausgehend von der steirischen Klimaschutzstrategie und der darin geforderten Emissionsreduktion, wurde im Auftrag des Landes Steiermark ein Klimabilanztool erstellt. Mit Hilfe des Werkzeuges können, Abfallmengen und Emissionen aus dem Transport, der Abfallbehandlung sowie -ablagerung berechnet und in Form von Grafiken übersichtlich dargestellt werden. Für die Modellierung wurden die Methoden Stoffstromanalyse und Lebenszyklusanalyse verwendet. Das Klimabilanztool dient als Informations-, Motivations- und Entscheidungstool für die Stakeholder der steirischen Abfallwirtschaft und ist im Internet verfügbar.

Energieeffizienz in mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Nach der dreißigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (30. BImSchV) sind MBA-Betreiber in Deutschland verpflichtet, die Abluft aus der mechanischen und biologischen Behandlungsstufe zu erfassen und einer Abluftbehandlung zuzuführen. In der Verordnung sind Grenzwerte für Staub-, Kohlenstoff- und Distickstoffoxid-Emissionen aus MBA festgelegt. Besonders der Grenzwert für die Kohlenstofffracht stellt die MBA-Betreiber vor große Herausforderungen. Zur Einhaltung der Grenzwerte kommen überwiegend Kombinationen aus Biofiltern und energieintensiven regenerativ-thermischen Oxidationsanlagen (RTO) zum Einsatz.

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